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Was ein Berliner Musikant erlebte / Noack, Victor (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Rechte vorbehalten - Wahrnehmung der Rechte durch die VG Wort (§ 51 VGG)

Bibliografische Daten

Volltext: Was ein Berliner Musikant erlebte / Noack, Victor (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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Rechte vorbehalten - Wahrnehmung der Rechte durch die VG Wort (§ 51 VGG)

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Senat
Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Unterreihe:
Teil 6, Bau- und Wohnungswesen
Weitere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Bau- und Wohnungswesen
Erschienen:
Berlin 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1953-1990,8
ZDB-ID:
3061742-X ZDB
Frühere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Groß-Berlin. Teil 6, Bau- und Wohnungswesen
Spätere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 6, Bau- und Wohnungswesen, Stadtentwicklung und Umweltschutz
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1961
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15434809
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
29. Dezember 1961
Erschienen:
, 1961-12-29

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Was ein Berliner Musikant erlebte / Noack, Victor (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))
  • Farbkarte
  • Schutzumschlag Vorderseite
  • Einband
  • Werbung
  • Titelblatt
  • In der Lehre
  • Im "Seeschlößchen"
  • Sedanfeier
  • Tanzmusik
  • Konzertausflug
  • Flucht - Erste Berliner Erlebnisse
  • Klavierspieler
  • Bedienung von zarter Hand
  • Die Kellnerin
  • Die Musikerbörse
  • Neujahrstrubel
  • Rixdorf - Wiener Maskenball des Rauchklubs "Blaue Wolke"
  • Streben und Straucheln
  • In der Kaschemmme
  • Liebhaber in Krotoschin
  • Obdachlos in Polen
  • Knechteball
  • Aufschrei
  • Im italienischen Tanz- und Gesangs-Ensemble
  • "Zigeuner" im Café
  • In der Gerichtsstraße
  • Im Ballhaus
  • Im Weinlokal
  • Damengesellschaft
  • Abermals im Ballhaus
  • Artistenfahrt
  • Im Variété
  • Im Sektsalon
  • Kavalier
  • Anhang
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Schutzumschlag Rückseite
  • Buchrücken

Volltext

66 Großstadt-Dokumente Bd. 19. Was ein Berliner Musikant erlebte. 
einen grünlichen Stanb gehancht hatte. Die langen, 
weißen Haarsträhnen hingen wirr über die niedrige Stirn. 
Unter den buschigen Augenbrauen leuchteten ein Paar 
Augen mit dem Scheinfeuer der Furcht. Die Schnurr- 
härtenden ragten wie Eiszapfen, gesteift von Bier- unb 
Schnapsresten, in den zottigen Kinnbart Hinein. Ein 
altersschwacher Hund, dem die rote Zunge aus dem 
Rachen hing, folgte dem Alten. An dem Gurt, der den 
Mantel geschlossen hielt, Hing eine große Laterne. 
„Feierabend!" hallte es mit heiserem Tone aus dem 
Munde des Mannes und noch einmal: „Feierabend!" 
Dabei stieß er den Schaft des alten, verrosteten Spießes, 
den er bei sich führte, gegen den Boden. 
Das war der Nachtwächter von Tempelfelde. Im 
Vollempfinden seiner Würde schritt er wieder davon. 
Die großen Stiefel schlürften; die Hundekette klirrte. 
Der Hausknecht eilte ihm mit einem Glase Bier unb 
einem Schnaps nach. —    
Noch war der Saal gefüllt von erhitzten, trunkenen, 
streitenden Menschen, aber die Musik ward entlassen. 
Ich trat auf die Dorfstraße hinaus. 
In der Türe des gegenüberliegenden Hauses stand 
der Nachtwächter. Die große Laterne auf feinem Bauche 
warf ihr schwankendes Licht auf den zu seinen Füßen 
kauernden schwarzen Hund. Der Alte hatte mein Interesse 
erregt. Ich knüpfte deswegen eine Unterhaltung mit ihm an. 
Er erzählte, daß er erwachsene Kinder hätte. Ein 
Sohn wäre Schneider, der zweite und dritte wären Tage- 
löhner, der vierte Soldat. Seine Mädel hätten ge¬ 
heiratet ; einen Schuster und einen Arbeitet. Sie wären 
alle gut geraten; alle wären fleißig, aber alle zusammen 
könnten nicht so viel erwerben, um den alten siebzig¬ 
jährigen Vater zu unterhalten.   
Ich mußte allein zurücklaufen nach Werneuchen.
	        

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