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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Charlottenburg
Titel:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg
Ausgabe:
[Vollständige Ausgabe: öffentliche und nichtöffentliche Sitzungen]
Erschienen:
Charlottenburg 1919
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1906-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916757-7 ZDB
Frühere Titel:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ...
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1906
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13769127
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (45), 14. Januar 1965
  • Nr. 2 (46), 4. Februar 1965
  • Nr. 3 (47), 18. Februar 1965
  • Nr. 4 (48), 4. März 1965
  • Nr. 5 (49), 11. März 1965
  • Nr. 6 (50), 18. März 1965
  • Nr. 7 (51), 1. April 1965
  • Nr. 8 (52), 6. Mai 1965
  • Nr. 9 (53), 20. Mai 1965
  • Nr. 10 (54), 3. Juni 1965
  • Nr. 11 (55), 1. Juli 1965
  • Nr. 12 (56), 19. September 1965
  • Nr. 13 (57), 23. September 1965
  • Nr. 14 (58), 7. Oktober 1965
  • Nr. 15 (59), 21. Oktober 1965
  • Nr. 16 (60), 4. November 1965
  • Nr. 17 (61), 18. November 1965
  • Nr. 18 (62), 2. Dezember 1965
  • Nr. 19 (63), 15. Dezember 1965
  • Nr. 20 (64), 16. Dezember 1965
  • Nr. 21 (65), 17. Dezember 1965

Volltext

48. Sitzung vom 4. März 1965 
83 
Brandt 
Bundesangelegenheiten einen ersten Zwischenbericht 
zugeleitet hat. Ich will den weiteren Überlegungen 
nicht vorgreifen, sondern nur zweierlei feststellen: 
1. Der Senat ist, soweit seine Zuständigkeit in Be 
tracht kommt, denn nur dazu kann er sich äußern, um 
Lösungen bemüht, die den berechtigten Interessen der 
Beteiligten entsprechen und die Grundlagen einer 
freien Presse sichern helfen. 
2. Der Senat kann nicht an Lösungen mitwirken, die 
Berlin vom Bund trennen oder aus der Gemeinschaft 
der deutschen Länder ausschließen würden. 
Meine Damen und Herren! Der weiteren Festigung 
des Verhältnisses zwischen Kirchen, Religionsgemein 
schaften und Staat in Berlin widmet der Senat beson 
dere Aufmerksamkeit. Dies kommt unter anderem in 
der Anfang dieses Jahres geschaffenen Abteilung für 
Kirchliche Angelegenheiten beim Senator für Wissen 
schaft und Kunst zum Ausdruck. 
Kirchen und Senat stimmen seit längerer Zeit darin 
überein, daß eine Überprüfung der Rechtsgrundlage für 
die gegenseitigen Beziehungen in Berlin wünschens 
wert ist. Besprechungen mit den Kirchen sind aufge 
nommen worden. Die Hilfe des Landes Berlin für die 
Religionslehrerausbildung der Kirchen ist bereits auf 
dem Weg einer wirksamen Regelung. 
Die kirchlichen Bauten, die auch in den letzten beiden 
Jahren mit Unterstützung des Landes Berlin entstanden 
oder im Entstehen sind, machen deutlich, daß die Kir 
chen und Religionsgemeinschaften im Leben unserer 
Stadt ihren festen Platz haben und daß ihnen bei der 
Erfüllung ihres Auftrages in voller Eigenständigkeit 
und in klarer Abgrenzung zum staatlichen Bereich 
Schutz und Unterstützung des Staates gewährt werden. 
Meine Damen und Herren! Aus unserer Verantwor 
tung für die Zukunft ergibt sich die starke Sorge um 
das Bildungswesen. Bildungspolitik ist für uns eine der 
entscheidenden Gemeinschaftsaufgaben. Zu unserer 
Freude können wir feststellen, daß das Berliner Schul 
wesen in der Bundesrepublik Deutschland weithin als 
beispielhaft angesehen wird. Dennoch gibt es viele Pro 
bleme und Aufgaben. 70 Prozent unserer Schulgebäude 
— um nur ein Beispiel zu nennen — stammen aus der 
Zeit vor 1914, und auch bei uns in Berlin haben bei wei 
tem noch nicht alle Eltern eingesehen, daß sich mehr 
und bessere Bildung im Leben auszahlt. 
Dennoch sind beachtliche Fortschritte erzielt worden. 
Durch die langfristigen Planungen, die in der Denk 
schrift zur inneren Schulreform niedergelegt sind und 
die sich auch auf die Ingenieurschulen, gleichrangigen 
Lehranstalten und Fachschulen auswirken, konnten die 
Bedingungen der pädagogischen Arbeit erheblich ver 
bessert werden; die Klassenfrequenzen sind gesenkt, 
freiwilliger Unterricht, Klassenteilungen und individua 
lisierende Verfahren wurden ermöglicht, die freien 
Lernmittel werden in einem stufenweisen Prozeß den 
Schülern übereignet und Lehrern ist eine Zusatzbil 
dung als Sonderschullehrer ermöglicht worden. Berlin 
hat keinen Lehrermangel. Es hilft im Gegenteil ande 
ren Bundesländern. Nicht nur das 9. Pflichtschuljahr ist 
eingeführt, sondern das 10. Schuljahr wird an Ober 
schulen Praktischen Zweiges in einer ständig zuneh 
menden Zahl von Klassen systematisch erprobt. Im 
Schuljahr 1964 sind es 23 zehnte Klassen gewesen, und 
in diesem Jahr werden es 29 sein. Von der Grundschule 
an gehört bei uns — das gehört eben alles zu der Ver 
gleichsbilanz einmal dazu — eine Pflichtfremdsprache 
zum Lehrplan. 
Im Bereich der Ingenieurschulen, gleichrangigen 
Lehranstalten und Fachschulen sind ln den vergange 
nen Jahren neue Fachrichtungen eröffnet worden: die 
Höhere Wirtschaftsfachschule hat ihre Arbeit auf 
genommen, die Techniker-Tagesschule ist gegründet, 
Fachklassen für das Hotelgewerbe und für die Beklei 
dungstechnik sind eingerichtet worden. 
Neue Institute haben ihre Tätigkeit auf genommen: 
das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, das 
Pädagogische Zentrum und das Schulbauinstitut. Diese 
zentralen Institute verklammern unsere Stadt aufs neue 
in sachlicher Zusammenarbeit mit der übrigen Bundes 
republik. 
Für die nächsten Jahre sieht der Senat in der Bil 
dungspolitik folgende Schwerpunkte: 
1. die weitere Verwirklichung der langfristigen Pla 
nungen aus der Denkschrift zur inneren Schulreform; 
2. die Durchführung des Hamburger Abkommens der 
Ministerpräsidenten der Länder, um das Schulwesen 
zu vereinheitlichen. Dabei haben unsere Absichten 
und Erfahrungen eine deutliche Bestätigung er 
fahren. 
3. Unsere Bildungseinrichtungen werden weiter moder 
nisiert im Sinne der Berliner Erklärung der Ständi- 
digen Konferenz der Kultusminister vom März 1964. 
Damit soll ein Beitrag zur Bildungsreform auch für 
die übrige Bundesrepublik geleistet werden. 
4. Intensivere Erwachsenenbildung unter Einschluß des 
Büchereiwesens und auch der instrumentalen Musik 
pflege durch die Jugend. 
Berlin bekennt sich zur engen Zusammenarbeit von 
Bund, Ländern und Gemeinden in der Eildungs- 
planung. Es wird weiterhin seinen Einfluß geltend 
machen, damit zwischen der Sozial-, Wirtschafts- und 
Raumordnungspolitik einerseits und der Bildungs- und 
Wissenschaftspolitik andererseits feste Brücken geschla 
gen werden. Auch dies gehört zur Vorsorge für morgen. 
Für unsere Jugend werden wir das Freizeit- und 
Erholungsprogramm ausbauen. In den Jahren 1963 
und 1964 hatten rund 58 000 unserer Kinder die Mög 
lichkeit, ihre Ferien außerhalb Berlins zu verleben. 
Rund 7000 Kinder haben Jahr für Jahr ihre Ferien im 
Rahmen der örtlichen Stadtrandverschickung verbracht. 
Im Namen des Senats möchte ich unseren hilfsbereiten 
Freunden im übrigen Bundesgebiet und im Ausland 
erneut herzlich danken. 
(Beifall bei den Koalitionsparteien.) 
In diesem Jahr beginnen wir mit dem Neubau eines 
Hauptkinderheimes mit 400 Plätzen. Es soll eine in 
Deutschland einmalige Einrichtung zur vorübergehen 
den Aufnahme, Beobachtung und Betreuung von 
Kindern und Jugendlichen sein. Damit wird leider die 
allgemeine Heimsituation noch nicht entscheidend ver 
bessert werden können. Der Senat wird dieses Problem 
aufmerksam verfolgen. 
Besondere Fürsorge galt und gilt dem Sport. Seit 
dem Sommer 1964 stehen dem Senator für Jugend und 
Sport aus dem Zahlenlotto für den Sport mehr Mittel 
zur Verfügung. Damit soll vor allem die Jugendarbeit 
in den Vereinen gefördert werden. 
(Sehr gut!) 
Darüber hinaus wollen wir den „Sport für jedermann“ 
nicht aus dem Auge verlieren. Wir werden uns bemühen, 
natürlich unter Berücksichtigung der finanziellen 
Situation, gerade dafür weitere Sportstätten zu schaf 
fen. Dadurch will Berlin mit dazu beitragen, den 
Goldenen Plan verwirklichen zu helfen. 
Neben der Bildungspolitik sind die Gesundheitspoli 
tik und die soziale Sicherung im Alter wichtige Ge 
meinschaftsaufgaben, die nicht ernst genug genommen 
werden können. 
Bei dem Gesundheitsschutz geht es auch um die 
Unterrichtung der Bevölkerung über alle Möglichkeiten 
zur Vorbeugung und zur Verhinderung von Krank 
heiten. Andere sozialmedizinische Aufgaben von Rang 
sind der Ausbau der Arbeitsmedizin, die Gesundheits 
vorsorge für werdende Mütter und für Säuglinge, sowie 
die Sorge für chronisch und geistig Kranke. 
Es ist gelungen, unsere Stadt von Epidemien frei 
zuhalten und die Kinderlähmung fast zu beseitigen. 
Die ärztliche Versorgung unserer Bevölkerung ist die
	        

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