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Ernst von Bergmann / Buchholtz, Arend (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Ernst von Bergmann / Buchholtz, Arend (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Senat
Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Subseries:
Teil 3, Wissenschaft und Kunst, Schulwesen
Other titles:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Wissenschaft und Kunst, Schulwesen
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Volksbildung
Publication:
Berlin 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
1953-1990,7
ZDB-ID:
3061744-3 ZDB
Previous Title:
Dienstblatt des Magistrats von Groß-Berlin. Teil 3, Volksbildung
Succeeding Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 3, Schulwesen, Wissenschaft, Kultur
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1957
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15430622
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
25. April 1957
Publication:
, 1957-04-25

Contents

Table of contents

  • Ernst von Bergmann / Buchholtz, Arend (Public Domain)
  • Kreis-Lehrerbibliothek Neukölln
  • Photograph: E. von Bergmann
  • Title page
  • Contents
  • Heimat und Vorfahren
  • 1. Einleitung
  • 2. Von Ostpreußen nach Livland
  • 3. Mag. Balthasar Bergmann, Pastor zur Neuermühlen
  • 4. Gustav von Bergmann, Pastor zu Salisburg und Rujen
  • 5. Dr. Liborius von Bergmann, Oberpastor zu Riga
  • 6. Dr. Benjamin von Bergmann, Pastor zu Rujen
  • Das Vaterhaus
  • 1. Richard v. Bergmann, Pastor zu Rujen
  • 2. Bertha v. Bergmann, geb. Krüger
  • Kindheit und Schule
  • 1. Riga und Rujen
  • 2. Birkenruh
  • 3. Beim Großvater Benjamin
  • 4. Die Befreiung
  • Dorpat 1854-1864
  • 1. Die Wahl des Studiums
  • 2. Die Stadt Dorpat
  • 3. Die Universität
  • 4. Livonia
  • 5. Die medizinische Fakultät
  • 6. Das medizinische Studium
  • 7. Klinischer Assistent und Dozent für Chirurgie
  • 8. Hildegard Adelmann
  • Auf Reisen
  • 1. Königsberg
  • 2. Breslau
  • 3. Wien
  • 4. München
  • 5. Im Schwabenland
  • 6. Heidelberg
  • 7. Auf der Naturforscherversammlung zu Hannover
  • 8. Elberfeld
  • 9. Vom Rheinland nach Leipzig
  • 10. Berlin
  • 11. Heimkehr
  • 12. Am eigenen Herd
  • Im Kriege von 1866
  • 1. Die Fahrt auf den Kriegsschauplatz
  • 2. In Königinhof
  • 3. Mit Wagner auf einer Revisionsreise durch die Kriegslazarette
  • 4. Aus preußischen Kriegslazaretten. Von Ernst v. Bergmann
  • Dorpater Dozentenjahre. In Amsterdam bei Wilhelm Kühne
  • 1. Glück und Unglück im Hause
  • 2. Literarische Arbeiten
  • 3. In Amsterdam bei Wilhelm Kühne
  • Im Deutsch-Französischen Kriege
  • Illustration: [Ernst von Bergmann]
  • 1. Chefarzt des Lazaretts Seilerbahn in Mannheim
  • 2. Briefe aus dem Elsaß. Von Ernst v. Bergmann
  • 3. In Meaux und Lagnn
  • 4. Am Friedrichs-Barackenlazarett in Karlsruhe
  • 5. Hochzeit mit Pauline v. Porbeck
  • Professor in Dorpat
  • 1. Königsberger Aussichten und Enttäuschungen. Ein Ruf nach Freiburg
  • 2. Die Dorpater Barackenklinik
  • 3. Kollegen und Freunde
  • 4. Als akademischer Lehrer
  • Im Russisch-Türkischen Kriege von 1877
  • 1. Nach Rumänien
  • 2. Beschreibung meiner Schicksale vom 13. bis 16. Juni 1877. Von Ernst v. Bergmann
  • 3. In Piätra
  • 4. Bei Plewna. Vom 26. August bis zum 3. September 1877. Von Ernst v. Bergmann
  • 5. Die letzten Wochen im Felde
  • 6. Abschied von Dorpat
  • Würzburg 1878-1882
  • 1. Die Wahl zum Professor
  • 2. Würzburger Anfänge
  • 3. Würzburger Leben
  • 4. Schwere Krankheit
  • 5. Erfolge
  • 6. Familienleben
  • 7. Der Ruf nach Berlin
  • 8. Auf der Eisenacher Naturforscherversammlung
  • Berlin 1882-1907
  • 1. In der Universitätsklinik
  • 2. Fakultät und wissenschaftliche Deputation für das Medizinalwesen
  • 3. Die Krankheit Kaiser Friedrichs
  • 4. Aus der Praxis
  • 5. Weite Fahrten
  • 6. Professor an der Kaiser-Wilhelm-Akademie
  • 7. Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, Naturforscherversammlung und Berliner Medizinische Gesellschaft
  • 8. Das Langenbeck-Haus
  • 9. Ärztliche Standesinteressen. Ärztliche Fortbildung. Gerichtliche Gutachten
  • 10. Die Berliner Rettungsgesellschaft
  • 11. Die Hoffbauer-Stiftung in Hermannswerder bei Potsdam
  • 12. Bergmann als literarische Persönlichkeit
  • 13. Bergmann im Bilde
  • 14. Von Freunden und vom Hause
  • 15. Der siebzigste Geburtstag
  • 16. Das Ende
  • Anhang
  • 1. Anmerkungen, Quellen und Literatur
  • 2. Personenregister
  • ColorChart

Full text

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Livonia. 
sätze auszugleichen und Wunden, die übereifrig oder mutwillig ge— 
schlagen worden waren, zu heilen. Mit feinen Regungen und zarten 
Empfindungen des Gemüts hielt man gegen den einen zurück, weil 
man seinen Zynismus ebenso fürchtete wie die skrupellose Geltend⸗ 
machung seiner wirklichen oder vermeintlichen Urkraft, während man 
bei dem andern vollen Verständnisses auch derjenigen Dinge sicher 
war, denen die überkommene Kraftmeierei eine bloß humoristische 
Behandlung gönnte. Außerlich kaum wahrnehmbar, machte sich diese 
Gruͤndverschiedenheit der Naturen beider Freunde im Lauf der Jahre 
doch allmählich geltend: daß diese Verschiedenartigkeit sich nicht zur 
Gegensätzlichkeit steigerte, ist vornehmlich auf den frühen Tod des an⸗ 
scheinend Unverwüstlichern der vieljährigen Gefährten zurückzuführen. 
Unvergeßlich schöne Erinnerungen verdankte Bergmann einem im 
Korps der Livonia gestatteten Geheimorden heiterer Natur, der 
G. S. F. S. C. das heißt Groß-⸗Sauf-Festen⸗Sauf-Comität, deren Auf⸗ 
gabe darin bestand, in den Wochen vor dem Stiftungstage, dem 
20. September, zusammenzutreten, bei dampfender Bowle fröhliche 
Sitzungen abzuhalten, eingegangene Dichtungen zubeurteilen, die besten 
zu prämieren und in der öffentlichen Sitzung am Stiftungstage zu 
verlesen. Die Zahl der Mitglieder war sehr begrenzt. Man hielt auf 
mystische Gebräuche und traditionelle Gesänge. Am Stiftungstage 
trugen die Mitglieder besondre Abzeichen an der Farbenmütze und 
fuhren zum Kommers gemeinsam in feierlichem Gespann mit Vor—⸗ 
reitern hinaus. Bergmann war stets Präses und leistete in Würde, 
Pathos und blühendem Humor Großartiges. So manche Dichtung 
verdankte seiner übermütigen Laune ihren Ursprung. Das aus dem 
Jahre 1857 stammende „Goldene Abc der Livonia“, worin er die 
Laster und Tugenden seiner Landsleute durchgehechelt hatte, ward 
zwar eines Preises würdig gefunden, dennoch wurde er ihm versagt, 
weil, wie das Urteil lautete, die persönlichen Anspielungen besser ver⸗ 
schwiegen blieben, und für den Verfasser ratsamer wäre, die Namen 
der Betroffenen nicht an die große Glocke zu hängen. ÜÄberhaupt ließ 
sich von seinen Dichtungen, wie einst von denen Karl Petersens, sagen, 
daß sie die Offentlichkeit scheuten, und darum führen sie in dem Archiv 
der Sauf⸗Comität und in den Burschenbibeln der alten Studienfreunde 
ein verborgenes Dasein. 
Von der Schule brachte Bergmann den Spitznamen Perdix auf 
die Universität. Dazu ist er durch seine beiden Blussenschen Tanten 
gelangt, die von ihrem Häuschen her oft über die Felder nach Birken⸗ 
ruh zum Besuch kamen und ihres geschäftigen Ganges wegen von den 
Schülern die Rebhühner genannt wurden. Von den Tanten ging der 
Name in etwas korrumpierter Form auf den Neffen über. 
Wer so wie Bergmann in dem flotten, jeden Zwang scheuenden
	        

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