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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Other:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Title:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Subseries:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Other titles:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Note:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Previous Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1986
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15423932
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 69, 9. Dezember 1986
Publication:
, 1986-12-09

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 46, 13. Januar 1977
  • Nr. 47, 20. Januar 1977
  • Nr. 48, 3. Februar 1977
  • Nr. 49, 10. Februar 1977
  • Nr. 50, 24. Februar 1977
  • Nr. 51, 10. März 1977
  • Nr. 52, 17. März 1977
  • Nr. 53, 21. April 1977
  • Nr. 54, 28. April 1977
  • Nr. 55, 30. April 1977
  • Nr. 56, 2. Mai 1977
  • Nr. 57, 12. Mai 1977
  • Nr. 58, 12. Mai 1977
  • Nr. 59, 26. Mai 1977
  • Nr. 60, 2. Juni 1977
  • Nr. 61, 9. Juni 1977
  • Nr. 62, 30. Juni 1977
  • Nr. 63, 21. Juli 1977
  • Nr. 64, 25. August 1977
  • Nr. 65, 8. September 1977
  • Nr. 66, 22. September 1977
  • Nr. 67, 1. Oktober 1977
  • Nr. 68, 20. Oktober 1977
  • Nr. 69, 27. Oktober 1977
  • Nr. 70, 10. November 1977
  • Nr. 71, 24. November 1977
  • Nr. 72, 7. Dezember 1977
  • Nr. 73, 8. Dezember 1977
  • Nr. 74, 9. Dezember 1977

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin — 7. Wahlperiode 
66. Sitzung vom 22. September 1977 
Jahr zunehmen, daß die Substanz an mittelständischer Indu 
strie stärker als im Bundesgebiet abnimmt, sondern daß wir 
uns endlich daran wagen, eine qualitative Analyse vorzuneh 
men, warum das eigentlich so ist. Da hilft es uns wirklich nicht 
— wie der Kollege Landowsky und auch der Kollege Buwitt 
vorhin ausgeführt haben —, daß wir uns in Appellen oder in 
Werbekampagnen an den Willen, etwas zu tun, orientieren, 
sondern da ist es vielleicht notwendiger, in die Fakten 
einzusteigen und mal allen ideologischen Ballast zur Seite zu 
bringen, um ganz gezielt dort anzupacken, wo es notwendig 
ist. 
Eines der wesentlichsten Gebiete ist auch die Frage der 
Forschung und Entwicklung. Hier zeigt sich für mich bei jenen, 
die die Studie gemacht haben, auch wieder ein Fundus dessen, 
wo es Probleme gibt. Die Diskussion über die Forschung und 
Entwicklung geht bei allen, die sie führen, in den letzten 
Jahren immer um das Problem: Ist die direkte oder indirekte 
Förderung das angemessene Mittel? Die Erkenntnisse letzter 
Studien, zum Beispiel des Info-Gutachtens und auch der 
Strukturkommission beim Bundesminister für Forschung und 
Technologie, gehen darauf hinaus, daß der indirekte For 
schungsanteil oder die indirekte Förderung der Forschung und 
Entwicklung stärker hervorgebracht werden muß. Von dieser 
gesamten Diskussion haben diese Autoren kein einziges 
Wort gebracht. — Es wundert mich eigentlich sehr, wo sie da 
überhaupt noch Qualität für solch eine Studie hernehmen 
können, wenn selbst der Bereich, den Herr Blume als den 
einzigen interessanten hier heranzieht — oder als den stringen 
ten, wenn ich mal so sagen will, mit Priorität Nr. 1 —, nicht 
einmal vernünftig durchleuchtet worden ist, und die ganze 
Argumentation, das ganze Zahlenmaterial, was wir heute 
überall in jeder Bibliothek abrufen können, überhaupt keinen 
Eingang in diese Untersuchung gefunden hat. 
Ich meine, meine Damen und Herren, auf dieser Basis wird 
Mittelstandspolitik genauso schlecht wie in den letzten zwei 
Jahren sein, und das hilft uns in Berlin in der Zukunft nicht 
weiter. Hoffen wir, daß wir einen gemeinsamen Dreh im 
Ausschuß finden, um das, was wir für Mittelstandsförderung 
brauchen, zu erarbeiten, weil Berlin das dringend notwendig 
braucht, unabhängig von dem, was Sie ideologisch für erforder 
lich halten. 
(Beifall bei der CDU) 
Stellv. Präsident Baetge: Das Wort hat der Abgeordnete 
Gerald Lorenz. 
(Abg. Franke: Heute im Pullover?!) 
G. Lorenz (SPD): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! 
Meine Herren von der CDU! 
(Abg. Bock; Und die Damen?!) 
— Sie haben mich heute wieder mal nicht enttäuscht, nur die 
Herren haben mich heute enttäuscht! — Sie haben mal wieder 
in bewährter Form versucht, eine Arbeit des Senats, die 
sicherlich auch bei den Fachleuten Lob verdient, herabzu 
setzen, indem Sie in dreister Form die Tatsachen auf den Kopf 
gestellt haben — insbesondere Sie, Herr Landowsky! 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
Herr Landowsky, Sie sind dafür langsam in diesem Hause 
schon bekannt, ich glaube nicht, daß Ihnen das hier oder auch 
draußen nutzen wird. 
(Zurufe von der CDU) 
Es gibt für mich immer nur einen Trost: Im Ausschuß werden 
Sie dann meistens sachlich, und ich hoffe, daß es auch diesmal 
wieder so wird, daß Sie gemeinsam mit uns über diese gute 
Studie reden werden, denn es geht wirklich nicht darum, daß 
Sie sich hier auf irgend eine Weise profilieren können, 
(Abg. Landowsky: Seien Sie doch nicht so traurig!) 
es geht um die Sache der kleinen und mittleren Unternehmen, 
denen mit dieser Studie sicher ein guter Dienst erwiesen 
worden ist. Ich glaube nicht, daß das Mittelstandsförderungs 
gesetz, das Sie empfehlen, auch nur ähnlich gute Wirkungen 
zeitigen wird. Wir werden es deswegen wahrscheinlich nicht 
wünschen. Aber auch darüber werden wir — hoffentlich 
sachlich — im Ausschuß reden können. Herr Landowsky, ich 
wiederhole es noch einmal: Dort sind Sie meistens ein ange 
nehmer, sachlicher Gesprächspartner, hier sind Sie das Gegen 
teil! 
(Beifall bei der SPD — Heiterkeit bei der CDU) 
Stellv. Präsident Baetge: Das Wort hat jetzt der Abgeordnete 
Dr. Kunze. 
Dr. Kunze (F.D.P.): Herr Präsident! Meine Damen und Her 
ren! Ich habe in der letzten halben Stunde häufig das Wort Ideo 
logie oder ideologisch gehört. Ich frage mich, wer was damit 
gemeint hat, ob damit nicht eigentlich die verkehrten Fronten 
bezeichnet worden sind. Denn tatsächlich hatte doch der Kol 
lege Landowsky hier mit seinem Beitrag den Rückfall in die 
wirtschaftspolitische Steinzeit geübt, 
(Abg. Rheinländer: Sehr gut!) 
indem er hier so einen Hauch von Sonthofen in den Raum 
hineingebracht hat. Er hat — und da bin ich wieder bei dem 
Begriff ideologisch — schlicht und einfach ideologische Scheu 
klappen angelegt, um mit Hilfe dieser Scheuklappen bei harm 
losen, konkreten Problemen, die man so oder so sehen kann, 
nun plötzlich die große Verschwörung von linken System 
überwindern in der Verwaltung des Senators für Wirtschaft 
zu entdecken. 
(Abg. Landowsky: Ist auch berechtigt!) 
Dazu braucht man in der Tat ungewöhnlich große ideologische 
Scheuklappen, um etwa aus der Frage der Rechtsform, der 
Organisationsform einer Kapitalbeteiligungs- oder Wagnis 
finanzierungsgesellschaft — die Sie als Beispiel gebracht haben — 
die Frage aufzuhängen: Mehr Staat oder weniger Staat, Sozia 
lismus oder Freiheit? Diese Frage überlasse ich dem sachver 
ständigen Beobachter, 
(Abg. Matthes: Wehret dem Übel!) 
weil sich die Antwort von allein versteht. Der Versuch muß 
danebengehen, weil er einfach am ungeeigneten Objekt be 
trieben wird. 
(Abg. Matthes: Sie Naiver!) 
Insgesamt ist wirklich bedauerlich, in welchem Ausmaß sich 
der Kollege Landowsky bei diesen zu Recht kontrovers disku 
tierten Fragen in so maßlose Vorurteile geflüchtet hat. 
(Abg. Landowsky: Haben Sie das Gesetz gelesen?) 
Er wird Mühe haben, in den weiteren konkreten Sachberatun- 
gen da wieder herunterzukommen. Denn tatsächlich bleibt 
unter dem Strich übrig — und darauf wird man sich zehn Minu 
ten später einigen können —, daß die Projektgruppe einen be 
achtlichen Bericht, eine beachtliche Aufbereitung des Themas 
auf den Tisch gelegt hat, was nicht heißt — das verschweige 
ich nicht —, daß ich etwa all dem, was da an konkreten Emp 
fehlungen drinsteht, zustimme. 
(Abg. Landowsky: Na also!) 
— Das ist aber auch gar nicht der Sinn der Übung, Herr Lan 
dowsky! Sie sollten doch der Fähigkeit mächtig sein, zwischen 
Diskussionspositionen und politischen Entscheidungen der 
politischen Spitze zu unterscheiden. Politische Entscheidungen 
der politischen Spitze liegen in den Einzelfragen, die möglicher 
weise hier umstritten sind, bisher gar nicht vor. 
(Abg. Matthes: Was ist daran empirisch?) 
Wer in der Art und Weise wie Herr Landowsky die Innova 
tionsfrage und die Qualifikationsfrage bei den kleinen und 
mittleren Unternehmen in Berlin bagatellisiert und sie in die 
Ecke drängt, als ob diejenigen, die sich darum kümmern, nur 
der Auffassung sind, die Unternehmer in Berlin seien alle 
dumm, wer so mit einer zentralen Frage der Politik für die 
kleinen und mittleren Unternehmen umgeht, der hat dann 
auch keine Schwierigkeiten, an anderer Stelle in gleicher 
Weise am Problem vorbeizuarguraentieren. Herr Landowsky, 
2767
	        

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