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Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Sonstige Beteiligte:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Titel:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Unterreihe:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Weitere Titel:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Fußnote:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Frühere Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1987
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15423951
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

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  • Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)
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  • [Einleitung] / Landsberg, Hans
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verwechselt, — Was ist Leidenschaft? Erstlich! Dann verläßt 
sie die Angst nicht, daß Weiber von schriftstellerischem Talent 
nicht könnten weiblich gefunden werden: oder ihre Werke doch 
nicht so hoch zu stellen seien, als die der Männer, Arme Furcht! 
ein Buch muß gut sein, und wenn es eine Maus geschrieben hat, 
und wird dadurch nicht besser, wenn sein Autor Engelsflügel 
an den Schultern trägt. So viel für’s Buch selbst! Ob eine Frau 
schreiben soll? ist eine andere Frage: und so possierlich als ernst- 
haft zu beantworten. Wenn sie Zeit hat; wenn sie Talent hat; 
wenn’s ihr Mann befiehlt — wird’s ehliche Pflicht sogar, — wenn 
er’s leidet, gerne sieht; wenn es sie von Schlechterem abhält, wenn 
sie Gutes thut für den Sold, u. s. w. und sie mu ß es, wenn sie 
ein großer Autor ist. Wenn Fichte’s Werke Frau Fichte geschrieben 
hätte, wären sie schlechter? Oder ist es aus der Organisation be- 
wiesen, daß eine Frau nicht denken und ihre Gedanken nicht 
ausdrücken kann? Wäre dies, so blieb es doch noch Pflicht, oder 
erlaubt, den Versuch immer von neuem zu machen. 
In Rousseau’s Heloise wäre ganz etwas anderes zu beurtheilen, 
als was Frau von Stael anzugreifen scheint: aber das Werk in 
seiner Gesammtheit drückt diesen Tadel selbst aus, wenn auch 
durch kein Räsonnemenft; durch Juliens Unglück, das sie uns im 
Tod bestätigt. Und so soll jedes Gedicht, jeder Roman verfahren, 
keine einzelne Lehre der Tugend dramatisiren, keine Maxime der 
Klugheit; was gewöhnlich so begierig und selbstzufrieden auf- 
genommen wird, Mich dünkt ganz anders. Solche Werke sollen 
ein Stück Welt vortragen; was da mit vor kommt, wird schön sein: 
jedes Genie wird ein ander Theil ausheben, und es nach seiner 
Gemüthslage darstellen und färben, wie jedes Tages Licht uns die 
alte Erde neu zeigt, ja jedes Tages Stunde, So sind auch die großen 
Werke der großen Meister; alles findet man darin, was man in der 
Welt zu finden vermag; alle großen Betrachtungen: aber ich glaube 
nicht, daß diese Meister ein Gedankengerüst bekleidet haben. — 
Freitag, den 26. Februar 1820. 
— — Ein in unserm ganzen Dasein gegründeter Mangel, und 
also sich immer wiederholendes Grundunglück, besteht darin, 
daß wir nur gleichsam die einzelnen Gaben des Zustandes der Un- 
schuld zu genießen bekommen, den Zustand selbst aber und das 
köstliche Glück, welches in Reinheit, in Ungestörtheit, besteht, 
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