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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1981/82, 9. Wahlperiode, Band I, 1.-18. Sitzung (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1981/82, 9. Wahlperiode, Band I, 1.-18. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin
Subseries:
Teil 1, Hauptverwaltungsamt, Hauptpersonalamt
Other titles:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Allgemeine Verwaltung
Publication:
Berlin 1944
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
1922-1944
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
3055094-4 ZDB
Succeeding Title:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 1-2
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1936
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Note:
Fehlende Seiten: 518-519
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15434422
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
13. Juni 1936
Publication:
, 1936-06-13

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1981/82, 9. Wahlperiode, Band I, 1.-18. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1, 11. Juni 1981
  • Nr. 2, 25. Juni 1981
  • Nr. 3, 2. Juli 1981
  • Nr. 4, 16. Juli 1981
  • Nr. 5, 10. September 1981
  • Nr. 6, 24. September 1981
  • Nr. 7, 28. September 1981
  • Nr. 8, 8. Oktober 1981
  • Nr. 9, 22. Oktober 1981
  • Nr. 10, 12. November 1981
  • Nr. 11, 26. November 1981
  • Nr. 12, 10. Dezember 1981
  • Nr. 13, 19. Dezember 1981
  • Nr. 14, 22. Januar 1982
  • Nr. 15, 28. Januar 1982
  • Nr. 16, 11. Februar 1982
  • Nr. 17, 25. Februar 1982
  • Nr. 18, 11. März 1982

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
14. Sitzung vom 22. Januar lag; b( 
778 
(A) 
(B) 
Sen Rastemborski 
gerichteten Stelle der Staatsanwaltschaft geführt worden, die die 
Ermittlungen mit der gebotenen Sorgfalt nach dem Legalitätsprin 
zip durchgeführt hat. Das ist die Situation. 
Eine räumliche und regionale Aufteilung der Brände ist, jeden 
falls in dem von Ihnen angefragten Zeitraum, auch nicht gesche 
hen. Vielmehr werden die Angaben bisher von der Berliner Feu 
erwehr nur in die Bereiche der Feuerwehrwachen aufgeteilt, und 
die decken sich nun weder mit den Bezirksgrenzen noch etwa mit 
den Sanierungsgebieten. Ich zeige Ihnen diese Schwierigkeiten 
auf, die angesichts des Problems auf den ersten Blick Ihnen 
kleinkariert erscheinen mögen, aber dahinter steht eben außeror 
dentlicher Verwaltungsaufwand, stehen zusätzliche Stellen und 
zusätzliche Haushaltsmittel. Und das Ergebnis, nämlich Schluß 
folgerungen ziehen zu können, aus denen dann Konsequenzen 
gezogen werden, steht eben außerordentlich in Frage. Das ist die 
Situation. 
Sie haben in Ihrer Anfrage einige Bauträgergesellschaften na 
mentlich benannt. Ich darf hierzu betonen, daß es sich bei den 
von Ihnen genannten Unternehmen nicht um Sanierungsträger 
handelt, die einem unmittelbaren Einfluß aus dem Sanierungs 
vertragsrecht etwa und nach dem Städtebauförderungsgesetz 
durch das Land Berlin unterliegen. Das muß festgehalten wer 
den. 
Sie haben einen Vorfall genannt, aus dem Sie die Folgerung 
ziehen, daß ein bestimmtes Unternehmen als Bauträger, wohlge 
merkt als Bauträger, dort ungeeignet zu sein scheint. Dieser Vor 
gang, der in der Anfrage so nicht angesprochen worden war, den 
ich lediglich durch Zufall erfahren habe, weil er parallel zu der An 
frage auf meinen Tisch kam, dieser Vorfall stellt sich nun aller 
dings etwas anders dar als das, was Sie hier einseitig und wohl 
nach einem Bericht von Seiten des Mieters geschildert haben. Ich 
kann das hier nicht im einzelnen darstellen, dies wäre außeror 
dentlich umfangreich. Ich kann Ihnen nur so viel sagen: Hierüber 
hat es bereits Prozesse gegeben. Der Mieter ist ebenso anwalt 
lich vertreten wie die Bauträgerfirma. Und nach meinem Kennt 
nisstand ist dem Mieter im Wege der einstweiligen Verfügung 
verboten worden, diese negativen Behauptungen über eine an 
geblich mieterfeindliche Umsetzungspraktik zu wiederholen. 
Ich habe - das muß ich betonen - keine Anhaltspunkte, daß die 
von Ihnen hier genannten Bauträger in einer besonders, wie Sie 
sagen, mieterfeindlichen und menschenfeindlichen Weise eine 
Umsetzungspraktik betreiben. Diese Behauptung kann hier so 
nicht aufrechterhalten werden. 
Wir wissen, daß es Schwierigkeiten in den Sanierungsgebielen 
gibt. Das ist naturgemäß so angelegt, diese Schwierigkeiten gibt 
es aber auch mit städtischen Wohnungsbaugesellschaften, die 
nicht dem Verdacht unterliegen, sie würden hier eine - wie sagen 
Sie? - Profitmaximierung betreiben. Es gibt diese Schwierigkei 
ten, denn die Interessen der Mieter liegen natürlich weitgehend 
anders, als es ein bürokratisch-zügiges Sanierungsgeschehen 
erforderlich machen würde. Das wissen wir, und wir wollen 
dieses verhindern. Wir wollen nicht mehr die Vertreibungssanie 
rung! Ich sage das zum wiederholten Mal. Wir haben daher auch 
Mieterberatungsgesellschaften, die im konkreten Fall, wenn es 
dort zu Mißhelligkeiten kommt, mir, d. h. den Beamten meiner zu 
ständigen Verwaltung, entsprechend berichten. Und wo immer es 
möglich ist, wird dort nachgefaßt und werden die entsprechenden 
Anweisungen erteilt. 
Stellv. Präsident Franke: Gestatten Sie eine Zwischenfrage 
des Abgeordneten Finger? 
Rastemborski, Senator für Bau- und Wohnungswesen: Ja. 
Finger (AL); Herr Rastemborski, ist Ihnen die Besprechung am 
9. 9. 1981 im Bezirksamt Schöneberg mit der Sanierungsverwal 
tungsstelle bekannt, in der Mieter dieses Hauses gerade mit der 
Sanierungsverwaltungsstelle über die Umsetzungspraktiken der 
Firma Kombau gesprochen haben? 
Stellv. Präsident Franke: Herr Senator! 
an 
Rastemborski, Senator für Bau- und Wohnungswesen: Wa« 
war das für eine Besprechung, Herr Abgeordneter Finger? Sie " 
können mir hier nicht irgendeine Besprechung in einer Sanie * 
rungsverwaltungsstelle Vorhalten! 
ins' 
;hi 
e“ 
Finger (AL); Sanierungsverwaltungsstelle, 9. 9. 1981, 
amt Schöneberg, mit betroffenen Mietern! 
Bezirks 
en 
jnt 
Rastemborski, Senator für Bau- und Wohnungswesen: Diesi 
iie 
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er 
Zwischenfrage ist für mich nicht beanlwortbar. Mir ist dies nich ew 
bekannt. Sie müßten mir den Inhalt schon mitteilen, damit ich de 
Sache nachgehen könnte 
rer 
iie 
Stellv. Präsident Franke: Herr Senator, sind Sie einverstar 
den, daß noch eine Zwischenfrage gestellt wird? 
Rastemborski, Senator für Bau- und Wohnungswesen: Ja 
selbstverständlich bin ich einverstanden. 
ens 
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ich 
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Finger (AL); Wenn Sie dieses Protokoll nicht kennen, würde t j r 
Sie sagen, daß die Behauptungen der Firma Kombau in der Fern 
nicht zutreffen, da bereits an dem Tage von den Mietern gan 
ausdrücklich dargestellt wurde, welche Umsetzpraktiken bei de 
Firma Kombau herrschen? 
Stellv. Präsident Franke: Herr Senator! 
Ic 
Ion 
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ibe 
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frei 
her 
(en 
Sie 
Rastemborski, Senator für Bau- und Wohnungswesen: 
kenne den Vorgang nicht! Ich weiß nicht, was dort inhaltlich voifc u f ( 
getragen worden ist, sowohl von der Kombau als auch von de: 
Mietern. Ich kenne diesen Vorgang nicht! Darum ist er inhaltlict 
in diesem Hause jetzt auch nicht zu behandeln. 
[Rabatsch (AL): War ja nicht böse gemeint, 
aber das Wichtigste wird Ihnen 
offensichtlich nie bekannt!] 
Di 
jeh: 
- Ich kann nur sagen, sobald es Mißhelligkeiten gibt, die abzy 
stellen sind, wird dies von den Mieterbetreuungsgesellschafte: 
insbesondere auch an die bei mir zuständige Abteilung gemeldel 
Und selbstverständlich wird solchen Dingen, wenn sie nachweis 
lieh unerträglich sein sollten, nachgegangen. Das ist selbstve: 
ständiieh! Ich warne nur davor, hier einseitig eine Diffamierungs 
kampagne nur deswegen gegen Bauträger und Sanierungsträge 
zu starten, weil sie mit privatem Kapital im Berliner Baugesche 
hen tätig sind. 
■ D. 
am 
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[Widerspruch bei der AL - 
Rabatsch (AL); Da fällt ja dem Bauträger 
was Besseres ein!] 
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SC 
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H 
Insgesamt gesehen wird sich der Senat weiter bemühen, alli 
ordnungsrechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Brändezi| as 
verhindern und um etwaige Brandstiftung staatsanwaltschaftlic! ver 
zu verfolgen. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Nur, die 
stände, die in den Sanierungsgebieten zugegebenermaßen i 
den letzten zehn Jahren vorhanden gewesen sind und die sic 
keineswegs in der Feststellung von mutwilligen Zerstörungen, di 
auch sicher Vorkommen, erschöpfen, diese Zustände können nt 
verbessert werden durch eine zügige Sanierungspolitik uni 
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tan 
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durch eine mieterfreundliche Sanierungspolitik, vor allem durc fcn 
nie 
Verhinderung eines zu langen Leerstandes. Da sind wir dabe 
Ich habe Ihnen ja dargestellt, daß wir insbesondere durch ein lat,, 
weitgehende Förderung der Instandsetzung den Auszug der Mie 
ter, den langen Leerstand, die schleichende Verrottung vorhin 
dem wollen. Nur auf diese Weise ist dem Problem langfristig bei 
zukommen. - Schönen Dank. 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P.] 
Stellv. Präsident Franke: Nächster Redner ist der Abgeordnc 
te Jungclaus von der SPD-Fraktion. 
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Jungclaus (SPD); Herr Präsident! Meine sehr verehrten Di 
men und Herren! Auf dem flachen Land in Norddeutschland soJl lere 
len mit den Worten „Vadda, hät's all noch donnert, kann ick
	        

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