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500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)

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fullscreen: 500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)

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Monograph

Author:
Goens, Georg
Title:
Geschichte der Königlichen Berlinischen Garnisonkirche / von Georg Goens
Publication:
Berlin: Ernst Siegfried Mittler und Sohn, 1897
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Scope:
116 Seiten
Keywords:
Garnisonkirche Berlin ; Geschichte 1701-1897
Berlin:
B 642 Kirche. Religion: Einzelne evangelische Gemeinden
DDC Group:
230 Theologie, Christentum
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15438308
Collection:
Religion
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 642 Gar 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
VII. Blüthezeit der Garnisonkirche unter Strauß und Frommel

Illustration

Title:
Altargeräthe

Contents

Table of contents

  • 500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Illustration: Älteste Abbildung des Kollegienhauses in der Lindenstraße. (1735)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • I. Am Hoflager. Bis 1698
  • II. Im Kollegienhause in der Brüderstraße. 1698-1735
  • Illustration: Raumverteilung des Kollegienhauses 1735. Untergeschoß
  • Illustration: Raumverteilung des Kollegienhauses 1735. Obergeschoß
  • III. Mitbenutzung des Kollegienhauses auf der Friedrichstadt. 1735 bis 1879
  • IV. Im Alleinbesitz des Hauses. 1879 bis 1913
  • Illustration: Das neue Kammergericht. Hauptfront
  • V. Anhang. Der Neubau
  • Personenverzeichnis
  • Imprint
  • Illustration: Das neue Kammergericht. Drittes Stockwerk
  • Illustration: Das neue Kammergericht. Zweites Stockwerk
  • Illustration: Das neue Kammergericht. Erstes Stockwerk
  • Illustration: Das neue Kammergericht. Erdgeschoß

Full text

-=- 1 -- 
v. Schleinitz und Woldermann, und Mayer, später Schwiegervater des 
einst berühmten Dichter8 Jean Paul. Daneben gehörten aber auch 
die beiden Antipoden in geistlichen Fragen Minister v. Wöllner und 
Probst Teller dem Klub an, in dem einst Lessing geglänzt und in dem 
damals noc< Ramler und Engel wirkten. ?) Der Umgang in diesem 
Kreise, der troß mancher Pedanterie für die Aufklärung, trotz aller 
Königstreue für die Freiheit des Einzelwesens und möglichste Be- 
seitigung staatlicher Fesseln schwärmte, hatte nun auch auf die Kammexr- 
gerichtsräte abgefärbt, wie dies ganz unvermeidlich gewesen. Das 
fam denn in manchen Entscheidungen des Kammergerichts zum deutlichen 
Ausdruck und erwarb dem Gerichtshofe bei allen tonangebenden, sämt- 
lich der Aufklärung huldigenden Gebildeten in Berlin eine sich steigernde 
Sympathie. Da wurde denn „die Macht des Kammergerichts ge- 
rühmt, dessen Aussprüche den Beifall von ganz Europa erhielten, 
dessen Grundfeste Gerechtigkeit ist, und welches sich noch bis jetzt in 
keiner Rücksicht Abweichungen von dem Wege der strengsten Rechts3- 
pflege erlaubt hat.“?) Diese Verteidigung der Aufklärung und diese 
Überzeugung von seiner Machtfülle sollte indes das Kammergericht 
in einen Konflikt mit der Krone führen, der höchst bezeichnend für 
jene Zeit ist. Ein Pastor Schulz in Giel3dorf, Hirschfelde und Wilken- 
dorf im Barnim hatte sich seit Jahren, wie manche seiner Amts- 
genossen, von jedem Dogma losgesagt und faßte seinen Beruf dahin 
auf, seine Schafe zu gutgesinnten Menschen zu bilden, weshalb er 
sich auch gern als Volkslehrer bezeichnete und statt der damals von 
den Geistlichen getragenen Perrücke mit einem Zopfe auf der Kanzel 
erschien. Diese wunderliche, allgemein „Zopfschulze“ genannte Er- 
scheinung wäre es kaum wert gewesen, daß Wöllner ihn nicht auf 
seinen vergessenen Dörfern ruhig ausleben ließ, sondern daß er ihn 
zu einem Exempel auswählte. Er wurde wegen seiner freigeistigen 
Predigten unter Anklage gestellt, gegen ihn der Prozeß instruiert, 
und der Instruktionssenat hatte jeht in Form eines Urteils ein Gut- 
achten darüber zu erstatten, ob Schulz in seinem Amte zu belassen, 
oder daraus zu entfernen sei.*?) Das Kammergericht = Eisenberg 
1) „Kalender des Montag-Klubs zu Berlin auf das Jubeljahr 1798“ (Berlin, 
gedruckt am 12. April 1798 bei Joh. Friedrich Unger), S. 14 bis 18. 
: 9) So der Kriminal-Assistenzrat Amelang m der Deduktion für den Buchdrucker 
Unger in dessen Prozesse gegen den Ober-Konsistorialrat Zöllner. (Berlin 1791.) 
8) Über diesen Prozeß ist eine ganze noch bis tief in das 19. Jahrhundert 
reichende Literatur vorhanden. Den Juristen orientiert vollkommen die in Berlin 
(bei Unger, 1792) erschienene Schrift seines Verteidiger3 Amelang.
	        

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