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Die deutsche Kaiserstadt Berlin / Friedel, Ernst (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die deutsche Kaiserstadt Berlin / Friedel, Ernst (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Friedel, Ernst
Titel:
Die deutsche Kaiserstadt Berlin : Stadtgeschichten, Sehens- und Wissenswerthes aus der Reichshauptstadt und deren Umgebung / von Ernst Friedel
Erschienen:
Leipzig: Spamer, 1882
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2015
Umfang:
VIII, 256 Seiten
Fußnote:
Zuerst erschienen als Teil 1 von: Bilder aus der Mark Brandenburg vornehmlich der Reichshauptstadt, 1881
Schrift: In Fraktur
Berlin:
B 10 Allgemeines: Lexika. Allgemeine Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10263762
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 10/23 c
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Gewerbe und Verkehr. Handel und Wandel

Kapitel

Titel:
Vom Stadthaushalt und Regiment der Missionstadt

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Die deutsche Kaiserstadt Berlin / Friedel, Ernst (Public Domain)
  • Farbkarte
  • Einband
  • Abbildung: Unter den Linden
  • Titelblatt
  • Widmung
  • Vorwort / Friedel, Ernst
  • Inhaltsverzeichnis
  • Berliner Stadtgeschichten
  • Lage und Vorgeschichte des Stadtgebiets
  • Berlin und Kölln *) in der Markgrafenzeit
  • Das Schloß zu Kölln an der Spree und die Weiße Frau
  • Aus der Kurfürstenzeit
  • Der Dreißigjährige Krieg. Gustav Adolf und die Schweden in Berlin
  • Der Große Kurfürst
  • Berlin als königliche Stadt
  • Friedrich der Große. Die Oesterreicher und Russen in Berlin
  • Napoleon I. in der preußischen Hauptstadt. - Die Kosaken als Befreier Berlins. - Neue Kriegsgefahren (die Schlachten von Großbeeren und Dennewitz.)
  • Abbildung: Denkmal Friedrich's des Großen in Berlin
  • Berliner Baumeister und Bildhauer
  • Schlüter und das Zeughaus. Die Lange Brücke mit dem Kurfürstendenkmal
  • Schinkel
  • Stüler und sein königlicher Schüler (der Geheimebaurathsstil, das Geheimrathsviertel)
  • Die neueste Periode (Emanzipation der bürgerlichen Baukunst, Einfluß des neuen Deutschen Reichs auf die Berliner Staatsbauten)
  • Berliner Bildhauer
  • Gewerbe und Verkehr. Handel und Wandel
  • Die Borsig'sche Fabrikstadt
  • Das Kunstgewerbemuseum
  • In der Börse
  • Reichsbank und Münze
  • Die Münze
  • Berlins Verkehrsmittel
  • Das unterirdische Berlin
  • Um Mitternacht in Wolff's Telegraphenbureau
  • Mit Rohrpost
  • Das Fernsprechwesen
  • Das Reichspostmuseum
  • Das Beleuchtungswesen
  • Die Kanalisation und die Rieselfelder
  • Straßenbau
  • Vom Stadthaushalt und Regiment der Missionstadt
  • Berlin als Pflegestätte der Wissenschaft
  • Die philosophische Königin und ihr Zirkel in Charlottenburg
  • Die Hochschule und ihre Berühmtheiten
  • Aus der Berliner Gelehrtenwelt (die beiden Humboldt, Karl Ritter, Roon, Dove, v. Raumer, Ranke, Pertz, Droysen u. s. w.)
  • Wissenschaftliche Institute
  • Aus der Glanzzeit des Berliner Theaters
  • Im Verein jüngerer Künstler (Rückblick auf die älteren Maler: Menzel, Hosemann, Steffeck)
  • Ein Berliner Dichterklub (Franz Kugler, Putlitz, Scherenberg u. s. w.)
  • Abbildung: An der Siegessäule. Zeichnung von H. Lüders
  • Die Umgebungen der Hauptstadt
  • Der Thiergarten
  • Der Humboldt- und der Friedrichshain
  • Im Zoologischen Garten. Das Aquarium
  • Die Flora in Charlottenburg. - Das Mausoleum
  • Berliner Friedhöfe
  • St. Hubertus im Grunewald
  • Schildhorn
  • Ein Tusculum am Tegeler See
  • Das Irrenheim in Dalldorf
  • Auf dem Gesundbrunnen (Pankow - Schönhausen)
  • Feuerwerk in Treptow (der neue Ost-Park)
  • Turnfest in der Hasenheide (Rixdorf-Tempelhof)
  • Heerschau am Kreuzberg (Ueberblick der deutschen Kriegsmacht)
  • Invalidenhaus und -Park
  • Berliner Volkscharaktere
  • Der Berliner auf Reisen (der Kleinstädter in Berlin)
  • Berlin wie es ißt und trinkt (bei Klausing, der Weißbierphilister; im Berliner Rathskeller; u. s. f.)
  • Auf dem köllnischen Fischmarkte
  • Straßenjungen und Berliner Witz
  • Das soziale Defizit von Berlin (im Verbrecherkeller)
  • Zur Naturgeschichte des Berliners ("die preußische Rasse")
  • Aber der Berliner Dialekt!
  • Ausflug nach Potsdam
  • Friedrich Wilhelm I. und seine "blauen Jungen"
  • Das Militärwaisenhaus
  • Die Bittschriftenlinde, das Stadtschloß und Sanssouci (Friedrich's des Großen letzte Lebensjahre)
  • Die Friedenskirche (Friedrich Wilhelm's IV. Lebensende)
  • Die kronprinzliche Familie im Neuen Palais
  • Die Weber von Nowawes. - Die Kaiserburg Babelsberg
  • Im Deutschen Reichstage
  • Wie Berlin Reichstagsstadt ward
  • Das provisorische Reichstagsgebäude
  • Parteien und Parteihäupter
  • Karte: Plan von Berlin
  • Rückdeckel

Volltext

! Gewerbe und Verkehr. Handel und Wandel. 
Berlins bekümmert, daß sie bei den meisten öffentlichen Einrichtungen ihren Ob- 
liegenheiten nur eben so weit, als durchaus nothwendig, nachkam. Wir erinnern 
hierbei daran, wie in der Zeit, wo der Staatsfiskus noch Herr der Stadt war, 
also bis zum 1. Januar 1876, fast nichts für die Straßen, Brücken, Prome- 
naden urd Parks geschehen ist, wie namentlich die Pflasterung immer schlimmer 
in Verfa. gerieth. Statt daß sonst der Staat etwas zur Verschönerung der 
Stadt und ihrer Umgebungen that, zahlte und zahlt noch jeht umgekehrt die 
leztere dem Fisku3s einen namhaften Beitrag zur Unterhaltung des Thiergartens. 
Den Kleinen Thiergarten in Moabit hat der Staat trotz aller Bitten und Vor- 
stellungen abg2holzt und bebaut, den Rest unterhält die Stadt auf ihre Kosten. 
Die Hasenheide, der einzige Wald im Süden der Stadt auf meilenweite Ent- 
fernung, ein beliebter Erholungsort der Berliner, ist dem Verkehr vor Kurzem 
durc< Anlegung riesiger Sc<hießplätze so gut wie entzogen und jedes Angebot 
der Gemeinde, +“ doch Werds einen Theil zur Anlegung eines Parks zu 
überlassen, rundwea a5geschlagen. 
7 e enorm s- nelle Vermehrung der Bevölkerung, mit der fich selbstredend 
auch t . Zunahme gefährlicher Elemente verbindet, hat außerdem die Reich8- 
wie de Staatsre3ierung bestimmt, ihrerseits Berlin gegenüber decentralisirend 
zu wir&4 und i* viel wie möglich ältere wie neuere öffentliche Institute dem 
Wei“ “.ld2 9-7 Hauptstadt zu entziehen. So ist das Reichögericht nach Leipzig, 
das 2. -<hSre“nuno3amt nach Pot5dam gefommen, das Armee-Kadetten-JInstitut 
nach L.hterfei>> *as Marine-Kadetten-Institut nach Kiel, die polytechnische 
Hochschule n“ << jarlottenburg, das große, mit einem Alumnat verbundene 
Joachimstha! 2 Gymnasium nach Wilmersdorf, das große Strafgefängniß nach 
Plößensee, das neue Garnisonlazareth nach Tempelhof verlegt worden, Justitute, 
welche zusamme“ *:nommen o?nügen würden, um durch ihre Einrichtung eine 
große deutsche Siuvt ansehnlich)t auszustatten, beziehentlich durc<h ihre Verlegung 
bedenklich zu syuvigen. An LVerlin sind die Maßnahmen spurlos vorüber- 
gegang: 1; von dein städtischen Behörden Berlins ist auch nicht in einem ein- 
zigen Falz gegen diej2 decentralisirenden Maßregeln Einsprache erhoben, im 
Gegentheil haben ihre Vertreter beispielsweise unbedingt für Leipzig als Siß 
des Reichs8gerichts aus dem richtigen Motive gestimmt, daß der oberste Gericht3hof 
Deutschlands in einer Stadt sein muß, die nicht Siß einer fürstlichen Hofhaltung 
ist, vielmehr nach dieser Richtung hin vollständig unbeeinflußt erscheint. 
Diese Ltaßnahmen legen wir der Regierung nicht als ein Uebelwollen, sondern 
als einem Art bewußter Emanzipation aus. Die Centralregierung fühlt, daß die 
neue Kaiyerqtadt anfängt, mündig zu werden, und diese will, koste es auch die größten 
Opfer aa Geld und Arbeit, die volle ortspolizeiliche Selbstverwaltung erringen. 
-- > Wanderung durch die Fabrik- und Kunstgewerksstätten Berlins, durch 
die mGu<alangca belebten Straßen mit ihren Industriepalästen und Schauläden, 
die Industrieau.clung von 1879, die von der Gemeinde neugegründeten vielfältigen 
Einrichtungen für die öffentliche Wohlfahrt lehren uns, was Thatkraft und Fleiß, 
was Selbstbewußtsein und Bürgertugend zu schaffen und zu erhalten vermögen. 
Ein solches Gemeinwesen ist zur Selbstverwaltung reif. Möge 
daher die königliche Regierung die polizeiliche Zuständigkeit der Gemeindever- 
waltung und Bürgerschaft vertrauensvoll erweitern. Beide Faktoren werden 
sicherlich vollauf bemüht sein, das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. 
/'9Q
	        

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