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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXVII.1887 (Public Domain)

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fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXVII.1887 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin / Branchen-Telefon-Adreßbuch Groß-Berlin
Subseries:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin und Umgegend
Other titles:
Branchen-Telefon-Adreßbuch Groß-Berlin
Publication:
herausgegeben von der Senatsverwaltung für Post- und Fernmeldewesen: Berlin 1922
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
3.1922 ; mehr nicht digitalisiert
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
3067989-8 ZDB
Succeeding Title:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Telephone Directories Berlin (Business)
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1922
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15476690
Location:
Landesarchiv Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Telephone Directories Berlin (Business)

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXXVII.1887 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

303 
J. Fr ahm, über den Transport und das Verladen der Steinkohlen. 
304 
10 t. Dft große Tragfähigkeit ist von mehreren Gesichts 
punkten aus vortheilhaft: 1) wird das Verhältnis 
Todte Last 
ein günstigeres; 2) ist auf den Bahnhöfen weniger Platz nothig; 
3) wird die Achsenzahl der Züge geringer. Der einzige Vor 
wurf, welchen man den grofsen Kohlenwagen machen kann, ist 
der, dafs sie auf Bahnhöfen das Verschieben dev Züge erschweren. 
Dies ist aber nur von Bedeutung, wenn mit Monschenkraft 
verschoben werden soll, während in den Fällen, wo dazu eine 
Locomotive zur Verfügung steht, oder wo Pferde bezw. Wasser 
kraftanlagen und die Schwerkraft benutzt werden, dieser Nach- 
theil grofser Wagen weniger ins Gewicht fällt. 
2. Eintheilung der Kohlenüberladevomchtuugen 
zum Entladen von Eisenbahnwagen. 
Man unterscheidet: 
a) das Spoutsystem, wobei die Kohlen aus dem Boden des 
Wagens in eine geneigte Schüttrinne fallen, in derselben bis 
zur Schiffsluke gleiten und von hier in den Schiffsraum fallen; 
b) das Dropsystem, bei welchem die Wagen durch verschie 
dene Einrichtungen, entweder Balanciers oder Krahne, zur Luke 
des Schiffes herabgelassen werden und die Kohle durch Oeffnen 
von Bodenklappen oder Kippen des ganzen Wagens in das 
Schiff entladen wird; 
c) das Tipsystem, bei welchem die Wagen um eine waage 
rechte Achse gekippt werden und die zu entladenden Kohlen 
durch Oeffnen einer Kopfklappo des Wagens entweder unmittel 
bar oder durch Vermittlung einer Schüttrinne in das Schiff 
fallen; 
d) das Boxsystem, bei welchem die Kohlen in besonderen 
auf dem Wagengestell stehenden Kasten nach der Ladestelle 
befördert, diese Kasten dann durch Krahne abgehoben, bis zur 
Schiffsluke oder in den Schiffsraum hinabgelassea und schließ- 
lieh die Kohlen durch bewegliche Bodenklappeu oder auf andere 
Weise entladen werden. 
3. Beschreibung einzelner Vcriadevorrichtungcn. 
a) Das Spoutsystem. 
Nach diesem System sind neue Verladevorrichtungen in den 
letzten Jahren nicht gebaut. Was die älteren anbetrifft, so wird 
auf den Aufsatz des Wassorbauinspectors von Dömming im 
Jahrgang 1878 der Zeitschrift für Bauwesen verwiesen. 
b) Das Dropsystem. 
Dieses System ist namentlich in Sunderland und bei New 
castle vertreten. Eine ganze Reihe älterer Anlagen dieser Art 
ist ebenfalls im Jahrgang 1878 dieser Zeitschrift beschrieben. 
Ahh. 14 u. 15 auf Blatt 18 zeigt eine Einrichtung, die 
in Nord-England angewandt wird. Die Plattform E wird an 
ihren vier Ecken durch Ketten getragen, die zunächst über die 
zwei Rollen RR I} dann über R r , R 1 laufen. Auf derselben 
Achse mit R 1 , R 1 sitzen zwei andere Rollen R IX , R 11 , auf 
deren jede sich die Kette eines Gegengewichts entgegengesetzt 
der Bewegung R 1 , R 1 aufrollt. Wenn der beladene Wagen 
auf die Plattform E gefahren wird, so sinkt diese vermöge der 
Schwere herunter, wobei sie an den Ständern S geführt wird. 
Man hemmt die Bewegung mit Hülfe eines Bremsbandes F, 
welches auf das Rad D wirkt. Auf der Achse von D sitzt 
ein Triebstock, der in das Zahnrad P auf der Achse A ein 
greift. Die Einrichtung eignet sich nur zum Beladen kleiner 
Schiffe. 
Zum Dropsystem zu rechnen sind auch diejenigen Verlude 
rnden, bei denen der Wagen durch einen Dampf- oder Wasser 
kraft -Krahn gefafst, über die Schiffsluke geschwenkt und durch 
Oeffnen der Bodenklappen entleert wird. Diese Vcrladeweise ist 
theuer, man hat sich deshalb auch nur dort zur Anwendung 
derselben entschlossen, wo die Höhe der Geleise über dem Wasser 
spiegel eine geringe ist, wie z. B. am Humberdock und Eisenbahn 
dock in Hüll. (Zcitschr. f. Bauwesen, Jahrg. 1878 S. 282). 
Gewissermaßen den üobergang zu der folgenden Art von 
Verladevorrichtungen, dem Tipsystem, bilden die sog. Kipp- 
kxahne. Bei diesen wird durch einen Krahn oder eine krahn- 
artige Vorrichtung der zu entladende Wagen bis über die 
Schiffsluke gebracht und dort durch Anhebcn des hinteren En 
des in eine schräge Lago versetzt, sodafs die Kohle durch 
vorn befindliche Klappen in das Schiff fällt. — Abb. 6 auf 
Blatt 19 zeigt einen Kippkrahn aus Leith in Schottland, der 
für Dampfbetrieb eingerichtet ist. Die Plattform B ist mit 
Schienen zur Aufnahme des Wagens versehen und hängt an 
vier Ketten, an den vier Ecken angreifend, die sich in eine 
einzige Kette a vereinigen, welche zum Auf- und Abwärts- 
| bewegen der Plattform dient. Eine zweite Kette c } die am 
| hinteren Ende der Plattform angreift, bringt diese in eine 
j schräge Lage, indem sie sich auf die Trommel b aufwickelt. 
Wenn sodann die Vorderklappe dos Wagens geöffnet wird, so 
fällt die Kohle in den Schiffsraum. 
Bewegliche Wasserkraft - Kippkvalme. 
Die Anwendung der Dampfer zur Kohlenbeförderung anstatt 
I der Segelschiffe verlangt eine besonders schnelle Abfertigung in 
den Häfen. Denn das Capital, welches in einem großen Dam 
pfer steckt, ist ein so bedeutendes und die täglichen Ausgaben 
sind so erheblich, daß, wenn nicht eine geschickte Ausnutzung 
der Zeit stattfindet, für den Reeder kein Gewinn bleibt. Man 
kann aber in der That das Ueberladen beschleunigen, wenn 
man die Ladevorrichtungon beweglich macht, weil man alsdann 
in mehrere Luken zugleich laden kann. Wenn es auch nicht 
praktisch sein wird, in drei Luken zugleich zu laden, da die 
Kohle doch kaum schnell genug verstaut werden konnte, so ist 
es bei der stets zunehmenden Länge der Dampfer und der 
wachsenden Zahl der Luken doch wünschenswert!!, wenigstens 
zu gleicher Zeit in zwei Luken zu laden. Mit festen Lade 
vorrichtungen ist dies selten möglich, da ihre Entfernung in 
den wenigsten Fällen mit der Lukenentfernung der Schiffe über- 
eiustimmt, es blieb daher nichts anderes übrig, als die Lade- 
vorrichtungen beweglich zu machen. Als erster Versuch in 
dieser Richtung ist die Aufstellung des auf Blatt 19 Abb. 7 
dargestellten beweglichen Kippbrahns anzusehen, der seit dem 
Sommer 1884 am Koath-Dock in Cardiff in Thätigkeit ist. 
Feste Kippkrahne, welche den Eisenbahnwagen mit Hülfe einer 
an Ketten aufgehängten Bühne über das Schiff schwenken und 
ihn dort ausbippen, sind schon lange im Gebrauch und wir 
haben oben auch einen davon beschrieben. Es war aber bis 
jetzt nicht gelungen, solche Krahne beweglich zu machen, da 
die bisherige Anordnung der Plattform, auf welche die Wagon 
gezogen werden, eine Unterbrechung des Geleises bedingte. 
Diese Unterbrechung machte es nöthig, dafs die Wagen stets 
an derselben Stelle ausgeladen wurden, da es nicht wohl angän 
gig ist, viele solche Unterbrechungen des Geleises stattfinden 
zu lassen. Für die beweglichen Kippkrahne war die Plattform
	        

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