Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1983/84, 9. Wahlperiode, Band IV, 54.-70. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1983/84, 9. Wahlperiode, Band IV, 54.-70. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Sonstige Beteiligte:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Titel:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Unterreihe:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Weitere Titel:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Fußnote:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Frühere Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1991
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15424076
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 1, 4. Januar 1991
Erschienen:
, 1991-01-04

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1983/84, 9. Wahlperiode, Band IV, 54.-70. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 54, 7. Dezember 1983
  • Nr. 55, 8. Dezember 1983
  • Nr. 56, 9. Dezember 1983
  • Nr. 57, 22. Dezember 1983
  • Nr. 58, 19. Januar 1984
  • Nr. 59, 2. Februar 1984
  • Nr. 60, 9. Februar 1984
  • Nr. 61, 16. Februar 1984
  • Nr. 62, 23. Februar 1984
  • Nr. 63, 8. März 1984
  • Nr. 64, 22. März 1984
  • Nr. 65, 5. April 1984
  • Nr. 66, 7. April 1984
  • Nr. 67, 17. Mai 1984
  • Nr. 68, 24. Mai 1984
  • Nr. 69, 14. Juni 1984
  • Nr. 70, 17. Juni 1984

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
54. Sitzung vom 7. Dezember 1983 
Sen Dr. Scholz 
(A) gewähren, dafür eingesetzt, daß das Subventionsvolumen er 
höht wird. Wir haben die große Freude, daß eine Erhöhung von 
95 auf 97 Millionen DM gewährt worden ist. Dies ermöglicht es, 
die Subventionierung für die Stand-by-Tarife und für die Fami 
lientarife im Weihnachtsgeschäft ab 12. Dezember vorzuneh 
men. Welche weiteren Konsequenzen aus diesen zuzüglichen 
2 Millionen für das Jahr 1984 gezogen werden können im Hin 
blick auf neue Dienste, darüber kann ich Ihnen heute noch keine 
Auskunft geben. 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Das Wort zu einer weite 
ren Zusatzfrage hat noch einmal der Fragesteller. 
Giesel (CDU): Herr Senator, bedeutet die Verbesserung der 
Erreichbarkeit Berlins auf dem Luftwege insbesondere durch 
die Schaffung neuer Linien nicht auch die Möglichkeit der Er 
schließung neuer Reiseinteressenten, und ist es eigentlich in 
diesem Zusammenhang gerechtfertigt, zwischen Linienverkehr 
- Sie sprachen von „Stammstrecken“ - und Regionalflugver 
kehr zu unterscheiden? 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Bitte schön, Herr Sena 
tor! 
Dr. Scholz, Senator für Bundesangelegenheiten; Herr Abge 
ordneter Giesel, ich teile Ihre Auffassung, daß die Begriffe 
„Regionalflugverkehr“ einerseits und „Linienverkehr“ auf der an 
deren Seite nicht unproblematisch sind. Regionalfiugverkehr - 
wenn wir an die Strecken, um die es hier geht, denken, Münster, 
Friedrichshafen, Mannheim, gegebenenfalls Dortmund; das 
sind ja die Destinationen, um die heute diskutiert wird - ist 
meines Erachtens in der Struktur - und so ist er ja auch ange 
legt - ebenso Linienverkehr, wie das die sogenannten Stamm 
strecken sind. Eine solche Einschätzung hat natürlich mögliche 
(B) Konsequenzen hinsichtlich der Standortbestimmung und der 
Bewertung. Ich bin mit Ihnen der Meinung - wenn ich das aus 
Ihrer Frage heraushören durfte -, daß ein außerordentliches In 
teresse - ich hatte das auch schon bei meiner ersten Antwort 
zum Ausdruck gebracht - Berlins da ist an mehr Verbindungen, 
weil dies natürlich das Fluggastaufkommen durch neue Inter 
essenten zusätzlich erhöhen wird. Andererseits muß man 
sehen, daß natürlich von den gegebenen Stammstrecken auch 
das eine oder andere an Flugpotential, an Passagieraufkommen 
abgezogen wird. Wenn ich etwa an die Zielorte Münster und 
Düsseldorf denke, dann wird es da mit Sicherheit zu Verschie 
bungen kommen. Das gleiche wird sich sicherlich etwa im Ver 
hältnis von Stuttgart und Friedrichshafen ergeben. Insgesamt 
erhoffen wir uns aber eine Erhöhung des Flugpassagierauf 
kommens. 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Das Wort zu einer weite 
ren Zusatzfrage hat nun der Abgeordnete Staffelt 
Staffelt (SPD): Herr Senator, mir ist noch nicht so ganz klar 
geworden, wie denn nun eigentlich die Position des Senats in 
dieser Frage ist Sie haben davon gesprochen, daß Sie im Mo 
ment verschiedene Kriterien gegeneinander abwägen; vielleicht 
könnten Sie diese Kriterien hier einmal nennen, um die es da 
geht, und ich gehe davon aus, daß das Problem ja auch kein 
neues ist, sondern sich bereits seit etlichen Monaten in der Dis 
kussion befindet. Meinen Sie nicht, daß es an der Zeit wäre, daß 
der Senat, wenn er zum Beispiel mit den alliierten Luftfahrt- 
attachds und anderen in dieser Frage verhandelt, sich eine ab 
schließende Position zu diesem Problem erarbeitet? 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Bitte schön, Herr Senator 
Scholz! 
Dr. Scholz, Senator für Bundesangelegenheiten: Frau Präsi 
dentin! Meine Damen und Herren! Herr Abgeordneter Staffelt! 
Eine abschließende Antwort kann man heute noch nicht geben. 
Ich will Ihnen aber einige der in der Tat von mir recht abstrakt (C) 
umschriebenen Problemkomplexe nennen. 
Wir haben zum einen abzuwarten und zu prüfen, wie sich das 
Passagieraufkommen, jedenfalls das dann ja zu subventionie 
rende, insgesamt entwickeln wird; wir können bisher nur von 
Vermutungen oder Erwartungen ausgehen. 
Zweitens: Wir haben natürlich auch auf seiten der Verkehrs 
mittel insgesamt Auswirkungen und Konkurrenzsituationen zu 
beachten. Ich nenne hier nur den entscheidenden Punkt; Bun 
desbahn. Auch da muß im Tarifgefüge für eine nicht nur konkur 
renzwirksame, sondern auch inhaltlich ausgewogene Subven- 
tions- und Preisorientierung gesorgt werden. 
Dieses sind Dinge, die in eine aus unserer Sicht erfreuliche 
neue oder doch veränderte Abwägungskonstellation getreten 
sind im Hinblick auf die jetzt zusätzlichen 2 Mio DM, insgesamt 
also nunmehr 97 Mio DM. - Ich muß also in diesem Sinne um 
Verständnis bitten, wenn heute noch kein abschließender 
Standpunkt dazu hier oder an anderer Stelle, d. h. bei der Bun 
desregierung, verkündet werden kann. Wir sind aber hinsicht 
lich der Gesamtabstimmung der Interessen Berlins - notwen 
dig, darf ich sagen - sehr viel optimistischer geworden. 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Eine weitere Zusatzfrage 
vom Abgeordneten Freudenthal. 
Freudenthal (AL): Herr Senator, mir ist immer noch nicht 
ganz klar geworden, auch aus dem letzten nicht, welchen 
Stellenwert Sie dem Flugverkehr im Vergleich zum Bahnverkehr 
zumessen; wenn Sie den Flugverkehr subventionieren, den 
Bahnverkehr aber mit Preiserhöhungen, die in den letzten 
Jahren sehr stark waren, belasten, kommt es da nicht - und das 
würde ich Sie gerne fragen - zu einer erheblichen Wettbe 
werbsverzerrung zu Lasten der Bahn, einer Verzerrung, die im 
Gesamtzusammenhang des Berlinverkehrs durchaus nicht 
wünschenswert ist? 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Bitte schön, Herr Senator 
Scholz! 
Dr. Scholz, Senator für Bundesangelegenheiten; Zunächst: 
Wettbewerbsverzerrungen werden vom Senat oder der Bun 
desregierung in gar keiner Weise toleriert oder gar initiiert. 
Zweitens: Subventionen sind wirksam ebenso im Bahnbe 
reich wie im Flugbereich. 
Drittens: Der Flugverkehr und seine wirtschaftliche Stabilität 
und auch seine Rentabilität, namentlich auf den eingangs ange 
sprochenen Stammstrecken, ist für die Existenz, für die Lebens 
fähigkeit Berlins von elementarer Bedeutung, und dieser ele 
mentare Bedeutungsaspekt muß bei alledem maßgebend be 
rücksichtigt werden. 
Dies ist die entscheidende Gewichtung; dies bedeutet auf 
der anderen Seite nicht, daß die anderen Verkehrsmittel - 
genauso könnten Sie zum Beispiel auch den Busverkehr hier 
ansprechen - nicht auch von großer, zu fördernder, von uns zu 
unterstützender Bedeutung wären. 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek; Eine weitere Zusatzfrage 
nun vom Abgeordneten Giesel. 
Giesel (CDU): Herr Senator, habe ich Sie richtig verstanden, 
daß der Senat sich - insbesondere für den Fall einer wesent 
lichen Steigerung des Passagieraufkommens - bei der Bun 
desregierung und beim Deutschen Bundestag weiterhin darum 
bemühen wird, das Volumen der Subventionierung zu erhöhen? 
Stellv. Präsidentin Wiechatzek: Bitte schön, Herr Sena 
tor! 
3272
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.