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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 18.1892 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 18.1892 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Senat
Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Unterreihe:
Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz
Weitere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Inneres, Finanzen, Justiz
Dienstblatt des Senats von Berlin / Personal und Verwaltung, Rechtswesen
Erschienen:
Berlin 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1951,13-1990,10
Fußnote:
Sachliche Benennung 1951,13-15: Personal und Verwaltung, Rechtswesen
ZDB-ID:
3061620-7 ZDB
Frühere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 1, Personal und Verwaltung, Rechtswesen
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 2, Finanzen
Spätere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz, Wirtschaft
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1979
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Fußnote:
Seite 257-258 fehlerhaft gescannt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15435120
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 11, 27. April 1979
Erschienen:
, 1979-04-27

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 18.1892 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 03.10.1891
  • Nr. 2, 10.10.1891
  • Nr. 3, 17.10.1891
  • Nr. 4, 24.10.1891
  • Nr. 5, 31.10.1891
  • Nr. 6, 7.11.1891
  • Nr. 7, 14.11.1891
  • Nr. 8, 21.11.1891
  • Nr. 9, 28.11.1891
  • Nr. 10, 05.12.1891
  • Nr. 11, 12.12.1891
  • Nr. 12, 19.12.1891
  • Nr. 13, 26.12.1891
  • Nr. 14, 2.01.1892
  • Nr. 15, 9.01.1892
  • Nr. 16, 16.01.1892
  • Nr. 17, 23.01.1892
  • Nr. 18, 30.01.1892
  • Nr. 19, 6.02.1892
  • Nr. 20, 13.02.1892
  • Nr. 21, 20.02.1892
  • Nr. 22, 27.02.1892
  • Nr. 23, 5.03.1892
  • Nr. 24, 12.03.1892
  • Nr. 25, 19.03.1892
  • Nr. 26, 26.03.1892
  • Nr. 27, 02.04.1892
  • Nr. 28, 09.04.1892
  • Nr. 29, 16.04.1892
  • Nr. 30, 23.04.1892
  • Nr. 31, 30.04.1892
  • Nr. 32, 07.05.1892
  • Nr. 33, 14.05.1892
  • Nr. 34, 21.05.1892
  • Nr. 35, 28.05.1892
  • Nr. 36, 04.06.1892
  • Nr. 37, 11.06.1892
  • Nr. 38, 18.06.1892
  • Nr. 39, 25.06.1892
  • Nr. 40, 02.07.1892
  • Nr. 41, 09.07.1892
  • Nr. 42, 16.07.1982
  • Nr. 43, 23.07.1892
  • Nr. 44, 30.07.1892
  • Nr. 45, 06.08.1892
  • Nr. 46, 13.08.1892
  • Nr. 47, 20.08.1892
  • Nr. 48, 27.08.1892
  • Nr. 49, 03.09.1892
  • Nr. 50, 10.09.1892
  • Nr. 51, 17.09.1892
  • Nr. 52, 24.09.1892

Volltext

62 » 
„Das ist nicht gesagt. Vielleicht kann sich das ehemalige 
Schwesterchen noch nicht in die veränderte Stellung der Braut 
hineinfinden. Ich habe Eure Verlobte öfter in der Kirche ge 
sehen, Junker von Marwitz. Soll ich Euch sagen, was ich 
über dieselbe denke?" 
Elisabeths kluge Augen rühren ernst auf Eginhards Antlitz. 
„Ich halte Fräulein von Marwitz für eine blasse Rosen 
knospe, welche sich vor allzu schwerem Blätterschutz nicht ent 
wickeln kann. Ein kluger Gärtner, Luft irnd Sonnenlicht würden 
nach meiner Ansicht bald eine Blüte von schönem Dust und 
Farbenschmelz aus ihr hervorzaubern. In der Kindheit war 
Fräulein Naemi Euch zugethan, Junker von Marwitz?" 
„In ganz besonderem Maße. Das eben hat den Wunsch 
meines Oheims gefördert." 
„Und ihr wäret ihr gleichfalls gut? 
„Von Herzen, edle Frau!" 
„Nun, dann wird noch alles gut werden. Eine echte 
Kinderneigung wächst mit den Jahren, nicht wahr, Philipp, 
das haben wir an uns empfunden?" 
„Ja, wir haben auch im Frührot geankert, Eginhard!" 
lachte der Schiffshauptmann. 
„Eure Braut wollte nicht zu uns kommen, sonst hättet 
Ihr sie mitgebracht, nicht wahr, lieber Freund?" Elisabeths 
Blick ruhte warm auf des Gastes Zügen. „Wenn Ihr meint, 
daß es dem Admiralitätsrat und der jüngeren Tochter recht 
wäre, möchte ich Euch gern einen Besuch machen. Ich hege 
den lebhaften Wunsch, Naemis Freundschaft zu gewinnen. 
Sehr gern würde ich sie auch der ebenso liebenswürdigen wie 
lebensfrohen Prinzessin Ludwig zuftihren. Die Zurückgezogen 
heit, in welcher Eure Verlobte lebt, ist zu streng für ein 
junges Menschenkind." 
„Laß Dir geduldig die Erziehungsversuche meiner Lisbeth 
gefallen. Eginhard. Du siehst, was ihre Kunst an mir rauh- 
harigem Seemann vollbracht hat", scherzte Blonk. Das Ge 
spräch nahm eine andere Wendung. Blonk berichtete dem 
Freunde Einzelheiten seiner vorjährigen Reise nach der afrika 
nischen Küste. 
„Ein herrlicher Strich Landes zwischen Axim und dem 
Vorgebirge der drei Spitzen. Ich sage Dir, Marwitz, als 
unsere beiden Schiffe: „das Wappen von Brandenburg" und 
der „Mohrian" zuerst das Palmenland in Sicht bekamen, 
das gleich einer Fata Morgana aus dem blauen Meere em 
porzusteigen schien, da dachten meine Schiffsleute nichts anderes, 
als daß das Paradies vor ihnen aufgethan sei. Die Begeisterung 
wich bei meiner abergläubischen Besatzung freilich bald dem 
Entsetzen, als die Bewohner des herrlichen Erdteiles uns gleich 
schwarzen zum teil auch rotbraunen Teufeln umringten. Ich 
muß gestehen, daß selbst ich meinen vollgewogenen Mm nötig 
hatte, um den Rabenkerlen gegenüber die einem preußisch- 
brandenburgischen Schiffshauptmann gebührende Haltung zu 
bewahren." 
„Es war nicht ganz so schlimm, glaubt nur Eginhard!" 
lächelte Elisabeth dazwischen. „Mein Gatte hat mir selbst er 
zählt, wie sehr ihn die durchaus nicht immer abstoßenden 
Gestalien der Afrikaner interessiert haben." 
„Ganz recht, liebes Weib! Doch das kam später, nach 
dem wir uns die Bewohner jenes Landes durch Geschenke 
geneigt gemacht hatten. Als ich mit den hervorragendsten 
Negerfürsten in Verhandlung trat, ihre Hütten besuchte und 
Freundschaft mit ihnen schloß, da habe ich oftmals vor ihrer 
Gesinnung meine Seemannskappe gelüftet und gewünscht, daß 
bei dem kindergleichen Volksstamme nur Fremde mit edlen 
Herzen einkehren möchten. Ebenso empfänglich wie ftir Tugen 
den finb ihre Seelen für alle Laster. 
Was bei uns überwiegt, danach werden wir dereinst 
Brandenburgs schwarze Unterthanen zu beurteilen haben." 
„In welcher Sprache verständigtest Du Dich mit den 
Eingeborenen?" fragte Eginhard voll Interesse. 
„Auf Portugiesisch. In der Schriftsprache besitzen sie ihre 
eigeilen Zeichen, von denen ich mir eine Sammlung mit 
gebracht habe." 
Der Kapitän brachte verschiedene Erinnerungen an seine 
erste afrikanische Reise herbei. 
„Hier eine Abschrift des Vertrages, laut welchem drei 
Negerhäuptlinge sich verpflichten, fortan nur mit branden- 
burgischen Schiffen und Leuten zu handeln, die ihnen be 
freundeten Stämme zu gleichem Thun zu veranlassen und bei 
meiner Wiederkehr mir einen Platz zu überweisen, auf welchem 
wir eine Feste errichten können. Dies alles wurde mit Eid 
bekräftigt. Ebenso die Unterwerfung unter brandenburgische 
Schutzherrschaft." 
„Dafür teiltest Du Geschenke aus?" 
„Unter anderen das Bild des Großen Kurfürsten. Außer 
dem überließ ich ihnen die brandenburgische Fahne als Unter 
pfand meiner Wiederkuilft. Nun werden wir seheil, ob unsere 
überseeischeil Freunde Wort zu halten versteheii. Unsere Schiffe 
werden mir Bau- und Zimmerleuten bevölkert. Auch hat der 
Kurfiirst befohlen, alles zum Bau Nötige, was man dort nicht 
vorfindet, mit hinüber zu nehmen. Raule übernimmt die Aus 
rüstung der Schiffe, für welche die brandenburgische Handels 
gesellschaft, die sich wie der Kurfürst selbst großen Hoffnungen 
in Bezug auf den überseeischen Handel hingiebt, reiche Mittel 
spendet." 
„Wie verhält es sich mit dem Golde der vielgerühmten 
Küste?" forschte Eginhard. 
„Davon weiß ich wenig zu berichten; doch wurde mir 
versichert, daß besonders in der Nähe von Axim der Goldstaub 
im Dünensande verborgen liege. Auch im Sand der Bäche ist 
es in reicher Menge gefunden worden. Mehr indessen als von 
Gold ilnd Elfenbein, verspreche ich mir von der Fruchtbarkeit 
des Landes. Du wirst staunen, sobald Du die herrlichen 
Bananen-, Baumwollen-, Citronen- und Orangenwälder ge 
wahrst." 
„Ich freue mich darauf!" erwiderte Marwitz unter tiefem 
Atemzuge. 
„Ich ebenfalls!" rief Blonk. Als Eginhard ihn fragend, 
mit einem Blick auf die Gattin ansah, schlang er seinen Arm 
um Elisabeth: „Darf ich mich fteuen, geliebtes Weib?" 
„Du darfst es nicht nur, sondern ich bitte Dich darum", 
lächelte Elisabeth tapfer, obgleich es wie verhaltener Schmerz 
um ihre Lippen bebte. „Wie sollten wir denn eine Trennung 
ertragen, wenn Du nicht Deinem Beruf und ich meiner Pflicht 
das höchste Anrecht einräumten? Uns Frauen bleibt ja wenig 
für das Vaterland zu thun. Väter, Brüder und Söhne greifen, 
uns zu schützen, freudig zu den Waffen. Mutig entbehren 
und in den Tod hinausziehen sehen, was uns ins Herz ge 
wachsen, ist unsere einzige Heldenthat." 
„Bin ich erst von dieser zweiten Afrikareise zurück, trenne
	        

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