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Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 15.1931 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 15.1931 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Senat
Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Unterreihe:
Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz
Weitere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Inneres, Finanzen, Justiz
Dienstblatt des Senats von Berlin / Personal und Verwaltung, Rechtswesen
Erschienen:
Berlin 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1951,13-1990,10
Fußnote:
Sachliche Benennung 1951,13-15: Personal und Verwaltung, Rechtswesen
ZDB-ID:
3061620-7 ZDB
Frühere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 1, Personal und Verwaltung, Rechtswesen
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 2, Finanzen
Spätere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz, Wirtschaft
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1962
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15434677
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
15. Januar 1962
Erschienen:
, 1962-01-15

Schnellzugriff

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  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1911 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Verzeichnis der Einzelberichte
  • Index
  • No. 1. Bericht über die allgemeine Verwaltung des Magistrats
  • No. 2. Bericht der städtischen Kunstdeputation
  • No. 3. Bericht der Steuerdeputation
  • No. 4 u. 5
  • No. 6. Bericht der städtischen Grundeigentumsdeputation
  • Nr. 7. Bericht der städtischen Parkverwaltung
  • No. 8. Bericht der städtischen Schuldeputation
  • No. 9. Bericht über das städtische Fach- und Fortbildungsschulwesen
  • No. 10. Bericht über die städtische Blindepflege
  • No. 11. Bericht über das Märkische Museum
  • No. 12. Bericht über die Verwaltung der Stadtbibliothek und der städtischen Volksbibliothek und Lesehallen
  • No. 13. Bericht der Deputation für Statistik
  • No. 14. Bericht über die städtische Armenpflege
  • No. 15. Bericht der städtischen Stiftungsdeputation
  • No. 16. Bericht der städtischen Waisendeputation
  • No. 17. Bericht über die Verwaltung der städtischen Hospitäler und Sichenanstalten
  • No. 18. Bericht der Deputation für die städtischen Krankenanstalten und die öffentliche Gesundheitspflege
  • No. 19. Bericht der Deputation für die städtische Irrenpflege
  • No. 20. Bericht über die städtischen Heimstätten
  • No. 21. Bericht über die städtischen Badeanstalten
  • No. 22. Bericht über die Verwaltung der Gemeindefriedhöfe
  • No. 23. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses Rummelsburg, des städtischen Hospitals und der Verpflegungsstation für kranke Obdachlose in Berlin-Lichtenberg
  • No. 24. Bericht über die Verwaltung des städtischen Obdachs, der Desinfektionsanstalt II, der Hilfsstation für geschlechtskranke Frauen und des Obdachshospitals
  • No. 25. Bericht über die Friedrich Wilhelmsanstalt für Arbeitsame und die damit verbundene von Biederseestiftng
  • No. 26. Bericht der Deputation zur Verwaltung des Gesindebelohnungs- und Unterstützungsfonds
  • No. 27. Berichte über die Altersversorgungsanstalten und Hospitäler städtischen Patronats
  • No. 28. Bericht der Abteilung für Invalidenversicherung
  • No. 29. Bericht der städtischen Sparlasse
  • No. 30. Bericht der Gewerbedeputation des Magistrats und des Magistratskommissars für die Orts- und Betriebskrankenkassen
  • No. 31. Bericht über das Gewerbegericht zu Berlin
  • No. 32. Bericht über das Kaufmannsgericht zu Berlin
  • No. 33. Bericht der städtischen Hochbaudeputation
  • No. 34. Bericht der städtischen Tiefbaudeputation
  • No. 35. Bericht der städtischen Polizeiverwaltung
  • No. 36. Bericht der städtischen Verkehrsdeoutation
  • No. 37. Bericht über das städtische Straßenreinigungswesen
  • No. 38. Bericht der Deputation des Magistrats zur Beschaffung der Schreibmaterialien
  • No. 39. Bericht der Deputation zur Beschaffung der Brennmaterialien
  • No. 40. Bericht der städtischen Markthallen
  • No. 41. Bericht über den städtischen Vieh- und Schlachthof, über die städtische Fleischbeschau sowie über die Fleischvernichtungs- und Verwertungsanstalt bei Rüdnitz
  • No. 42. Bericht über die Verwaltung der städtischen Wasserwerke
  • No. 43. Bericht der Deputation für die Kanalisationswerke und Güter Berlins
  • No. 44. Bericht der Deputation der städtischen Gaswerke
  • No. 45. Bericht der städtischen Feuersozietät (Für das Geschäftsjahr 1 Oktober 1910/1911)
  • No. 46. Bericht über die Verwaltung der Feuerwehr
  • No. 47. Bericht des Kuratoriums der städtischen Zentrale Buch
  • No. 48. Bericht über die Tätigkeit des städtischen Untersuchungsamtes für hygienische und gewerbliche Zwecke zu Berlin
  • No. 48. Bericht über das Berliner Rettungswesen

Volltext

Nr. 19. Städtische Jrrenpslege. 
o 
Falle das hohe Alter des Patienten mit in Betracht zu ziehen. 
Jedenfalls verursachte der Aufstieg der Erkrankung im März 1912, 
der ini zweiten Jahr der Epidemie sehr häufig beobachtet wird, 
das Wicdcrbelegcn der Desinfektionsbaracke, die im November 1911 
gründlicher Desinfektion und Reinigung wegen geräumt werden 
mußte. Nach der Erkrankung sind die Befallenen noch monatelang 
Bazillenträger, es muß deshalb strenge Isolierung aufrecht erhalten 
bleiben; ganze Abteilungen müßten gesperrt werden, und die lau 
fenden bakteriologischen Untersuchungen der Befallenen und ihrer 
Umgebung, welche im städtischen Untersuchungsamt erledigt wurden 
(565 Blutproben, 1572 Stuhlproben, 7 Urinproben und 2 Leichen 
organuntersuchungen) verursachten 4356,55 M Unkosten. 
Frl. Dr. Daube trat am 15. November 1911, Dr. Schaust 
am 31. Dezember 1911 aus unserm Dienst, letzterer um selbst 
eine Privatanstalt in Zepernick bei Berlin zu eröffnen; es gingen 
zu am l. Oktober 1911 Wauschkuhn als Volontärarzt, vom 
l. Januar 1912 ab als Assistenzarzt, und Dr. Mahler am 13. Fe 
bruar 1912 als Assistenzarzt. 
Am Ende des Etatsjahres waren 6 Köpfe Personal ausgespart 
wegen Unterbelegens der Anstalt an Patienten, aber das Verhältnis 
von Pflegern zu Pflegerinnen hatte sich so verschoben, daß wegen 
Unterbelags und Belegung der Jnfektionsbaracke, in der sonst Frauen 
lagen, mit den dysenterischen Männern, 10 Pflegerinnen weniger, 
als der Etat gestattete, eingestellt waren, und doch wegen Unter 
belags auf der Männerseite nur 4 Pfleger mehr. Es ging wiederuni 
weniger Personal zu und ab, die Bewegung war also wieder eine 
geringere, spielte sich aber meist unter dem im letzten Jahre hinzu 
gezogenen ab, und nicht, wie im vergangenen Jahre, zumeist unter 
dem „bis zu zwei Fahren" Dienstzeit. Vom 1. April 1911 ab 
erhielten die Pfleger 50 M> Lohn pro Monat (bis zu 100 -M pro 
Monat in 10 Jahren); -0 Pfleger beziehen, als verheiratet, Woh- 
nungsgeldzuschuß, außerdem haben 7 Pfleger Aiistaltsfamilienwoh- 
nungeu. Zu den Untcrrichtsknrseu meldeten sich im Etatsjahre von 
174 Pflegern 36 und von 150 Pflegerinnen 28. Vom Dezember 1911 
ab dürfen die Pfleger jeden ersten Montag uird die Pflegerinnen 
jeden ersten Dienstag des Monats den Musiksaal des Verwaltungs 
gebäudes zu geselligen Abenden benutzen. 
Da die Krankcnabgänge nicht genugsam durch Zugänge gedeckt 
wurden, sind der Anstalt die Obdachpatienten zugewiesen worden. 
Es kam am 8. Januar 1912 die erste Obdachpatientin in Buch an 
(bis 31. März 1912 20: 15 Männer und 5 Frauen). Trotzdem 
und trotz der Eröffnung der Kommunalabteilung der Dr. Schauß- 
scheu Privatanstalt, die noch im Laufe des Betriebsjahres mit 40 Pa- 
IV. Bericht über die 
Veränderungen an Gebäuden und Einrichtungen der Anstalt: 
Im .Kinderhause ivurde eine besondere psychiatrische Abteilung 
für .Knaben eingerichtet, indem die Wohnung des Erziehungsinspektors 
dazu umgebaut wurde, nachdem die Stelle eingegangen war. 
Mit der Instandsetzung der Krankenhäuser wurde fortgefahren. 
In der Besetzung der Arztstellen ist keine Aenderung eingetreten. 
Auch sonst sind keine Veränderungen zu vermerken. 
Ueber den allgemeinen Gesundheitszustand im Laufe des Be 
richtsjahres ist folgendes zu bemerken: 
Neue Fälle von Lungenschwindsucht wurden bei zwei Männern 
und zehn Frauen festgestellt; jedoch handelte es sich bei den meisten 
nicht um offene Tuberkulose. Von ansteckenden Krankheiten kamen 
iviederum zu verschiedenen Zeilen vereinzelte Fälle vor: Rose bei 
6 Frauen, Diphtherie bei 1 Frau — obwohl bei jeder Halsentznn- 
dung mit Belag eine bakteriologische Untersuchung veranlaßt ivurde 
—, Keuchhusten bei 4 Kindern, Windpocken bei 2 Kindern, Mumps 
bei 2 Knaben, 1 Mädchen. Außerdem kam ein Typhussall auf der 
Frauenabteilung vor, und wurde dabei festgestellt, daß sich auf der 
gleichen Abteilung eine Bazillenträgerin befand. Diese, sowie ein 
Knabe, bei dem festgestellt wurde, daß er Ruhrbazillenträger ist, 
wurden mit Gelonida aluminii subacetici mit dem Erfolg behandelt, 
daß die Bazillen, solange eingenommen wurde» und noch einige 
Monate danach, keine Bazillen mehr auswiesen. Beide Kranke nehmen 
zur Zeit der Berichterstattung noch ein, nachdem die Untersuchung, 
sowie das Mittel einige Zeit ausgesetzt wär, das Vorhandensein von 
Bazillen wiederum ergeben hatte, und weisen nunmehr keine Ba 
zillen auf. 
Selbstmordversuche wurden von 1 Mann und von 17 Frauen, 
von einigen dieser letzteren wiederholt, gemacht. Es handelte sich 
gewöhnlich um Erhängungs- und Erwürgungsversuche, doch schnitten 
sich zwei Frauen auch in den Hals. 
Zahlreich waren die Verletzungen infolge der epileptischen An 
fälle und bei Streit und Zank. 51 Entweichungen sind bei den Män- 
tientinnen, aus Wuhlgarten (10) und Herzberge (30), belegt wurde, 
blieb der Zugang zufolge der im vergangenen Jahre überwiesenen 
Maison de sante um 264 Köpfe (75 Männer und 189 Frauen^ 
geringer als im Jahre 1910, es fanden 96 Männerabgänge mehr, 
hingegen 44 Frauenabgänge weniger statt als 1910 = -f- 52, aber der 
Gesamtbestand stieg um 44 Männer und 20 Frauen = + 64, wovon 
27 Männer mehr gegen 49 Frauen weniger in der Hauptanstalt sich 
befanden= — 22. Die Charite schickte im Betriebsjahre wiederum 
57 Patienten (4 Männer und 53 Frauen) weniger als das Jahr 
vorher, die Aufnahmen aus derselben verminderten sich aus dem 
Jahre 1908 jährlich (im Betriebsjahr 269 Köpfe — 166 Männer, 
103 Frauen — weniger als 1908), da sie die Patienten, wenn mög 
lich, gleich den endgültig verpflichteten Ortsarmenverbänden zu 
schickt: dieser Umstand veranlaßte hauptsächlich die seit 1908 beobach 
tete Verminderung der Zugänge in Buch. 
Tie Anzahl der Selbststeller (Form. 3) betrug gegenüber 
dem Vorjahre 62 Männer„(360) mehr -- -si 19,o« v. H. der gesamten 
Männerzugänge und 6 Frauen (17) weniger = 4- 0,25 v. H. der ge 
samten Frauenzugänge; es gab im vergangenen Jahre relativ wenig 
Selbststeller, da die Zugänge des vergangenen Jahres zum großen 
Teil aus den übrigen Anstalten stattfanden (auch Eröffnung des 
zweiten Verwahrungshauses Nr. XIII) und aus der Saison de sänke; 
aus denselben Gründen gab es im vergangenen Jahre auch relativ 
wenig Alkoboliker, die häufig identisch mit Selbststellern sind. 
Es gingen ber Anstalt zu 6 Männerparalysen Form. 2) 
mehr (155), 22 Frauenparalysen (55) weniger als im Vorjahre, 
das sind = -s 1,93 v. H. der gesamten Männer- und--- — 0,is v. H. 
der gefaulten Frauenzugänge. 
Es gingen der Anstalt zu 64 Männeralkoholisten Form. 2) 
(344) und 4 Franenalkoholisten (10) mehr als im Vorjahre, das 
sind— + 9,45 v. H. der gesamten Männer- und — — 1,»» v. H. der 
gesamten Frauenzugänge. 
Gewohnheitsmäßig dem Alkoholmißbrauch ergeben «Form. 6) 
waren 73 Männer (= 11,12 v. H.) und 9 Frauen (= 2,s« v. H.) 
mehr als im Vorjahre. 
Mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten (Form. 6) waren 
518 Männer und 32 Frauen, das sind 175 Männer (= 22,Z? v. H.) 
und 12 Frauen (— 4,28 v. H.) mehr als im Vorjahre; die 20 Obdach 
kranken (15 Männer und 5 Frauen) trugen hierzu kaum noch etwas 
bei, sondern die gehäufte diesbezügliche Aktenreauisitiou, da viele 
der Aufgenommenen bei der bloßen Vernehmung ihre Vorstrafen 
verschweigen. 
Anstalt Wuhlgarten. 
ncrn zu verzeichnen gewesen. Tie große Zahl nimmt nicht Wunder, 
wenn man das freie Wohnen der Leute in den Landhäusern in An 
schlag bringt. 
Von epileptischen Anfällen kamen bei den Männern 31 658, bei 
den Frauen 54192, bei den Knaben 5441, bei den Mädchen 4351 
zur Auszeichnung. Es entfallen also aus den Tag bei den Männern 
86) bei den Frauen 148, bei den Knaben 15, bei den Mädchen 
12 Anfälle, während die Durchschnittsbestandzahl bei den Männern 
645, bei den Frauen 496, bei den Knaben 56, bei den Mädchen 30 
war. Bei 2 Männern kam 4mal, bei 17 Frauen 88 mal, bei 1 Knaben 
2mal und bei 3 Mädchen 10mal Lkatus epilepticus vor. Serien 
von Anfällen wurden bei 54 Männern, 34 Frauen, 10 Knaben und 
bei 7 Mädchen beobachtet. 
Es war, wie alle Jahre, bei der großen Erregbarkeit der Kranken 
manche Zerstörung von Sachen und Einrichtungsgegenstäuden zu 
beklagen; erwähnt sei nur die Zertrümmerung von 129 Fenster - 
scheiben, die sich auf beide Geschlechter gleichmäßig verteilen. 
Tie bestimmte Ordnung der regelmäßigen Vergnügungen und 
allgemeinen Unterhaltungen wurde, wie sie sich im Lause der Jahre 
herausgebildet hat, beibehalten. 
Eine aus Kranken und dem einen oder anderen Pfleger gebildete 
Musikkapelle, die in ihrer Zusammensetzung bei dem,ständigen Wechsel 
der Kranken sehr schwankte, stellte nicht nur die Tanzmusik, sondern 
erfreute auch die Kranken sonntäglich auf den einzelne» Häusern 
in regelmäßigem Wechsel. 
Der Gesang wurde, wie in den Vorjahren, von Kranken, Pflegern 
und Pflegerinnen unter Leitung des Lehrers Schlüter gepflegt. 
Es fanden Gefangaufführungen im Festsaal, Kirchenkonzerte unter 
Mitwirkung von Gönnern der Anstalt und auch Gesangvorträge beim 
Gottesdienst statt. 
In der Ordnung des Gottesdienstes trat keine Aenderung ein. 
Tie Anstalt wurde häufig von Vereinen, Aerzten, Verwaltungs 
bcamten und Lehrenc besichtigt.
	        

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