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Amtsblatt für Berlin (Public Domain) Ausgabe 36.1986,2 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Other:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Title:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Subseries:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Other titles:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Note:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Previous Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1986
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15423932
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 28, 30. Mai 1986
Publication:
, 1986-05-30

Contents

Table of contents

  • Amtsblatt für Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 36.1986,2 (Public Domain)
  • Title page
  • Ausgabe 1986,28 Nr. 28, 30. Mai 1986
  • Ausgabe 1986,29 Nr. 29, 6. Juni 1986
  • Ausgabe 1986,30 Nr. 30, 10. Juni 1986
  • Ausgabe 1986,31 Nr. 31, 12. Juni 1986
  • Ausgabe 1986,32 Nr. 32, 13. Juni 1986
  • Ausgabe 1986,33 Nr. 33, 19. Juni 1986
  • Ausgabe 1986,34 Nr. 34, 20. Juni 1986
  • Ausgabe 1986,35 Nr. 35, 24. Juni 1986
  • Ausgabe 1986,36 Nr. 36, 27. Juni 1986
  • Ausgabe 1986,37 Nr. 37, 4. Juli 1986
  • Ausgabe 1986,38 Nr. 38, 11. Juli 1986
  • Ausgabe 1986,39 Nr. 39, 18. Juli 1986
  • Ausgabe 1986,40 Nr. 40, 22. Juli 1986
  • Ausgabe 1986,41 Nr. 41, 25. Juli 1986
  • Ausgabe 1986,42 Nr. 42, 31. Juli 1986
  • Ausgabe 1986,43 Nr. 43, 1. August 1986
  • Ausgabe 1986,44 Nr. 44, 8. August 1986
  • Ausgabe 1986,45 Nr. 45, 13. August 1986
  • Ausgabe 1986,46 Nr. 46, 15. August 1986
  • Ausgabe 1986,47 Nr. 47, 22. August 1986
  • Ausgabe 1986,48 Nr. 48, 29. August 1986
  • Ausgabe 1986,49 Nr. 49, 4. September 1986
  • Ausgabe 1986,50 Nr. 50, 5. September 1986
  • Ausgabe 1986,51 Nr. 51, 12. September 1986
  • Ausgabe 1986,52 Nr. 52, 16. September 1986
  • Ausgabe 1986,53 Nr. 53, 19. September 1986
  • Ausgabe 1986,54 Nr. 54, 25. September 1986
  • Ausgabe 1986,55 Nr. 55, 26. September 1986
  • Ausgabe 1986,56 Nr. 56, 3. Oktober 1986
  • Ausgabe 1986,57 Nr. 57, 10. Oktober 1986
  • Ausgabe 1986,58 Nr. 58, 17. Oktober 1986
  • Ausgabe 1986,59 Nr. 59, 24. Oktober 1986
  • Ausgabe 1986,60 Nr. 60, 28. Oktober 1986
  • Ausgabe 1986,61 Nr. 61, 31. Oktober 1986
  • Ausgabe 1986,62 Nr. 62, 7. November 1986
  • Ausgabe 1986,63 Nr. 63, 12. November 1986
  • Ausgabe 1986,64 Nr. 64, 14. November 1986
  • Ausgabe 1986,65 Nr. 65, 21. November 1986
  • Ausgabe 1986,66 Nr. 66, 26. November 1986
  • Ausgabe 1986,67 Nr. 67, 28. November 1986
  • Ausgabe 1986,68 Nr. 68, 5. Dezember 1986
  • Ausgabe 1986,69 Nr. 69, 9. Dezember 1986
  • Ausgabe 1986,70 Nr. 70, 12. Dezember 1986
  • Ausgabe 1986,71 Nr. 71, 16. Dezember 1986
  • Ausgabe 1986,72 Nr. 72, 19. Dezember 1986
  • Ausgabe 1986,73 Nr. 73, 30. Dezember 1986

Full text

1086 Steuer- und Zollblatt für Berlin 36. Jahrgang Nr.28 30. Mai 1986 
Feststellung des FG der Risikolebensversicherung zu- lich. Einkommensteuerrechtlich ist es jedoch, wie oben 
grunde liegen, wurde die Versicherung „zum Schutze ausgeführt, unzulässig, „gemischte“. Aufwendungen 
der Hinterbliebenen des Bausparers und zur weiteren durch griffweise Schätzung in nicht abziehbare Le- 
Sicherung der Forderungen für die Darlehensnehmer benshaltungskosten und Werbungskosten aufzuteilen 
abgeschlossen“. Bezwecken die Aufwendungen in- (vgl. die Beschlüsse des Großen Senats in BFHE 100, 
dessen; die eigenen Angehörigen im. ungestörten Be- 309, BStBiIl' 1971, 172, und. vom 19. Oktober 1970 
sitz von Wohnungseigentum zu sichern, so sind sie GrS 3/70, BFHE 100, 317, BStBI Il 1971, 218). 
der privaten Sphäre des Steuerpflichtigen zuzurech- a n 
nen. Soweit die Kläger den Werbungskostencharakter Die rechtsgeschäftliche Verknüpfung des AbSChluS- 
ihrer Aufwendungen in der Sicherung der „Einkunfts- ses der Risikolebensversicherung ‚mit der Darlehens- 
quelle“ für die Angehörigen sehen, ist ihnen entgegen- gewährung durch die Bausparkasse vermag an der 
zuhalten, daß nach der ständigen Rechtsprechung (so SinkommenSteueSChÜCHEN : Beurteilung dor Versi” 
z.B. das BEH-Ureil vom 19 Mei: 1960 -ViLR 128/786, Clerungsprämien als dem privaten Bereich zugehönlg 
BEHE 131, 216, BStBI II 81, 2997), Ziff. 2 der Entschei- nichts zu ändern. Zwar wird der Begriff der Schuldzin- 
dungsgründe zur Nießbrauchsbestellung unter nahen SS. S des S9 ADS. 15973 NT. VL ESIG von der Stän: 
Angehörigen) nur Aufwendungen zur Erlangung, Si- digen BFH-Rechtsprechung weit ausgelegt und grund- 
cherung und Erhaltung eigener Einnahmen Wer. Aare She Kreis BrelSekt Wal. UMei VOM 2 Au 
bungskosten darstellen‘ können. Hiernach ist davon 4 4977 VIll R 104/74, BFHE 124, 27, BStBI IL 1978, 
auszugehen, daß die Aufwendungen der Kläger in er- 1439). So hat. der BFH im Urteil vom 30. Juni: 1967 
heblichem Maße durch Umstände, die dem privaten \, R 104/66 (BFHE 89, 337, BSHBI III 67, 655)1%. auch 
Bereich ZUuzuordnen Sind, VEraNaM Wurden. Aufwendungen zur Beschaffung von Mitteln für die Ab- 
Daß der Abschluß von Restschuldversicherungen lösung einer Schuld (die Hypothekengewinnabgabe) 
nicht nur dem Sicherungsbedürfnis des Kapitalgläubi- *S Geldbeschaffungskosten anerkannt. 
gers Rechnung trägt, ist auch in der höchstrichterli- Nach dem BFH-Urteil vom 8. Februar 1983 
chen Zivilrechtsprechung wiederholt ausgesprochen VIILR 163/81 (BFHE 138, 202, BStBI 11 83, 355)19 kann 
worden. auch die Zahlung von Abschlußgebühren für Bauspar- 
Der Bund schishor (BGH . 5 verträge —_ nicht aber der Bausparbeiträge — aus- 
er Bundesgerichtshof (BGH) hat im Urteil vom nahmsweise zu den Werbungskosten bei den Einkünf- 
12. März 1981 Ill ZR 92/79 (BGHZ 80, 153, 168) zur Fra- ten aus Vermietung und Verpachtung gerechnet wer- 
ge, ob die Prämien für eine Restschuldversicherung gen, wenn alleiniger Zweck des Vertragsabschlusses 
bei Ratenzahlungsgeschäften in die Prüfung von deren die Erlangung des Baudarlehens und die Verwendung 
Sittenwidrigkeit ($ 138 des Bürgerlichen Gesetzbu- der Kreditmittel zur Erzielung von Einkünften aus Ver- 
ches — BGB =) einzubeziehen sind, unter anderem mietung und Verpachtung war. 
wörtlich ausgeführt: „Unabhängig von der Art der 8 nn e 
rechtlichen Verbindung zwischen Darlehen und Rest- Geht es um die Kreditierung eines Gebäudeer- 
schuldversicherung mindert der Versicherungsschutz Werbs, ist nach der BFH-Rechtsprechung entschei- 
_.. das Risiko des Darlehensgebers und des Darle- dend, ob die Zahlung bei wirtschaftlicher Betrachtung 
hensnehmers. Der versicherte Darlehensnehmer oder des gesamten Vorgangs als Vergütung für die Uber- 
seine Erben werden nach Eintritt des Versicherungs- lassung von Kapital zur Finanzierung der Anschaf- 
falles mit der Zahlung des Versicherers an den Darle- fungskosten angesehen werden kann (vgl. z. B. das 
Leistungsverpflichtungen frei. Dem Darlehensgeber BStBIII 77, 60012), zur Abgrenzung von Anschaffungs- 
dient die Restschuldversicherung als (zusätzliche) Si- Kosten). Keine als Werbungskosten abziehbaren Fi- 
cherheit, die ihn im Versicherungsfall, soweit die Dek- Nanzierungsaufwendungen bilden jedoch Beträge, die 
kung reicht, des Risikos der Uneinbringlichkeit seiner Zur Tilgung einer Schuld gezahlt werden (BFH-Urteile 
Forderung enthebt. Der Abschluß einer Restschuldver- Vom 10. Dezember 1971 VIR 209/69, BFHE 104, 235, 
sicherung bringt daher regelmäßig beiden Partnern BStBIIl 1972, 250139, und vom 21. Dezember 1982 
des Kreditgeschäfts Vorteile in Form einer Minderung VIIR 215/78, BFHE 138, 44, BStBI II 83, 41019, Ziff, 2 a 
des jeweils eingegangenen Risikos. Das — bei Ver- der Gründe). Letzteres gilt nach der mit dem FG über- 
tragsabschluß kaum abzuschätzende — Ausmaß der einstimmenden Auffassung des Senats auch für den 
Vorteile für die eine oder andere Seite hängt von man- Betrag einer Sicherheitsleistung, die ggf. zur Tilgung 
nigfaltigen Faktoren ab (z.B. Alter, Gesundheitszu- eines Darlehens dienen soll. 
stand des Darlehensnehmers; ferner Umstände, die Im vorliegenden Fall ‚geht zwar der Senat mit dem 
seine Arbeitsfähigkeit beeinflussen).“ Bei dieser Sach- FG und den Beteiligten davon aus, daß die Bauspar- 
lage erscheint es dem BGH sachgerecht, einen gene- kasse. die Gewährung der für den Hauserwerb benö- 
ralisierenden Maßstab anzulegen und die Prämien der tigten Darlehen vom Einverständnis des Klägers mit 
Restschuldversicherung grundsätzlich zur Hälfte in die dem Abschluß der von ihm zu bezahlenden Versiche- 
Gesamtbelastung des Kreditnehmers einzubeziehen rung abhängig gemacht hat. Desgleichen kann unter- 
(seitdem ständige BGH-Rechtsprechung, vgl. z. B. das stellt werden, daß die Versicherungsprämien nach den 
Urteil vom 30. Juni 1983 III ZR 114/82, Wertpapier-Mit- Vorstellungen des Klägers vor allem der Finanzierung 
teilungen — WM — 1983. 951, Ziff. III 3 der Gründe). des Hauserwerbs dienten. Indessen bleibt hiervon der 
Der erkennende Senat hält ebenfalls eine typisie- 8) SıZBl. Bin. 1971 S.623 
rende Betrachtung der Gründe, die zum Abschluß ei I SD En IS08 ST be 
ner Risikolebensversicherung führen, für unumgäng- 11) StZBI. Bin. 1983 S. 1406 
12) SızBl. Bin. 1977 S. 1471 
Fe 13) StZBl. Bin. 1972 S. 835 
7) StZBl. Bin. 1981 S. 921 14) StZBl. Bin. 1983 S. 1560
	        

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