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Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1877 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin
Subseries:
Teil 1, Hauptverwaltungsamt, Hauptpersonalamt
Other titles:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Allgemeine Verwaltung
Publication:
Berlin 1944
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
1922-1944
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
3055094-4 ZDB
Succeeding Title:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin. Teil 1-2
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1926
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15424863
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
20. März 1926
Publication:
, 1926-03-20

Contents

Table of contents

  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1877 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • No. I. Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin pro 1876 (Haupt-Verwaltungsbericht)
  • Index
  • No. II. Bericht der städtischen Grundeigenthums-Deputation
  • No. III. Bericht der Steuer- und Einquartierungs-Deputation
  • No. IV. Bericht über die städtischen höheren Lehranstalten für das männliche Geschlecht und die städtischen Fortbildungs-Anstalten und Fortbildungs-Schulen
  • No. V. Bericht der städtischen Schul-Deputation
  • No. VI. Bericht der städtischen Volks-Bibliotheken
  • No. VII. Bericht über das Märkische Provinzial-Museum
  • No. VIII. Bericht über die städtische Armenpflege
  • No. IX. Bericht über die Armen-Direktion, Abtheilung für die Waisen-Verwaltung
  • No. X. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses, des Arbeitshaus-Filial-Hospitals und der städtischen Irren-Verpflegungs-Anstalt
  • No. XI. Bericht über die Verwaltung des Friedrich-Wilhelms-Hospitals
  • No. XII. Bericht über die städtische Siechen-Anstalt
  • No. XIII. Bericht über die Verwaltung des stätdischen allgemeinen Krankenhauses im Friedrichshain
  • No. XIV. Bericht über die Verwaltung des städtischen Baracken-Lazareths zu Moabit
  • No. XV. Bericht der Deputation für die Verwaltung der stätischen Park-, Garten- und Baum-Anlagen
  • No. XVI. Bericht über die städtische Bau-Verwaltung
  • No. XVII. Bericht über die Verwaltung der Feuerwehr und Telegraphie
  • No. XVIII. Bericht über das städtische Straßenreinigungswesen
  • No. XIX. Bericht über die Militair-Angelegenheiten
  • No. XX. Bericht der Invaliden- und Veteranen-Unterstützungs-Deputation
  • No. XXI. Bericht der Deputation für Gewerbe- und Niederlassungs-Angelegenheiten
  • No. XXII. Bericht der städtischen Deputation für Statistik
  • No. XXIII. Bericht der Deputation zur Beschaffung von Brennmaterialien
  • No. XXIII a. Bericht der Deputation zur Beschaffung der Schreibmaterialien
  • No. XXIV. Bericht über die Verwaltung der städtischen Gasanstalten pro 1. Juli 1876/77
  • No. XXV. Bericht über die Verwaltung der städtischen Wasserwerke
  • No. XXVI. Bericht der Deputation für die Verwaltung der Canalisationswerke
  • No. XXVII. Bericht über die städtische Sparkasse
  • No. XXVIII. Bericht über die städtische Feuer-Societät für die Zeit vom 1. October 1876 bis ult. September 1877
  • No. XXIX. Bericht über die Verwaltung des Gesinde-Belohnungs- und Unterstützungs-Fonds
  • No. XXX. Bericht über I. Die Friedrich-Wilhelms-Anstalt für Arbeitsame und II. Die damit verbundene von Biedersee-Stiftung
  • No. XXXI. Berichte über die Verwaltung der selbstständigen Hospitäler und Stiftungen städtischen Patronats und zwar 1) Das Nicolaus-Bürger-Hospital, 2) Die Weydinger'schen und Schreiner'schen Stiftungen, 3) Die Hollmann'sche Wilhelminen-Amalien-Stiftung, 4) Die Hospitäler zum Heiligen Geist und Sct. Georg, 5) Das Jerusalems-Hospital, 6) Das Sct. Gertraudt-Hospital, 7) Das Sct. Jacobs-Hospital

Full text

12 
I 
Eine Bemerkung ist noch in Bezug auf die geringe Frequenz der 
ersten Klassen zu machen. Bei Gelegenheit der Reorganisation der Fort 
bildungsanstalten im Jahre 1873 ist die Behauptung aufgestellt worden, 
das Ziel der Volksschule werde kaum an der Hälfte ihrer Zöglinge erreicht. 
Die mitgetheilten Zahlen scheinen dies zu bestätigen. Machten alle Kinder 
die Reihenfolge der Klassen regelmäßig durch, so müßten von 74000 Kindern 
der 6. Theil, also 12 300, in der ersten Klaffe sitzen; in der That aber 
finden wir nur 6200. Das lehrplanmäßige Ziel der Volksschule wird 
also bei weitem nicht von der Hälfte der Kinder erreicht. Bei der Auf 
stellung dieses Zieles hat man sich aber auch der Illusion nicht hingegeben, 
als ob man durch die Erweiterung des Lehrpensums der Volksschule sofort 
den Bildungsgrad auch der ärmsten Volksklassen erhöhen könnte. Dieses 
Ziel bezeichnet vielmehr diejenige Bildung, zu welcher die öffentliche Schule 
jedem Kinde der Stadt den Weg bahnen soll. Will man die Wirkungs 
fähigkeit unserer Schuleinrichtungen prüfen, so muß man den Procentsatz 
der Kinder ermitteln, die das unerläßliche Minimum an Bildung erreichen; 
dies ist nach alter Tradition: Lesen, Schreiben, Rechnen und die Kenntniß 
von den Grundwahrheiten der Religion; d. h. diejenige Bildung, welche 
die Kinder bei uns in der dritten Klasse erlangen. Nun waren von 15 874 
Kindern, die das 12. Jahr überschritten hatten, im vorigen December zwar 
2 126 noch nicht zu dieser Klasse vorgerückt. Aber 1 724 dieser letzteren 
gehörten bereits der 4. Klaffe an. Von der Hälfte dieser 1724 ist anzu 
nehmen, daß sie in dem Rest ihrer Schulzeit auch den Cursus der dritten 
Klaffe durchmachen werden. Man wird also unter 15 900 Kindern etwa 
860, d. h. nicht ganz 5,5 Procent, zählen können, die das so beschränkte 
Ziel der Schule nicht erreichen. 
8. DaS Lehrpersonal an den Gemeindeschulen und seine 
Gehalts-Verhältnisse. 
Die Rectoren der Gemeindeschulen haben eine wesentliche Verbesserung 
ihrer Stellung dadurch erfahren, daß vom 1. Januar 1877 ab der ftüher 
erhobene Gehaltsabzug von 10 pCt. für die Dienstwohnung in Wegfall 
gekommen ist. Sie erhalten jetzt entweder eine freie Wohnung oder eine 
Wohnungsentschädigung von 600 Jl und Brennmaterial im Werthe von 
90 Jl Im klebrigen sind die Gehaltsstufen wie früher 3 900 Jl., 
3 540 Jl und 3 180 Jl 
Die folgende Uebersicht zeigt, wie die Stellen in den letzten Jahren 
ans die einzelnen Stufen vertheilt waren und läßt zugleich erkennen, wie 
die Zahl der Schulen sowohl, wie die Anzahl der Klassen in den einzel 
nen Schulen gewachsen ist. 
Es waren: 
am 
Stellen in der Stufe 
I. ! II. III. 
überhaupt 
Klaffen. 
1. Januar 1873 . . . 
12 
47 
14 
73 
858 
1. Januar 1874 . . . 
17 
42 
17 
76 
950 
1 Januar 1875 . . . 
20 
42 
20 
82 
1068 
1 Januar 1876 . . - 
23 
42 
23 
88 
1155 
1. Januar 1877 . . . 
26 
42 
26 
94 
1265 
1. Januar 1878 . . . 
28 
43 
28 
99 
1358 
Hiernach kommen durchschnittlich 13,? Klaffen auf eine Schule; es 
haben" 15 Schulen weniger als 12 Klaffen und 43 Schulen 15 oder 
mehr als 15 Klassen. 
Die Gehälter der Lehrer sind in 7 Stufen zu 3 240, 2 880, 2 520, 
2 340, 2 160. 1 800, 1 560 Jl so abgeglichen, daß das Durchschnitts 
gehalt 2 235 Jl beträgt; eine Heine Zahl von Anwärtern wird in der 
Weise angenommen, daß sie zu 26 Stunden wöchentlich, gegen eine Re 
muneration von 1,2 JL für die Stunde verpflichtet werden. Das Jahr 
wird hierbei zu 48 Wochen gerechnet. Der Ueberschuß des Durchschnitts 
gehaltes über die gezahlte Remuneration wird zur Honorirung der Ueber- 
stunden verwandt. 
Es waren vorhanden: 
am 1. Januar 
I. 
Stellen 
ii. j in. 
in de 
IV. 
r Stufe: 
v. ! vi. 
VII. 
Anwärter. 
zusammen. 
1873 
22 
62 
67 
70 
250 
93 
60 
_ 
624 
1874 
25 
75 
100 
125 
166 
136 
66 
— 
693 
1875 
30 
95 
115 
125 
166 
136 
99 
— 
766 
1876 
33 
97 
116 
125 
168 
140 
103 
28 
810 
1877 
43 
101 
123 
126 
169 
158 
113 
28 
861 
1878 
53 
107 
130 
126 
169 
171 
127 
33 
916 
Das Durchschnittsgehalt der Lehrerinnen beträgt 1 462,Z Jl] die 
wirklich vorhandenen vier Stufen sind mit 1 755, 1560, 1365, 1170 Jl 
dotirt. Die Anwärterinnen werden mit 22 Stunden wöchentlich beschäftigt 
und erhalten für die Stunde 1 Jl 
Es waren vorhanden: 
am 1. Januar 
Stellen in 
I. ! II. 
der St 
III. 
ufe: 
IV. 
Anwär 
terinnen. 
zusammen. 
1873 
13 
68 
66 
14 
161 
1874 
30 
60 
60 
31 
— 
181 
1875 
50 
60 
60 
50 
— 
220 
1876 
56 
63 
63 
56 
19 
257 
1877 
73 
71 
72 
73 
21 
310 
1878 
82 
75 
75 
82 
29 
343 
Von den 696 Mädchenklassen wurde also fast die Hälfte durch Lehre 
rinnen unterrichtet. 
Im Laufe des Jahres sind aus dem Lehrpersonal ausgeschieden: 
a) gestorben: 
7 Gemeindelehrer (Schalles, Massengier, Reichardt II. 
Schön II., Rathke II., Nickels, Raddatz); 
3 wissenschaftliche Lehrerinnen (Frl. Procopius, Woll- 
schläger und Ritter I.); 
1 Handarbeitslehrerin-Gehilfin (Frl. Schwarz); 
b) pensionirt: 
2 Gemeindelehrer (Grimm und Salis); 
2 wissenschaftliche Lehrerinnen.(v. Steinmetz und Stammer); 
e) freiwillig ausgeschieden resp. an höhere Schulen versetzt rc.: 
6 Klassenlehrer (Dörner, Bonnell, Kunert II., Metzner, 
Müller XII. und Bach); 
3 Klnffenlehrerinncn (Frl. Hoffmann III., Struensee und 
Molch) 
28 Handarbeitslehrerinnen und Handarbeitslehrerin-Gehilfinnen 
(Frau Pritzsche, Röse geb. Tancre, Koch, Löffler geb. 
Dorisch, Kühne geb. Drewitz, Opitz geb. Bähr, 
Schellas geb. Großhennig, Fröhlich geb. Herzog, 
Keding, Matthias geb. Lindenbaum, Frl. Grinzner, 
Röhl, Benhold, Schilling, Bellert, Mittendorf, 
Klaffehn, Grodzki, M. Paul, Walter: II., Richter II., 
Hildebrandt, Hoppe, Kahlenberg, Scharff, Ziel 
bauer, Neubauer, Manteuffel. 
9. Turnunterricht an den Gemeindeschulen. 
Der Turnunterricht für die Knabenschulen resp. Knaben-Abthei- 
lungen der Gemeindeschulen wird den mit der Ertheilung desselben betrauten 
Lehrern besonders bezahlt und erhalten dieselben pro Stunde 1,5g Jl. 
Der Turnunterricht an den Mädchenschulen wird theils von den 
dazu befähigten Handarbeitslehrerinnen, theils von wissenschaftlichen Lehre 
rinnen, welche für den Turnunterricht geprüft sind, ertheilt. 
Soweit die zu ertheilenden Stunden nicht in die Zahl der Pflicht 
stunden fallen, erhalten dieselben eine Entschädigung von 1 Jl pro Stunde. 
Es ist die Absicht, den Turnunterricht allmälig in alle Mädchen 
klassen der Mittel- und Oberstufe einzuführen. Im Wintersemester 1877 
bis 1878 bestanden 411 solcher Klassen und 267 von ihnen hatten 
Turnunterricht. 
Die Turnhallen der Gemeindeschulen wurden im Jahre 1877 um 4 
vermehrt, so daß am Jahresschlüsse 36 vorhanden sind. 
Bon dem Obertnrnwart Herrn Dr. Angerstein wurden mit den 
Lehrern sowohl, als mit den Lehrerinnen Conferenzen über den Turn 
unterricht abgehalten. 
Die Uebersicht über die Ausgaben für das Elcmentar- 
schulwesen kann pro 1877 wegen Verlegung des Etatsjahres für 
diesmal nicht aufgestellt werden. 
10. Controle des Schulbesuchs. 
Das neu erlassene Regulativ zur Constatirung des Schulbesuchs der 
hiesigen Schuljugend und zur Bestrafung der Schulversäumniffe vom 
6. April 1875 hat auch in diesem Jahre Vortheilhaft auf die Regelmäßig" 
keil des Schulbesuchs eingewirkt, wie die nachstehenden Tabellen ergeben.
	        

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