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Zur Weihe des Hauses (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zur Weihe des Hauses (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Zur Weihe des Hauses : Friedrich-Wilhelms-Gymnasium : 11 XI 1890
Erschienen:
Berlin: E. S. Mittler & Sohn, 1890
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Umfang:
24 Seiten
Schlagworte:
Geschichte 1890 ; Königliches Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin) ; Schulgebäude ; Standortverlagerung
Berlin:
B 607 Schulwesen: Einzelne Schulen
Dewey-Dezimalklassifikation:
370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15436399
Sammlung:
Bildung, Schule, Wissenschaft, Forschung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 607 Fried Wil 17
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Ein aufgefundenes Aktenstück

Schnellzugriff

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  • Zur Weihe des Hauses (Public Domain)
  • Einband
  • Abbildung: Scholae Trinitatis aedes. In dei honorem regis gaudium ciuium salutem iuventutis institution; dicatae MDCCXXXXIX. Spilleke, Ranke, Kern
  • Abbildung: Wir denken Euer! Bresemer, Walter, Zumpt, Foß, Böhm, Schellbach, Rehbein, Strack, Badstübner, Scherffling, Geisler, Luchterhandt, Bellermann, Wuerst
  • Abschiedsgruß an das alte Friedrich-Wilhelms-Gymnasium
  • Denkwürdigkeiten des Königlichen Friedrich-Wilhelms-Gymnasiums
  • Schulerinnerungen eines alten Friedrich-Wilhelms-Gymnasiasten
  • Das neue Gymnasialgebäude
  • Zusammenkünfte ehemaliger Schüler
  • Bericht über die Ehrengabe für das neue Gymnasialgebäude
  • Aufruf
  • Abschiedsgrüße
  • ΏΙΔH ΈπΙTAΦΙOΣ
  • Festlied
  • Abschied vom alten Schulhaus
  • Ein aufgefundenes Aktenstück
  • Die Schreckensnacht
  • Zur Schulreform
  • Pessimistbeetblüthen
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

Durd nichts aber kann der Zweek eines jolden Instituti beifer 
ıusgedrücket fein, als wenn man die Unterrichtsräume in blauen 
ınd braunen Farbtönen {ftreichet. 
Was die praktijdhe Seite des Baues betreifet, {o wird hiermit 
jolgendes ordonniret: 
zn dem Srundriffe muß neben den Unterrichts: und Wohnapparte- 
ments aud) die Existenz einer Cantine vorgejchen fein, in welcher, 
mie e3 der Zwed der Anftalt erheijhet, nur geijtige Getränke ver- 
jänfet werden. Aug foll fih eine Kaffe darinnen befinden zum 
Empfange der Zeche, um den Zöglingen zahlen zu lehren und da- 
dur den GefhHidhHtsunterricht nicht unwefentlih zu fördern. Eine 
Küche braucht dagegen hierfür nicht providiret zu fein, weil die 
Schüler durch den Unterricht gemeinhin fHon jo viel im Magen 
haben, daß die Verabreidung von Speifen nit in Gebrauch ftchet. 
Auf die Anlage eines ausgedehnten Hühnerftalles für den 
Castellhahn ift principalement Bedacht zu nehmen, in weldhem 
zud) die zu leßterem gehörigen ca. 100 Stügd Hennen ein bequemes 
Unterfommen finden müffen, 
‚Daß eine große ®lode aufgehänget werde, ift bei einer Schule 
mohl zu beforgen, damit die Eleven nicht nur darüber orientiret 
merden, was die Glode gefhlagen hat, fondern audh fehon früh- 
zeitig mit Läuten umzugehen lernen. 
In jedem publicen Gebäude unfjeres Staates fol des ferneren 
für eine Wetterfahne geforget fein, weil fie denen Beamteten den 
Wind anzeiget, melder oben wehet und fie jomit über eine gar 
wichtige Sadhe informiret. 
Daß eine Schule mit Zhoren verjehen werde, wird nicht 
vostuliret; falls dies jedoch zu den nicht Evitablen Dingen gehöret, 
jo mag man derer Zahl aufs äußerfte befränkfen und vor allem 
bei dem Sinbrinaen derielben die arüßte Vorficht verwenden, da 
rühere Erfahrungen viele exempla statuiret haben, daß ein Ver- 
°gen von Thoren nur trös rarement bewerkitelligt werde, 
MfS ein dringendes Postulat muß dagegen die asvendihilitaet 
8 Dacdhes figniret werden, da in einer Schule gar oit auf foldes 
veftiegen wird, au muß cS nach Kräften hoch construiret fein, 
‚amit e$ das Puhlicum fehe und nicht glaube, c& werde in dem 
nstitutum etwa unbebacht instruiret. 
Die Heizung der Kaffen erfolge durch Seien — in dem Mulik- 
aal joll man cinen Beethoven aufitellen — und hat der Baubeamte 
uf ihre fjolide Construction die fürnchmlichite Sorge zu haben, 
veil das Rauchen in einer Schule gar ftrenge geahndet wird. 
Die Defen und Zußböden müjfen unter dem Pritfungszimmer 
wn bejonderer stabilitaet gewählet werden, um das Durchtallen 
Au verhindern; in den unterften Klafien follen fie obne Verwendung 
wn Holz construiret fein, weil dahin qar eit der ZShmwamm ge: 
wracht wird. 
Mohrleitungen find aus fogenanntem jpaniidem Rohre zu 
ertigen, welches fih allezeit in Schulen trefflid bewähret bat. 
Die Berwendung verdrehter Schrauben if mit vornehm: 
icher Zürforge zu vermeiden. 
Des HZerneren hat fih der Baubeamte, um den Bauetat nach 
veftem Vermögen zu dechargiren, mit dem collegio mayistrorum in 
Berbindung zu fegen, ob joldhes etwa geneigt jei, der Bauverwaltung 
a8 im Vaufe der Zahre aus Aufjägen p. p. gefammelte Blch zu 
Bauziweden gratis zu iüberlajien. 
Nach) FZertigftellung des Gebäudes feind auker den der usance 
ntjprehenden DYrientirungsplänen mehrere 1000 Stüd Zeiehnmungen 
uf Pauspapier zu fertigen und dem Directeur des Instituti zur 
öfteren Vertheilung an die Eleven zu übergeben, da betanntlich 
Baufen die einzige Erbelung der Schüler bilden. 
5 
r 
I 
eva K ee ' 
Yuf dem legten Yahresfefte 
Durch Erinnerung erwärmt, 
Yatt’ id, wie die andern Güte, 
Bon der Schulzeit laut aeicdhwärmt. 
Xlten Vehrern und Genofien 
Datte id die Hand gedrückt, 
Zchöne Zeiten, Längft verfloffen, 
Zchienen areifbar nah’ agerüdt. 
Ind mein Blick, der rings im Kreiie 
Meine Zahresflafie maß, 
Zeigte, daß nad) alter Weis 
X auch richtig „Vebter” faß 
Sin Gefühl nur, nie empfunden 
Auf der Schule, ftellt’ fihH cin: 
Selbft die paufenlofen Stunden 
Schienen mir zu kurz 2u fein. 
Wann und wie man mid) entlaffen 
Weiß ich nicht, doch glaub’ ich fteif, 
Im e8 in cin Wort zu fafjen: 
‚Selia“, für den Abaana reif. 
{f8 bie Augen ich geichlofien 
Kaum im Dett, im mlüder Rein, 
Ztellten fih die Schulgenoffen 
Diit dem Vehrerkörper ein. 
Web! ie feb’8, wozu fie Iommen, 
An der Kleidung ernftem Staat. 
ns Cramen wird genommen 
Zeile‘ ein Irauerbandidat 
Tröftlich, ja ih wills geftehen, 
War mir’8, daß ein Lehrer {prad, 
Xl3 nah Haus id wollte gehen, 
Manz wie einft: Sie bleiben nach! 
Doch das Leben fügt zu Rojen 
Stets die Dornen, und mir bebt 
Noch das Herz von namenlojen 
Sualen, die iO bald erlebt. 
Sröfteln folgte jäber Hike 
Yl8 bie Schaur mir plößlih nah, 
Und io deutlich an der Zpike 
Jept jogar den Schulratbh Tab, 
Ach! nun Hiblt” ich, mie vermeiien 
Meinen Schuleriolg ih prices 
Alles, Alles war vergelfen: 
AS Porbageras bewies, 
Wie viel Söhne Jakob zählte, 
Wer die Bücher Mojis jchrieb, 
Nie zu Kom der Bürger wählte, 
er bei Mectium Sieger blieb. 
Seine erniten, ftrengen Blicke 
jenft der Schulrath ion auf mich, 
Aelche Dualen! Id erjticde! 
Siülfeiluchend fahre ich. 
wenn’ 3 mir au chen oit geichadet, 
Intern Ziih, das greift fich ichledt, 
And wach auf, in Schwein gebadet 
Xn der Hand den Ztietelknect. 
A
	        

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