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Berliner Revolutionschronik / Wolff, Gustav Adolf (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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Monografie

Verfasser:
Wolff, Gustav Adolf
Titel:
Berliner Revolutionschronik : Darstellung der Berliner Bewegung im Jahre 1848 in politscher, sozialer und litterarischer Beziehung / von Adolf Wolff. Herausgegeben von Dr. jur. C. Gompertz
Editor:
Gompertz, C.
Ausgabe:
Jubiläums-Volksausgabe
Erschienen:
Berlin: Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung, 1898
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Umfang:
VIII, 386 Seiten
Schlagworte:
Berlin ; Revolution
Berlin:
B 122 Geschichte: Revolution 1848
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15450662
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 122/9 d
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Zweites Buch. Die Revolution

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  • Berliner Revolutionschronik / Wolff, Gustav Adolf (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erstes Buch. Die Krisis
  • Zweites Buch. Die Revolution
  • Drittes Buch. Die Errungenschaften
  • Viertes Buch. Die politischen Parteien
  • Fünftes Buch. Das Volk und seine Vertreter
  • Sechstes Buch. Das Ministerium Camphausen und die Nationalversammlung
  • Anhang. Verzeichniß der Abgeordneten zur Preußischen Nationalversammlung
  • Farbkarte

Volltext

176 — 
kritischen Momente so sehr selbst zu beherrschen vermag, ist gewiß reif für die 
Freiheit!“ Auch der König äußerte sich in ähnlicher Art: „Eine so großartige 
Haltung der Einwohnerschaft habe seine vollste Bewunderung erregt und alle 
seine Erwartungen übertroffen; sie sei zugleich der beste Maßstab für den 
Werth der hohen geistigen Erhebung des Volkes.“ Und selbst der friedliebende 
Bürger konnte dieser „bewunderungswürdigen“ Haltung nicht gedenken, ohne 
zugleich sich der Polizei, der Gensdarmen zu erinnern, die früher, unter den 
„alten Zuständen“, stets in ganzen Korps aufgeboten waren, um bei öffent— 
lichen Feierlichkeiten ‚„die Ordnung aufrecht zu erhalten“. Jetzt aber hatten 
sich „drei Viertheile“ der Berliner Bevölkerung als Theilnehmer der Feier in 
jener bewunderten Haltung öffentlich neben einander bewegt — ohne Polizei. 
ohne Gensdarmen, ohne Soldaten! 
Die alte Polizei fehlte freilich, und die Feier, das war Jedem aus der 
Bevölkerung mehr oder minder klar, galt nicht sowohl den „gefallenen Helden,“ 
als denen, für welche, wie es in den Leichenreden hieß, Jene die Freiheit er— 
rungen, für welche sie als Märtyrer gefallen waren: Jeder sah sich selbst ge— 
feiert und hatte so, mitfeiernd und gefeiert zugleich, ein wesentliches Interesse 
daran, daß die Feierlichkeit nicht gestötrt wurde. Gleichwohl war eine „Po— 
lizei“ vorhanden, wenn auch nicht in den alten Personen und in den alten 
Uniformen. Polizeiliche Befugnisse hatte sich ebenso das Bestattungskomitee 
— welches ja noch zuletzt ernstlich sich damit beschäftigte, einen unangemeldeten 
Redner verhaften zu lassen — angeeignet, wie die Mehrzahl der bewaffneten 
Bürger, Handwerker und Studenten mit den Waffen, die ihnen übergeben 
waren, zugleich die politische Aufsicht der Stadt übernommen zu haben 
glaubte. — Die Entstehungsgeschichte der Bürgerwehr haben wir oben dar— 
gestellt; werfen wir einen Rückblick auf die Entwickelung während des bisher 
geschilderten Zeitraums. 
Als am 19ten Mittags im Schlosse dem Wunsche um Bürgerbewaffnung 
nachgegeben war, dachte man dort sogleich daran, einem „bewährten“ Mann 
die Leitung der Bürgerwehr zu übergeben. „Den in Eile zusammengetretenen 
Bürgerwehren,“ erzählt hierüber der in diesen Dingen wohlunterrichtete Ver— 
fasser der Personen und Zustände ꝛc., „fehlte es bei der Unfähigkeit des 
Bürgermeisters, der sich auch im Schlosse befand, an aller oberen Leitung; die 
Flügeladjutanten v. Sch. und v. B. erkannten augenblicklich, wie wichtig dies 
sei, und versuchten den Generaladjutanten v. Neumann zu überreden, das Ober— 
kommando der Bürgerwehr anzunehmen; dieser weigerte sich, schlug aber den 
General v. Aschoff, Kommandeur der Landwehr-Brigade, zum Oberbefehlshaber 
vor und versprach, dessen Ernennung durch die Minister zu bewirken.“ Herr 
o. Aschoff — wird weiter erzählt — habe die ihm gemachten Anträge zurück— 
gewiesen, obgleich sie von „allerhöchster“ Stelle gekommen, und nun sei man 
auf den Polizeipräsidenten v. Minutoli gefallen, welcher auch den zuerst be— 
— V
	        

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