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Tempelhofer Freiheit - Luftschadstoffuntersuchung zur städtebaulichen Rahmenplanung / Körper, Steffen [Bearb.] (Rights reserved)

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Bibliographic data

Full text: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1959, III. Wahlperiode, Band I, 1.-26. Sitzung (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Creator:
Berlin
Other:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Title:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Subseries:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Other titles:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Note:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Previous Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1985
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15423902
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 48, 23. August 1985
Publication:
, 1985-08-23

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1959, III. Wahlperiode, Band I, 1.-26. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1, 12. Januar 1959
  • Nr. 2, 12. Januar 1959
  • Nr. 3, 15. Januar 1959
  • Nr. 4, 15. Januar 1959
  • Nr. 5, 29. Januar 1959
  • Nr. 6, 5. Februar 1959
  • Nr. 7, 19. Februar 1959
  • Nr. 8, 10. März 1959
  • Nr. 9, 19. März 1959
  • Nr. 10, 2. April 1959
  • Nr. 11, 16. April 1959
  • Nr. 12, 25.04.1959 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 13, 6. Mai 1959
  • Nr. 14, 26. Mai 1959
  • Nr. 15, 27. Mai 1959
  • Nr. 16, 11. Juni 1959
  • Nr. 17, 25.06.1959 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 18, 2. Juli 1959
  • Nr. 19, 08.09.1959 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 20, 10. September 1959
  • Nr. 21, 1. Oktober 1959
  • Nr. 22, 15. Oktober 1959
  • Nr. 23, 5. November 1959
  • Nr. 24, 19. November 1959
  • Nr. 25, 3. Dezember 1959
  • Nr. 26, 17. Dezember 1959

Full text

88 
10. Sitzung vom 2. April 1959 
Hertz 
Bundesrat — an Dank gegenüber allen Stellen ausge 
sprochen haben, die Berlin jetzt dieses große Verständ 
nis für seine Sondersituation entgegengebracht haben. 
(Lebhafter Beifall.) 
Ich will in diesem Zusammenhang auch darauf ver 
weisen, daß bei den Verhandlungen, die in der Haupt 
sache von Herrn Bürgermeister Amrehn und von Herrn 
Senator Wolff geführt worden sind, sowohl die Bundes 
regierung wie, was ich besonders unterstreichen möchte, 
die Finanzminister der Länder ein ungewöhnliches Ver 
ständnis für Berlin bekundet haben und sich nicht von 
rein fiskalischen Erwägungen bei dieser großen politi 
schen Angelegenheit haben leiten lassen. 
(Erneuter Beifall.) 
Auch die Tatsache, daß dieses Gesetz, ich möchte mit 
einer kleinen Übertreibung sagen, in Stunden verab 
schiedet worden ist, daß der langwierige Weg von der 
Bundesregierung über den Bundesrat zum Bundestag 
durch die Initiative aller Parteien des Bundestages ab 
gelöst worden ist, verdient besondere Hervorhebung. 
Außerdem, meine Damen und Herren, möchte ich in 
diesem Zusammenhang auch den Bundesverband der 
Deutschen Industrie mit seinem Präsidenten Fritz Berg 
an der Spitze nennen, der durch seine Initiative viel 
dazu beigetragen hat, daß in Westdeutschland ein gün 
stiges Klima für die Berliner Situation geschaffen wurde 
und daß wir seit dieser Tagung in Altena eine ganze 
Reihe von neuen Verbindungen mit westdeutschen In 
dustrien haben anknüpfen können, von denen wir er 
warten, daß sie sich in Zukunft günstig in Aufträge und 
Beschäftigung verwandeln werden. 
Schon die bisherige Entwicklung — und damit greife 
ich meinem zweiten Punkt bereits etwas vor — zeigt, 
daß Berlin nicht eine besonders schwierige Stelle für 
Produktion und Absatz ist, sondern daß der Aufbau, den 
wir in den vergangenen Jahren entwickelt haben, eine 
gesunde Grundlage geschaffen hat und daß daher unsere 
Entwicklung nicht ungünstiger, sondern zum Teil sogar 
günstiger verläuft als in Westdeutschland. 
Im Januar dieses Jahres hat die Industrieproduktion 
in Berlin um 6% zugenommen. Im Bundesgebiet hat sie 
zur gleichen Zeit um % % abgenommen. Im Februar ist 
unsere Industrieproduktion um 8% gestiegen, im Bun 
desgebiet nur um 2%. Selbstverständlich darf das nicht 
darüber hinwegtäuschen, daß unsere künftige Entwick 
lung davon abhängt, in welchem Maße wir von neuen 
Aufträgen zehren können, die jetzt eingehen. Denn 
wenn wir keine neuen Aufträge bekämen und nur von 
dem bisherigen Bestand leben müßten, wäre nach einiger 
Zeit mit einer anders verlaufenden Entwicklung zu 
rechnen. 
Dieses Gesetz, das Sie heute anzunehmen gedenken, 
ist aber die zweite Maßnahme, die zur Unterstützung 
Berlins von der Bundesregierung getroffen worden ist. 
Schon vorher hat der Bundesminister für den wirtschaft 
lichen Besitz des Bundes, Dr. Lindrath, ein neues Hilfs 
programm für Berlin in Kraft gesetzt, durch das zu 
sätzlich 250 Millionen für die verschiedenen Zwecke in 
Berlin zur Verfügung gestellt werden. Ohne die 100 Milli 
onen, die wir bisher bereits aus dem westdeutschen Topf 
für die Finanzierung von Aufträgen aus dem ERP- 
Sondervermögen erhalten haben, stehen also nun für 
Berlin insgesamt 491 Millionen DM zur Verfügung. 
227 Millionen sollen als Kredite für Investitionen ge 
geben werden, 218 Millionen dienen der Finanzierung 
von langfristigen Aufträgen -— das sind zum großen 
Teil Aufträge für die Post, für die Eisenbahn und für 
die Versorgungsunternehmen, die einen großen Teil der 
Berliner Wirtschaft in Nahrung setzen —, und 46 Milli 
onen — das ist der Rest dieses Betrages — dienen der 
Weiterführung unseres Arbeitsbeschaffungsprogramms, 
und der Förderung von Wissenschaft und Forschung, 
die auch in unseren Förderungsmaßnahmen immer eine 
große Rolle spielen. 
(Beifall bei der CDU.) 
Darf ich nun ein paar Bemerkungen zu meinem 
zweiten Gesichtspunkt sagen. Im November — am 10. 
und am 27. November, zwei Daten, die niemand von uns 
vergessen wird! — sind massive Drohungen auf uns 
niedergegangen. Diese Drohungen haben — es würde 
keinen Sinn haben, das zu leugnen —- auch hier und da 
Befürchtungen hervorgerufen. Ich glaube für den Senat 
sagen zu dürfen, daß wir uns nicht unter denen befunden 
haben, die übertriebene Befürchtungen hatten. Aber wir 
haben unserer Pflicht zur Vorsicht und zur Verantwor 
tung entsprechend uns mit der Frage beschäftigt, was 
vorbeugend zu geschehen habe, wenn diese Drohungen 
in die Wirklichkeit umgesetzt werden. Zur damaligen 
Zeit hat sich mancher von uns nicht der Befürchtung 
erwehren können, daß einmal Arbeitslosigkeit eintritt, 
daß andererseits Aufträge zurückgezogen werden, daß 
wirtschaftliche Schäden aller Art kommen können und 
wir dann also vor der Frage stehen würden: was ge 
schieht, wenn die private Wirtschaft nicht mehr im 
stande wäre, wie das gegenwärtig der Fall ist, mehr als 
900 000 Menschen zu beschäftigen? Was also wird dann 
unsere Aufgabe sein? — Der Senat hat damals der 
Senatsverwaltung für Wirtschaft den Auftrag gegeben, 
ein zusätzliches Arbeitsbeschaffungsprogramm zu ent 
werfen, d. h. uns darauf vorzubereiten, falls an der einen 
Stelle Mangel an Beschäftigung und zusätzliche Arbeits 
losigkeit eintritt, diese Übel aufzufangen. Wir haben 
diesen Auftrag ausgeführt. Aber ich darf Ihnen zu 
Ihrer Beruhigung sagen: die voll ausgearbeiteten Pläne 
liegen in unserer Schublade, und wir sind bisher in 
keinem Augenblick veranlaßt gewesen, diese Pläne 
hervorzuholen. Ich glaube Ihnen sagen zu können, daß 
die Situation in unserer Berliner Wirtschaft befriedigend 
ist. Wir haben den saisonalen Einfluß des Winters bereits 
überwunden. Wenn ich die politische Situation außer 
acht lasse und von der Annahme ausgehe, daß die 
normale Entwicklung der ersten vier Monate dieses 
Ultimatums auch in den letzten zwei oder drei oder vier 
Monaten so weitergehen wird, kann ich Ihnen die be 
ruhigende Versicherung geben: Unsere Situation auf 
dem Arbeitsmarkt ist günstig, ja, ich möchte sagen, 
sie ist günstiger, als irgend jemand von uns bis in die 
letzten Tage geglaubt hat. 
(Hört! Hört! und Beifall.) 
Wir haben im Februar 1959 90 000 Arbeitslose gezählt. 
Die Zahlen für den März 1959 stehen amtlich noch nicht 
fest. Aber ich glaube Ihnen sagen zu können, daß die 
Zahlen, die ich jetzt als Schätzung von mir weitergebe, 
den ungefähren Tatbestand richtig wiedergeben werden, 
d. h. wir sind Ende März auf 75 000 herunter gewesen, 
in einem Monat ein Rückgang von 15 000. Davon ent 
fallen wahrscheinlich 12 000 auf männliche und nur 
3000 auf weibliche Arbeitslose. Wenn Sie nun diese 
Zahlen mit denen vom März 1958 vergleichen, wo damals 
93 500 Arbeitslose gezählt wurden, so liegen wir in 
diesem Augenblick um achtzehneinhalbtausend unter 
dem Stand des gleichen Monats des Vorjahres. 
(Beifall.) 
Gewiß ist die Situation in der Berliner Wirtschaft 
nicht einheitlich; sie kann auch nicht einheitlich sein. 
Bei 5500 Industrie- und gewerblichen Betrieben, bei 
23 000 Handwerksbetrieben, bei mehreren zehntausend 
Betrieben des Handels und ähnlicher Unternehmungen, 
bei der Tatsache, daß unsere industrielle Erzeugung 
viele Dutzende von Branchen, viele Hunderte von Er 
zeugnissen umfaßt, ist es unmöglich — selbst in nor 
malen Zeiten — ein völlig einheitliches Bild zu ge 
winnen. 
Wenn wir aber den Einfluß von Konjunktur, den Ein 
fluß von Saison und den Einfluß, der sich aus individu 
ellen geschäftlichen Umständen ergibt, beiseite lassen 
und fragen: Was ist die Einwirkung aus politischen 
Erwägungen? Dann ist die Antwort, daß Einwirkungen 
aus diesen politischen Erwägungen denkbar gering, 
kaum wahrnehmbar sind. Die wöchentlichen Berichte 
des Landesarbeitsamts enthalten zum Schluß immer 
einen völlig einheitlich lautenden charakteristischen
	        

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