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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1982/83, 9. Wahlperiode, Band III, 33.-53. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1982/83, 9. Wahlperiode, Band III, 33.-53. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin
Unterreihe:
Teil 1, Hauptverwaltungsamt, Hauptpersonalamt
Weitere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Allgemeine Verwaltung
Erschienen:
Berlin 1944
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1922-1944
Umfang:
Online-Ressource
ZDB-ID:
3055094-4 ZDB
Spätere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 1-2
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1936
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Fußnote:
Fehlende Seiten: 518-519
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15434422
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
19. September 1936
Erschienen:
, 1936-09-19

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1982/83, 9. Wahlperiode, Band III, 33.-53. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 33, 8. Dezember 1982
  • Nr. 34, 9. Dezember 1982
  • Nr. 35, 10. Dezember 1982
  • Nr. 36, 18. Dezember 1982
  • Nr. 37, 20. Januar 1983
  • Nr. 38, 10. Februar 1983
  • Nr. 39, 24. Februar 1983
  • Nr. 40, 6. März 1983
  • Nr. 41, 10. März 1983
  • Nr. 42, 17. März 1983
  • Nr. 43, 28. April 1983
  • Nr. 44, 5. Mai 1983
  • Nr. 45, 2. Juni 1983
  • Nr. 46, 9. Juni 1983
  • Nr. 47, 1. September 1983
  • Nr. 48, 22. September 1983
  • Nr. 49, 13. Oktober 1983
  • Nr. 50, 20. Oktober 1983
  • Nr. 51, 27. Oktober 1983
  • Nr. 52, 10. November 1983
  • Nr. 53, 24. November 1983

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
34. Sitzung vom 9. Dezember 1982 
Rabatsch 
bleiben noch etwa 40 Häuser übrig. Ich frage Sie, der Sie uns 
immer weismachen wollten, Sie unterstützten eine friedliche 
Verhandlungslösung, worauf steuern Sie eigentlich hin, auf 
die letzten zwei Wochen dieses Jahres oder die ersten 
Wochen des neuen Jahres, auf das Ultimatum, das Sie vor 
wenigen Tagen — 15. Januar 1983 — genannt haben? Wün 
schen Sie, daß in diesen Wochen wieder eine Auseinander 
setzung in Berlin stattfindet, weil 
[Zurufe von der CDU: Aha, jetzt kommt es!] 
natürlich — abgesehen von dem Gewaltproblem, das ich nicht 
diskutieren will — durch eine Räumungspolitik, die die Kon 
sequenz ist, die Leute aus den Häusern vertrieben werden. 
Das ist die logische Folge, wenn man keine Besetzungen 
anerkennen will. Die Leute liegen dann auf der Straße. Sie 
werden auf jeden Fall in persönliches und soziales Elend 
hineingetrieben, und dann 
[Gelächter und lauter Widerspruch bei der CDU] 
werden wieder die Ihnen so angenehmen Presseorgane wie 
„Bild“, „BZ“, „Morgenpost“ und „Welt“ hetzen, daß es sich 
hier um nicht integrationsfähige Bevölkerungsgruppen han 
delt, die Sie aber aus der Integrationsmöglichkeit heraus- 
und auf die Straße geschleudert haben. Das ist der Punkt, 
den Sie sich, Herr Rastemborski, sagen lassen müssen. 
[Krüger (CDU): Aufhören!] 
Sie müssen heute noch eine klare Antwort geben, was eigent 
lich aus der Konsequenz dieser Politik, die Sie bisher be 
trieben haben, übrig bleibt, wenn Sie klar sagen, die einzige 
Zielsetzung, die Sie verfolgen, ist eine Lösung für 22 Häuser 
von allen, die noch besetzt sind — das alles in Anführungs 
strichen, denn auch das wissen wir nicht —. Die anderen 
Häuser wollen Sie wohl der Räumung durch den Innensenator 
preisgeben und einen Scherbenhaufen schaffen, obwohl wir 
uns mühsam dazu durchgerungen haben, dafür zu sorgen, daß 
es eine Diskussion gibt, um sachlich an den Inhalten von 
Leben und Wohnungspolitik wie Sanierungspolitik, Sozial- 
und Kulturpolitik Lösungen zu finden. Es erhebt sich doch 
die Frage, was die unterschiedlichen Gruppen in den Häu 
sern dazu beitragen können, um zu einem gesellschaftlichen 
Zusammenleben zu kommen. Genau diesen Beitrag wollen 
Sie jetzt mit aller Härte und Konsequenz zerstören. 
Herr Rastemborski, ich fordere Sie auf, eine Antwort zu 
geben, welche Lösungen Sie auf den Tisch legen wollen bis 
Ende des Jahres. Oder wollen Sie der Forderung der CDU- 
Fraktion nachkommen, eine endgültige Lösung herbeizufüh 
ren? Also Räumung; aber dagegen werden wir uns wenden, 
weil dies Unfrieden in der Stadt bedeuten würde, den auch 
Sie sich auf keinen Fall wünschen sollten, 
[Feilcke (CDU): Den Unfrieden schaffen doch Sie, denn 
Sie sind doch der wahre Unruhestifter!] 
obwohl dies die Konsequenz aus Ihren Taten der letzten 
Tage wäre. 
[Zuruf von der CDU-Fraktion: Das ist typisch für 
Rabatsch — Beifall bei der AL] 
Stellv. Präsident Longolius: Das Wort hat jetzt Senator 
Rastemborski. 
Rastemborski, Senator für Bau- und Wohnungswesen: Herr 
Präsident! Meine Damen und Herren! Ich melde mich nur 
deswegen zu Wort, weil der Beitrag des Herrn Rabatsch 
ausschließlich und sehr zielgerichtet bestimmt war, vor einer 
wichtigen Veranstaltung von Netzwerk am kommenden Sams- (C 
tag Unruhe zu stiften. 
[Feilcke (CDU): Sehr richtig, so ist es!] 
Er wollte nur Verhetzung verüben, anders läßt sich das nicht 
bezeichnen. 
[Starker Beifall bei der CDU] 
Ich will hier gar nicht auf die halbrichtigen und mangels Fach 
kenntnis auch zum Teil falsch verstandenen Mitteilungen aus 
einer Gesprächsrunde von vor zwei Tagen im einzelnen ein- 
gehen. Ich will nur deutlich machen, daß wir selbstverständlich 
nach wie vor dazu stehen, friedliche Vereinbarungen, wo dies 
mit den Eigentümern machbar ist, als Lösungen anzustreben. 
Dies bedeutet aber nicht, daß einem Träger der Wunsch er 
füllt wird, in einem ganzen Stadtteil Erbbaurechte an be 
setzten Häusern erwerben zu können. Das habe ich deutlich 
gemacht, und es besteht kein Grund zur Aufregung und zur 
Verhetzung. Ich weise dieses zurück. Entgegen Ihrer Stim 
mungsmache im Parlament finden jetzt und morgen die ent 
sprechenden Vorbereitungsgespräche zum Abschluß von Erb 
baurechtsverträgen mit den zuständigen Stadträten auch 
unter meiner Beteiligung statt. Ich hielt es für notwendig, 
Ihnen dies mitzuteilen. 
[Beifall bei der CDU und bei der F.D.P.] 
Stellv. Präsident Longolius: Weitere Wortmeldungen lie 
gen nicht vor. Wir kommen damit zu den Abstimmungen, zu 
nächst über den Änderungsantrag der Fraktion der SPD, 
Anlage 8, über den wir in zwei Teilen abstimmen werden. 
Zuerst die Abstimmung über die Nummern 1 und 2 dieser 
Anlage 8 zum Einzelplan 12 — Bau- und Wohnungswesen —. (D) 
Wenn Sie diesem Teilantrag Ihre Zustimmung zu geben wün 
schen, bitte ich um Ihr Handzeichen. — Die Gegenprobe! — 
Der Teilantrag ist abgelehnt. 
Der zweite Teil, die Nr. 3 der Anlage 8 zum Einzelplan 12 
— Bau- und Wohnungswesen: Bei Zustimmung bitte ich um 
Ihr Handzeichen. — Gegenprobe! — Das ging schneller und 
ist auch die Mehrheit. 
Wir stimmen jetzt ab über die Einzelpläne 12 und 42 unter 
Berücksichtigung der Änderungen gemäß Drucksache 9/895 
und der Sachbeschlüsse nach Drucksache 9/894. Wenn Sie 
dem zustimmen wollen, bitte ich um Ihr Handzeichen. — Ge 
genprobe! — Das ist so beschlossen. 
Wir kommen zum 
Einzelpian 13 — Wirtschaft und Verkehr — 
und zum 
Einzelplan 43 — Wirtschaft — 
hierzu: 
1. Betragliche Änderungen des Hauptausschusses 
nach Drucksache 9/895 
2. Änderungen des Hauptausschusses zum Stellen 
plan nach Drucksache 9/895 
3. Sachbeschluß des Hauptausschusses nach Druck 
sache 9/894 
4. Änderungsantrag der Fraktion der SPD (Anlage 9) 
2161
	        

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