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Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 10.1908 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Stahl, Fritz
Title:
Ludwig Hoffmann / mit Text von Fritz Stahl
Other:
Hoffmann, Ludwig
Publication:
Berlin: Verlag Ernst Wasmuth, 1914
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 104 Seiten)
Series:
Berliner Architekturwelt. Sonderhefte ; 14
Keywords:
Hoffmann, Ludwig ; Geschichte ; Architektur
Berlin:
B 395 Bildende Kunst: Berliner Künstler
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15428133
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
IV 5205:14.1914
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Illustration

Title:
Volksbadeanstalt in der Gerichtstrasse. Fassde, Detail

Contents

Table of contents

  • Berliner Architekturwelt (Public Domain)
  • Ausgabe 10.1908 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis
  • H. 1
  • H. 2
  • H. 3
  • H. 4
  • H. 5
  • H. 6
  • H. 7
  • H. 8
  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12

Full text

479 
ı 
Die Unterlagen aller zur Ausschreibung gelan- 
genden Wettbewerbe können in den Geschäfts- 
räumen des Verlags Ernst Wasmuth A.-G. Berlin W,, 
Markgrafenstraße 35, wochentäglich in den Stunden 
von 10—4 Uhr unentgeltlich eingesehen werden. 
Aus der „Vereinigung 
Der erste Punkt der Tagesordnung der November- 
sitzung, die Neuwahl des Vorstandes und der Aus- 
schüsse, wurde auf Antrag des Herrn Spindler bis 
zur nächsten ordentlichen Versammlung vertagt, weil 
sich bei den vorbereitenden Arbeiten des Wahlaus- 
sSchusses Schwierigkeiten ergeben hatten. 
Herr Oberbürgermeister Kirschner hatte die „Ver- 
einigung Berliner Architekten“ und den „Architekten- 
Verein zu Berlin‘ ersucht, je einen Vertreter zu er- 
nennen zwecks Teilnahme an den Vorarbeiten für die 
Konkurrenz um den Bebauungsplan Groß-Berlin. Auf 
Antrag des Herrn March, des Vorsitzenden des Aus- 
schusses Groß-Berlin, wurde nun beschlossen, den 
von beiden Vereinen gewählten Ausschuß Groß-Berlin 
zu bevollmächtigen, aus seinen Mitgliedern die ge- 
wünschten beiden Vertreter zu wählen und dem Herrn 
Öberbürgermeister namhaft zu machen. 
Herr Ebhardt erstattete den Kassenbericht über das 
verflossene Vereinsjahr. Die Finanzen der Vereinigung 
haben sich dank der Erhöhung des Jahresbeitrages auf 
50 M. recht günstig gestaltet, denn die Einnahmen 
betrugen 13 138,99 M., während die Ausgaben sich auf 
5 465,76 M, beliefen. Herr Knoblauch übernimmt die 
Prüfung der Rechnungslegung. 
Sodann nahm Herr Scheurembrandt das Wort, um 
fünf Konkurrenzentwürfe, betreffend eine Sektkellerei 
der Firma Henkel & Co., vorzuführen. An diesem 
beschränkten Wettbewerb waren die Architekten Bestel- 
meyer in München, Jost & Kraft in Nauheim sowie 
die Herren Billing, Bonatz und Pützer beteiligt. Die 
Entwürfe von Bonatz und Billing waren von dem Preis- 
gericht an die erste Stelle gestellt, Es handelte sich 
bei der Konkurrenz um eine großzügige Anlage mit 
einem großen Vorhof, Verwaltungsräumen, Räumen 
für die Sektkellerei selbst, Räumen zur Unterbringung 
von Fahrzeugen usw, Die Erläuterungen des Herrn 
Scheurembrandt wurden mit Beifall aufgenommen, auch 
wurde sein Versprechen, derartige Vorführungen von 
Konkurrenz- Projekten zu wiederholen, dankend begrüßt. 
Schließlich brachte Herr Möhring eine Angelegenheit 
zur Sprache, die geeignet ist, die Fachgenossen Deutsch- 
lands aufs empfindlichste zu berühren. Es handelt sich 
um die Wiederherstellung des Palais Rohan in Straß- 
5urg. Wenn man den Zeitungsnachrichten Glauben 
schenken soll, so besteht die Absicht, französische 
Architekten für diese Arbeit heranzuziehen, weil in 
Deutschland geeignete Kräfte für solchen Zweck nicht 
zur Verfügung seien. Diese Mitteilungen wurden von 
der Versammlung mit Erstaunen aufgenommen. Herr 
Ebhardt gab aus seiner genauen Kenntnis der örtlichen 
Verhältnisse eine Skizze des Schlosses, Es liegt in 
der Nähe des Museums und ist bei dem Bombardement 
nur wenig beschädigt. Später wurde es vom Militär- 
fiskus nur für Universitätszwecke benutzt. Es zeigt 
trotz vielfacher Entstellungen noch sehr schöne Rokoko- 
Dekorationen. 
Die aus der Versammlung kommenden Vorschläge, 
welche dahin gingen, sich an den Kaiser oder an den 
Kultusminister zu wenden, fanden nicht die Zustimmung 
der Versammlung; geeigneter erschien der Vorschlag 
des Herrn Körte, die Frage an den Verband zu leiten, 
Schließlich wurden die Herren Möhring, Genzmer 
und Ebhardt in eine Kommission gewählt, welche 
schleunigst über geeignete Maßnahmen beraten soll. 
Berichtigung. Die Unterschrift unter Abb, 491 
Heft ıı lf, J, ist dahin zu berichtigen, daß der Bau 
nicht den Entwurf zu einem Erbbegräbnis, sondern 
die Friedhofshalle in Brugg, ausgeführt von 
Architekt Albert Frölich in Charlottenburg, dar- 
stellt. Red. 
Berliner Architekten“. 
Die Dezember-Sitzung unter dem Vorsitz des Herrn 
Kayser brachte, nachdem Herr Knoblauch über seine 
Prüfung der Rechnungslegung Bericht erstattet hatte 
und nachdem dem Kassenf ührer Entlastung erteilt war, 
die Neuwahl des Vorstandes und der ständigen Aus- 
schüsse in Gemäßheit der neuen Statuten. In den 
geschäftsführenden Ausschuß (Vorstand) wurden ge- 
wählt die Herren: Kayser als I, Vorsitzender, Wolffen- 
stein als II. Vorsitzender und Boethke als Schriftführer, 
Als Obmänner der Ausschüsse für Vorträge, für Lite- 
ratur, für Begutachtungen und für Besichtigungen 
wurden die Herren Möhring, Hasak, Seel und Freiherr 
von Tettau gewählt. Diese Herren sind gleichzeitig 
Mitglieder des Vorstandes, In den Vertrauensausschuß 
wurden durch Zuruf entsandt die Herren; Kayser, 
Wolffenstein, Boethke, Fritsch, v. d. Hude, Fritz 
Koch, March, Otzen, Schmieden, sowie als Ersatz- 
männer die Herren: Becker, Knoblauch, Köste. Die 
Amtsperiode der Neugewählten dauert dieses Mal 
17/2 Jahre, weil das Vereinsjahr nach den neuen Sta- 
tuten in Zukunft am ı, Mai jedes Jahres beginnt, Der 
Mitgliederbeitrag wurde auf so M. für das Jahr fest- 
gesetzt. In den mit dem Architekten-Verein gemein- 
samen Ausschuß wurde Herr Spindler gewählt. 
Den Vortrag dieses Abends hielt Herr Hasak über 
das Thema: „Wie man im Mittelalter Kirchen erwei- 
terte‘, Das Erweitern der Kirchen war im Mittelalter 
sine übliche Sache, Die Erweiterung geschah oft so 
geschickt, daß man häufig solche Kirchen als aus 
einem Guß entstanden betrachtet, Aus einschiffigen 
Kirchen machte man dreischiffige, so in Cranenburg, 
Goch, Soest; oder aus dreischiffigen solche mit vier 
Schiffen, wie in Schwaz, oder solche mit fünf Schiffen, 
wie die Dome zu Braunschweig und Augsburg, Am 
häufigsten fügte man neue große Querschiffe an, so 
in Cöln bei Groß-St, Martin und St. Aposteln, in Car- 
sassonne bei St. Nagaise und ähnlichen. Die mit Holz- 
decken ausgestatteten romanischen Kirchen überwölbte 
man später, Geschah dieses schon zu frühgotischer 
Zeit, so hielt man diese Kirchen bisher für Gebäude 
»ines Stiles, die aus einem Guß entstanden wären, 
and nannte diesen „Stil“ Rheinischen Übergangsstil. 
Aber nicht bloß am Rhein findet man solche romanisch- 
/rühgotischen Kirchen, ebenso in Soest, in Goslar, in 
Magdeburg usw. Der Neubau des Cölner Domes ist 
äings um den alten Dom aufgeführt worden, mit dem- 
selben Mittelpunkt, nämlich dem Reliquienschrein der 
heiligen drei Könige, welcher im alten Dom vor dem 
St, Peterschor stand und im neuen Dom an derselben 
Stelle unmittelbar unter der jetzigen Vierung wieder 
stehen sollte, Da man diesen genialen Gedanken des 
Baumeisters Gerhard bisher nicht erkannt hatte, so 
lieb eine große Zahl Urkunden unverständlich. Man 
hielt sie daher für falsch. Der Baumeister heißt nicht 
Gerhard von Rile, sondern nur Gerhard — Magister 
Gerhardus. 
Nach diesen Ausführungen machte der Vorsitzende 
Mitteilungen über einen Wettbewerb unter den Mit- 
gliedern der beiden Berliner Architekten-Vereine für 
die Bebauung eines Geländes von etwa fünf Morgen 
in Treptow, welches in malerischer Weise mit öffent- 
lichen Gebäuden besetzt werden soll. Als Preisrichter 
seitens der Vereinigung Berliner Architekten wird Herr 
Hehl gewählt, als Stellvertreter Herr Albert Hofmann.
	        

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