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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1989, 11. Wahlperiode, 1.-16. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1989, 11. Wahlperiode, 1.-16. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Monografie

Verfasser:
Bötticher, Carl
Titel:
C. F. Schinkel und sein baukünstlerisches Vermächtniss : eine Mahnung an seine Nachfolge in der Zeit in drei Reden und drei Toasten / von Carl Boetticher
Erschienen:
Berlin: Ernst & Korn, 1857
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Umfang:
90 S.
Schlagworte:
Architektur ; Berliner Künstler ; Online-Publikation
Berlin:
B 395 Bildende Kunst: Berliner Künstler
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12889497
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 395 Schin 57 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Das Princip der Hellenischen und Germanischen Bauweise hinsichtlich der Uebertragung in die Bauweise unserer Tage. Festrede am 13. März 1846

Schnellzugriff

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1989, 11. Wahlperiode, 1.-16. Sitzung (Public Domain)
  • Nr. 1, 2. März 1989
  • Nr. 2, 16. März 1989
  • Nr. 3, 13. April 1989
  • Nr. 4, 27. April 1989
  • Nr. 5, 11. Mai 1989
  • Nr. 6, 20. Mai 1989
  • Nr. 7, 25. Mai 1989
  • Nr. 8, 1. Juni 1989
  • Nr. 9, 18. Juni 1989
  • Nr. 10, 22. Juni 1989
  • Nr. 11, 1. Juli 1989
  • Nr. 12, 18. Juli 1989
  • Nr. 13, 14. September 1989
  • Nr. 14, 28. September 1989
  • Nr. 15, 12. Oktober 1989
  • Nr. 16, 26. Oktober 1989

Volltext

120 
Abgeordnetenhaus von Berlin - 11. Wahlperiode 
4. Sitzung vom 27. April 1989 
Landowsky 
(A) Das, was Sie heute als Verteilungsmechanismen und Politikfor 
derung vorlegen, ist das, was Botschafter Diehl neulich gesagt 
hat: So ein Hauch von Wandervogelromantik, reaktionär und pa 
rasitär, und bezahlen müssen es die arbeitenden Menschen. - 
Ich warte nur darauf, daß endlich die Gewerkschaften aufwa- 
chen und dieses parasitäre Bewußtsein, das die AL den Men 
schen vemittelt, endlich einmal mit der Antwort versehen, die 
sich gehört, nämlich konsequente Ablehnung. 
[Beifall bei der CDU] 
Sie erwirtschaften nichts, Sie verteilen nur. Die arbeitenden Men 
schen müssen das erwirtschaften, was Sie verteilen wollen. Sie 
müssen sich endlich einmal angewöhnen, auch etwas zu erarbei 
ten, was verteilt werden kann. 
[Zurufe von der AL - Dr. Staffelt (SPD): 
Was haben Sie denn verteilt, Herr Bankdirektor? - Frau 
Abg. Künast (AL) meldet sich zu einer Zwischenfrage.] 
- Jetzt rede ich. Wir haben Ihnen auch zugehört, und ich gestatte 
keine Zwischenfrage! 
Stellv. Präsidentin Brinckmeier: Entschuldigen Sie bitte, 
ganz kurz! Herr Kollege Landowsky, Sie gestatten keine Zwi 
schenfrage? 
Landowsky (CDU); Nein, ich gestatte jetzt keine Zwischen 
frage. 
Ich will Ihnen einmal vorlesen, was vor genau eineinhalb Jahren 
Herr Kolhoff über die AL gesagt hat, als seinerzeit Herr Schenk 
und weitere Funktionsträger der AL aus der Partei ausgetreten 
sind. Das war im Oktober 1987. Damals hat er mit Recht gesagt: 
Die Austrittsbegründung dieser AL-Leute zeigt, in welch 
hohem Maße die innere politische Kultur dieser Partei verlu 
dert ist. Immmer mehr übernehmen frühere K-Gruppen- 
Dogmatiker und neue Sektierer das Sagen in der AL Die 
Partei findet keine klare Abgrenzung zur politischen Gewalt. 
Das war vor eineinhalb Jahren der Regierungssprecher Kol 
hoff. Recht hat er, und auch heute hat er noch recht! 
[Beifall bei der CDU] 
Deswegen werden ich mich auch nicht mit Ihrer Polemik aus 
einandersetzen. Dem Wirtschaftssenator muß sich bei Ihren 
Ausführungen zum Berlinförderungsgesetz der Magen umge 
dreht haben. Das ist das systematische Hinaustreiben jedes ein 
zelnen Unternehmers aus dieser Stadt. Das weiß Herr Mitzscher- 
ling. Wir werden - davon können Sie, Herr Mitzscherling, aus 
gehen - unterstützen. 
[Beifall bei der CDU] 
Wir werden uns von Ihnen auch nicht in eine Ecke drängen 
lassen, wie wir mit Minderheiten umgehen. Sie können in 
diesem Staat Minderheiten betreuen, welche Sie wollen - ob 
Homosexuelle oder andere -, nur hätte ich mir gewünscht, daß 
einmal in der Regierungserklärung bei dieser Senatorin auch das 
Wort „Familie“ vorgekommen wäre. Das ist für uns der Normal 
fall, abgesehen davon, daß wir auch Minderheitengruppen unter 
stützen. 
[Beifall bei der CDU und den REP] 
Nun will ich mich mit dem auseinandersetzen, was Herr Kolle 
ge Staffelt gesagt hat. Herr Kollege Staffelt! Sie haben von libe 
raler und toleranter Politik gesprochen, die Sie garantieren wol 
len. Sie sprachen von einer neuen Kultur, einer neuen politi 
schen Kultur, von Glaubwürdigkeit, von der Identität von Wort 
und Tat. Ich habe Ihnen in einem Zwischenruf zugerufen; 
Das mögen Sie bitte Herrn Momper sagen! - Ich kann mich sehr 
gut daran erinnern, was er zu dieser Form der Koalition vor der 
Wahl, am Tag vor der Wahl, am Tag der Wahl gesagt hat, und 
ich weiß, was aus dieser Sache herausgekommen ist. 
[Dr. Staffelt (SPD): Sie haben immer nur die Hälfte gelesen!] 
Und dann möchte ich Ihnen sagen: Sie sind jetzt vier Wochen im (C) 
Amt. 
[Frau Künast (AL): Das kommt mir viel länger vor!] 
Sie sind jetzt rund vier Wochen im Amt. Das, was in diesen vier 
Wochen in den Verwaltungen zum Teil passiert ist - die Leute er 
zählen uns das -, hätten wir uns noch nicht einmal getraut zu 
denken. 
[Gelächter bei der SPD und der AL - 
Vereinzelter Beifall bei der SPD] 
Da werden über Nacht Abteilungsleiter und Referatsleiter umge 
setzt, da wird der Durchgriff auf die Gerichte, auf die Staatsan 
waltschaften praktiziert, 
[Dr. Staffelt (SPD): Stärkung der Leitungsstruktur!] 
da wird der Verfassungsschutz glattgezogen in eine ganz ge 
wisse Richtung. Da kommen Mitarbeiter früh in den Dienst, und 
der Schreibtisch steht ganz woanders, weil übers Wochenende 
die Schreibtische weggerückt worden sind. 
[Dr. Staffelt (SPD): Erzählen 
Sie doch keine Ammenmärchen!] 
Wir werden das demnächst einmal in einer parlamentarischen 
Aktion genau auflisten. Es ist wie in den 70er Jahren, ein Spieß 
rutenlaufen selbst für die Angestellten und Beamten, die keiner 
Partei angehören, sondern nur loyal ihre Pflicht getan haben. Es 
ist die Rückkehr der Bonzen in die Politik. 
[Beifall bei der CDU - Gelächter bei der SPD und der AL - 
Dr. Staffelt (SPD): Sie überziehen so sehr; 
darüber kann man sich noch nicht einmal ärgern!] 
Und wenn Herr Pätzold bei den ersten Dingen gesagt hat - er 
ist im übrigen einer der Federführenden, er läßt sogar Mitarbeiter 
von Staatsanwälten in der Innenverwaltung verhören -, er 
möchte eine bessere Durchlässigkeit vom gehobenen Dienst in (D) 
den höheren Dienst schaffen, dann bedeutet das die Wiederein 
führung der „Bonzenregelung“, wie wir sie bis 1981 hatten, näm 
lich Unqualifizierte in den höheren Dienst zu kriegen, damit dort 
mit Minderqualifizierten Abhängigkeiten geschaffen werden. Das 
ist die Quintessenz dieser Regelung. 
[Beifall bei der CDU - Dr. Staffelt (SPD): Das ist 
unglaublich! Heißt das, daß Sie alle Leute, die im 
öffentlichen Dienst sind, als „unqualifiziert“ bezeichnen, 
Herr Landowsky? Was qualifiziert Sie zum 
Bankdirektor?] 
- Es gibt Dinge, die hat man von klein auf gelernt, 
[Gelächter bei der SPD und der AL] 
und es gibt Leute, die - wie Sie das wollen - von der Seite her 
einsteigen. Wir werden öffentlich darauf aufmerksam machen. 
Ich sage Ihnen noch eines: Es gibt kaum einen in der Stadt, 
der Verständnis dafür hat, daß das Büro des Regierenden Bür 
germeisters besetzt worden ist unter Führung von Frau 
Asdonk, die aus der kriminellen Szene bekannt ist, daß dort die 
Akten durchgeblättert worden sind, Herr Momper noch Kaffee 
hat servieren lassen und anschließend eine Pressekonferenz 
abgehalten hat. - Herr Ströbele, ein Vorbestrafter, soll als Garant 
der Zukunftsentwicklung durch seine Unterschrift im Koalitions 
vertrag gelten. 
[Dr. Staffelt (SPD): Ich sagte ja; Horrorvision! 
Das ist das einzige, wovon Sie leben I] 
Stellv. Präsidentin Brinckmeier: Herr Landowsky, Ihre 
Redezeit ist zu Ende; kommen Sie bitte zum Schluß! 
Landowsky (CDU): Ich komme zum letzten Satz; Diese 
Dinge werden wir auch der Bevölkerung ganz deutlich sagen. 
Das geht nicht durch bei den Menschen, und die Mehrheit der 
Menschen wird das auch ablehnen. Sie als Sozialdemokraten 
I 
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