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Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 30.1927 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 30.1927 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Senat
Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Unterreihe:
Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz
Weitere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Inneres, Finanzen, Justiz
Dienstblatt des Senats von Berlin / Personal und Verwaltung, Rechtswesen
Erschienen:
Berlin 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1951,13-1990,10
Fußnote:
Sachliche Benennung 1951,13-15: Personal und Verwaltung, Rechtswesen
ZDB-ID:
3061620-7 ZDB
Frühere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 1, Personal und Verwaltung, Rechtswesen
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 2, Finanzen
Spätere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz, Wirtschaft
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1975
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15435300
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 63-72, 30. Dezember 1975
Erschienen:
, 1975-12-30

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  • Berliner Leben (Public Domain)
  • Ausgabe 30.1927 (Public Domain)
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  • H. 24
  • H. 25
  • H. 26
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Volltext

22 
DER „BERUFSRAT" 
Gutsbearatin. 
Seit dem Erscheinen der „Damen Illustrierten“ 
verfolge ich mit größtem Interesse die vielseiti* 
gen und interessanten Ausführungen betr. 
Frauenfragen und Frauenbewegung und lese 
immer wieder mit großer Freude, wieviel Ver* 
ständnis Sie den bei Ihnen Rat suchenden 
Frauen entgegenbringen. 
Nun komme ich selbst, mir Ihren Rat zu 
erbitten. Als Buchhalterin war ich bis jetzt 
immer nur in der Industrie in Großstädten be* 
schäftigt. Es ist nun schon lange mein Wunsch, 
fern von dem Trubel der Großstadt auf einem 
Gut in schöner Gegend eine Vertrauensstellung 
anzunehmen. 
Leider ist cs mir trotz vieler Bemühungen 
nicht gelungen, die betreffenden Zeitschriften 
ausfindig zu machen, in denen entsprechende 
Stellen stehen, oder in denen ich selbst inserie* 
ren könnte. Vielleicht sind Sie in der Lage, mir 
mit Rat beizustehen, gegebenenfalls ist unter den 
Damen aus dem Leserkreis die eine oder die 
andere Dame, die Beziehungen zur Landwirt* 
schaft hat (Adresse dann in der Redaktion zu 
erfahren). 
Ich bin Bilanz*Buchhalterin, schreibe Maschine, 
korrespondiere nach kurzen Angaben selbständig, 
bin 38 Jahre alt, geistig rege, gesund, Klein* 
Städterin. 
Im voraus dankt als treue Leserin 
H. M., Berlin. (39) 
H. M., Berlin. (39) 
Gutssekretärin. 
Wir können es verstehen, daß Sie einmal aus 
der Großstadt herauskommen und ihr Tätigkeits* 
feld aufs Land verlegen wollen. Nun ist es aber 
nicht so einfach, sich als kaufmännische Buch* 
halterin auf die Landbuchführung umzu* 
stellen. Sie müßten also mindestens etwas 
Unterricht darin nehmen (es ist uns die Han* 
delsschule Brewitz, Potsdamer Straße 90, für 
dieses Fach als gut empfohlen worden). 
Was man von einer Gutssekretärin gewöhnlich 
sonst noch erwartet (Gutsvorsteherarbeiten, 
Verwaltung der Saat* und Futtermittel usw.) 
läßt sich praktisch erlernen. 
Ein gutgefaßtes Inserat in der „Deutschen 
Tageszeitung“, Berlin SW 11, Dessauer Str. 5/6, 
würde sich empfehlen. Es ist dies das Organ der 
Landwirte. 
* 
Als Leserin Ihrer Zeitschrift erlaube ich mir 
die Anfrage, unter Bezugnahme auf einen Auf* 
satz über Hausangestellte in Ihrer Märznummer, 
ob es Ihnen möglich ist, mir einige Adressen 
von Vermittlerinnen für Hausangestelltenposten 
nach Amerika zu nennen. A. M. (40) 
A. M. (40) 
Amerika. 
Die Nachfrage nach deutschen Hausangestellten 
für Amerika ist absolut nicht so groß, daß sich 
ein Nachweis speziell damit beschäftigt. 
Auch die amerikanische Hausfrau verlangt un* 
bedingte Anpassungsfähigkeit der Hausange* 
stellten an ihren Haushalt, genügende Kennt* 
nisse der englischen Sprache, um sich verständi* 
gen zu können. Anspruch auf Behandlung als 
„Dame“ darf die Deutsche, überhaupt die Aus* 
länderin nicht stellen. Sie wird meist für die 
niedrigsten Posten im Haushaltsberuf verwendet, 
da die amerikanischen Mädchen es mehr und 
mehr verschmähen, diese Tätigkeit auszuüben. 
Die Bezahlung schwankt zwischen 12 und 25 Dol* 
lars pro Monat. 
Man muß auch bedenken, daß die Sozial» und 
Altersfürsorge für die arbeitenden Klassen in 
Amerika eben erst beginnt. — 
Wenn es Ihr Wunsch bleibt, eine Tätigkeit in 
Amerika zu erlangen, so ist es ratsam, sich von 
einer Familie, die sich etwa besuchsweise in 
Köln aufhält, mitnehmen zu lassen. Es sind uns 
Fälle bekannt, wo junge Damen dies durch In* 
tervention der Hotelverwaltung erreichten. Vor* 
sicht ist aber geboten! Wenden Sie sich auch 
an das dortige Arbeitsamt. 
# 
Als eifrige Leserin Ihres Blattes wäre ich 
Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir raten könn* 
ten, zumal mein Fall nicht ganz einfach liegt. 
Ich bin 30 Jahre alt und darf wohl sagen, daß 
ich eine mehr als gute Bildung besitze. Beson» 
dere Neigung und Begabung habe ich für Spra* 
chen. Durch äußere Verhältnisse gezwungen, 
war ich bis jetzt im kaufmännischen Berufe als 
Auslandskorrespondentin und Privatsekretärin 
tätig. Ich bin im Englischen perfekt und habe 
im Französischen auch sehr gründliche Kennt* 
nisse. Eine rein maschinelle, kaufmännische 
Tätigkeit ist meinem ganzen Wesen so entgegen* 
gesetzt, daß ich fest entschlossen bin, zu ver» 
suchen, mich mehr meiner Neigung und Eignung 
entsprechend zu betätigen. Ich we ? ß bestimmt, 
daß ich mich sehr gut als Übersetzerin bewäh* 
ren würde, da ich neben großer Sprachbegabung 
einen sehr guten Stil und vor allem auch Ein* 
fühlungsfähigkeit besitze. Das Gegebene wäre 
wohl die Übersetzung englischer belletristischer 
Literatur ins Deutsche. 
Nur fehlen mir leider jegliche Konnexionen. 
Natürlich weiß ich, daß man auch hierin erst 
mit kleineren Arbeiten anfangen muß. 
Ich beabsichtige, auf jeden Fall nach Berlin 
zu gehen und möchte Sic freundlichst bitten, mir 
zu sagen, welchen Weg ich einzuschlagen habe, 
um endlich meinen sehnlichen Wunsch, eine 
meinen Fähigkeiten entsprechende Betätigung zu 
finden, verwirklicht zu sehen. Wenn ich für den 
Anfang solche Übersetzungen nur im Nebenamt, 
d. h. also neben einer sonstigen Tätigkeit, viel* 
leicht im Hause, ausführen könnte, so wäre es 
mir auch möglich. Nur müßte eben begründete 
Aussicht vorhanden sein, daß diese Nebenarbeit 
bald zur Haupttätigkeit würde. 
Ich bemerke noch, daß ich von Hause nicht 
auf Zuschuß rechnen kann. Schriftstellerisch habe 
ich mich vor einigen Jahren einmal ein wenig 
schon versucht, es handelt sich um Aphorismen, 
die in einem Frankfurter Lokalblatt Aufnahme 
fanden. 
Leider habe ich durch frühen Tod meines 
Vaters mich nicht nach meiner Neigung aus» 
bilden können, sondern möglichst bald ver» 
dienen müssen. Es sei noch bemerkt, daß ich 
äußerst repräsentationsfähig und im Besitze 
bester Zeugnisse bin. So wäre es mir ein Leich* 
tes, in Berlin eine kaufmännische Tätigkeit zu 
finden. Aber alles andere ist mir lieber und 
ich weiß, daß ich darin auch weiter käme. 
Für guten Rat bin ich von Herzen dankbar. 
G. R. (41) 
G. R. (41) 
Übersetzerin. 
Wenn Sie auf jeden Fall nach Berlin kommen, 
so würden wir Ihnen raten, sich sofort mit der 
entsprechenden Vermittlungsstelle des Lan* 
desarbeitsamtes in Verbindung zu 
setzen. Diese ist in der Lage, Sie mit einer Ihren 
Fähigkeiten entsprechenden Stellung zu versor* 
gen, damit zunächst einmal Ihre Existenz ge* 
sichert ist. Nebenher wird man Ihnen dann auf 
Grund weitgehendster Verbindungen die Wege 
zur Ubersetzerinnentätigkeit weisen. Wir haben 
uns sagen lassen, daß Damen mit kaufmänni* 
sehen Erfahrungen, erstklassiger Allgemeinbil» 
düng und fremdsprachlichen Kenntnissen durch 
diese Stelle stets ihren Neigungen entsprechende 
Versorgung finden (kostenlos). Am besten ist 
es, sich direkt an die Leiterin zu wenden; die 
Adresse ist: Berlin, Grünst r. 5/6. 
* 
Fremdenführerin? 
Gestatten Sie mir ergebenst die Frage, ob Sie 
mir vielleicht raten können, welcher Beruf mir 
noch offen stehtl 
Bin 24 Jahre, habe Töchterschul* und Handels* 
Schulbildung (1 Jahr Haushaltungs*Töchter* 
Pensionat). Bin durch die Inflationszeit zum 
Büroleben (Stenotypistin) gezwungen worden. 
Meiner persönlichen Veranlagung entspricht die* 
ser Beruf nun gar nicht, und nehme ich schon 
immer Fortbildungsstunden in Englisch und Fran* 
zösisch. Steht mir wohl durch Beherrschung 
dieser beiden Fächer obiger Beruf offen? Woran 
hätte man sich in diesem Falle zu wenden? Oder 
könnten Sie mir einen anderen Wirkungskreis 
empfehlen, der mehr meiner persönlichen Nei* 
gung entspricht? Habe gute literarische und 
geographische Kenntnisse. Wie wäre es mit 
einer Anstellung in einem großen Reise* und 
Verkehrsbüro? Ich bin schon gezwungen, einen 
Beruf zu ergreifen, wodurch keine großen Un* 
kosten entstehen, da durch die Inflationszeit 
unser Vermögen verloren gegangen ist. Mein 
Hauptinteresse liegt in der Literatur und Kunst* 
geschichte. 
Ich würde mich sehr freuen, in einer der 
nächsten Nummern der Damen Illustrierten eine 
Antwort in Ihrem Berufsrat zu finden. Lese 
denselben immer mit größtem 
Interesse. F. V. (42) 
F. V. (42) 
Reisebüro. 
Während wir Ihnen nur wenig Aussicht ma* 
chen können, als Fremdenführerin Verwendung 
zu finden, halten wir es aber für durchaus mög* 
lieh, daß Sie Anstellung in einem Reisebüro 
finden. Die Vorbedingungen: kaufmännische 
Ausbildung, Sprachkenntnisse, geographische Be* 
gabung, sind bei Ihnen erfüllt. 
Wenn Sie sich mit ausführlichen Bewerbungs* 
schreiben etwa an die zahlreichen Reisebüros 
Hamburgs wenden, so wird dies sicherlich Er* 
folg haben. Zu raten wäre, daß Sie sich zu* 
nächst als Stenotypistin anbieten und von Ihren 
bisherigen Zeugnissen über diese Tätigkeit Ab* 
Schriften beifügen. Nachher wird es Ihnen ein 
Leichtes sein, in einen Ihren Wünschen ent* 
sprechenden Posten innerhalb des Betriebes hin* 
einzukommen. 
* 
Seit einiger Zeit lese ich die Damen Illustrierte 
und besonders gut gefällt mir darin die Berufs» 
ratecke. Heute will ich nun auch mal einige 
Fragen an Sie richten, und wäre ich Ihnen sehr 
verbunden, wenn Sie sie mir beantworten 
würden. 
Schon lange habe ich den Wunsch, einen Be* 
ruf zu ergreifen, und nach allem hin* und her* 
überlegen beabsichtige ich nunmehr, Photo* 
graphin zu werden. Alle Arten der Photographie 
möchte ich erlernen und am liebsten außerhalb 
meiner Vaterstadt, z. B. im Rheinland. An wen 
muß ich mich wenden? Ist es am besten, bei 
einem Photographen ins Geschäft einzutreten 
oder gibt es Schulen? Wie erfahre ich Adressen? 
Können Sie mir die Dauer der Ausbildung an» 
geben und ob hohe Zuzahlung erforderlich ist? 
E. B. in D. (43) 
E. B. (43) 
Photographin. 
Wir halten diesen Beruf für sehr aussichts* 
reich, zumal wenn man ihn so gründlich be* 
herrscht, daß man sowohl in der Technik als 
auch im Künstlerischen leistungsfähig ist. 
Als Lehrzeit in einer guten Werkstatt sind 
drei Jahre vorgesehen. Haben Sie Mittel, so 
wäre der Besuch einer anerkannten Fachschule 
zu empfehlen. Außer in Berlin gibt es eine 
solche auch in München. Sie können sich dann 
immer noch entschließen, ob Sie sich der Bild* 
nis» oder der Architekturphotographie widmen 
wollen. Nähere Auskunft über Ausbildungs* 
kosten usw. wollen Sie von der photographi* 
sehen Fachschule des Lettehauses, Berlin*Schöne* 
berg, Viktoria*Luise*Platz 9, einholen. 
# 
Mit Freuden begrüße ich die Rubrik: „Der 
Berufsrat“. Auch ich will mich, da ich allein 
siehe, an ihn wenden. 
Seit sieben Jahren bin ich im Haushalt tätig. 
Leider befriedigt mich diese Beschäftigung nicht. 
Ich bin sehr ernst und lebe sehr zurückgezogen. 
Meine Bekannten meinen, ich müßte mehr unter 
Menschen, in einen anderen Beruf. Kann man 
denn mit 22 Jahren noch in ein Geschäft als 
Lehrling eintreten? 
Schon als Kind spielte ich am liebsten Ver* 
käuferin; konnte es nicht werden, da meine 
Mutter sehr früh starb und meine Stiefmutter 
mich gleich nach beendigter Schulzeit aus dem 
Hause tat. 
Welches wäre die geeignetste Branche und wie 
lange müßte ich lernen? Müßte ich mich außer» 
dem an irgendeinem Kursus beteiligen? An 
welchen? 
Wenn man noch umsatteln kann, so möchte 
ich Sie bald um Rat bitten, damit ich bald be* 
ginnen könnte. K. E. (44) 
K. E. (44) 
Verkäuferin. 
Um eine derartige Tätigkeit ausüben zu kÖn* 
nen, bedarf es einer mehrjährigen praktischen 
Lehre. Das Publikum ist heute verwöhnter als 
je; es verlangt unbedingt, daß die Verkäuferin 
genaue Auskünfte über die Güte der Ware, Her* 
Stellung derselben usw. erteilt. Auch Beraterin 
muß die Verkäuferin sein, besonders wenn es 
sich um Sachen des Geschmackes handelt. Und 
dann der Umgang mit dem Publikuml Da heiß* 
es, die goldene Mitte halten und Übergriff® 
respektiv Ansprüche unberechtigter Art mit Lie* 
benswürdigkeit zurückzuweisen, bescheiden« 
Menschen zur Äußerung ihrer Wünsche ermum 
tern zu können, ungerechte oder gerechte Tadel 
mit Haltung entgegenzunehmen und vieles 
dere mehr. 
Wir halten es Ihrer ruhigen Veranlagung nach 
für ausgeschlossen, daß Sie sich für diesen Be* 
ruf, trotz aller Vorliebe für ihn, umstellen köß' 
nen, außerdem bevorzugt man fast nur jugend' 
liches Personal, während Sie im besten Falle öd* 
24 Jahren ausgeiernt hätten. 
Um mehr unter Menschen zu sein, müßt® 0 
Sie versuchen, Ihre hauswirtschaftliche Tätig' 
keit in einem Heim oder in einem sonstige 0 
Institut auszuüben.
	        

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  • Etzdorf, Marga von
    364
  • Colette, Sidonie-Gabrielle
    364

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