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Ein Lebensbild, aus ihren Aufzeichnungen und Briefen zusammengestellt für ihre Enkel und Urenkel / Trendelenburg, Ferdinande (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Ein Lebensbild, aus ihren Aufzeichnungen und Briefen zusammengestellt für ihre Enkel und Urenkel / Trendelenburg, Ferdinande (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Muret, Eduard
Titel:
Geschichte der ersten städtischen höheren Töchterschule, der Luisenschule in Berlin : Festschrift zur Feier des 50jährigen Bestehens dieser Anstalt / von Professor Dr. Muret
Gefeierte Körperschaft:
Luisenschule (Berlin)
Erschienen:
Berlin: L. Schumacher, 1888
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
111 Seiten
Schlagworte:
Geschichte 1838-1888 ; Luisenschule (Berlin)
Berlin:
B 607 Schulwesen: Einzelne Schulen
Dewey-Dezimalklassifikation:
370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15497711
Sammlung:
Bildung, Schule, Wissenschaft, Forschung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 607 Lui 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
7. Die Schulfeierlichkeiten

Schnellzugriff

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  • Ein Lebensbild, aus ihren Aufzeichnungen und Briefen zusammengestellt für ihre Enkel und Urenkel / Trendelenburg, Ferdinande (Public Domain)
  • Abbildung: Ferdinande Trendelenburg geb. Becker
  • Titelblatt
  • Widmung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Überliefertes und Erlebtes von Ferdinande Trendelenburg
  • Adolf Trendelenburgs Jugend im Elternhause
  • Aus Ferdinandens Briefen an ihren Bruder Ferdinand 1831-1834 und die Verlobung
  • Brautstand und Hochzeit. Oktober 1835 bis April 1836
  • Aus den Jahren 1836-1848
  • Das Jahr 1848-49
  • 1850 bis zur silbernen Hochzeit 1861
  • 1861-1870
  • 1870 bis zu Adolf Trendelenburgs Tod. 24. Januar 1872
  • 1872-1883
  • Das letzte Jahrzehnt
  • Gesammeltes aus Briefen der Großmutter Ferdinande
  • Anhang
  • I. Adolf Trendelenburg an Marianne Lentz
  • II. Aus Ferdinand Beckers Aufzeichnungen für eine Freundin. Schottland 1824-1825
  • III. Dr. K. F. Becker an seine Tochter Minna in London
  • IV. Aus Ferdinande Beckers Briefen in ihr Elternhaus. England 1829 und 1830
  • V. Die Familie Becker
  • Berichtigungen
  • Impressum
  • Farbkarte

Volltext

21 
Gott geschickt; der wird auch für die Folgen sorgen. In seine Hände 
befehle ich Euch und unseren Kranken und uns alle. Leb wohl, es 
ist schon spät nach Mitternacht — ich wache heut bei dem Kleinen 
und habe einige Stunden recht angenehm zugebracht, an Dich zu 
denken und zu schreiben, nachdem wir mit Trendelenburg einen stillen 
schönen Abend verbracht hatten. 
Offenbach, 18. Februar 1832. 
Mein liebster Ferdinand, 
wir haben einige recht sehr schwere Tage verlebt; da wir nun Hoff 
nung haben, daß es besser wird, soll mein erstes Geschäft sein, Dir 
zu schreiben, damit Du noch die Freude mit uns teilen kannst. Ja, 
eine Freude ist es, zu sehen, wie die Natur und Gott helfen, wo 
alle menschliche Hilfe zu Ende geht. Wir wagten nur noch um ein 
schnelles, sanftes Ende für den armen Jungen zu bitten, und Gott 
gab wieder Leben. Was uns alle so schmerzte, war nicht nur Mit— 
— schlim⸗ 
men Folgen, die sein Tod für uns haben konnte. Wir hatten den 
Knaben in den vier Jahren sehr lieb gewonnen und wußten seinen 
herrlichen Charakter mehr zu erkennen, als seine Eltern. Ihr müßt 
Euch ja noch erinnern, wie lieblich, schalkhaft und durchaus wahr er 
ist. Die letzten sechs Wochen hatten wir zwischen Furcht und Hoff⸗ 
nung geschwebt und waren alle von der beständigen Gemütsspannung 
aufgerieben. Am Dienstag Morgen nun wurde Anatole sehr krank, so 
daß wir die drei Tage bis Donnerstag Abend stündlich seinem Ende 
entgegensahen. Das war ein fürchterlicher Zustand. Endlich spät 
abends fing er an, uns wieder zu erkennen, und, wie der Morgen 
kam, wichen die bösen Geister dem wieder erwachenden Bewußtsein 
und Leben. Wie Anatole aber gestern war, das läßt sich nicht be— 
schreiben; er war verklärt, als hätte er drei Tage begraben gelegen 
und wäre zu einem besseren Leben aufgestanden. Sein Blick und 
Wesen war so überirdisch, so himmlisch freudig und dankbar, daß wir 
kaum wagten, es für wirkliche Besserung anzusehen. Wir fühlen jetzt 
recht, lieber Ferdinand, daß wir mehr zur Freude als zur Trauer 
geschaffen sind; unser Schmerz war groß, aber unsere Freude ist 
größer und weit überwiegend. Gott gebe nur seinen Segen dazu; 
wir wollen unsere Hoffnung noch nicht zu hoch stellen.
	        

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