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Schönefelder Gemeindeanzeiger (Rights reserved) Ausgabe 9.2011, Ausg.02 (Rights reserved)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1907
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1382778
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1900-1924
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
Nachtrag Berliner Adreßbuch 1907

Chapter

Title:
Nachtrag I. Einwohner Berlins und seiner Vororte

Chapter

Title:
T- Z

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1902, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Landesarchiv Berlin
  • Nr. 1, 5. Januar 1902
  • Nr. 2, 12. Januar 1902
  • Nr. 3, 19. Januar 1902
  • Nr. 4, 26. Januar 1902
  • Nr. 5, 2. Februar 1902
  • Nr. 6, 9. Februar 1902
  • Nr. 7, 16. Februar 1902
  • Nr. 8, 25. Februar 1902
  • Nr. 9, 2. März 1902
  • Nr. 10, 9. März 1902
  • Nr. 11, 16. März 1902
  • Nr. 12, 28. März 1902
  • Nr. 13, 30. März 1902
  • Nr. 14, 6. April 1902
  • Nr. 15, 13. April 1902
  • Nr. 16, 20. April 1902
  • Nr. 17, 27. April 1902
  • Nr. 18, 4. Mai 1902
  • Nr. 19, 11. Mai 1902
  • Nr. 20, 18. Mai 1902
  • Nr. 21, 25. Mai 1902
  • Nr. 22, 1. Juni 1902
  • Nr. 23, 8. Juni 1902
  • Nr. 24, 15. Juni 1902
  • Nr. 25, 22. Juni 1902
  • Nr. 26, 29. Juni 1902
  • Nr. 27, 6. Juli 1902
  • Nr. 28, . Juli 1902
  • Nr. 29, 20. Juli 1902
  • Nr. 30, 27. Juli 1902
  • Nr. 31, 3. August 1902
  • Nr. 32, 10. August 1902
  • Nr. 33, 17. August 1902
  • Nr. 34, 24. August 1902
  • Nr. 35, 31. August 1902
  • Nr. 36, 7. September 1902
  • Nr. 37, 14. September 1902
  • Nr. 38, 21. September 1902
  • Nr. 39, 28. September 1902
  • Nr. 40, 5. Oktober 1902
  • Nr. 41, 12. Oktober 1902
  • Nr. 42, 19. Oktober 1902
  • Nr. 43, 26. Oktober 1902
  • Nr. 44, 2. November 1902
  • Nr. 45, 9. November 1902
  • Nr. 46, 16. November 1902
  • Nr. 47, 23. November 1902
  • Nr. 48, 30. November 1902
  • Nr. 49, 7. Dezember 1902
  • Nr. 50, 14. Dezember 1902
  • Nr. 51, 21. Dezember 1902
  • Nr. 52, 28. Dezember 1902
  • ColorChart

Full text

Zerliner Justrirte Zeitung. 
r 17 
Eine Villa schuldenhalber zu verkaufen. Aussenansicht der zur Versteigerung gelangenden Uilla Borghese in Rem. 
bine Villa zu verkaufen. 
jalb aufrecht auf einem Divan liegend, umstrahlt von 
soheitsvoller Anmut. Von Napoleon stammt das Wort, 
as er in der Verbannung auf St. Helena aussprach: 
Diese Frau ist das schönste Weib, das auf Erden lebt.“ 
Unter Canovas Meisterhand gestaltete sich das Bild⸗ 
verk dieser klassisch schönen Frau zu einem unver⸗ 
änglichen Denkmal für den Künstler selbst, der noch 
eute als Reformator und Bahnbrecher gefeiert wird. 
Von seinem Vorgänger aus der Zeit des Barocfstil, 
rorenzo Bernini, stammt die viel bewunderte 
vruppe Apollos und Daphnes, die der Künstler in 
einem achtzehnten Lebensjahre vollendet haben soll. Es 
t kaum faßlich, daß ein Jüngling, der kaum den 
dnabenjahren entwachsen war, ein Meisterwerk von 
olch künstlerischer Reife meißeln konnte. Daphne, 
ie Tochter eines arkadischen Flußgottes entschwebt, wie 
on unsichtbaren Flügeln getragen, dem sie verfolgenden 
Apollo; beide Gestalten zeigen eine unübertreffliche 
Zicherheit in der Formung der Körperbewegung. 
Unter den Malereien, die in der Villa Borghese aus⸗ 
estellt sind, finden sich Werke von Raffael, Tizian, 
Zotticelli, Corregio, Perugino und vielen anderen, 
eren Werke bei einer Einzelversteigerung unberechen— 
are Preise erzielen würden. Allein für Tizians 
„Irdische und himmlische Liebe“ sollen dem 
rürsten Borghese vor etlichen Jahren von Baron 
stothschild vier Millionen Francs geboten worden sein, 
in Preis, der verständlich wird, wenn man bedenkt, 
aß dieses farbenprächtige Werk von Kunstliebhabern 
ielfach für das schönste Bild erklärt wird, das auf 
Erden je gemalt worden ist. 
In Raffaels Florentiner Zeit führt uns das 
rroße Gemälde „Grablegung Christi“, das zu den 
venigen gehört, deren Echtheit als von der Hand 
Raffaels gemalt, nicht bestritten 
wird. Trotzdem zählt es nicht 
zu den am höchsten geschätzten 
Werken des Meisters, weil die 
Farbe kalt wirkt und die Kom⸗ 
position studiert erscheint. 
Unter den anderen Kunst⸗ 
sichätzen ragt auch ein Werk 
des sinnenfrohen, weichlichen 
Torregio hervor: Dange, 
die auf weichen Kissen träu— 
nerisch ruht, von Putten nu— 
spielt, die zu ihren Füßen 
itzen. Das Bild strömt einen 
zezaubernden Duft aus und 
'ann als Typus gelten für 
die Kunstepoche der Erotik, 
die von Leonardo bis Corregio 
in Italien geherrscht hat. Und 
ein Gegenstück hierzu birgt die 
Villa in dem von Frömmig— 
ceit umstrahlten Madonnen— 
bilde des Florentiners Botti— 
delli. Aus seinen Werken 
spricht der religiöse Einfluß 
des von heiligem Fanatismus 
erfüllten kirchlichen Eiferers 
Savonarola, der im fünf— 
zehnten Jahrhundert Italien 
durchzog, um in flammenden 
Worten Buße zu predigen und 
zur Frömmigkeit und Gotter⸗ 
gebenheit nach wüstem Sinnen⸗ 
ult zurückzuführen. 
Wenn alle diese Schätze 
der Villa Borghese demnächst 
zur Versteigerung gelangen, so 
wird ein herrliches Kleinod 
für immer für die Welt ver⸗ 
loren sein. HA. U. 
Mern soll sich seine Schulden nicht über den Kopf 
wachsen lassen, auch nicht, wenn man ein Fürst 
ist. Sonst kommt der Purpur unter den Hammer, und das 
solze Fürstengeschlecht geht betteln. Und ein Dollar— 
ürst der neuen Welt tritt dann das Erbe jener Kostbar⸗ 
eiten an, die einst der Ahnherrn feiner Kunstsinn in 
Jahrhunderten gesammelt hatte. 
Kaum giebt es in der ganzen Welt eine zweite 
Privatsammlung, deren Kunstschätze sich mit denen der 
Villa Borghese in Rom vergleichen könnten. Und 
diese Sammlung, die jahraus jahrein ein Wallfahrtsort 
rür alle Kunstfreunde gewesen ist, soll nun versteigert 
werden, damit die Gläubiger der verschuldeten Fürsten 
Borghese zu ihrem Gelde gelangen. Was dort an 
Kunstschätzen aller Zeiten an⸗ 
gzesammelt ist, das wird nun 
stückweis vielleicht über den 
Ocean wandern, und sich in 
Privatschlössern reicher Indu⸗ 
striekönige vor der Oeffentlich— 
keit verbergen. Zwar will der 
stalienische Staat die Villa zu 
retten suchen, indem er mit 
einem Gebote von 3 Millionen 
Lires auftreten wird, doch von 
solcher Summe wollen die 
Gläubiger nichts wissen, sie 
ordern mehr und werden vor⸗ 
uussichtlich ihren Forderungen 
Beltung verschaffen. Dann ist 
Rom um eine Sehenswürdig- 
eit ärmer, die nicht zum 
tleinsten Teile beigetragen hat, 
die alte Stadt der Päpste mit 
zem Nimbus der herrlichsten 
Kunststadt auf Erden zu um? 
geben. 
Wie in einem Götterhaine 
liegt die Villa, umgeben von 
ünstlichen Ruinen und plät— 
schernden Springbrunnen, und 
umrauscht von den Wipfeln 
teierlich düsterer Baumriesen. 
Ju ihrem Innern birgt sie 
Schätze, die allen Perioden 
der italienischen Malerei und 
Plastik entnommen sind, fast 
alle Maler⸗ und Bildhauer— 
schulen sind in ihren größten 
Meistern vertreten Da ist das 
»erühmte Werk des genialen 
Bildhauers Canova: Pauline 
Borghese, die Schwester Na⸗ 
poleons J. als Venus modelliert, 
Aus den Kunstschätzen der UVilla Borghese: Raffaels Grablegung Lhristi.
	        

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