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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 9.1882 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 9.1882 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Senat
Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Subseries:
Teil 3, Wissenschaft und Kunst, Schulwesen
Other titles:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Wissenschaft und Kunst, Schulwesen
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Volksbildung
Publication:
Berlin 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
1953-1990,7
ZDB-ID:
3061744-3 ZDB
Previous Title:
Dienstblatt des Magistrats von Groß-Berlin. Teil 3, Volksbildung
Succeeding Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 3, Schulwesen, Wissenschaft, Kultur
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1958
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15431242
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
22. März 1958
Publication:
, 1958-03-22

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 9.1882 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichnis
  • No 1, 5. Januar 1882
  • No 2, 12.Januar 1882
  • No 3, 19. Januar 1882
  • No 4, 26. Jnuar 1882
  • No 5, 2.Februar 1882
  • No 6, 9. Februar 1882
  • No 7, 16. Februar 1882
  • No 8, 23. Februar 1884
  • No 9, 2. März 1884
  • No 10, 9. März 1882
  • No 11, 16.März 1882
  • No 12, 23. März 1882
  • No 13, 28. März 1882
  • No 14, 30. März 1882
  • No 15, 13. April 1882
  • No 16, 20. April 1882
  • No 17, 27. April 1882
  • No 18, 4. Mai 1882
  • No 19, 11. Mai 1882
  • No 20, 17. Mai 1882
  • No 21, 25. Mai 1882
  • No 22, 1. Juni 1882
  • No 23, 8. Juni 1882
  • No 24, 15. Juni 1882
  • No 25, 22. Juni 1882
  • No 26, 29. Juni 1882
  • No 27, 7. September 1882
  • No 28, 14. September 1882
  • No 29, 21. September 1882
  • No 30, 26. September 1882
  • No 31, 28. September 1882
  • No 32, 12. Oktober 1882
  • No 33, 27. Oktober 1882
  • No 34, 2. November 1882
  • No 35, 9. November 1882
  • No 36, 16. November 1882
  • No 37, 23. November 1882
  • No 38, 30. November 1882
  • No 39, 7. Dezember 1882
  • No 40, 14. Dezember 1882
  • No 41, 21. Dezember 1882
  • No 42, 28. Dezember 1882

Full text

209 
grenzen, von vornherein sich verpflichten möchten, die Masken anzu 
laufen, und zwar für einen Preis von durchschnittlich 300 Ji. pro 
Quadratmeter. Der Versuch ist gemacht worden, aber fehlgeschlagen, 
einmal wohl, weil die Eigenthümer doch erst sehen wollen, was aus 
ber Anlage wird, andererseits, weil sie vielleicht vorhaben, erst ihre 
Hypotheken zu regulären, jedenfalls sind sie nicht gewillt gewesen, 
schon jetzt auf den Vorschlag des Magistrbts einzugehen. 
Ich möchte nun noch anführen, daß der Magistrat auch darauf 
hingewiesen hat, daß, wenn diese Verbesserung im Zentrum vor 
genommen ist, auch der Osten und Norden der Stadt wesentlich ver 
bessert werden. Jetzt drängt die Bebauung nach dem Westen, und 
wohl mit Recht, weil eben im Zentrum so trostlose Zustände vor 
handen sind, die jetzt zur Beseitigung kommen sollen. Ich glaube 
jauch, wenn die Straßenzüge nach dem Zentrum geöffnet sind, 
Pferdebahnen durchgelegt werden, so wird es wirklich eintreten, daß 
die Bebauung im Norden und Osten eine größere wirb. Ich em 
pfehle Ihnen daher den Beschluß des Ausschusses, der dahin lautet: 
Der Magistrat wird ermächtigt, zur Durchführung der 
in dem vorliegenden Projekte dargestellten Beseitigung der 
Straße „An der Königsmauer" und des Kleinen Jüden- 
hoses unter gleichzeitiger Erweiterung der Neuen Friedrich, 
straße auf der Strecke von der Königstraße bis zur Kloster- 
straße das Enteignungsrecht für die Stadtgemeinde zu er 
wirken Die Versammlung behält sich vor) mit dem Ma 
gistrat die weiteren Maßregeln nach Ertheilung des Ent 
eignungsrechts zu vereinbaren. 
Außerdem ist noch eine Petition von dem Bürgerverein Alt-Kölln 
eingegangen. Sollte indeß nach dem Antrage des Ausschusses Be 
schluß gefaßt werden, so würde damit diese Petition wohl erledigt sein. 
Ferner hat der Kollege Moses ein Amendement eingereicht: 
Der Magistrat wird ermächtigt, zur Durchführung der 
in dem vorliegenden Projekte dargestellten Beseitigung der 
Straße „An der Königsmauer" und des Kleinen Züden- 
hoses unter gleichzeitiger Erweiterung der Neuen Friedrich 
straße von der Königstraße bis zur Klosterstraße das Ent 
eignungsrecht unter der Bedingung zu erwirken, daß zuvor 
von den Adjazenten auf die Dauer von zwei Jahren bin 
dende Gebote für die dem erwähnten Projekte gemäß an 
ihre betreffenden Grundstücke stoßenden, an der Königs 
mauer und dem Kleinen Jüdenhof verbleibenden Nest 
parzellen abgegeben sein werden. Die Entscheidung über 
die Annehmbarkeit dieser Gebote bleibt dem übereinstimmen 
den Beschluß beider städtischen Behörden vorbehalten. 
M. H.! Das ist dasselbe, was ich Ihnen vorher schon mittheilte, 
Ie8 soll jeder Eigenthümer sich also vorher durch einen Revers binden; 
■die Versuche sind gemacht, aber gescheitert. Ich glaube, wenn wir 
hier diesen Beschluß fasse», wird die ganze Sache'ins Wasser fallen. 
168 ist auch meines Erachtens nicht vorteilhaft für die Stadt, wenn 
heute schon derartige Verträge geschlossen werden; die Stadt kann 
Imomentan aus keine Verpflichtung eingehen, denn wir haben noch 
Inicht einmal von den anderen Behörden die Zustimmung. Anderer* 
lieits aber würde die Stadt einen besseren Preis für die abzugebenden 
IParzellen erzielen, wenn die Straße erst fettig ist, dann präsentirt 
■sich doch die ganze Anlage anders als heute, wo schlechte Häuser 
Istehen und Schutthaufen liegen und die schrecklichsten Zustände nicht 
IM Ankauf animiren. Ich für meinen Theil würde dieses Amende- 
Iment nicht empfehlen. 
(Die Berathung wird eröffnet.) 
Stadtv. Jacobs: M. H.! Ich war in der Subkommission, 
■welche sich eingehend mit den Preisen beschäftigt hat, die wir eventuell 
|i» zahlen haben, falls eine Expropriation der Grundstücke an der 
|jti>nig«maiier stattfindet, ebenso mit der Abschätzung derjenigen Preise, 
Wie wir zu erlangen hoffen, falls wir nach Abbruch der Häuser neue 
IParzellen zum Verkauf bringen wollen. Ich will gleich bemerken, 
»das; diese Parzellen in Anschluß an die bisherigen Parzellen, welche 
| ,n der Kaiser Wilhelnistraße brach liegen, zu bringen und gut zu 
iMtonbiren sind. Wir haben für diese zu verkaufenden Parzellen 
Werdilltnißmäßig hohe Preise in Aussicht genommen, beispielsweise 
[Wen wir für eine Parzelle an der zukünftigen Kaiser Wilhelnistraße 
Wnb an der Verbreiterung der Neuen Friedrichstraße einen Preis von 
pro Quadratmeter in Ansatz gebracht, also über 2 000 Thaler 
Mo Ouadratruthe. Das ist allerdings'der höchste Preis; entsprechend 
Iwfem haben wir aber auch für die anderen zu verkaufenden Parzellen 
■ Preise in Aussicht genommen, welche eine ganz erhebliche Einnahme 
I°nngen sollen. 
I Nun haben wir aber mit einer anderen Reihe von Parzellen 
■Wache Kalküle angestellt, bei denen die freie Konkurrenz, welche uns 
IF die übrigen Baustellen zu Gebote stand, uns nicht zur Verfügung 
Iranb. Ein großer Theil der entstehenden Parzellen an der Königs« 
|™ a 'ier, an der Rückseite der Grundstücke der Klosterstraße, hat nur 
E ne ' 1 Werth für denjenigen Adjazenten, der das HauS in der Kloster- 
l'mtBe besitzt und die Restparzelle an Stelle der heutigen Königsmauer 
hinzunehmen will. Für einen Theil der Besitzer wird dies sehr vor 
teilhaft sein, denn dieser kann dort, während er jetzt ziemlich wertlose 
Hinterfront hat, in Zukunft an einer schönen breiten Straßen bauen. 
Nichtsdestoweniger muß ich die Summen, welche nach dem Pro 
tokoll hier in Ansatz gebracht sind, doch zurückweisen, soweit meine 
Mitwirkung und Zustimmung dazu vorausgesetzt ist. Diese Preise sind 
unter Voraussetzungen in Ansatz gebracht,' welche bei Annahme des 
Kommissionsantrags nicht zutreffen würden. Wir würden nicht ent 
fernt das erzielen, was in Aussicht genommen ist. höchstens erst in 
einer langen Reihe von Jahren, was mit großem Zinsverlust für uns 
verbunden wäre. M. H., die Gestaltung der Nestparzellen, welche 
von den Besitzern in der Klosterstraße angekauft werden sollen, ist 
eine solche, daß die Grundstücke von uns' event, nicht selbstständig 
oder nur in sehr erschwerter Weise bebaut werden können. Die Bau 
stellen haben höchstens eine Tiefe von 42 Fuß, also nicht entfernt 
ausreichend. Wir würden zu demselben Zustand kommen, den wir. 
wie behauptet wird, jetzt haben, also zu Grundstücken, bei denen man 
die nothwendigen sanitären Forderungen nicht erfüllen könnte. Nun 
sind wir aber, selbst wenn wir eine' selbstständige Bebauung dieser 
Grundstücke vornehmen wollten, in einer Position, welche doch meines 
Erachtens recht erheblich ins Gewicht fällt und auch gar nicht in An 
schlag gebracht worden ist. Es ist dies der Umstand, daß die Besitzer 
der Klosterstraße nach ihrer Hinterfront eine Ausfahrt haben, ebenso 
das Fensterrecht und daß, wenn wir uns mit ihnen nicht gütlich 
einigen, sie dafür eine erhebliche Entschädigung verlangen werden. 
Diese Entschädigung ist gar nicht in Anrechnung gebracht 
worden. 
Ferner tritt hinzu, was aus dem Kommissionsprotokoll nicht klar 
ersichtlich ist, und ich habe bei vielen Kollegen darüber eine vollständig 
abweichende Meinung gehört. Es wird hier gesagt, die Sache 
kostet per saldo, d. h. Einnahme und Ausgabe bestritten, 850 000 Ji 
Dabei haben wir das Eine vergessen, was in dem Protokoll nicht 
steht, was auch der Herr Berichterstatter nicht so prägnant hervor 
gehoben hat, wie es mir nothwendig erscheint Wir sind im Vorschuß 
konto für beinahe 2 Millionen dafür belastet, und wir haben noch 
nahezu 2 Millionen aufzuwenden. Wenn Sie also heute beschließen, 
die Vorlage anzunehmen, so kommen noch 2 Millionen hinzu, die wir 
früher bereits bezahlt haben. 
(Heiterkeit.) 
Die Sache kostet uns also nahezu fünf Millionen Mark. 
(Unruhe.) 
Jawohl, m. H., ich habe hier die einzelnen Positionen berechnet 
und bitte den Herrn Baurath, das zu bestätigen. Herr Kollege 
Salge hat es mir vorher bestätigt, daß allerdings die Ausgaben für 
die Kaiser Wilhelnistraße, bei der wir nach der damaligen Magistrats 
vorlage ungeheure Gegeneinnahmen hofften, so viel betragen. Wir 
haben uns nun verrechnet, wir haben nichts eingenommen, und dies 
kann sich jetzt wiederholen. Das ändert also das Nechenexempel in 
etwas. Ich habe diese Preise normirt unter gewissen Voraussetzun 
gen Diese Voraussetzungen treffen aber nicht zu: wir sind an 
gewiesen, mit einem großen Theil der hier zu verkaufenden Baustellen 
auf die Besitzer der heutigen Klosterstraße; und deshalb habe ich in 
der Subkommission den Antrag gestellt, den Kollege Salge schon 
erwähnt hat, daß wir zuvor in Verbindung treten wollen mit diesen 
Adjazenten — und der Antrag ist in der kleinen Subkommission 
von vier Personen auch angenommen worden —, um von ihnen 
einen Revers zu erlangen, sie zu fragen: „Seid ihr bereit, im Falle 
daß wir die Sache durchführen, welche euch so ungeheure Vortheile 
bringt, 300 Ji pro Quadratmeter zu zahle», also 4 200 Ji pro 
Ouadratruthe? Für den Fall, daß ihr euch dazu verpflichtet, würden 
wir einen erheblichen Faktor gewinnen, um uns die Sache zu er 
leichtern." M. H., ob diese Verhandlungen stattgefunden haben und 
inwieweit, darüber sind wir nicht unterrichtet. Ich weiß nur, daß 
mit einem der dortigen Adjazenten die Verhandlungen nicht zum 
Ziele geführt haben, daß er weniger geboten und sich geweigert hat, 
den Revers zu unterschreiben. In der großen Kommission ist uns nun, 
nachdem diese Sache gescheitert war, auseinandergesetzt worden, wie 
sehr es gegen unser Interesse wäre, wenn wir heute schon die Reverse 
unterschreiben ließen; es wurde namentlich auf das Plus hingewiesen, 
welches wir erlangen könnten, wenn die Sache einmal niedergebrochen 
fei; dann würden wir diese Restparzellen für viel mehr als 300 Ji. 
pro Quadratmeter verkaufen. Nun, ich mache mir keine Illusionen, 
darüber; ich wäre zufrieden, wenn wir heute diese Reverse hätten, 
und verzichte auf das Mehr, was wir bekommen könnten; aber ich 
befürchte eins, nämlich das erhebliche Minus, was wir bekommen 
werden. Wir wissen Alle, welche Geschäfte wir mit Masken machen. 
Wir kommen oft in die Lage, daß wir lediglich auf den Nachbar 
angewiesen sind; ein Anderer kann sie nicht gebrauchen, und da hängt 
es von der Gutwilligkeit des Betreffenden ab, ob er sie kaufen will 
oder nicht Selbst wenn er seinen Vortheil darin sieht, so passen ihm 
vielleicht seine Geldmittel augenblicklich nicht; und unser Geld, worauf 
wir gerechnet haben, läuft nicht ein. Das Schlimmste an der Sache 
aber ist, daß, wenn diese Masken nicht bebaut werden, sofort ober
	        

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