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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe VIII.1858 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe VIII.1858 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Mehrbändiges Werk

Verfasser:
Friedländer, Hugo
Titel:
Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung : Darstellung merkwürdiger Strafrechtsfälle aus Gegenwart und Jüngstvergangenheit / nach eigenen Erlebnissen von Hugo Friedlaender ; eingeleitet von Dr. Sello
Beitragende:
Sello, Erich
Erschienen:
Berlin: Hermann Barsdorf Verlag 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Berlin:
B 816 Recht. Justiz: Kriminalität. Kriminalfälle. Prozesse
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Titel:
Band 4
Erschienen:
(1911)
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
298 Seiten
Berlin:
B 816 Recht. Justiz: Kriminalität. Kriminalfälle. Prozesse
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15461602
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 816/19:4
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe VIII.1858 (Public Domain)
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  • H. (2)
  • H. (3)
  • H. (4)
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

311 
Bericht der Sardinischen Commission über die von den Ingenieuren Grandis, 
312 
Sprenglöchern, Wegräumen von Schutt etc. gegeben, die aus 
den Beobachtungen bei mehr als 350000 Sprengungen in ver 
schiedenen Tunnels der Eisenbahn nach Genua, in Savoyen 
und in Frankreich, bei Schiffbarmachung der Mosel und bei 
anderen öffentlichen Werken, abgeleitet sind, und welche die 
Commission den Ingenieuren Ranco und Braccio verdankt. 
Sie sind enthalten in einer am Ende unter den Anmerkungen 
E. mitgetheilten Tabelle. Als mittlere Haupt-Ergebnisse möchte 
Folgendes anzuführen sein: 
Bei der kleinen Vorbereitungs-Galerie beträgt 
die Tiefe eines Bohrlochs . . , . . . 0,4 2 Meter, 
die Zeit, um dasselbe mit zwei Arbeitern zu 
bohren . 2 Stunden, 
die Zeit zum Laden und Sprengen der Mine 
und zum Wegräumen des Schuttes... 40 Minuten, 
das Pulver für die Ladung jeder Mine . . 0,iöo Kilogr., 
welche sich indessen bei Anwendung von 
Schiefspulver reduciren auf 0,ua Kilogr., 
der Raum der durch eine Sprengung be 
wirkten Höhle . . 0,125 Cubikmtr. 
Oder, in anderer Weise, für jeden Cubik- 
meter Aushöhlung sind erforderlich: 
Sprenglöcher 7 bis 8, 
Tiefe derselben zusammengenommen . . 3 Meter, 
Arbeitszeit zweier Arbeiter 20 Stunden, 
Sprengpulver . 1 Kilogr. 22 Gr. 
oder Schiefspulver ........ 0 „ 00 „ 
In gleicher Weise kann man für die Arbeit des grofsen 
Tunnels folgende Zahlen als gültig annehmen: 
Tiefe jedes Sprengloches 0,4 5 Meter, 
Zeit für jedes Bohrloch 2 Stunden 40 Min., 
Pulver ........... 0 Kilogr. 26 Gr. 
und bei Schiefspulver 0 „ 20 „ 
Höhle von einem Sprengloch hervorge- 
braebt 0,25 Meter. 
Und ebenso für jeden Cubikmeter Aushöhlung: 
Zahl der Sprenglöcher 4, 
Länge derselben l,a Meter, 
Arbeitszeit zweier Minirer .... 10 Stunden 40 Min. 
Sprengpulver 1 Kilogr. 0,4 Gr. 
Schiefspulver 0 „ 80 „ 
Es versteht sich, dafs diese mittleren Resultate nur bei 
gleichen Widerständen der Steinarten mit denen, welche den 
Beobachtungen zu Grunde liegen, angewendet werden könn 
ten. Ob dies bei dem Alpen-Tunnel der Fall sei, darüber hät 
ten bei der Kürze der Zeit keine Untersuchungen angestellt 
werden können, indessen gäbe ein Biief des Signor C. An- 
gelo Sismonda, der diese Verhältnisse früher untersucht 
hätte, darüber Aufschlufs, und ist derselbe am Ende des Be 
richts beigefügt. 
Scbliefslich wird übergegangen zu Bemerkungen über die 
vorhandenen Wasserkräfte in den Thälern zu beiden Seiten 
des Col de Frejus. In Betreff des Thaies dell’ Arco glaubte 
die Commission keine Zweifel hegen zu müssen, dafs diesel 
ben ausreichend sein würden; aber in Bezug auf das Thal 
von Bardonneche glaubte sie sich dessen bestimmt vergewis 
sern zu müssen, und wurden hierauf bezügliche Untersuchungen 
dem Herrn Bella, Inspector des Civil-Genies, anvertraut. 
Derselbe fand durch hydrometrische Messungen am 24. März, 
dafs der Rochemolle-Bach 396 Liter pro Secunde abführe, und 
versicherte er sich durch glaubhafte Personen, dafs die Was 
sermenge nie geringer sei, aufser in den Monaten December 
und Januar, wo es bei strenger Kälte wohl vorkomme, dafs der 
Rochemoll« so zu sagen ganz vom Eise aufgenommen würde. 
Die weiteren Untersuchungen des Herrn Bella ergaben 
indefs die Möglichkeit, aus dem Melezet-Flusse mittelst eines 
2 Kilometer langen Canals eine Wassermasse von niemals 
weniger als 700 Liter abzuleiten, so dafs im Sommer unter 
Hinzufügung des Wassers vom Rochemolle ein Cubikmeter zur 
Verfügung stehen würde. Im strengsten Winter würde man 
dagegen bei Bardonneche: immer noch über 700 Liter mit 50 
Meter Gefälle, also über 35 Kilogrammeter pro Secunde ver 
fügen können, während für die übrigen zehn Monate des 
Jahres die Arbeitskraft beinahe 50 Klgrmtr. pro Secunde be 
tragen würde. 
Diesen Angaben wird folgende aus den Versuchen ab- 
geleitete Ucbersicht. der 
durch die Wassermengen zur Somroer- 
zeit und zur Winterzeit 
zupammengeprefsten Luftmengen bei- 
gefügt: 
Volumen atmosphärischer Luft, 
welches in jeder 
Secunde zusammengedrückt 
werden kann. 
Druck von: 
Soiuinorwiisscr. 
Winterwassev. 
2 \ 
403G Liter 
2827 Liter 
3 / Atmo- 
2597 „ 
1818 „ 
4 ) 
2102 , 
1472 „ 
5 \ Sphären. 
6 
1813 
1269 w 
1622 „ 
1135 „ 
Volumen atmosphärischer Luft, 
welches in einer 
Stunde zusammengedrückt 
werden kann. 
Druck von 
Sommerwasser. 
Winterwaaser. 
Atmosph. 
Cubikmeter. 
Cubikmeter. 
2 
14538 
10177 
3 
9370 
6545 
4 
7570 
5299 
5 
6526 
4568 
6 
5837 
4086 
Anwendung der vo rgeseh!ageneu Maschinen zur Aus 
höhlung des Alpen-Tunnels. 
Die grellste Schwierigkeit bei den zur Stunde bekannten 
Mitteln, einen Tunnel von 12 Kilometern ohne Schächte zu 
Ende zu führen, scheint keine andere, als die der Ventilation 
zu sein. Läfst man für den Augenblick die Frage der zum 
Bau nöthigen Zeit bei Seite, so kann keine andere unüber 
windliche Schwierigkeit von uns wahrgenommen werden. Jetzt, 
Dank dem hydraulischen Compressor der Herren Grattoni 
und Genossen, kann man versichern, dafs Nichts mehr ein 
Hindernifs bilden kann. Nehmen wir an, dafs das Werk mit 
den gewöhnlichen Mitteln ausgeführt werden müsse, dafs, 
nachdem der Richtstollen auf einige Hundert, oder wenn man 
will, auf einige Tausend Meter vorgetrieben worden ist, der 
definitive Tunnel mit derjenigen Schnelligkeit erweitert werden 
solle, welche in Uebereinstimmung steht mit den Ventilations- 
mittcln, deren man sich bedienen kann. Beschränken wir 
uns hier in der bezüglichen Rechnung auf die Monate im 
Jahre, in welchen die Gewässer sparsamer fliefsen, und sehen 
wir, wie viel Menschen alsdann im Tunnel angestellt werden 
können, welche Zahl von Sprengungen man in ihm machen 
kann, und folglich, welches Volumen von Aushöhlung man in 
jedem Tage vollenden kann. 
Für jede 100 Cubikmeter Felsen auszuhöhlen sind nach 
den von uns angeführten Angaben 400 Sprengungen und 80 
Kilogramm Schiefspulver erforderlich. Das Anfertigen dieser 
Sprenglöcher erfordert 214 Arbeitstage der Minirer (jeder zu 
12 Stunden, einschliefslich der Ruhezeiten) und folglich, wenn 
die Aushöhlung von 100 Cubikmetern in 24 Stunden erfolgen 
soll, die fortwährende Anwesenheit im Tunnel von 107 Mini- 
rern, zu denen an Hulfsarbeitern, Zimmerleuten, Maurern,
	        

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