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Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 7.1874 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain) Ausgabe 7.1874 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Sonstige Beteiligte:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Titel:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Unterreihe:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Weitere Titel:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Fußnote:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Frühere Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1979
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15422930
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 56, 31. August 1979
Erschienen:
, 1979-08-31

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 7.1874 (Public Domain)
  • Nr. 1, 01.01.1874
  • Nr. 2, 09.01.1874
  • Nr. 3, 16.01.1874
  • Nr. 4, 23.01.1874
  • Nr. 5, 30.01.1874
  • Nr. 6, 06.02.1874
  • Nr. 7, 13.02.1874
  • Nr. 8, 20.02.1874
  • Nr. 9, 27.02.1874
  • Nr. 10, 06.03.1874
  • Nr. 11, 13.03.1874
  • Nr. 12, 20.03.1874
  • Nr. 13, 27.03.1874
  • Nr. 14, 03.04.1874
  • Nr. 15, 10.04.1874
  • Nr. 16, 17.04.1874
  • Nr. 17, 24.04.1874
  • Nr. 18, 01.05.1874
  • Nr. 19, 08.05.1874
  • Nr. 20, 15.05.1874
  • Nr. 21, 22.05.1874
  • Nr. 22, 29.05.1874
  • Nr. 23, 05.06.1874
  • Nr. 24, 12.06.1874
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  • Nr. 26, 23.06.1874
  • Nr. 27, 03.07.1874
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  • Nr. 29, 17.07.1874
  • Nr. 30, 24.07.1874
  • Nr. 31, 31.07.1874
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  • Nr. 33, 14.08.1874
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  • Nr. 35, 28.08.1874
  • Nr. 36, 04.09.1874
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  • Nr. 38, 18.09.1874
  • Nr. 39, 25.09.1874
  • Nr. 40, 02.10.1874
  • Nr. 41, 09.10.1874
  • Nr. 42, 16.10.1874
  • Nr. 43, 23.10.1874
  • Nr. 44, 30.10.1874
  • Nr. 45, 06.11.1874
  • Nr. 46, 13.11.1874
  • Nr. 47, 20.11.1874
  • Nr. 48, 27.11.1874
  • Nr. 49, 04.12.1874
  • Nr. 50, 11.12.1874
  • Nr. 51, 18.12.1874
  • Nr. 52, 25.12.1874

Volltext

da die Debatte noch 
länger als Sismarck's 
'Bleistifte zu werden 
droht und die auf den 
Tribünen mit den 
Ammen erschienenen 
Kinder bereits schreck 
lich zu schreien anfan 
gen. Der Impfzwang 
wird zum Gesetz erho 
ben. Der Reichskanzler 
beschließt, denselben in 
Wendung zu bringen 
und vor Allem das 
jüngste Kind des Rei 
ches nicht zu schonen. 
Auf eine der nächsten 
Tages - Ordnungen 
kommt der Bericht der 
>isher nicht Schiffbruch 
Jllustrirtes humoristisches Wochenblatt. 
Verantrvortticher Medacteur: Julius Stettenheim. — Ilkustrirl von K. Keil. 
daß 
die 
Sitzung des Deutschen Reichstages. Vor 
Beginn der Sitzung hört man aus dem Hin 
tergrund (Thür rechts) die Gewerbekommisston 
über den Kontraktbruch sich die Köpfe zerbre 
chen und (Thür links) in der Militairkommis- 
ston einen blauen Waffenrock ausklopfen. Da 
bei wirbelt der Abg. Richter soviel Staub auf, 
Siegesallse verdunkelt wird und die Victoria 
auf dem Monument nach einem Respirator verlangt. 
Der Präsident eröffnet alsdann die Sitzung und be 
merkt viele Mitglieder, welche sich in den Schooß ihres 
Wählerkreises geflüchtet haben. Vor dem Eintritt in die 
Jmpflymphe verlangt das Wort der 
Abg. Vahltrich. In den stenographischen Berichten sind die Abgg. Debet 
und Liebknecht als unentschuldigt fehlend aufgeführt. Sie sitzen bekannt 
lich, ohne Bischöfe zu sein. Bei der Art und Weife, wie wir Sozialde 
mokraten behandelt werden, muß ich dies öffentlich zur Sprache bringen. 
Wir werden schlecht behandelt. Kein Mensch tritt uns auf den Fuß, 
Keiner treibt uns den Hut an, Keiner zieht das Meffer, um nach uns 
zu stechen, kurz, es geschieht Nichts, was uns zum Losschlagen reizen 
könnte. DicL ist miserabel und gemein, wie man es eben nur 
von Fahrkartcnprotzen und Mandatjunkern erwarten kann. Ganz 
natürlich ist es daher, daß man in den stenographischen Berichten 
liest, die Abgg. Bebel und Liebknecht fehlten unentschuldigt, statt: 
Entschuldigt durch Gefängnißhaft. (Tiefes Schweigen.) Ja, schreien 
Sie nur, meine Herren, suchen Sie mich nur durch Gebrüll zu über 
tönen. (DaS Schweigen wird immer tiefer.) Wenn Sie Courage hätten, 
so würden Sie endlich zu Thätlichkeiten übergehen, aber Sckreien heißt 
nicht antworten. (Die Ruhe bleibt ungestört. Man hört eine Steckna 
del fallen.) Solchen Lärm kann ich freilich mit meiner Stimme nicht 
durchdringen, aber es wird der Tag der Vergeltung kommen! (Die Ver 
sammlung beschließt, zu warten.) 
Aus der zwei Sitzungen ausfüllende« Jmpfkebatte ist Folgendes als 
wichtig hervorzuheben. 
Abg. Reimers. So woüen Sie denn dem armen Volke auch noch das 
Recht rauben, an den Pocken zu sterben, wollen den Bürger durch bru 
tale Lymphe zwingen, leben zu bleiben! Ich aber bin kein Stellenjäger, 
wie Sie, meine Herrn, Sie sind Stellenjäger, denn das Impfen verur 
sacht offene Stellen, welche niemals ganz vernarben, und ich sagen Ihnen, 
daß ich, wenn Sie auf Ihrer Absicht bestehen, eine Agitation dagegen 
ins Leben rufen werde. Warten Sie nur! (Die Versammlung beschließt 
abermals, zu warten.) 
Abg Reichensperger (Crefeld.) Meine Herren, so wenig die flanel- 
lene Leibbinden gegen die Pocken schützen, so wenig nützt das obligatorische 
Civiliwpfen gegen die Cholera. 
Abg. Clbrn. Ich, meine Herren, kann Ihnen mit einigen Zahlen 
in's Gesicht springen. In meinem engeren Württemberg kamen vor Ein 
führung des Reichsmilitairetats 700 Soldaten aus eine Blatter, jetzt 
dagegen 7000 Mann auf zwei Reichspocken. In den Jahren 1850-60 
ist auf 19,294 Personen, deren Namen ich ihnen nennen kann, jährlich 
nur ein Todesfall gekommen. Ich bin also für Einführung des Impf 
zwangs. 
Nachdem noch der Abz. Zinn für die Vorlage gesprochen, reden die 
Abgg. «richenspergrr, Laskrr und Most verwandtes Metall über Bade 
wannen. Der Erstgenannte erklärt, die Badeanstalten des Mittelalters 
seien durch den Fortschritt beseitigt, worauf die Mitglieder der Fortschritts 
partei als Gegenbeweis ihre Bademäntel auf den Tisch des Hanfes nieder 
legen. Der Debatte geht allmälig die Lymphe der Geduld aus. Die 
Abgg. Weigel und Frühauf schleichen auf die leeren Bänke der Elsässer. 
Wir entdecken von der Journalistenloge aus, daß sie einen mündlichen 
Skat spielen. Unter den Damen der Diplomatenloge streitet man sich 
lebhaft darüber, ob Abg. Weigel der Bischof von Metz und Abg. Frühauf 
der Bischof von Straßburg sei. Die Jüngeren erkennen schließlich nur 
dem Ersteren den Purpurhut zu, da dem Letzteren die legitime Tonsur fehlt. 
Endlich schreitet das 
/ 
Sismarck's 
zu werden 
' den 
, zur Än- 
zu bringen 
Allem das 
> des Rci- 
Kommission ftir Strandordnung, der einzigen, die... 
gelitten hat. 
Nächste Sitzung: Nr. 12 der Berliner Wespen. 
Fr. 
7. Iahrgllnz. 
Man abonnirt 
für 
IS Lgr. 
vierteljährlich 
bei allen 
postanjlalten, 
Luchhnnd- 
■ hingen, 
Zkilnngs- 
speLitriirril 
und in der 
Ekpcdiiion, 
Ärausenstrahe 41 
Ml, DönhofSplatz 
Einzelnummern 
ä 2!s Sgr. 
Man abonnirt 
für 
IS Lgr. 
vierteljährlich 
bei allen 
pojlanjlaltkn, 
Luchliand- 
lungtn, 
Zcitiings- 
spc-itciircil 
und in der 
Expedition, 
Kraucnstraße 41 
am DönhofSplatz 
Einzelnummern 
& 2^ Sgr.
	        

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