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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1983/84, 9. Wahlperiode, Band IV, 54.-70. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1983/84, 9. Wahlperiode, Band IV, 54.-70. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Senat
Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin
Unterreihe:
Teil 2, Finanzen
Weitere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin / Finanzen
Erschienen:
Berlin 1964
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1951-1964
ZDB-ID:
3061618-9 ZDB
Frühere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Groß-Berlin. Teil 2, Finanzen
Spätere Titel:
Dienstblatt des Senats von Berlin. Teil 1, Inneres, Finanzen, Justiz
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1961
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15430578
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
1. Juni 1961
Erschienen:
, 1961-06-01

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1983/84, 9. Wahlperiode, Band IV, 54.-70. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 54, 7. Dezember 1983
  • Nr. 55, 8. Dezember 1983
  • Nr. 56, 9. Dezember 1983
  • Nr. 57, 22. Dezember 1983
  • Nr. 58, 19. Januar 1984
  • Nr. 59, 2. Februar 1984
  • Nr. 60, 9. Februar 1984
  • Nr. 61, 16. Februar 1984
  • Nr. 62, 23. Februar 1984
  • Nr. 63, 8. März 1984
  • Nr. 64, 22. März 1984
  • Nr. 65, 5. April 1984
  • Nr. 66, 7. April 1984
  • Nr. 67, 17. Mai 1984
  • Nr. 68, 24. Mai 1984
  • Nr. 69, 14. Juni 1984
  • Nr. 70, 17. Juni 1984

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
56. Sitzung vom 9. Dezember 1983 
Mertsch 
A) Es bedurfte eines gemeinsamen Briefes von uns allen, 
um Herrn Fink an seine Pflichten zu erinnern, daß er sich 
künftig doch mehr als bisher seinem Ausschuß für Ge 
sundheit, Soziales und Familie widmen möge. Das ist vor 
drei Monaten geschehen; besonders gefruchtet hat es 
bisher allerdings nicht, wie ich gleich hinzufügen möchte. 
Und ich sage Ihnen, daß er in der Zeit, seit er Senator 
für Gesundheit, Soziales und Familie in Berlin ist, in 
mehr als der Hälfte der Ausschußsitzungen nicht anwe 
send gewesen ist, daß er bei keiner Anhörung dabei 
war, auch nicht zuletzt in der über die Behinderten. Ich 
sage das nur, weil Sie eben Herrn Momper wegen seiner 
Teilnahme kritisierten. 
[Buwitt (CDU): Für Sie ist es auch einfach, aus 
dem Krankenhaus wegzulaufen, Sie haben es 
einfach, Herr Mertsch!] 
Und sein Umgang — das können nicht nur Kollegen mei 
ner Fraktion, sondern auch Abgeordnete der anderen 
Fraktionen bestätigen — mit einzelnen Kollegen etwa 
durch die Art und Weise, mit der er Kleine Anfragen zu 
beantworten pflegt, spottet einfach jeder Beschreibung. 
[Beifall bei der SPD] 
Ein besonderes Kapitel ist auch die Art und Weise, 
wie Sie, Herr Senator Fink, Nacht- und Nebelaktionen 
vom Zaum brechen. Sie haben das damals mit der Ober 
hangliste getan, Sie haben ähnliches jetzt beim Kran 
kenhaus Wilmersdorf praktiziert, und Sie haben damals 
bei der Diskussion über den Telebus den Ausschuß für 
Gesundheit, Soziales und Familie mit Kündigungen von 
, Mitarbeitern überrascht, ohne dem Ausschuß Gelegenheit 
1 ' zu geben, sich dazu vorher äußern zu können. Bei die 
sem Sachverhalt brauchen Sie sich nicht zu wundern, 
wenn wir sowohl aus sachlichen Gründen als auch aus 
persönlichen Gründen Ihren Etat ablehnen. 
[Beifall bei der SPD] 
"V? 
■S 
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I 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Nächster Redner ist für 
die CDU-Fraktion der Abgeordnete Schicks. 
Schicks (CDU): Herr Präsident! Meine sehr verehrten 
Damen und Herren! Ich habe mich gerade wegen der 
letzten beiden Redebeiträge, der Beiträge der Kollegin 
Schulz und des Kollegen Mertsch, noch einmal zu Wort 
gemeldet und möchte mich zuerst mit Ihnen, Frau Schulz, 
auseinandersetzen. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ich 
bin empört, daß Sie so tun, als wäre die AL die einzige 
Fraktion hier im Haus, die sich um die alten Menschen 
über 65 Jahre kümmert. Gerade gegenüber der Alternati 
ven Liste haben doch die alten Menschen sehr viele Vor 
behalte. Was haben Sie denn für die alten Menschen 
getan? — Es haben die von Ihnen so beschimpften eta 
blierten Parteien und insbesondere die CDU/CSU und 
die F.D.P. nach 1949, nachdem die Bundesrepublik 
Deutschland gegründet war, die soziale Rentenversiche 
rung eingeführt, die natürlich weiterentwickelt werden 
muß. Wir wissen, daß es an einer Pflegeversicherung 
fehlt, die wir als Christdemokraten und als Freie Demo 
kraten im Bund einführen wollen. Sozialsenator Fink war 
einer der ersten, der eine große Diskussion in Berlin, 
zunächst parteiintern, in Gang gesetzt hat 
[Zuruf von der SPD] 
um eine Pflegeversicherung, die wir für notwendig er- (C) 
achten. 
[Beifall bei der CDU] 
Ich sage Ihnen und unterstreiche dies: Die Senioren in 
dieser Stadt und in unserem Land können sich auf die 
CDU verlassen. 
[Beifall bei der CDU — Wachsmuth (AL); Die sind 
verlassen! — Ulrich (SPD): Die sind von der CDU 
verlassen!] 
Wie glaubwürdig Sie sind, meine Damen und Herren 
von der Alternativen Liste, geht allein daraus hervor, daß 
Frau Schulz hier für die Streitstraße spricht, obwohl jeder 
weiß, daß dies eine Gesundheitsfabrik übelster Art war 
— so ist sie immer interpretiert worden in der letzten 
Zeit und in früheren Jahren —, und jeder, der über Kran 
kenhauspolitik gesprochen hat und der gefragt wurde, wo 
zuerst reduziert werden müsse, wo zuerst eine Gesund 
heitseinrichtung aufgegeben werden müsse, der hat von 
der Streitstraße gesprochen. 
[Frau Frohnert (SPD) meldet sich zu einer 
Zwischenfrage.] 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Herr Schicks, gestatten 
Sie eine Zwischenfrage? 
Schicks (CDU): Gleich, wenn ich mit dem Thema hier 
fertig bin, dann können Sie zwischenfragen. — Was haben 
wir denn bei der Streitstraße? Das Krankenhaus Streit 
straße ist eine Gesundheitsfabrik mit 700 Betten für (D) 
Chronischkranke, und da stellen Sie sich, Frau Schulz, in 
Ihrem ersten Redebeitrag hier her, sprechen von der 
Ghettoisierung in Großkiiniken, die wir abschaffen müssen, 
und in Ihrem zweiten Redebeitrag setzen Sie sich dann 
für den Erhalt des Krankenhauses in der Streitstraße ein. 
Man kann hier wirklich unterschiedlicher Auffassung sein, 
aber man kann nicht einmal von der Ghettoisierung und 
von Großkliniken nichts wissen wollen und sie auf der 
anderen Seite fordern. 
[Beifall bei der CDU] 
Wir haben damals hier im Haus die Dinge sehr ausführ 
lich diskutiert, und wir haben uns auf den Standpunkt 
gestellt, wenn wir etwas von der Stärkung der bezirk 
lichen Selbstverwaltung halten wollen, dann haben wir 
auch das abwägende Urteil des Bezirks Spandau zu ak 
zeptieren, und der Bezirk Spandau hat sich für die Auf 
gabe des Krankenhauses in der Streitstraße und für die 
Erhaltung von Hohengatow entschieden. 
[Zuruf von der CDU: Einstimmig!] 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Herr Schicks, gestatten 
Sie jetzt die Zwischenfrage? 
Schicks (CDU); Ja. 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Frau Frohnert, bitte 
schön! 
Frau Frohnert (SPD); Herr Kollege Schicks, darf ich Sie 
fragen, ob Sie jemals in dem Hospital Streitstraße waren, 
3469
	        

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