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Scherls Straßenführer durch Berlin (Public Domain) Ausgabe 1936 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 18.1915 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Handels-Register : Verzeichnis der in den Amtsgerichtsbezirken Berlin-Mitte, Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Lichterfelde, Neukölln, Pankow, Schöneberg, Spandau, Tempelhof, Wedding und Weißensee wohnenden eingetragenen Einzelfirmen, Gesellschaften und Genossenschaften / zusammengestellt auf Grund der amtlichen Register und Akten mit justizministerieller und kammergerichtlicher Genehmigung
Erschienen:
Berlin: Ullstein 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
57. Jahrgang (1921); 59. Jahrgang (1923)-67. Jahrgang (1931) ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3034488-8 ZDB
Frühere Titel:
Handels-Register des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte
Berlin:
B 830 Wirtschaft. Finanzen: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
330 Wirtschaft
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1926
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 830 Wirtschaft. Finanzen: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
330 Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15435296
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Zs 675:62.1926
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung

Kapitel

Titel:
Abteilung A. Einzelfirmen, offene Handels- und Kommandit-Gesellschaften

Kapitel

Titel:
S

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  • Adressbuch für Berlin und seine Vororte (Public Domain)
  • Ausgabe 1902 (Public Domain)
  • Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1902 Erster Band
  • Zur Handhabung des Adreßbuchs
  • Versicherungs- und Geschäftsanzeige
  • Inhalts= Verzeichniß des Adreßbuchs für Berlin und seine Vororte 1902
  • Versicherungs- und Geschäftsanzeige
  • Königliches Haus
  • I. Einwohner Berlins und seiner Vororte
  • I. Einwohner Berlins und seiner Vororte A- K.
  • Inserat
  • A
  • Aa
  • Am
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I, J
  • K
  • Inserat
  • L
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    Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y, Z
  • Inserate
  • Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1902 Zweiter Band
  • Inhalts= Verzeichniß des Adreßbuchs für Berlin und seine Vororte 1902
  • Sach- Register über sämmtliche Theile des Adreßbuchs
  • II. Behörden, Kirchen und Schulen, öffentliche Einrichtungen von Berlin
  • III. Straßen und Häuser von Berlin
  • IV. Handel= und Gewerbetreibende in Berlin
  • V. Vororte von Berlin
  • Anhang
  • Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1902 Nachtrag

Volltext

Sitzung am 29. Oktober 1925. 
Drittens wurde seitens der Schweizer Geldgeber 
verlangt, daß. von den Geldern, die der Elektrizitäts 
werke G.m.b.H. von der Schweiz.zur Verfügung ge 
stellt werden sollte, der siebente Teil ausgegeben werden 
sollte.für Lieferungen, die nicht aus Deutschland, son 
dern aus der Schweiz kämen. Es wurde dies im Inter 
esse der deutschen Arbeiterschaft und überhaupt im In 
teresse der deutschen Industrie als untragbar angesehen. 
Sie wissen, in welchen Schwierigkeiten sich die deutsche 
Industrie befindet. Wir leiden an Arbeitslosigkeit, und 
daß es bei diesen Verhältnissen zulässig sein sollte, daß 
ein Teil der zu vergebenden Arbeiten der deutschen 
Arbeiterschaft verloren ginge, indem ans der Schweiz eine 
beträchtliche Menge von Fertigfabrikaten geliefert würde, 
hielten wir nicht für tragbar. Es wurde daher in der 
ersten Sitzung des Haushaltsansschusses beschlossen, den 
Herrn Kämmerer dringend zu ersuchen, alles, was mög 
lich wäre, dafür einzusetzen, dast die drei Punkte, die ich 
eben gekennzeichnet habe, im Interesse Deutschlands ge 
ändert würden. Den», meine Damen und Herren, wir 
waren uns darüber einig, wenn einmal in einem solchen 
Vertrage derartige Bedingungen angenommen wcrdeitz 
dann mürben sie künftig immer wiederkehren, und wir 
würden auf dem Weltmärkte einen großen Schaden 
davon haben. 
Diese Angelegenheit wurde dadurch sehr schwierig, 
daß, wie uns seitens des Herrn Kämmerers mitgeteilt 
wurde, wenn der Vertrag nicht bis zum 31. Oktober 
zustande käme, dann das Schweizer Konsortium von 
dem Vertrage zurücktreten würde.. Wir wurden daher 
dringeich ersucht, die Verhandlungen so zu beschleuni 
gen, daß bis zum 31. Oktober die Sache unter Dach 
und Fach wäre. Der Versuch des Herrn Kämmerers, 
den Termin hinauszuschieben, gelang nicht. Es wurde 
nur zugestanden, daß die Sache vielleicht noch ein, zwei 
oder drei Tage hinausgeschoben werden könnt', länger 
aber nicht. Infolgedessen bleibt es dabei, meine Damen 
und Herren, daß wir uns heute entschließen müssen. 
Meine Damen und Herren! Nun hat der Herr 
Kämmerer den Versuch gemacht, die drei Punkte, die 
als anstößig befunden wurden, soweit möglich aus dem 
Wege zu räumen. Dieser Versuch ist bis zu einem ge 
wissen Grade von Erfolg gekrönt gewesen. Es ist nämlich 
erreicht worden - dlas .scheint »ms ganz besonders 
tuichtia —, daß der deutsche Gerichtsstand gewahrt ist. 
Die Schwierigkeiten, die sich ergeben, sollen also nicht 
vor Schweizer Gerichten, sondern vor deutschen Gerichten 
ausgetragen werden. Allerdings wird seitens der 
Schweizer Geldgeber verlangt, daß das nach Schweizer 
Recht geschehen soll. Inwieweit sich das Schweizer- 
Recht von dem deutschen Recht unterscheidet, ist leider 
-nicht festgestellt. Eine gewisse Schwierigkeit besteht also 
immer noch nach der Richtung hin, daß zlvar vor 
deutschen Gerichten, aber nach Schweizer Recht geurteilt 
werden soll. 
Bezüglich der Küjnbignng ist seitens des Herrn 
Kämmerers erreicht worden, daß die Kündigung nicht 
sofort, wenn sie erfolgt, in Kraft treten soll, sondern 
daß noch eine viermalige Zinsenzahlung die Zinsen 
sollen alle b.albe Jahre gezahlt werden Lugestanden 
wird. Infolgedessen tritt die Kündigung erst nach zwei 
Jahren in Kraft. 
Was den dritten Punkt betrifft, so ist in dieser 
Beziehung nicht ganz das erreicht worden, was wir im 
Interesse der deutschen Arbeiterschaft und unserer deut 
schen Industrie gewünscht hätten. Aber auch in dieser 
Beziehung hat die Schweizer Firma ein gewisses Ent 
gegenkommen gezeigt. Es. sollen nämlich die Fertigsabri 
kate, um die es sich handelt, nicht bezogen werden von 
der Schweizer Firma Brown Boveri & Co. in Baden 
in der Schweiz, sondern von der deutschen Firma Brown 
Boveri in Mannheim. Diese beiden Firmen häng n 
ja zusammen, aber immerhin ist die Sache dadurch ei» 
wenig erleichtert worden, was, glaube ich, anerkannt 
werden muß. Auch soll diese Firma das gleiche Gewicht 
an Rohstoffen aus Deutschland beziehen, als sie Fcrtig- 
fabrikate liefert. 
Nun ist im Haushaltsausschuß eingehend darüber 
aesprochen worden, ob es nicht möglich wäre, ans die 
Schweizer Anleihe überhaupt zu verzichten mit Rück 
sicht daraus, daß der Bau des Elektrizitätswerkes, so 
weit er bis zum 31. Dezember 1925 gefördert werden 
muß, gesichert ist, dadurch', daß ja jetzt die amerikanische 
729 
Anleihe von 15 Millionen Dollar voll gezeichnet ist. 
Damit ist der ganze Geldbedarf bis zum 31. Dezember 
1925 gedeckt. Demgegenüber wurde uns aber ausein 
andergesetzt, das; es bei der geringen Flüssigkeit des Geld 
marktes jetzt und bei der verhältnismäßig geringe», sagen 
wir mal, Kreditfähigkeit im Auslande sehr schivierig, ja 
fast unmöglich sein würde, in den ersten Monaten des 
nächsten Jahres eine andere Anleihe in Amerika oder 
sonst irgendwo unterzubringen. Wollte man -also jetzt 
aus die Schweizer Anleihe verzichten, dann müßte mau 
auf eine Anleihe überhaupt verzichten, wenigstens für 
die nächste Zeit, und es ergäben sich daun zwei Mög 
lichkeiten : Entweder läßt man den Weiterbau des Groß 
elektrizitätswerk in Runnuelsbunz liegen; dadurch ivürde 
aber ein großer Ausfall an Elektrizität für unsere Be 
leuchtung und unsere Industrie entstehen, und es müßte 
eine große Menge von Arbeitern, die jetzt bei dem Ban 
beschäftigt werden, entlassen werden, und das ivürde 
bei der jetzt bestehenden Arbeitslosigkeit und bei dem 
zu erwartenden strengen Winter zu großen Schwierig 
keiten führen. Lassen wir aber den Ban nicht liegen, 
sondern suchen wir ihn weiter zu fördern, so muß das 
Geld auf andere Weise beschafft werden, und zwar ent 
weder aus laufenden Mitteln des Magistrats, oder da 
durch, daß die Tarife der Elektrizitätswerke erheblich 
erhöht werden. Was das erstere betrifft, so hat der Herr 
Kämmerer uns versichert, daß es ihm unmöglich ist, 
diejenigen Summen herzugeben, die für den Bau der 
Elektrizitätswerke notwendig sind. Er hat uns ausgeführt, 
daß infolge Verringerung der Zahlungen vom Reich 
an die Stadt und infolge des Rückganges der Industrie 
und des damit verbundenen Rückganges an Stenern 
die Stadt ohnehin jetzt schon mit einem gewissen Defizit 
arbeitet. Er gab uns nähere Zahlen darüber an. Ich 
halte es nicht für zweckmäßig, sie Ihnen im Detail mit 
zuteilen. Ich meine aber, daß wir dem Herrn Kämmerer 
wohl glauben dürfe», daß es nicht möglich ist, die 
für den Weiterban des Elektrizitätswerkes erforderlichen 
Summen in den nächsten Monaten des Jahres 1926 
flüssig zu machen. Es bliebe also nur die Erhöhung der 
Tarife übrig. 
Nun, meine Damen und Herren, die Erhöhung 
der Tarife hat ja natürlich .ihre zwei Seiten. Auf 
der einen Seite werden dadurch zwar größere Summen 
der Stadt zugeführt- Auf der andern Seite werden 
die Schwierigkeiten, in denen sich die Industrie be 
findet, nicht unerheblich erhöht- Die große Menge un 
serer Mitbürger wird es sicher nicht mit Freuden be 
grüßen, wenn die Elektrizitätstarise erheblich erhöht 
werden. 
Der Herr Kämmerer setzte uns auseinander-, welch 
man erhebliche Summen bekommen wollte, dann müßten 
die Tarife um 50 pEt. erhöht werde», eine Sache, die 
nicht ohne weiteres zu schlucken ist. 
Nun wurde weiter erwogen, daß wir ja gar nicht 
sicher sind, ob die Aufsichtsbehörde diese Anleihe in der 
Schweiz genehmigen lverde. Es wurde hervorgehoben 
— und das ist auch seitens der Herren Kommunisten 
besonders betont worden —, daß mit Rücksicht auf 
die Einschränkungen, die seitens der Schweizer Firma 
gemacht werden, die Aufsichtsbehörde sagen könnte: 
„Eine solche Anleihe genehmigen wir überhaupt nicht." 
(Unruhe. — Glocke.) 
Es wird Ihnen aber auch weiter bekannt sein, 
daß seitens des Herrn Präsidenten der Reichsbank selbst 
gegen die Aufnahme von Anleihen in Amerika durch die 
Städte Bedenken erhoben worden sind. Er ist der An 
sicht, daß, weiln Anleihen ausgenommen werden sollen, 
das in erster Linie durch das Reich selbst geschehen müsse. 
Sie sehen also, meine Damen und Herren, die 
ganze Sache hat eine große Menge von Haken. Es 
find Schwierigkeiten, die zum Teil weggeräumt worden 
sind. Es sind gewisse Schwierigkeiten, »och zurückge 
blieben. Mit Rücksicht hierauf, meine Damen und 
Herren, hat der Ausschuß es nicht für richtig gehalten, 
seinerseits einen endgültigen Beschluß zu fassen und 
Ihnen diesen zur Annahme zu empfehlen, sondern er 
hat beschlossen, daß ich im Namen des Hanshaltsans- 
schusses Ihnen diese Dinge darlegen sollte, und daß die 
Fraktionen ihrerseits sich schlüssig machen sollten über 
die Stellung, welche sie einnehme» wollten. Es wurde 
also beschlossen, daß Sie selbst heute sich über die Vor-
	        

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