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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber:
Berlin (West). Senat
Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Unterreihe:
Teil 4, Arbeit, Soziales, Familie, Jugend und Gesundheit
Weitere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Arbeit, Soziales, Familie, Jugend und Gesundheit
Dienstblatt des Senats von Berlin / Sozial- und Jugendwesen, Arbeit
Dienstblatt des Senats von Berlin / Soziales, Gesundheit, Jugend und Sport
Erschienen:
Berlin 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1951,9 - 1990,3
ZDB-ID:
3061745-5 ZDB
Frühere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Groß-Berlin. Teil 4, Sozial- und Jugendwesen; Arbeit
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 5, Gesundheitswesen
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1962
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15433313
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
10. April 1962
Erschienen:
, 1962-04-10

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1928 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1928
  • No. 1, 12. Januar 1928
  • No. 2, 19. Januar 1928
  • No. 3, 24. Januar 1928
  • No. 4, 26. Januar 1928
  • No. 5, 2. Februar 1928
  • No. 6, 3. Februar 1928
  • No. 7, 9. Februar 1928
  • No. 8, 16. Februar 1918
  • No. 9, 23. Februar 1928
  • No. 10, 8. März 1928
  • No. 11, 15. März 1928
  • No. 12, 22. März 1928
  • No. 13, 27. März 1928
  • No. 14, 29. März 1928
  • No. 15, 30. März 1928
  • No. 16, 17. April 1928
  • No. 17, 19. April 1928
  • No. 18, 26. April 1928
  • No. 19, 3. Mai 1928
  • No. 20, 10. Mai 1928
  • No. 21, 22. Mai 1928
  • No. 22, 5. Juni 1928
  • No. 23, 14. Juni 1928
  • No. 24, 21. Juni 1928
  • No. 25, 26. Juni 1928
  • No. 26, 28. Juni 1928
  • No. 27, 13. September 1928
  • No. 28, 20. September 1928
  • No. 29, 4. Oktober 1928
  • No. 30, 11. Oktober 1928
  • No. 31, 16. Oktober 1928
  • No. 32, 18. Oktober 1928
  • No. 33, 25. Oktober 1928
  • No. 34, 8. November 1928
  • No. 35, 13. November 1928
  • No. 36, 15. November 1928
  • No. 37, 22. November 1928
  • No. 38, 29. November 1928
  • No. 39, 6. Dezember 1928
  • No. 40, 13. Dezember 1928
  • No. 41, 20. Dezember 1928

Volltext

262 Sitzung am 1 
zuführen. Es steht aber nicht in der Vorlage, weshalb 
zu dieser Sicherheit es notwendig war, das Freibad 
zu erweitern und Umkleideräume, Abortanlagen und 
sogar ein Kassenhäuschen zu bauen. Das hängt mit 
der Sicherheit keineswegs zusammen. Nach unserer 
Ansicht hätte der Bezirk, wenn er glaubte, in einer 
Zwangslage gegenüber den Polizeibehörden zu sein, 
die Pflicht gehabt, das flache gegen das tiefe Wasser 
abzugrenzen. Es brauchten keine Gebände dort auf 
geführt werden. 
Drittens steht auch nicht in der Vorlage drin, 
daß bei den Vorbehaltsmitteln keine Mittel mehr 
vorhanden sind. Im Haushalt 1927 Kap. XIX sind 
sogenannte „Zentrale Vorbehaltsmittel" in Höhe von 
3 Millionen ausgeworfen. Diese 3 Millionen sind 
längst verbraucht und bei weitem überschritten. Wir 
sind jetzt bereits bei 4i/ 3 Millionen angekommen. Da 
mit Sie aber nicht glauben, ich hätte diese Summe 
einfach geschätzt und vielleicht dabei gewaltig da 
neben gehauen, möchte ich Ihnen auch die genaue 
Zahl angeben. Wir haben einschließlich der heutigen 
Bewilligungen, die ja voraussichtlich erfolgen wer 
den, jetzt die Summe von 4 475 847 M, also fast 
genau 4y 2 Millionen. Deckung für diese Ueber» 
schreitung von iy 3 Millionen ist vorläufig nicht vor 
handen. Nun kann man ja sagen, ob wir 50 Mil 
lionen ungedeckt haben oder 52 Millionen, das ist 
Jacke wie Hose. Man kann mich sagen, im Jahre 
1928 kommt die Summe noch nicht zum Tragen, denn 
die Abrechnung des Jahres 1927, die diese Ueber» 
schreitung darstellen wird, kommt erst später zum 
Austrag. Aber einmal muß diese Summe doch ge 
deckt werden. 
Nun steht die Sache doch so, daß auch der Bezirk 
Treptow Vorbehaltsmittel hat, und zwar im Jahre 
1927 19 400 M, und im Jahre 1928 stehen ihm 
wieder 19 400 M, voraussichtlich, zur Verfügung. Es 
ist nicht einzusehen, weshalb der Bezirk Treptow, der 
so eigenmächtig vorgehen kann, nun auch nicht selb 
ständig für die Deckung sorgen kann. Unseres Er 
achtens kann der Bezirk Treptow genau sogut 
seine Vorbehaltsmittel überschreiten, wenn eine 
Zwangslage vorliegt, wie wir das tun. Das kommt 
ganz auf dasselbe heraus. Außerdem hat der Bezirk 
Treptow ja ein Kassenhäuschen gebaut, das wahr 
scheinlich nicht dazu da ist, die Gegend zu ver 
schönern, sondern um Einnahmen zu erzielen. Wir 
sind daher der Meinung, daß der Bezirk Treptow 
diese kleine Summe, um die es sich ja in Wirklichkeit 
nur handelt, aus eigenen Mitteln decken kann und 
unsere Hilfe dazu gar nicht braucht. 
Wir werden daher die Vorlage ablehnen. 
(Rechts: Bravo!) 
Stadtv. Lempert (S): Meine Damen und Herren! 
Die Ausführungen meines Herrn Vorredners waren 
durchaus abwegig, weil sie nicht von der Sachkennt 
nis getragen waren, die notwendig ist, wenn man 
über solche Sachen sprechen will. Von örtlicher 
Kenntnis war beim Herrn Vorredner nicht die Spur- 
vorhanden. Herr Kollege, Sie hätten sich das leichter 
machen können, wenn Sie sich bei Ihrem Fraktions 
kollegen Herrn Dr. Glaser erkundigt hätten, der ja 
nicht nur Stadtverordneter sondern gleichzeitig Mit 
glied des Treptower Bezirksamtes ist, der sich aller 
dings in den Ausschuß wählen ließ, in welchem 
die Deutschnationalen gegen die Vorlage Stellung 
nahmen und dieselbe ablehnten, der aber meines 
Wissens im Bezirksamt in der fraglichen Sitzung, als 
die Vorlage behandelt wurde, die Vorlage gebilligt 
und dafür gestimmt hat. 
(Zuruf bei den Kommunisten: Jawohl!) 
5. März 1928. 
Wenn mein Herr Vorredner Stellung nahm z« 
den Vorbehaltsinitteln, die ja doch auch im Bezirl 
Treptow vorhanden sein müßten, dann hätte er auch 
bei Herrn Dr. Glaser Auskunft bekommen können, 
wie notwendig wir die Vorbehaltsmittel des Bezirk-' 
Treptow für andere dringende Aufgaben benötigt 
haben. 
Meine Damen und Herren! Wenn hier Don 
meinem Herrn Vorredner gesagt worden ist, daß es 
nicht angängig sei, daß Bezirke ohne Zustimmung 
der Zentrale Ausgaben tätigen, dann stimmt das, 
und auch wir sind durchaus der Meinung, daß dit 
Finanzyvheit der Stadt Berlin, der Zentrale, nicht 
geschmälert werden darf. Aber schon die Bericht 
erstatterin Frau Tvdenhagen sagte, daß sich der Be 
zirk Treptow hier in einer Zwangslage befunden hat, 
und auch mein Herr Vorredner würde zu ganz an 
deren Schlüssen gekommen sein, wenn er die Ver 
hältnisse dort an der Stelle gekannt hätte, ehe der 
jetzige Zustand durch die Maßnahmen des Bezirks 
amts Treptow Platz gegriffen hat. Es war befremd 
lich, daß Herr Freiherr v. Dalwigk zu Lichtenfelt 
in der Sitzung des Ausschusses erklärte: „Nun, wem, 
sich dort ein wildes Bad auftut, dann kann dach 
durch Verbotstafeln und durch die Polizei dem bei- 
gekvmmen werden." Da kennt eben mein Herr Vor 
redner zu wenig den Zug der Masse, die sich in ihre« 
freien Stunden im Freien und im Wasser erhole« 
will, insbesondere Kinder, die dort in Scharen täglich 
gebadet haben. Ich will den langen Weg, den die 
Vorlage des Bezirksamts vom Bezirksamt zum Ma 
gistrat gemacht hat, die unzähligen Verhandlungen, 
die von seiten des Bezirksamtes mit der Zentrale, 
mit dem zuständigen Dezernat, gepflogen worden sind, 
ohne ein Ergebnis zu haben, hier übergehen. Ich 
will als Resultat nur anführen, daß trotz wieder 
holter Rücksprachen eine endgültige Zustimmung der 
Zentrale nicht erfolgte, obwohl die Verhältnisse sich 
dort von Tag zu Tag trostloser gestalteten. DaS 
Bezirksamt verfügt über ein dickes Aktenstück. I« 
diesem Aktenstück sind alle Presseangriffe, nicht nur 
der Linkspresse sondern auch Ihrer Presse (nach 
rechts), enthalten, die Angriffe, die sich gegen das 
Bezirksamt wenden und in denen verlangt wird, 
daß dringend Abhilfe geschafft werden muß, daß das 
wilde Baden untersagt werden muß und daß, bevor 
an ein weiteres Baden gedacht werden kann, der 
Ausbau des Bades vorzunehmen ist. In weite« 
Kreisen der Bevölkerung hat sich geradezu eine Miß 
stimmung gegen das Bezirksamt Treptow geltend ge 
macht, und ich möchte hier von der Stelle aus be 
haupten, daß die Männer im Bezirksamt Treptow 
geradezu fahrlässig gehandelt hätten, wenn sie ange 
sichts der vielen Todesopfer, die das Baden in dieser 
Plansch- und Wasserfläche gekostet hat, diesen Zu 
stand dort auch nur einen einzigen Tag länger 
geduldet hätten. 
Ueber allen Bürokratismus, über alle Korrekt 
heit und über den zwangsläufigen Weg hinaus gibt 
es aber noch eine gewisse Pflicht, die gebieterisch 
von dem Bezirksamt ein Einschreiten verlangte, um 
diesen geradezu unwürdigen Zuständen schnellstens 
abzuhelfen, und so ist die Bürgerschaft des Bezirks 
Treptow, insbesondere die Anwohnerschaft, deren 
Kinder sich dort tummeln, dem Bezirksamt Treptow 
für seine schnelle Hilfe außerordentlich dankbar. 
Meine Damen und Herren, wenn heute der Ma 
gistrat auch sagt: Ganz formgerecht war die Ange 
legenheit nicht, so glaube ich doch, daß der Magistrat 
dem Bezirksamt für dieses Eintreten durchaus dem 
bar ist. Ich kann meinen Herrn Vorredner nicht 
verstehen, der auch nur dulden wollte, daß ein ein 
ziges Kind, ein einziger Erwachsener in den Fluten 
den Tod finden sollte, um nicht 21000 M ohne Zn--
	        

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