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Periodical

Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin : Amtsblatt für die Steuer- und Zollverwaltung / Herausgeber: Der Senator für Finanzen ; Schriftleitung: Landesfinanzamt Berlin
Publisher:
Berlin (West). Senator für Finanzen
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1965
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1. Jahrgang, Nummer 1 (3. April 1951)-15. Jahrgang, Nummer 76 (23. Dezember 1965)
ZDB-ID:
3048124-7 ZDB
Succeeding Title:
Amtsblatt für Berlin. Teil II, Steuer- und Zollblatt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1963
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15416814
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Ges 94a - 13,1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nummer 28, 3. Mai 1963
Publication:
, 1963-05-03

Contents

Table of contents

  • Meine Botschafterzeit am Berliner Hofe 1872-1877 / Gontaut-Biron, Élie de (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: Vicomte de Gontaut-Biron
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Erster Teil. 1872-1873
  • Erstes Kapitel. Die ersten Anfänge der Botschaft
  • Zweites Kapitel. Die Auslieferung der Kriegsgefangenen
  • Drittes Kapitel. Allgemeine Stimmung in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Die Konvention vom 29. Juni 1872
  • Fünftes Kapitel. Zusammenkunft der Kaiser von Deutschland, Österreich und Russland in Berlin
  • Sechstes Kapitel. Ausserordentliche Sendung nach Dresden
  • Siebentes Kapitel. Die innere Lage Frankreichs und die Eindrücke im Auslande
  • Achtes Kapitel. Die Befreiung des Landesgebietes
  • Neuntes Kapitel. Der Sturz Thiers'
  • Zehntes Kapitel. Die Mitteilung der Wahl des Marschall Mac Mahon an Deutschland
  • Elftes Kapitel. Die Regierung des Marschall Man Mahon und Deutschland
  • Zwölftes Kapitel. Die Versuche zur Wiederherstellung der monarchischen Regierung in Deutschland
  • Zweiter Teil. 1874-1877
  • Erstes Kapitel. Der Zwischenfall der bischöflichen Hirtenbriefe
  • Zweites Kapitel. Die Krisis des Jahres 1875
  • Drittes Kapitel. Die Krisis 1875 (Fortsetzung). Das Eingreifen Europas
  • Viertes Kapitel. Die Krisis 1875 (Fortsetzung). Die Sorgen des Reichskanzlers
  • Fünftes Kapitel. Abkühlung in den französisch-russischen Beziehungen
  • Sechstes Kapitel. Deutschland und die Parteien in Frankreich
  • Siebentes Kapitel. Der Berliner Hof
  • Achtes Kapitel. Die Abberufung Herrn von Gontauts
  • Anhang zum ersten Teil
  • Anhang zum zweiten Teil
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

Ein Diner am russischen Hofe. 
699 
und sprach von einem unliebsamen Aufschub, da er die Konferenz 
nicht beginnen lassen wolle, ehe der Frieden zwischen ihm und der 
Türkei unterzeichnet sei. „Mein Bruder,“ bemerkte er noch, „hat 
mir geschrieben, daß er von dem Sultan mit Höflichkeitsbeweifen 
überhäuft worden sei, auch die Vorposten seien bei ihrem Er— 
scheinen in der Nähe von Konstantinopel von der Bevöl— 
kerung vortrefflich aufgenommen worden.“ 
Im Laufe dieser kurzen Unterhaltung sagte ich ihm, — denn 
auch ich habe mich aus dem Blaubuch davon überzeugt, — es 
sei unmöglich in Abrede zu ziehen, daß Seine Majestät England 
sehr frühzeitig und sehr loyal von den vor dem Überschreiten des 
Balkans den Türken zu machenden Friedensbedingungen Mit— 
teilung gemacht habe. Der Kaiser erwiderte, er habe dies aus 
freier Entschließung getan, die Bedingungen seien sehr gemäßigt 
gewesen, und es habe sicher nur von ihm abgehan— 
gen, sie wesentlich zu verschärfen. Dabei bemerkte 
er, es sei doch eigentümlich zu sehen, wie die Verteidiger des 
Vertrages vom Jahr 18656, die Herren Engländer, durch Einlaufen 
in die Dardanellen diesen Vertrag selbst in aller Form verletzt 
hätten. 
Ich bin, besonders bezüglich der Mäßigung in seinen For— 
derungen, mit dem Kaiser nicht einverstanden, und außerdem 
kann ich mich über die Annäherung der Russen gegen Konstanti— 
nopel, die ich mit den ungeschickten Manövern der englischen 
Flotte nicht für genügend begründet halte, nicht besonders freuen. 
Aber ich bin nicht mehr Gesandter, und da ich die Einladung zum 
Diner nicht einer diplomatischen Eigenschaft verdanke, hielt ich 
es für angebracht auf diese beiden Punkte nicht zu antworten. 
Der Kaiser verließ mich nach diesen Worten und wendete sich 
zu Herrn von Giers, dem Adjunkt des Fürsten Gortschakow; man 
begab sich nun an den, in dem gleichen Zimmer gedeckten Tisch zu 
dem Voressen, dem sogenannten Zakowski der Russen. Der 
Kaiser frug mich, ob ich diesen Brauch kenne; ich verneinte dies, 
— D— 
gnädig mir vorzulegen und ein Glas Kümmel einzugießen. 
Der Oberhofmarschall hatte mir mitgeteilt, daß ich bestimmt 
sei, die Kaiserin zu Tisch zu führen, und ich hatte die Ehre zu
	        

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