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Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

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fullscreen: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin
Subseries:
Teil 1, Hauptverwaltungsamt, Hauptpersonalamt
Other titles:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Allgemeine Verwaltung
Publication:
Berlin 1944
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
1922-1944
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
3055094-4 ZDB
Succeeding Title:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 1-2
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1936
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Note:
Fehlende Seiten: 518-519
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15434422
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
31. März 1936
Publication:
, 1936-03-31

Contents

Table of contents

  • Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain)
  • Ausgabe 1909 (Public Domain)
  • Title page
  • Rednerliste
  • Contents
  • 6. Januar 1909
  • 20. Januar 1909
  • 10. Februar 1909
  • 11. Februar 1909
  • 10. Februar 1909
  • 24. Februar 1909
  • 17. März 1909
  • 24. März 1909
  • 31. März 1909
  • 21. April 1909
  • 5. Mai 1909
  • 19. Mai 1909
  • 26. Mai 1909
  • 9. Juni 1909
  • 23. Juni 1909
  • 30. Juni 1909
  • 25. August 1909
  • 8. September 1909
  • 22. September 1909
  • 6. Oktober 1909
  • 20. Oktober 1909
  • 3. November 1909
  • 10. November 1909
  • 24. November 1909
  • 8. Dezember 1909
  • 22. Dezember 1909

Full text

sitzung vom 22. Dezember 1909 595 unzuverlässig und geistesschwach hingestellt, I n tungen des Züchtigungsrechtes in der W aisen­ anbeten , ebenfalls belastenden F ä llen hat m an anstalt festgestellt w orden sind. Unserer Ansicht auch die Zeugen als wenig zuverlässig bezeichnet, nach ist das aber der F a ll gewesen. H err Kollege w ährend H err I)r Nöthig in seinem R eferat, als Dr. Borchardt hat davon gesprochen. Auch ich konnte es sich um den F a ll H clfgott handelte, die drei es m ir dadurch erklären, daß diese M ißhandlungen, M ädchen als das N o np lusu ltra der Zuverlässigkeitin diese Überschreitungen des Züchtigungsrechtes durch Zeugenaussagen hinstellte. I n F a ll V ist festgestellt die allgem eine Überlastung des W aiscnhausvaters w orden, daß wohl die Knaben m it der D rahtzange hervorgerufen w orden sind. Es w ar ja recht in die O hren gezwickt w orden sind, daß sie aber bezeichnend, daß H err Dr. Frentzel in der vor­ weder Schaden noch Schmerzen davon gehabt haben. letzten Sitzung auch gesagt h a t: W enn m an 40 D as haben natürlich die Knaben ausgesagt, und K inder zu beaufsichtigen hat, m uß m an ein strenges in diesem Falle glaubte es auch der Ausschuß. R egim ent führen. Selbstverständlich, w enn m an Es liegt m ir fern, auf die einzelnen Fälle 40 Kinder n e b e n b e i zu beaufsichtigen und w eiter einzugehen. W orauf ich noch zurückkommen zu erziehen hat, dann wird es, glaube ich, m it will, das ist der eine F a ll, von dem auch H err Kollege guten W orten allein nicht im m er abgehen, sondern B orchardt gesprochen hat, daß nämlich die Schika- m an wird auch sehr leicht einm al ausrutschen. n ierung der K inder und die von uns angeführten D as ist menschlich durchaus erklärlich. Eben weil F älle auch fü r die B egründung unseres A ntrags aber solch strenges R egim ent über 40 Kinder bei vom Ausschüsse als belanglos bezeichnet w orden einer Nebenbeschäftigung gar zu leicht dazu führen sind. Es ist ungem ein kennzeichnend, daß auch in kann, desw egen haben sich m eine F reunde auf den diesem F alle der Ausschuß die V ernehm ung der S tandpunk t gestellt, daß dieser Zustand nicht auf­ M u tte r abgelehnt hat, weil es sich in diesem Falle rechterhalten bleiben kann. Ich glaubte m it F ug um eine ganz „unerhebliche" Sache handele, und Recht annehm en zu dürfen, daß manche von durch die gar keine V erfehlung des W aisenhaus­ den H erren in der V ersam m lung, die gegen uns vaters festgestellt w erden könnte. D em gegenüber sind, den zw eiten T eil unseres A ntrages u n te r­ ist zu bemerken, daß m an überhaup t die M u tte r stützen w ürden und vielleicht auch dafür einge­ nicht hören w ollte, auch vom M agistrat nicht, daß tre ten sein w ürden, w enn w ir ihn nicht in V er­ m an die M u tte r nicht gehört hat, daß m an sie bindung m it dem ersten T eil gebracht h ä tten . gar nicht kennt und doch hier in der vorletzten S ie stellten sich aber n u n im Ausschuß auf den Sitzung gegen die M u tte r äußerst weitgehende S tandpunkt und werden das sicherlich auch hier tu n : A ngriffe gerichtet hat. Ich komme auf die Rede w ir dürfen schon desw egen nicht dem zw eiten T eil zurück, die H err S ta d tra t S a m te r gehalten hat. des A ntrages stattgeben, weil das eine Konzession E r sagte in seinen A u sfüh rungen : an die Antragsteller in Bezug auf den ersten T eil Vielleicht ha t ihn auch seine M u tte r be­ sein w ürde. einflußt und ihn so auf den Gedanken ge­ (Z u ru f : Selbstverständlich!) bracht, diese Mordsgeschichte zu erzählen. D as ist noch erheblich deutlicher im Ausschuß Ich habe mich auch an H errn Dr. Rosenthal ge­ ausgesprochen w orden, ich glaube,seitens des H errn w andt und habe die Auskunft erhalten, daß der M agistratsvertre ters. M an hat gesagt: w enn jetzt Ju n g e wegen einer S chnittw unde nichtvonihm auf G rund dieser theoretischen E rw ägungen der behandelt w orden ist. M eine H erren, w enn jetzige W aisenhausvater seines A m tes enthoben S ie einen noch schlüssigeren B ew eis dafür, w ürde, w ürde m an in der Öffentlichkeit das nicht daß diese Sache offenbar von dem geistes­ auf diese theoretische B egründung zurückführen, schwachen Ju n g e n , durch Suggestion, viel­ sondern es m it den A ngriffen in V erbindung leicht von seiten der M utter, ausgedacht bringen, die von der Sozialdem okratie gegen den w orden ist, haben wollen — ich w üßte nicht, M an n erhoben w orden sind. — S ie sagen — der wie ich ihn erbringen sollte. H err Berichterstatter ha t das wenigstens gesagt — , D as heißt also, alles das, w as a ls beschwerende durch diesen ganzen V orfall seien dem W aisenhaus­ Umstände in diesem F alle vorgebracht w orden ist, vater S ym path ieerk lärungen über S ym path ieer- beruhte nach H errn S ta d tra t S a m te r auf der klärungen aus den Kreisen der Bürgerschaft zu­ E inbildungs- und Übertreibungssucht der M u tte r. gegangen. Ich verstehe I h r e Absicht dabei nicht: D a s w urde hier von der S te lle aus behauptet, Auf der einen S e ite stellen S ie sich hin und klagen die nachweislich zugegeben hat, daß die F ra u gar u n s an, die ersten P reßveröffentlichungen über den nicht gehört w orden ist. N un, S ie regen sich doch F a ll vorgenom m en zu haben — das ist nicht heute so darüber auf, daß der W aisenhausvater Richter geschehen, das ist so zwischen den Reden der vor­ von uns angegriffen w orden ist, ohne daß w ir letzten Sitzung hindurch gesagt w orden. W eil ihn gehört haben. D aß aber eine F rau , die zu der w ir keinen S ensationsfall au s dem A ntrage Z eit, wo die V erhandlungen hier gepflogen w urden, machen wollten, ist unsererseits nicht eine Zeile schwerkrank im Krankenhause lag, so angegriffen darüber vorher in die Öffentlichkeit gekommen, w orden ist und keine Möglichkeit der Rechtfertigung ehe die Sache hier zur V erhandlung kam. W ährend und V erteidigung hatte , scheint S ie nicht w eiter S ie auf der einen S e ite sagen: durch unseren A ntrag aufzuregen. Auch die F ra u M aaß hat als M utte r ist dem M ann so und so viel Unrecht geschehen, er S eelenqualen erlitten , w ährend sie krank darnieder ist geschädigt in jeder möglichen B eziehung — , lag und ihre K inder im W aisenhause w aren und sagen S ie jetzt w ieder: N ein, im G egenteil, ihrer Auffassung nach nicht so behandelt w urden, Sym path ieerk lärungen sind dem W aisenhausvater wie es den K indern zukam. D arüber scheinen S ie in reichem M aße zugegangen. N un, beruhigen sich auch keiner A ufregung hinzugeben. Es ist ja S ie sich, auch u n s sind Sym path ieerk lärungen erklärlich, daß S ie nicht zu der Auffassung ge­ zugegangen, kommen sind und nicht dazu kommen konnten, (sehr rich tig ! bei den Sozialdem okraten) I h r e r ganzen bisherigen Anschauung nach, daß auch bei uns sind verschiedene Schreiben einge­ irgendwelche M ißhandlungen oder Überschreit lau fen , in denen ns bestätigt w ird, daß die B e ­

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