Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Metadata: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Creator:
Berlin (West). Senat
Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Subseries:
Teil 3, Wissenschaft und Kunst, Schulwesen
Other titles:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Wissenschaft und Kunst, Schulwesen
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Volksbildung
Publication:
Berlin 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
1953-1990,7
ZDB-ID:
3061744-3 ZDB
Previous Title:
Dienstblatt des Magistrats von Groß-Berlin. Teil 3, Volksbildung
Succeeding Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 3, Schulwesen, Wissenschaft, Kultur
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1966
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15433648
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
28. März 1966
Publication:
, 1966-03-28

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)
  • Nummer 1, 2. Januar 1893
  • Nummer 2, 9. Januar 1893
  • Nummer 3, 16. Januar 1893
  • Nummer 4, 22. Januar 1893
  • Nummer 5, 29. Januar 1893
  • Nummer 6, 5. Februar 1893
  • Nummer 7, 12. Februar 1893
  • Nummer 8, 19. Februar 1893
  • Nummer 9, 26. Februar 1893
  • Nummer 10, 5. März 1893
  • Nummer 11, 12. März 1893
  • Nummer 12, 19. März 1893
  • Nummer 13, 26. März 1893
  • Nummer 14, 2. April 1893
  • Nummer 15, 9. April 1893
  • Nummer 16, 16. April 1893
  • Nummer 17, 23. April 1893
  • Nummer 18, 30. April 1893
  • Nummer 19, 7. Mai 1893
  • Nummer 20, 14. Mai 1893
  • Nummer 21, 21. Mai 1893
  • Nummer 22, 28. Mai 1893
  • Nummer 23, 4. Juni 1893
  • Nummer 24, 11. Juni 1893
  • Nummer 25, 18. Juni 1893
  • Nummer 26, 25. Juni 1893
  • Nummer 27, 2. Juli 1893
  • Nummer 28, 9. Juli 1893
  • Nummer 29, 16. Juli 1893
  • Nummer 30, 23. Juli 1893
  • Nummer 31, 30. Juli 1893
  • Nummer 32, 6. August 1893
  • Nummer 33, 13. August 1893
  • Nummer 34, 20. August 1893
  • Nummer 35, 27. August 1893
  • Nummer 36, 3. September 1893
  • Nummer 37, 10. September 1893
  • Nummer 38, 17. September 1893
  • Nummer 39, 24. September 1893
  • Nummer 40, 1. Oktober 1893
  • Nummer 41, 8. Oktober 1893
  • Nummer 42, 15. Oktober 1893
  • Nummer 43, 22. Oktober 1893
  • Nummer 44, 29. Oktober 1893
  • Nummer 45, 5. November 1893
  • Nummer 46, 12. November 1893
  • Nummer 47, 19. November 1893
  • Nummer 48, 26. November 1893
  • Nummer 49, 3. Dezember 1893
  • Nummer 50, 10. Dezember 1893
  • Nummer 51, 17. Dezember 1893
  • Nummer 52, 24. Dezember 1893
  • Nummer 53, 31. Dezember 1893
  • ColorChart

Full text

Ur. . 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
e Humoristisches. 
Uebertroffen. „So bezahlen 
zie doch die Kleinigkeit, sehr 
jeehrter Herr! Sie wissen ja 
zoch, wer seine Schulden be— 
ahlt, verbessert seine Güter!“ 
ztudent: „Glauben Sie doch 
»en Schwindel nicht, das ist 
iur so'n Gerücht, welches die 
Zläubiger ausgesprengthaben.“ 
IJauäαννοα 
s 
Boshafter Bescheid. Gatte 
Dichter): „Was, Karlchen hat 
neine Gedichte in die Hände 
ekommen?“ Gattin: „Sei doch 
nicht so aufgeregt, er kann ja 
och nicht lesen.“ 
Universalmittel. „Noch ä 
Lortion Eis, Rebekka? De wirst 
Der ze Schanden machen?“ — 
zut — konserviren werd' 
ch mer mit Gefrorenes!“ 
leare Pamen u. Herren 
Ich vwerde jetat aus den 
75 T. 
falten dieses suches cine leber diqe —X 
heryor canbern .. 
Parvenü-Stolz. „Komm', 
Imalie, nun gehen wir beide 
ei dem Regen ohne Schirm 
ie ganze Promenade entlang! 
zehen sollen die Leut', daß es 
ins gar nichts macht, wenn 
dein ganz neues Pariser Kostüm 
»erdorben wird!“ 
Verschiedene Ansichten. 
1: „Die gegenwärtige Justiz ist 
ehr theuer!“ B: Sehr theuerl? 
zinde nicht, bin ganz um— 
omst gesessen!“ 
59 
— 
—— 
eĩce. Nersiuchte⸗ 
r, willet Du wob 
— 
— Daämonen. V 
Roman von Carl Malthias. 
(Fortsetzung.) 
7 
eberaus gebückt, betrat der sonst so selbstbewußte 
Schlosser das Komptoir. Ehrlich musterte ihn mit 
sccharfen Blicken. Er war ein zu guter Geschäftsmann, 
als daß er nicht gewußt haͤtte, was den Schlosser 
hedrücke. 
„Pünktlicher Mann,“ sagte er grinsend, „bringen 
nir das Geld schon ein paar Tage vor der Verfalls— 
zeit des Wechsels. Das habe ich gern, denn Geld 
iann man immer gebrauchen.“ 
„Leider bringe ich es nicht,“ sprach Findler, „im 
Zegentheile, ich wollte Sie bitten“ — 
„Nun, Sie haben ja noch mehrere Tage Zeit,“ 
neinte der Wucherer, „bis zum einundzwanzigsten, 
venn ich nicht irre.“ 
„Nein, es ist ganz richtig,“ versetzte der Hand⸗ 
werker beklommen. „Allein 9 bin nicht im Stande, 
zis dahin das Geld aufzutreiben. Die Außenstände 
zehen so schwer ein. Sie müssen mir einen Monat 
Respekt geben.“ 
„Ich muß?“ fragte Ehrlich scharf, seine Horn⸗ 
brille hinaufschiebend, „ich will nicht. Das ist das 
Wort, — ich brauche mein Geld, ich habe Ihnen 
schon einmal gesagt und deßhalb muß ich nicht 
warten, sondern Sie zahlen, pünktlich am einund— 
zwanzigsten Mittag zwölf Uhr.“ 
„Aber nehmen Sie doch Vernunft an, Sie 
wissen, wozu ich das Geld brauchte. Einen hab— 
zierigen Schuft zu befriedigen. Lassen Sie mir 
das Geld noch. Ich bin bereit, Ihnen jeden be— 
liebigen Zinsfuß zu zahlen.“ 
„Unsinn, nachher zahlen Sie Zinsen und Kapital 
uicht und ich bin um mein Geld geprellt. Wenn 
Sie nicht zahlen, klage ich Sie ein.“ 
zh „Es ist mir unmöglich. Ich wiederhole es 
Ihnen.“ 
„Wenn Schuldenmachen möglich, muß auch das 
Zahlen möglich sein. Aber ich will diesmal Nachsicht 
jaben. Wo ist der Wechsel? Aha hier,“ sagte er, 
ein Papier aus seinem Pult ziehend. „Er lautet 
auf Fünftausend Mark. So schreiben wir Sechs— 
rausendfünfhundert, zahlbar einen Monat später. 
Ist Ihnen das recht?“ 
Nein, nein,“ schrie der Handwerker. „Ich würde 
nich selbst bestehlen, wollte ich das unterschreiben. 
Ich habe nur viertausend Mark von Ihnen 
mpfangen.“ 
„Dann legen wir den Wechsel wieder bei Seite,“ 
agte der Wucherer gleichgiltig. „Es ist so wie so 
in unsicheres Geschäft. In einem Monat habe ich 
nelleicht das Nachsehen. während mir jetzt noch Ihr 
zrbe Garantie bietet. Also leben Sie wohl und 
alten Sie am einundzwanzigsten das Geld bereit.“ 
„So haben Sie also wirklich gar kein Erbarmen, 
;ll ich so von Ihnen gehen?“ 
„Ich habe Ihnen den einzigen Ausweg gezeigt. 
zchlagen Sie ihn nicht ein, so verklage ich Sie.“ 
„Nun denn, so klagen Sie in des Teufels 
damen,“ schrie der Schlosser. „Ich unterzeichne 
en neuen Wisch nicht. Aber der ganzen Welt 
verde ich erzählen, was Sie für ein sauberer 
herr sind.“ 
„Machen Sie sich nicht lächerlich; was wir in 
iesen vier Pfählen gesprochen, hat Niemand gehört. 
afsen Sie ein Wort darüber laut werden, so reiche 
h die Injurienklage ein.“ 
„Und schwören es ab,“ höhnte der Schlosser. 
Ja, so seid Ihr Ehrenmänner. Ich werde Euch 
icht anders machen. Sie aber sehen zu, wie Sie 
u Ihrem Gelde kommen. Ich habe keines. Hol' 
zie der Teufel!“ 
Findler nahm wüthend seine Mütze und verließ 
as Zimmer, die Thüre hinter sich in das Schloß 
verfend. 
„Warte, elender Handwerker, die Frechheit sollst 
)u mir büßen!“ rief Ehrlich, die Faust hinter ihm 
erschüttelnd. „Und wenn ich erst das Bredemeier'sche 
erbe habe, lache ich auch den Herrn Larsen aus, 
zer so groß thut“ 
13. Ritter Bayard. 
In der Sahlwohnung am Schweinemarkt, bei 
er Wittwe Kriechel, hatte sich wenig geändert. 
rrotzdem sich in den Erwerbsverhältnissen der vier 
zrreunde theilweise eine Wendung zum Glücke ein⸗ 
estellt, zogen die Unzertrennlichen es doch vor, alles 
eim Alten zu lassen und im gewohnten Chaos 
reu mit einander fortzuwirthschaften. Freilich hatte 
tafael eine nicht unbedeutende Summe für seine 
Ilustrationen zu französischen Romanen bekommen, 
ames eine gute Anstellung im Bureau eines Zivil⸗ 
igenieurs gefunden, auch Amoroso hatte seine 
ziellung als Klavierspieler im Alcazar aufgegeben 
ind war Kapellmeister an einem der Vorstadttheater 
4. St. Pauli geworden, aber nichts konnte ihn 
tndern, nach wie vor für die Mahlzeiten seiner 
reunde zu sorgen. Darum lagen auch, wie in 
rüheren Zeiten, die Winterfrüchte, Kartoffeln und 
stüben friedlich zwischen den Betten aufgeschüttet, 
ind um die Slaffelei Rafael's, auf welchem ein fast 
Iendetes Bild stand, reihten üch in lieblichem 
Nachdruck verboten.) 
durcheinander Farbentöpfe, Pfannen, Tiegel, Kohlen 
ind Kartoffelschalen. 
Plinius war der einzige des Kleeblattes, dem 
s nicht vergönnt gewesen war, eine zusagende 
zeschäftigung zu finden. Der, Poet verdiente so 
iel wie nichts. Alle Vorschläge seiner Freunde, 
rgend einen bestimmten Beruf zu ergreifen, wies 
romit Hinweis auf sein Dichtergenie von der Hand 
ind existirte ungenirt von dem, was in die gemein— 
haftliche Kasse floß. Er wollte nur von den 
orbeeren leben, welche seiner Dichtkunst früher 
der später grünen mußten, und verachtete jedwede 
zeschäftigung, die ihn in den Strudel des obskuren 
lltagslebens ziehen konnte. 
James hatte schon früh das gemeinschaftliche 
deim verlassen, wenn auch mit schwerem Herzen, 
enn der Poet raste im Zimmer umher. Die gelben 
daare gesträubt, die Arme wie Windmühlenflügel 
im den Kopf werfend, der mit einer blutigen Binde 
ersehen war, deklamirte er unaufhörlich. 
„Ich muß in das Bureau,“ hatte James zu 
Amorofo gesagt: „Rafael ist bereits zum Doktor 
Verner gelaufen. Habe Du ein wachsames Auge 
uf Spleenius. Ich glaube, er ist verrückt geworden“ 
Amoroso nickte und schob seinen Sessel vor die 
khüre. Dann nahm er seine beliebte Beschäftigung 
»es Kartoffelschälens vor, indessen Plinius seine 
5paziergänge fortsetzte. 
„Mein ist sie, mein; kein Gott soll sie mir ent— 
eißen. Ich werde vor ihren Widersachern erscheinen, 
vie der Engel mit dem flamnienden Racheschwert,“ 
eklamirte er. 
„O Göttin rein, o Göttin mein, 
Bald wirst Du ganz mein eigen sein!“ 
ief er, mit der Hand gegen die Stubendecke schlagend. 
Ich bitte Dich, nicht so zu schreien,“ fiel Amobroso 
ichtend ein. 
„Wer spricht? Ein Erdenwurm?“ fragte der Poet. 
Willst Du mich verhindern, die Welt aus ihren 
Ingeln zu heben, um sie zu retten, die schönste 
rau der bewohnten Erde?“ 
„Aber um Gottes willen, von wem sprichst Du?“ 
orschte Amoroso, dem es fast ai zu Muthe 
vurde. „Du kommst anstatt zur gewohnten Stunde 
rst mit Morgengrauen nach Hause und geberdest 
dich Phnn als ob Du dem Tollhause entsprungen 
värest.“ 
„Ich habe eine Dryade gesehen, mein Freund.“ 
„Wen hast Du gesehen?“ 
Die heilige Cäcilia — nicht doch Leona. Sie
	        

Downloads

Downloads

Full record

METS METS (entire work)
TOC
Mirador

This page

Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.