Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain) Ausgabe 3.1809 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain) Ausgabe 3.1809 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber:
Berlin (West). Senat
Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Unterreihe:
Teil 4, Arbeit, Soziales, Familie, Jugend und Gesundheit
Weitere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Arbeit, Soziales, Familie, Jugend und Gesundheit
Dienstblatt des Senats von Berlin / Sozial- und Jugendwesen, Arbeit
Dienstblatt des Senats von Berlin / Soziales, Gesundheit, Jugend und Sport
Erschienen:
Berlin 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1951,9 - 1990,3
ZDB-ID:
3061745-5 ZDB
Frühere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Groß-Berlin. Teil 4, Sozial- und Jugendwesen; Arbeit
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 5, Gesundheitswesen
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1962
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15433313
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
26. Juni 1962
Erschienen:
, 1962-06-26

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1809 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1., 4. Januar 1809
  • Nr. 2., 7. Januar 1809
    Nr. 2., 7. Januar 1809
  • Nr. 3., 10. Januar 1809
  • Nr. 4., 14. Januar 1809
  • Nr. 5., 17. Januar 1809
  • Nr. 6., 21. Januar 1809
  • Nr. 7., 24. Januar 1809
  • Nr. 8., 28. Januar 1809
  • Nr. 9., 31. Januar 1809
  • Nr. 10., 4. Februar 1809
  • Nr. 11., 7. Februar 1809
  • Nr. 12., 11. Februar 1809
  • Nr. 13., 14. Februar 1809
  • Nr. 14., 18. Februar 1809
  • Nr. 15., 21. Februar 1809
  • Nr. 16., 25. Februar 1809
  • Nr. 17., 28. Februar 1809
  • Nr. 18., 4. März 1809
  • Nr. 19., 7. März 1809
  • Nr. 20., 11. März 1809
  • Nr. 21., 14. März 1809
  • Nr. 22., 18. März 1809
  • Nr. 23., 21. März 1809
  • Nr. 24., 25. März 1809
  • Nr. 25., 28. März 1809
  • Nr. 26., 1. April 1809
  • Nr. 27., 4. April 1809
  • Nr. 28., 8. April 1809
  • Nr. 29., 11. April 1809
  • Nr. 30., 15. April 1809
  • Nr. 31., 18. April 1809
  • Nr. 32., 22. April 1809
  • Nr. 33., 25. April 1809
  • Nr. 34., 29. April 1809
  • Nr. 35., 2. Mai 1809
  • Nr. 36., 6. Mai 1809
  • Nr. 37., 9. Mai 1809
  • Nr. 38., 13. Mai 1809
  • Nr. 39., 16. Mai 1809
  • Nr. 40., 20. Mai 1809
  • Nr. 41., 23. Mai 1809
  • Nr. 42., 27. Mai 1809
  • Nr. 43., 30. Mai 1809
  • Nr. 44., 3. Juni 1809
  • Nr. 45., 6. Juni 1809
  • Nr. 46., 10. Juni 1809
  • Nr. 47., 13. Juni 1809
  • Nr. 48., 17. Juni 1809
  • Nr. 49., 20. Juni 1809
  • Nr. 50., 24. Juni 1809
  • Nr. 51., 27. Juni 1809
  • No. 53., 4. Juli 1809
  • No. 54., 8. Juli 1809
  • No. 55., 11. Juli 1809
  • No. 56., 15. Juli 1809
  • No. 57., 18. Juli 1809
  • No. 58., 22. Juli 1809
  • No. 59., 25. Juli 1809
  • No. 60., 29. Juli 1809
  • No. 61., 1. August 1809
  • No. 62., 3. August 1809
  • No. 63., 5. August 1809
  • No. 64., 8. August 1809
  • No. 65., 12. August 1809
  • No. 66., 15. August 1809
  • No. 67., 19. August 1809
  • No. 68., 22. August 1809
  • No. 69., 26. August 1809
  • No. 70., 29. August 1809
  • No. 71., 2. September 1809
  • No. 72., 5. September 1809
  • No. 73., 9. September 1809
  • No. 74., 12. September 1809
  • No. 75., 16. September 1809
  • No. 76., 19. September 1809
  • No. 77., 23. September 1809
  • No. 78., 26. September 1809
  • No. 79., 30. September 1809
  • No. 80., 3. Oktober 1809
  • No. 81., 7. Oktober 1809
  • No. 82., 10. Oktober 1809
  • No. 83., 14. Oktober 1809
  • No. 84., 17. Oktober 1809
  • No. 85., 21. Oktober 1809
  • No. 86., 24. Oktober 1809
  • No. 87., 28. Oktober 1809
  • No. 88., 31. Oktober 1809
  • No. 89., 4. November 1809
  • No. 90., 7. November 1809
  • No. 91., 11. November 1809
  • No. 92., 14. November 1809
  • No. 93., 18. November 1809
  • No. 94., 21. November 1809
  • No. 95., 25. November 1809
  • No. 96., 28. November 1809
  • No. 97., 2. December 1809
  • No. 98., 5. December 1809
  • No. 99., 8. December 1809
  • No. 100., 12. December 1809
  • No. 101., 16. December 1809
  • No. 102., 19. December 1809
  • No. 103., 23. December 1809
  • No. 104., 26. December 1809
  • No. 105., 30. December 1809

Volltext

359 
schafi mehrere M'cublcs neu überziehen lassen wolle, 
uns sich daher einige Kattun-Probe», oder wenn e» 
seyn könnte, ganze Stucke vom modernsten Muster 
zur Ansicht und Auswahl erbitte. 
Ohne Argwohn übergab ihr der Kaufmann zwei 
Stücke Kattun. Sie eilte damit zur Apotheke, ver» 
barg hier das eine Stack unier den Kleidern, und 
keck mit dem andern im Arm, suchte sie den Apotheker 
in seinem Zimmer sich auf. 
Jetzt erfolgten die freundlichsten Komplimente 
von dem Kaufmann, als ihrem Brodherrn. Herr F., 
so fuhr sie fori: läßt so dringend als herzlich um 
eine nachbarliche Gefälligkeit zur Herstellung seines 
kranken Dieners bitten. Der gute Mensch ist seit 
mehreren Tagen mit einer gefährlichen Verstopfung 
behaftet. Medikamente wollen nicht wirken. Ein 
Klistier zu nehmen weigert er sich, und Gewalt möchte 
der Herr, der kränklichen Frau wegen, im Hause 
nicht gerne gebrauchen. Es würde ihrem Herrn da 
her eine besondere Liebe und Freundschaft seyn, wen» 
er sich erlauben dürfte, den Diener und einen Ehirur- 
gus Nachmittag gegen 4 Uhr hinüberzufchicken. Als 
Vorwand würde er dem Diener eine fingirte Rech 
nung mitgeben. Sollte in Güte nicht« auszurichten 
seyn: so möchte er den Parienten durch die Aporhck« 
Stößer festhalten lassen, bis das Klistier angebracht 
worden. 
Der Apotheker verbat sich das höchst wunderliche 
Ansinnen. Das Weib ließ nicht nach mit bitten. 
Endlich willigte der Apotheker ein, doch sollte sie 
ihrem Herr» sagen: mit dergleichen Anmulhungen 
ihm künftig vom Halse zu bleiben. 
Das Weib verfügte sich nun wieder zum Kauf 
mann. Das eine Stück Zeug gab sie zurück, mit 
Sem Beifügen: das andere sey von ihrer Herrschaft 
sehr schön befunden und genommen worden. Ihr 
Herr wünsche Nachmittag gegen 4 Uhr durch den 
Diener, den er ohnehin zu sprechen hätte, die Nora 
über den Betrag zu erhalten, um die Sache gleich 
abzumachen, weil er gegen Abend verreisen wolle. 
Jetzt bestellte die Betrügerin noch einen Chirur« 
gu» z. Uhr Nachmittags in die Apotheke, um dort 
einem- Kranken ein Klistier zu geben. 
Der Ehirurgus fand sich ei», bald auch der Die 
ner mit der Note. Ungefähr folgender Zwrisprach 
erhob sich nun zwischen dem Apotheker und dem 
Diener- i 
Apvtheker. Legen Sie nur'hin das Papisr: 
Hier ist eigentlich von Ihrer Verstopfung die Rede. 
Wollen Sie sich den Brand zuziehen d 
Dien er. Was meinen Sie denn, HcrrM.? — 
Sie verwechseln mich wahrscheinlich mit irgend ei, 
nein Andern. Ich heiße G - . ., bin in der Hand 
lung bei Herrn F. .und soll, das Geld für den ausgs» 
nommcnen Kattun in Empfang nehmen. Sie haben 
mich ja auch noch selbst sprechen wollen. 
Apotheker. Da» Geld und den Kattun lasse» 
Sie nur in Ruhe, Herr G.... Aber sagen Sie mir: 
wie kann ein Mann in Ihren Jahren so kindisch 
seyn, vor einem Lavement sich zu furchten? Es ist 
ja das-leichteste und sicherste Mittel bei Verstopfun 
gen. Was ich einmal Ihrem Herrn versprochen, 
werde ich halle». 
Diener. Wa« haben Sie denn versprochen? 
Apotheker. Ein Klistier Ihnen setzen zu las 
sen, nach Ihrem Betragen, mit Güte oder Gewalt. 
Ueberlaut lachte der Diener bei dieser drolligen, 
unerwarteten Anmuihung. Aber der Apotheker rief 
den Ehirurgus, und da sich durchaus der Diener 
gütlich nicht fügen wollte, so wurden die Stößer zu 
Hülfe genommeu. Wie sehr der Diener sich auch 
sträubte und lobte, er ward überwältigt, und der 
Chirurgns that nach Gebühr und Schuldigkeit. 
Man kann leicht urtheilen, in welcher Gemülhs- 
stimmung der geglaubte Patient das Zimmer verließ, 
und hinüberstürzte zu seinem Herrn. Höchst aufge, 
bracht über die unsinnige Mißhandlung, lief der 
Kaufmann zum Apotheker. Dem Letzter» war der 
Aufirin unterdessen höchst verdrießlich und fatal ge 
worden, und so empfing auch, er den Kaufmann eben 
nicht mit den freundlichsten Augen. 
Beide polterten gegen einander los. Der Kauf 
mann: daß er solchen Spaß mit seinen Leuten nicht 
verstände, und den Vorgang anhängig machen werde; 
der Apotheker: daß er solche Ansinnungcn sich künftig 
verbitte, die leicht falsch erzählt und falsch beurtheilt 
werde» könnten. So lange Beide im Unmuth immer 
zugleich sprachen, war cs unmöglich sich zu verstän 
digen. Endlich faßte der Apotheker allein das Wort. 
Apotheker. Sie habe» mich ja heute Mittag 
durch Ihre Magd auf das dringendste bitten lassen, 
dafür zu sorgen, daß dem Menschen mit Güte oder 
Geivali ein Lavement beigebracht werde. Darm».
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.