Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1963, IV. Wahlperiode, Band I, 1.-23. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Metadata: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1963, IV. Wahlperiode, Band I, 1.-23. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Automatisierungstechnik
Publication:
Berlin: De Gruyter
Note:
Gesehen am 20.02.15
34!Split(20-02-15)
Scope:
Online-Ressource
ISSN:
2196-677X
ZDB-ID:
2027287-X ZDB
VÖBB-Katalog:
35294098
Previous Title:
Regelungstechnik
Keywords:
Automatisierungstechnik ; Zeitschrift ; Zeitschrift
Classification:
Technik
Collection:
Technik
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Article

Author:
Vogel-Heuser, Birgit
Zhang, Mingxi
Lahrsen, Bjarne
Landler, Stefan
Otto, Michael
Stahl, Karsten
Zimmermann, Markus
Title:
SysML’ – incorporating component properties in early design phases of automated production systems
Publication:
Berlin: De Gruyter, 2024
Language:
English
Information:
Abstract: Properties and environmental dependencies of mechatronic components like gear-drives and motors impact the overall performance of automated Production Systems. These properties, often in the form of characteristic curves, are only accessible from suppliers’ documents, like operating instructions or online catalogs. The proposed SysML’ profile integrates artifacts from SysML and UML into disciplinary views. It includes a reference mechanism to REXS (standard for gear properties) and ECLASS (standard for product data like UNSPSC) to overcome the semantic inconsistency of component properties and inclusion of curves. A metamodel is used for a more precise presentation of the proposed reference mechanism. Due to the static nature of a profile, a Business Process Modeling Notation is used to dynamically illustrate the benefits of SysML’ in the workflow.
Scope:
Online-Ressource
Note:
Open Access
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
Keywords:
automatisiertes Produktionssystem ; modellbasierte Systementwicklung ; interdisziplinäre kollaborative Gestaltung ; Umweltabhängigkeit ; ECLASS ; automated production system ; SysML ; model-based systems engineering ; interdisciplinary collaborative design ; environmental dependency ; UNSPSC
Classification:
Technik
Sonstiges
URN:
urn:nbn:de:101:1-2024011013033740125931
Collection:
Technik
Sonstiges
Copyright:
CC BY
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1963, IV. Wahlperiode, Band I, 1.-23. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (1), 8. März 1963
  • Nr. 2 (2), 8. März 1963
  • Nr. 3 (3), 11. März 1963
  • Nr. 4 (4), 18. März 1963
  • Nr. 5 (5), 25. März 1963
  • Nr. 6 (6), 4. April 1963
  • Nr. 7 (7), 18. April 1963
  • Nr. 8 (8), 2. Mai 1963
  • Nr. 9 (9), 16. Mai 1963
  • Nr. 10 (10), 6. Juni 1963
  • Nr. 11 (11), 20. Juni 1963
  • Nr. 12 (12), 12. Juli 1963
  • Nr. 13 (13), 3. September 1963
  • Nr. 14 (14), 5. September 1963
  • Nr. 15 (15), 19. September 1963
  • Nr. 16 (16), 3. Oktober 1963
  • Nr. 17 (17), 17. Oktober 1963
  • Nr. 18 (18), 7. November 1963
  • Nr. 19 (19), 21. November 1963
  • Nr. 20 (20), 5. Dezember 1963
  • Nr. 21 (21), 18. Dezember 1963
  • Nr. 22 (22), 20. Dezember 1963
  • Nr. 23 (23), 20. Dezember 1963

Full text

258 
13. Sitzung vom 3. September 1963 
Brandt 
Ein Professor aus Köln schreibt an einen in Berlin, 
der eine Verantwortung trägt, und sagt: Lassen Sie 
sich einmal belehren von einem Völkerrechtler, daß 
es die Mauer juristisch und völkerrechtlich über 
haupt nicht gibt, daß sie als ein reines Verkehrs 
hindernis zu betrachten ist. 
Das ist jene Art weltfremden Denkens, vor der ein 
Mann, der hier die Polizeigewalt zu beaufsichtigen hat, 
warnen muß, weil er mit dieser Art von Denken dort 
nicht auskommt, wo er diesem sogenannten Verkehrs 
hindernis gegenüber für Ordnung sorgen muß. 
(Abg. Amrehn: Weil er die Fluchthelfer ge 
rechtfertigt hat, hat der Mann es gesagt, aus 
keinem anderen Motiv!) 
Bis zu welchen Eigenheiten man sich hier verlaufen 
kann, das habe ich jetzt dieser Tage erlebt, als ich in 
Hamburg die Redewendung „Ulbricht-Staat“ benutzt 
habe und daraufhin ein Minister der Bundesregierung 
glaubte, es sei richtig, mich deswegen zu tadeln: das 
dürfe man nicht sagen, das widerspreche der Auffassung 
der Bundesregierung und der Alliierten. Das ist gerade 
wegs zum Totlachen; denn der Staatssekretär desselben 
Ministers hat x-mal vom „Unrechts-Staat“ gesprochen. 
Der eine darf Unrechtsstaat sagen, der andere darf 
nicht rhetorisch vom Ulbricht-Staat - nicht etwa im 
Sinne des Völkerrechts - sprechen. 
(Zuruf von der CDU.) 
- Verehrter Herr Abgeordneter, jetzt bitte ich aber 
einmal, Ihre eigene Logik in Anspruch zu nehmen. 
Wenn Herr Lorenz hier Zeitungen zitieren darf, dann 
werde ich doch wohl noch meine eigene Meinung sagen 
können. 
(Lebhafter Beifall bei der SPD. - Zurufe von 
der CDU.) 
Jetzt hat Herr Lorenz noch gesagt, er halte manches 
von dem, was Heinrich Albertz gesagt habe, für taktlos, 
respektlos, insbesondere gegenüber der Bundesregie 
rung. Es wäre bedauerlich, wenn das so aufgefaßt 
würde. Ich sage Dinen nur eines: Respekt und Takt 
muß man nach beiden Seiten hin verlangen. 
Und wenn Sie schon sagen „ausgerechnet am 
13. August“, dann vertrauen Sie bitte nicht zu sehr 
darauf, daß sich nicht auch andere in diesem Haus an 
andere Jahre mit einem 13. August erinnern 
(sehr richtig! bei der SPD) 
und an Männer in hoher Verantwortung in Deutschland, 
die es fertiggebracht haben, am 14. August 1961 zu 
sagen, die Russen hätten in Berlin die Mauer errichtet, 
um den Sozialdemokraten bei den Bundestagswahlen zu 
helfen. 
(Lebhafter Beifall bei der SPD. - Zurufe von 
der CDU.) 
Da könnte man, wenn es gewünscht wird, in der Aus 
sprache miteinander noch ein bißchen weitergehen. 
Sie sprechen von „loyaler Unterstützung“, verehrter 
Herr Lorenz. Ich war doch nun in Bonn, als das alles 
noch im Gang war. Damals ging es doch nicht darum, 
die Bundesregierung zu unterstützen. Da gab es doch 
vier Richtungen. Welche sollten wir denn unterstützen ? 
Da gab es doch mindestens vier Richtungen, nicht nur 
zwei, wie die Öffentlichkeit meint. 
Ich möchte Ihnen sagen: Diejenigen, die den Antrag 
hier gestellt haben, hatten nachzuweisen, daß es für 
diesen ihren Antrag eine sachliche Begründung gibt, die 
über ihre politische Minderheitsstellung in diesem Haus 
hinausgeht. Dieser Nachweis ist in der Begründung 
nicht erbracht worden. 
(Widerspruch bei der CDU.) 
- Jawohl. Ich kann ja nicht für Sie sprechen, sondern 
ich spreche für mich. 
(Heiterkeit.) 
Ich bin überzeugt: es gibt diese sachliche Begründung 
nicht. Ihr Anliegen wird in unangemessener Weise vor 
gebracht, besonders dort, wo Sie unterstellen, hier be 
wege sich mein Stellvertreter in der Regierung dieser 
Stadt in eine Stellung gegen den Staat und gegen die 
Staatsordnung. Eine solche Verwirrung kann nur dort 
entstehen, wo Sie sich mit dem Staat gleichsetzen als 
Partei, und das kann keiner zulassen. 
(Beifall bei der SPD.) 
Sie schießen mit Ihrem Anliegen weit über jedes ver 
nünftige Ziel hinaus. 
Ich bitte das Haus schon jetzt, den Antrag eindrucks 
voll zurückzuweisen. Ich darf im übrigen meinen 
Kollegen Albertz ausdrücklich bitten, sich selbst vor 
dem Haus zu diesem Antrag zu äußern. 
(Beifall bei der SPD.) 
Präsident Bach: Das Wort hat Herr Bürgermeister 
Albertz. 
Albertz, Bürgermeister: Herr Präsident! Meine Da 
men und Herren! Ich möchte mit einer sehr persönlichen 
Bemerkung beginnen. Neun Jahre, und zwar von 1948 
bis 1955 und seit Ende 1961, habe ich Landesregierungen 
angehört und ich habe dadurch ein besonderes Ver 
hältnis zum Staat. Sowohl im Niedersächsischen Land 
tag als auch im Berliner Abgeordnetenhaus mußte ich 
oft genug Fragen beantworten und auf kritische Be 
merkungen eingehen. Zu einem Mißtrauensantrag habe 
ich jedoch noch niemals Stellung genommen. 
Halten Abgeordnete eines Parlaments ein Mitglied 
einer Regierung für unfähig und für untragbar, dann 
befindet sich dieses Regierungsmitglied immer in einer 
schwierigen Situation. Soll der Betroffene öffentlich 
nachweisen, daß er fähig und tragbar ist? - Ich habe 
nicht die Absicht, das zu tun, und das erwarten Sie auch 
nicht von mir. Die Entscheidung darüber liegt bei dem 
Hohen Haus, sie liegt bei jedem einzelnen Mitglied 
dieses Parlaments, und ich möchte ausdrücklich darum 
bitten, bei dieser persönlichen Entscheidung keinerlei 
Rücksichten auf Bindungen an eine Partei oder an eine 
Koalition zu nehmen. Wenn Sie in 48 Stunden über 
den Mißtrauensantrag der CDU abstimmen werden, 
dann hat jeder von Ihnen - das soll jetzt keine Beleh 
rung sein, sondern die Bitte, das auch von dem Be 
troffenen anzuhören - das gute Recht, zu diesem An 
trag ja oder nein zu sagen, wie es das gute Recht der 
Opposition war, daß sie den Antrag eingebracht hat. 
Fast alles, was Herr Lorenz hier zur Begründung des 
Mißtrauensantrages ausgeführt hat, ist der Öffentlich 
keit bereits durch unzählige Stellungnahmen, durch 
Pressekonferenzen der CDU, durch Kommentare von 
dieser Partei nahestehenden Publikationsorganen be 
kannt. 
Es handelt sich dabei, wenn ich es recht mitbekom 
men habe — das hat auch die Begründung des Herrn 
Kollegen Lorenz gezeigt -, um zwei Komplexe: Erstens 
um das Ärgernis, das ich bei einer großen Zahl von 
Mitgliedern der CDU durch meine Rede im Hessischen 
Rundfunk am 13. August dieses Jahres erregt habe, 
und, daran aufgehängt, eine Fülle von Fragen, die hier 
vorgebracht worden sind, und zweitens die Behauptung, 
ich sei als Senator für Sicherheit und Ordnung meinen 
Aufgaben nicht gewachsen. Das ist hier nicht besonders 
begründet worden, aber es steht ausdrücklich in der 
offiziellen Stellungnahme des Vorstandes des Landes 
verbandes der CDU. 
Schließlich ist auch auf das „Spiegel“-Interview vom 
vorigen Jahr in diesem Zusammenhang wieder ein 
gegangen worden. Dazu hat der Herr Regierende Bür 
germeister schon etwas gesagt. Ich möchte dieses Letzte 
vorwegnehmen, weü es am schnellsten geht. Ich habe 
nicht die Absicht, zu dieser Angelegenheit des „Spiegel“- 
Interviews noch einmal Stellung zu nehmen. Ich habe 
hier im Abgeordnetenhaus dazu gesprochen und habe
	        

Downloads

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.