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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 13.1887 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 13.1887 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin
Unterreihe:
Teil 2-6
Weitere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Arbeit und Gewerbe
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Anschaffung, Bekleidung, Forsten, Güter, Werke
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Hochbau, Tiefbau, Feuerlöschwesen, Feuersozietät
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Siedlung, Wohnung, Verkehr
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Ernährung
Erschienen:
Berlin 1923
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1922-1923
Fußnote:
Darin enthalten: Teil 2: Arbeit und Gewerbe ; Teil 3: Anschaffung, Bekleidung, Forsten, Güter, Werke ; Teil 4: Hochbau, Tiefbau, Feuerlöschwesen, Feuersozietät ; Teil 5: Siedlung, Wohnung, Verkehr ; Teil 6: Ernährung
ZDB-ID:
3060196-4 ZDB
Spätere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 2-8
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1922
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15428458
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
28. Oktober 1922
Erschienen:
, 1922-10-28

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 13.1887 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 02.10.1886
  • Nr. 2, 09.10.1886
  • Nr. 3, 16.10.1886
  • Nr. 4, 23.10.1886
  • Nr. 5, 30.10.1886
  • Nr. 6, 06.11.1886
  • Nr. 7, 13.11.1886
  • Nr. 8, 20.11.1886
  • Nr. 9, 27.11.1886
  • Nr. 10, 04.12.1886
  • Nr. 11, 11.12.1886
  • Nr. 12, 18.12.1886
  • Nr. 13, 25.12.1886
  • Nr. 14, 01.01.1887
    Nr. 14, 01.01.1887
  • Nr. 15, 08.01.1887
  • Nr. 16, 15.01.1887
  • Nr. 17, 22.01.1887
  • Nr. 18, 29.01.1887
  • Nr. 19, 05.02.1887
  • Nr. 20, 12.02.1887
  • Nr. 21, 19.02.1887
  • Nr. 22, 26.02.1887
  • Nr. 23, 05.03.1887
  • Nr. 24, 12.03.1887
  • Nr. 25, 19.03.1887
  • Nr. 26, 26.03.1887
  • Nr. 27, 02.04.1887
  • Nr. 28, 09.04.1887
  • Nr. 29, 16.04.1887
  • Nr. 30, 23.04.1887
  • Nr. 31, 30.04.1887
  • Nr. 32, 07.05.1887
  • Nr. 33, 14.05.1887
  • Nr. 34, 21.05.1887
  • Nr. 35, 28.05.1887
  • Nr. 36, 04.06.1887
  • Nr. 37, 11.06.1887
  • Nr. 38, 18.06.1887
  • Nr. 39, 25.06.1887
  • Nr. 40, 02.07.1887
  • Nr. 41, 09.07.1887
  • Nr. 42, 16.07.1887
  • Nr. 43, 23.07.1887
  • Nr. 44, 30.07.1887
  • Nr. 45, 06.08.1887
  • Nr. 46, 13.08.1887
  • Nr. 47, 20.08.1887
  • Nr. 48, 27.08.1887
  • Nr. 49, 03.09.1887
  • Nr. 50, 10.09.1887
  • Nr. 51, 17.09.1887
  • Nr. 52, 24.09.1887

Volltext

507 
Militärarzt in den letzten Feldzügen große Verdienste erworben 
hat. — Der Physiologie und Pathologie des Gehirns sind vor 
zugsweise die Untersuchungen des Klinikers Jul. Ed. Hitzig (geb. 
1838), eines Sohnes des bekannten noch weiter unten zu er 
wähnenden Architekten gewidmet. Für Ohrenkrankheiten können 
wir als bedeutenden Spezialisten den Professor Aug. Joh. Konst. 
Lucae (geb. 1835) anfügen, der die erste deutsche Klinik für 
Ohrenkranke an der Berliner Universität errichtete und noch gegen 
wärtig als ihr Direktor thätig ist. — 
Der bedeutendste aller ärztlichen Spezialisten aber, den Berlin 
als seinen Sohn mit besonderer Genugthuung in Anspruch nehmen 
darf, ist der berühmte Augenarzt Alb. v. Gracfe (1828—70), 
der Begründer der neuen Ophthalmologie, ein Mann, ebenso be 
deutend durch seine Lehrthätigkeit, als durch seine staunenswerthen 
Operationen, die ihm einen europäischen Ruf verschafften. Sein 
auf demselben Gebiete thätiger Vetter gleichen Namens in Halle 
ist kein geborener Berliner. 
Auch die Thierarzneikunde wird in unserer Uebersicht durch 
einen namhaften Gelehrten vertreten, den langjährigen Lehrer an 
der landwirthschaftlichen Akademie zu Eldena Mor. Fürstenberg 
(1818—72), der seine Erfahrungen in zahlreichen Schriften nieder 
legte. — Die Pharmacie repräsentirt Hans Herm. Jul. Hagen 
(geb. 1806), der sich außer durch viele pharmaceutische Schriften 
auch als eifriger Bekämpfte des Geheimmittel - Unwesens bekannt 
.gemacht hat. 
An der Spitze der zahlreichen Gelehrten und Forscher, die 
sich auf den verschiedenen Gebieten der Naturwissenschaften ausge 
zeichnet haben, steht kein Geringerer als Alexander Freiherr 
v. Humboldt (1769—1859), den Berlin mit ganz besonderem 
Stolz seinen Sohn nennen darf.*) Es wird hier genügen, seinen 
hochberühmten Namen anzuführen, denn das fast unübersehbare 
Wirken des großen Mannes gestattet nicht, es dem Charakter dieser 
Uebersicht gemäß, in-wenige Worte zusammenzufaffen. — Während 
seine staunenswerthe Vielseitigkeit beinahe jeden Zweig der Natur 
wissenschaften umfaßt, wollen wir die Schaar der übrigen Ver 
treter derselben, nach ihren speziellen Forschungsgebieten gesondert, 
aufführen. So erwähnen wir als Entomologen den Geheimen 
Ober-Medizinal-Rath Joh. Christ. Friedr. Klug (1775—1856), 
den Profeffor und Direktor des zoologischen Museums in Greifs 
wald Karl Ed. Adolf Gerstäcker (geb. 1828), sowie den ver 
dienten forstwissenschastlichen Lehrer Jul. Theodor Ratzeburg 
(1801—71), der mit seinen Schriften über die Wald-Verderber die 
wissenschaftliche Forstentomologie begründete. Als Botaniker hat 
sich Karl L. Willdenow (1765—1812), zuletzt Direktor des 
Berliner botanischen Gartens, mit seinen Schriften über Kräuter 
kunde sowie seine Anleitung zum Selbststudium der Botanik be 
kannt gemacht, während ein neuerer Botaniker, der Berliner Pro 
fessor Paul Fr. Aug. Ascherson (geb. 1834), eine Branden 
burgische Flora herausgab. Der Letztgenannte begleitete G. Rohlfs 
auf seiner Expedition nach der Libyschen Wüste und veröffentlichte 
demnächst eine Abhandlung über die Flora jener Länder. Wie er, 
so haben bekanntlich noch mehrere andere Berliner „den dunkelen 
Erdtheil" bereist und erforscht, so vor Allem Paul Güßfeldt 
(geb. 1840), der General-Sekretär der Berliner Gesellschaft für 
Erdkunde. Außer der Leitung der Loango - Expedition in den 
Jahren 1873—76 hat er später mit Schweinfurth Ost-Aegypten und 
1882/83 Süd-Amerika bereist. Die auf der erstgenannten Reise 
gemachten Erfahrungen legte er im Verein mit seinem ebenfalls 
aus Berlin stammenden Begleiter, dem Stabs-Arzt Jul. Aug. 
Ferd. Falkenstein (geb. 1842) in einem umfangreichen Werke 
nieder. Ein anderes Forschungsgebiet hat ebenfalls mehreren 
*) Sein berühmter Bruder Wilh. Freiherr v. Humboldt ist in Pots 
dam geboren. 
Berlinern Gelegenheit zur wissenschaftlichen Ausbeute geliefert. Es 
sind dies die Kaukasusländer und die an das russische Reich an 
grenzenden asiatischen Landschaften. Unter den Reisenden, welche 
diese Gegenden, meist im Auftrage der russischen Regierung, auf 
suchten, muß vor Allem Peter Simon Pallas (1741—1811), 
dessen Sammlungen den Keim des akademischen Museums zu 
St. Petersburg bilden, sowie der bereits als Orientalist erwähnte 
Heinr. Jul. Klaproth, der zuletzt als Profeffor der asiatischen 
Sprachen in Paris fungirte, angeführt werden. Ihnen ist Wilh. 
Herm. Abich (geb. 1806) anzuschließen, dessen wissenschaftliche 
Thätigkeit fast ausschließlich den geologischen Verhältnissen der 
Kaukasusländer gewidmet ist. Wir fügen demselben einige andere 
Geologen an, deren Forschungsgebiet indessen der heimathliche 
Boden bildet, so vor Allem den Oberberghauptmann E. H. K. 
v. Decken (geb. 1800), der sich vorzugsweise die Rheinlande und 
Westfalen als Feld seiner für die Geologie epochemachenden 
Untersuchungen erwählte. Den neuerworbenen deutschen Reichs- 
landen gelten die Forschungen des Straßburger Professors Ernst 
Wilh. Benecke (geb. 1838), während der Berliner Professor 
Heinr. Ernst Beyrich (geb. 1815) zahlreiche Gcbietsstrecken des 
deutschen Vaterlandes in seinen geologischen und paläontvlogischen 
Schriften behandelt und gegenwärtig die Herausgabe der geolo 
gischen Karte Preußens und der thüringischen Staaten leitet. 
Den Reisenden hätten wir noch als Weltumsegler Georg 
Adolf Erman (1806—77) anfügen müssen, der sich außer durch 
die Beschreibung seiner Reise durch zahlreiche Schriften über den 
Erdmagnetismus bekannt gemacht hat. — Mit ihm und seinem 
Vater Paul Erman (1764—1851), dem Sohne des obenge 
nannten Geschichtsschreibers der Rsfugws, beginnen wir die Auf 
führung der berühmten Berliner Physiker. — Hier muß vor Allem 
als einer der berühmtesten Gelehrten der Gegenwart überhaupt 
Professor Emil Du Bois-Reymond (geb. 1818) hervorgehoben 
werden, unter dessen zahlreichen Untersuchungen und Schriften die 
jenigen über die thierische Elektrizität besonders hervorragen. — 
Auf demselben Gebiet sind auch die hauptsächlichsten wissenschaft 
lichen Untersuchungen des Züricher Professors Ludimar Hermann 
(geb. 1838) zu suchen, dessen Grundriß der Physiologie als ein 
geschätztes Handbuch große Verbreitung gefunden hat. — Wir 
erwähnen ferner den Professor der Physik und Mineralogie an 
der Universität zu Kiel Gustav Karsten (geb. 1820), der auch 
zahlreiche Schriften verschiedenen Inhalts über die Elbherzogthümer 
veröffentlichte, Hermann Knoblauch (geb. 1820), dessen wissen 
schaftliche Untersuchungen sich meist auf die Erscheinung der Wärme 
strahlen beziehen, den durch zahlreiche Entdeckungen auf chemischem 
und physikalischem Gebiete bekannt gewordenen Berliner Professor 
Heinr. Gustav Magnus (1802—70), sowie Wilh. v. Beetz 
(geb. 1822), Professor an der technischen Hochschule zu München, 
der Leitfäden der Physik- und der Elektrizitätslehre veröffentlicht 
hat. Wie Magnus, so sind auch die beiden Brüder Heinrich 
Rose (1795—1864) und Gustav Rose (1798—1873) Schüler 
des berühmten schwedischen Chemikers Berzelius. Von den Letzt 
genannten hatte sich Ersterer durch sein Handbuch der analytischen 
Chemie, Letzterer durch seine krystallographischen Untersuchungen 
als Mineraloge verdient gemacht. Auch der Vater der beiden 
i Brüder Valentin Rose, (1762—1807), ist als Pharmazent durch 
; chemische Untersuchungen z. B. über Arsenik-Vergiftungen bekannt 
geworden. Die chemische Natur der Mineralkörper untersuchten 
vorzugsweise Professor Karl Friedr. Nammelsbcrg (geb. 1813) 
sowie der Professor der Freibergcr Berg-Akademie Th. Scheerer 
(1813—75). Auch der Nachfolger Liebig's in München, der Che 
miker Adolf Bacher (geb. 1835), ein Sohn des bekannten 
Generals und Geodäten, ist ein geborener Berliner, ebenso wie 
Ferd. Beyrich (1812 — 69), der Bruder des obengenannten 
Physikers, der sich als chemischer Techniker besonders um die
	        

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