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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 9.1883 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 9.1883 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin / Branchen-Telefon-Adreßbuch Groß-Berlin
Subseries:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin und Umgegend
Other titles:
Branchen-Telefon-Adreßbuch Groß-Berlin
Publication:
herausgegeben von der Senatsverwaltung für Post- und Fernmeldewesen: Berlin 1922
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
3.1922 ; mehr nicht digitalisiert
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
3067989-8 ZDB
Succeeding Title:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Telephone Directories Berlin (Business)
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1922
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15476690
Location:
Landesarchiv Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Telephone Directories Berlin (Business)

Chapter

Title:
Teil II. Handel- und Gewerbetreibende

Chapter

Title:
W

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 9.1883 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 1. Oktober 1882, Nr. 1
  • 7. Oktober 1882, Nr. 2
  • 14. Oktober 1882, Nr. 3
  • 21. Oktober 1882, Nr. 4
  • 28. Oktober 1882, Nr. 5
  • 4. November 1882, Nr. 6
  • 11. November 1882, Nr. 7
  • 18. November 1882, Nr. 8
  • 25. November 1882, Nr. 9
  • 2. Dezember 1882, Nr. 10
  • 9. Dezember 1882, Nr. 11
  • 16. Dezember 1882, Nr. 12
  • 23. Dezember 1882, Nr. 13
  • 1. Januar 1883, Nr. 14
  • 6. Januar 1883, Nr. 15
  • 13. Januar 1883, Nr. 16
  • 20. Januar 1883, Nr. 17
  • 27. Januar 1883, Nr. 18
  • 3. Februar 1883, Nr. 19
  • 10. Februar 1883, Nr. 20
  • 17. Februar 1883, Nr. 21
  • 24. Februar 1883, Nr. 22
  • 3. März 1883, Nr. 23
  • 10. März 1883, Nr. 24
  • 17. März 1883, Nr. 25
  • 24. März 1883, Nr. 26
  • 1. April 1883, Nr. 27
  • 7. April 1883, Nr. 28
  • 14. April 1883, Nr. 29
  • 21. April 1883, Nr. 30
  • 28. April 1883, Nr. 31
  • 5. Mai 1883, Nr. 32
  • 12. Mai 1883, Nr. 33
  • 19. Mai 1883, Nr. 34
  • 26. Mai 1883, Nr. 35
  • 2. Juni1883, Nr. 36
  • 9. Juni1883, Nr. 37
  • 16. Juni1883, Nr. 38
  • 23. Juni1883, Nr. 39
  • 1. Juli 1883, Nr. 40
  • 7. Juli 1883, Nr. 41
  • 14. Juli 1883, Nr. 42
  • 21. Juli 1883, Nr. 43
  • 28. Juli 1883, Nr. 44
  • 4. August 1883, Nr. 45
  • 11. August 1883, Nr. 46
  • 18. August 1883, Nr. 47
  • 25. August 1883, Nr. 48
  • 1. September 1883, Nr. 49
  • 8. September 1883, Nr. 50
  • 15. September 1883, Nr. 51
  • 22. September 1883, Nr. 52

Full text

602 
Lippen in einander gekniffen. Plötzlich hob er den Kopf aus 
und sah mich an- 
Major Dumoulin! schrie er. Der Major trat vor- 
Was hat Er vorher eingestanden? Er hat ein zärtliches 
Verhältniß mit dem Frauenzimmer da? 
Ja, Majestät. 
Mit der Nichte meines Hofpredigers! Hat Er das nicht 
vergessen? 
Nein, Majestät. 
Er hat sie also heirathcn wollen? 
Ja, Majestät. 
Und jetzt, wo sic in Spandau gcseffen hat, will Er sie 
noch heirathcn? 
Seine Lippen zuckten dabei, doch ehe er fortfahren oder 
Dumoulin antworten konnte, begann der Fürst von Dessau 
zu reden. 
Ein Wort, Majestät, sagte er- Mit gnädigster Permission 
bitte ich darum. 
Was wollen Eure Liebden? fragte der König rauh zu 
ihm hin. 
Für dies junge Frauenzimmer mich einlegen, versetzte 
der Fürst. Ich habe ihr Revanche versprochen, wenn ich sie 
ehrlich fände und das Herz ihr auf dem rechten Fleck säße, 
und so wahr ein Gott lebt! ihr Herz hat sie bewiese», wir 
könncn's ihr Alle bezeugen. Ehrlich und treu ist sie auch, 
ein Hundsfott nur kann sagen, daß sie nicht gehandelt hätte 
wie Eine, die Ehre im Leibe hat. Was aber den Major 
Dumoulin betrifft — 
Halt! rief der König. Das ist Meine Sache, Major 
Dumoulin. Will Er das Frauenzimmer noch heirathcn? 
Ja, Majestät, antwortete der Major mit solcher Festig 
keit, daß mein Herz vor Freuden bebte. 
Besinn' Er sich wohl, fuhr der König drohend fort. Ich 
könnt' Ihn nicht mehr um mich leiden. 
Ohne sich einen Augenblick zu besinnen, nahm Dumoulin 
mich bei der Hand, sah mich an, als wollte er sagen: fürchte 
dich nicht, ich verlasse dich nicht! wandte sich dann nach dem 
Könige hin und sprach mit bescheidener Festigkeit: Ich bitte 
um meinen Abschied, Majestät. 
Seinen Abschied? Wo will Er hin? fragte der König. 
Ich besitze etwas an Geld, Majestät, und in Preußen 
ein kleines Erbe- 
Nach Preußen will Er? rief der König ihm zunickend, 
dahin soll Er- Er ist mir nicht so gehorsam gewesen, wie 
er hätte sein sollen, darum kann ich Ihn bei mir nicht länger 
brauchen, aber Seinen Abschied kriegt Er nicht. Ich habe in 
Preußen einen Gcncral-Jnspector nöthig, der gut schreiben 
kann und auf dem Platze ist. Er ist solch ein Federfuchser, 
auch sonst Einer, der seine Sache versteht. Dahin werde 
ich Ihn schicken. Morgen früh Punkt neun Uhr ist Er 
bei mir. Da werde ich ihm schon weiter meine Meinung 
sagen. 
Mit diesen Worten ging er fort, und seine Generale und 
Adjutanten folgten ihm nach. Der Fürst von Dessau aber 
blieb stehen und klopfte auf meine Schulter. 
Nun, Jungfer Jablonskien, rief er in seiner rauhen 
Weise lachend, wie ist Sie mit der gnädigen Strafe zu 
frieden? Frau General-Jnspcctorin, was meint Sie zu der 
Revanche? 
Ich konnte ihm keine Antwort geben, denn ich lag an 
Dumoulin's Brust, bebend und schluchzend, seine Küsse ver- 
schloffcn meine Lippen. 
(Schluß folgt.) 
Die erste Novelle. Än“: 
Erzählung von st. o. Srntrn. 
In einem der beliebtesten Restaurants der großen Haupt 
stadt saßen ail einem Herbstabende zwei Männer. Die ge 
leerten Flaschen vor ihnen deuteten darauf hin, daß sie schon 
längere Zeit den behaglichen Platz in dem geinüthlicheil Eck 
zimmer, das stets für die Stamingäste reservirt blieb, inne 
hatten. — 
Allabendlich zur bestimmten Stunde traten die beiden 
Freunde in das Lokal und eilfertig lief dann jedes mal der 
Kellner voraus, um den kleinen Tisch iin Eckzimmer noch ein 
mal mit der Serviette abzuklopfen, den Brodkorb zurecht zu 
rücken und den Herreil mit einem „uuterthänigsten guten Abend" 
die Speisekarte zu präsentiren. 
Bei Hoher wußte man genau, daß der Hauptmann 
v. Brandt lind der Dr. Funk intime Freunde waren, 
und die Kameraden der Gardeartillcrie, der Georg auch an 
gehörte, kannten zum Theil die Beziehungen der Beiden, 
wußten, daß sie schon als Knaben befreundet gewesen, daß sie 
in einem Städtchen die Kinder- und erste Jünglingszeit ver 
lebt und wunderten sich daher nicht mehr, daß der sonst so 
ernste, fast unnahbare Offizier sich gerade dem leichtlebigen 
stets heiteren Dr. Funk so warm angeschlossen hatte. — 
Oswald hob sein Glas lachend in die Höhe und in 
dem er die goldige Flüssigkeit prüfend vor das Auge hielt, 
blinzelte er vcrschinitzt hinüber zu Georg, der sich bequein in 
den Sesiel zurückgelehnt hatte und seiner Havannah duftende 
Wölkchen entlockte: 
„Ja denke Dir, ich habe mich wirklich ganz regelrecht in 
eine reizeilde junge Dame, eine Freundin von Tante Sophie, 
verliebt; ich sage Dir, ich habe noch nie eine so reizende, 
hinreißend liebliche Erscheinung gesehen und kennen gelernt; 
— auf ihr Wohl!" damit reichte er, bevor er das Glas bis 
auf die Nagelprobe leerte, den Römer dem Freunde hinüber; 
dieser mochte wohl aber an solche Ausbrüche des Entzückens 
bei seinem Freunde gewöhnt sein, denn er stieß zwar klingend 
an und führte den Wein zum Munde, aber mehr aus Höf 
lichkeit als aus Interesse an der Holden von der sein heiß 
blütiger Freund seit einer Stunde beinahe ihm vorschwärmte. — 
„Aber nun Oswald, laß mal einen Monicnt „die schöne 
Unbekannte" ruhen und erzähle mir ordentlich und der Reihe 
nach, wie und wo Du Tante Sophie getroffen. Du kannst 
Dir denken, daß mich das vorläufig mehr intercssirt, als 
Deine Sommerflammc, deren Du Dir ja von jeder Reise eine 
im Herzen mitbringst; zuin Glück flammt sie dann immer 
nur so lauge, bis Du sie in einer neuen Novelle an einen 
„hervorragend reizenden Mann" gebracht hast, der Dir in der 
Regel recht ähnlich sieht, oder bis sic ein teuflischer Bösewicht 
kreuzunglücklich gemacht hat, der immer in seinem Charakter 
kleine Achnlichkeitcn mit irgend einem intimen Freunde des 
Verfassers hat; — also bitte laß diese „Agathe" ein Weilchen 
bei Seite, und erzähle!" —
	        

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