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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 54.1937 (Rights reserved)

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Bibliographic data

Full text: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 54.1937 (Rights reserved)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Senat
Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Subseries:
Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz
Other titles:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Inneres, Finanzen, Justiz
Dienstblatt des Senats von Berlin / Personal und Verwaltung, Rechtswesen
Publication:
Berlin 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
1951,13-1990,10
Note:
Sachliche Benennung 1951,13-15: Personal und Verwaltung, Rechtswesen
ZDB-ID:
3061620-7 ZDB
Previous Title:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 1, Personal und Verwaltung, Rechtswesen
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 2, Finanzen
Succeeding Title:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz, Wirtschaft
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1954
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Note:
Fehlende Seiten: 145-146
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15429973
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
9. September 1954
Publication:
, 1954-09-09

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 54.1937 (Rights reserved)
  • Title page
  • Contents
  • Ausgabe 1937,1 Heft 1
  • Ausgabe 1937,2 Heft 2
  • Ausgabe 1937,3 Heft 3
  • Vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Rights reserved)
  • Zum Geleit / Kügler, Hermann
  • Inhaltsübersicht
  • Der Paß von Berlin-Köln / Schulze, Berthold
  • Ist das Schloß Kurfürst Friedrichs II. 1540 ganz abgebrochen worden? / Nicolas, Raoul
  • Der "Trepkow" im 17. Jahrundert / Jahn, Hans
  • Von Schlüter bis Menzel / Hasselberg, Felix
  • Kredit ist tot - meine Gans macht alles! / Kügler, Hermann
  • Das Ermelerhaus / Ladendorf, Heinz
  • Ernst Moritz Arndt und sein Berliner Freundeskreis / Böckh, Walther
  • Eine unbekannte Gebrauchsgraphik Adolph Menzels / Brockerhoff, Kurt
  • Ein Nachruf auf August Borsig von Willibald Alexis / Hasselberg, Felix
  • Zur politischen Geschichte der Berliner Denkmäler / Faden, Eberhard
  • Zur Geschichte des Berliner städtischen Büchereiwesens / Schuster, Wilhelm
  • Ausgabe 1937,4 Heft 4

Full text

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mann, Kaselowski, Knaus, Lengerich, Schubert, Stür- “ Namen werden gewiß viele Leser vermissen, den 
mer, Teschner) ihre Ateliers hatten. In einem Atelier Karl Friedrich Schin kels. Bon seiner Hand 
dieses Hauses wird Menzel gearbeitet haben, ehe er besißen wir leider bisher nichts, was eine Veröffent- 
ins Schloß übersiedeln konnte. -- lihung rechtfertigen würde. Doch mag darauf hin- 
No<h manche anderen bedeutenden Vertreter ber- gewiesen werden, daß „Anbekannte Briefe von und an 
linischer Kunst aus alter und neuer Zeit sind in der Schinkel“ (Schinkels eigene Briefe freilih nicht aus 
Sammlung des Vereins vertreten. Doch mag es für dem Besitz des Vereins) bereits im Jahrgang 1931 
diesmal mit den gebotenen Proben genug sein. Einen dieser Blätter (S. 25-28) mitgeteilt worden sind. 
Kredit ist tot -- meine Gans macht alles! 
Zur Geschichte von zwei Berliner Wirtshaussprüchen. 
Von Dr. Hermann Kügler. 
In einigen Berliner Gaststätten sind Anschläge zu Tode des berühmten Genfer Theologen Theodor de 
sehen, die etwa in der Breite von 25 bis 35 cm den Beza, die 1605 gedruckt worden ist. Seit der Mitte 
folgenden Wortlaut tragen: des 17. Jahrhunderts wird die politisch-satirische 
TodeSanzeige aus Frankreich bekannt, und bis auf den 
' heutigen Tag hat sie in romanischen und germanischen 
> Ländern an Beliebtheit niht eingebüßt. Der erste 
Ä bekannte Beleg bezieht sich auf Mazarin (1661); aus 
dem Weltkriege erinnern wir uns noh an die Todes- 
' anzeige des Brotlaibs. Drei Abbildungen von Todes- 
Kube Sanft! anzeigen des Status quo mit Erläuterungen teilte 
Meinen lieben Gästen hiermit die tieftrau- Albert Beer mit?), ein Scherzbild auf den Tod des 
rige Nachricht, daß gestern unger lieber alter Prinzen Karneval: Spamer in dem schönen 
2 Gat, .t 4 
KREDIT PUMP DUO 13) 20 Fastnacht8bräuche“ S. 62 (Jena, 
Sanft entschlafen ist. Bei Abraham a Sancta Clara (1644-1709) tritt 
2 2 ' uns zum ersten Male in Deutschland die Formel 
Priede: zeiner zteene! „Credit ist tot“ entgegen, während das Wort 
Der glückliche Wirt. eredito im Oberdeutschen shon 1547 bezeugt ist und 
seit 1597 dur< das aus dem Französischen entlehnte 
edi | ir E54 ne 
In dieser Form oder mit dem in Kunstbuchstaben ge- Sis EE Ee M ig R FU SES NE 50 
schriebenen oder gedruckten Spruch: äußerste Zeitgrenze für die Darstellungen vom Tode ves 
Laß zu Hause deine Sorgen, Kredits sei das 16. Jahrhundert gegeben, während die 
- Geborgt wird bei mir (stets erst) morgen! größere Wahrscheinlichkeit freilich für das 17. Jahr- 
will der Wirt Borglüsterne abblißen lassen. Ähnlich hundert spreche. Das Motiv steht nämlich mit den 
las ich in Frankreich im Jahre 1931: Aujourd'hui on Klagen um Geldnot und Wirtschaftskrisen in weiterem 
ne fait pas credit, demain oui. Auch in England und literarischem Zusammenhang, ersichtlich im Anschluß an 
in Italien sind solche Abwehren bezeugt. Adolf Spamer die italienishe Lamento-Literatur, und beginnt in 
ist der Herkunft des Motivs in einer sehr gründlihen Deutschland mit dem Erstarken der bürgerlichen Kultur 
Studie in den „Volkskundlihen Gaben“, John Meier und der neuen geldwirtschaftlihen Lage. Solche bild- 
zum siebzigsten Geburtstage dargebrac<t (Walter de lichen Darstellungen waren bei uns alte Gepflogendheit, 
Gruyter, Berlin 1934, S. 223--243), nachgegangen. seitdem schon bei Reimar von Zweter der Pfennig 
I<h möchte dies Thema aus der Bolkskunde der als Person auftauchte, wie Johannes Bo lte gezeigt 
Gegenwart für Berlin ergänzen und insofern einen h4qa43), Es ist aber ferner sehr wahrscheinlich, daß 
abrundenden Beitrag zu der Frage liefern. Scerzbilder vom Tode des Kredits in unseren heuti- 
- Stoffgeschichtlih seht das Motiv die Sitte der 401 Gaststätten auf deutsche Bildergedihte aus der 
TodeSanzeigen voraus; dabei sind die sherzhaften oder zxsten Hälfte des 17. Jahrhunderts zurügehen, und 
spöttisch gemeinten natürlich jung. Die von Päpsten weiterhin, daß sie über Frankreih nac< Italien 
und hohen geistlichen Würdenträgern sind aus dem zurückverfolgt werden können, von wo aus mit dem 
frühen Mittelalter bekannt; aber die Bersendung neuzeitlichen Geldwesen niht nur das Wort Kredit 
bürgerlicher gedru>ter TodeSanzeigen scheint erst um (von credere) hereinkam, sondern auch seit dem frühen 
1600 im französischen Sprachgebiet aufgekommen zu 
sein?). Walter von Zur Westen besitzt in seiner herr- 2) Zs. f. Volkskunde, N.F. 5 (1935), S. 278--281 
lihen graphischen Sammlung eine Anzeige von dem 3) Bolte, Zehn Gedichte auf ven Pfenni 2. F 
deutsches Altertum 48 (1906), S. 13--56; ders., GHics 
1) Walter von Zur Westen in der Zs. f. Bücherfreunde Sankt Pfennigs (1537): Deutsche Literatur-Zeitung 1925. 
28 (1934), S. 130 f. Sp. 696.
	        

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