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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1896 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Other:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Title:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Subseries:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Other titles:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Note:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Previous Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1975
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15422129
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 26, 4. April 1975
Publication:
, 1975-04-04

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1896 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des XVI. Jahrgangs, 1896.
  • Nr. 1
  • Nr. 1A
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 3A
  • Nr. 4
  • Nr. 4a
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 7A
  • Nr. 8
  • Nr. 8A
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 10A
  • Nr. 11
  • Nr. 11A
  • Nr. 12
  • Nr. 12A
  • Nr. 13
  • Nr. 13A
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 15A
  • Nr. 16
  • Nr. 16A
  • Nr. 17
  • Nr. 17A
  • Nr. 18
  • Nr. 18A
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 20A
  • Nr. 21
  • Nr. 21A
  • Nr. 22
  • Nr. 22A
  • Nr. 23
  • Nr. 23A
  • Nr. 24
  • Nr. 24A
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 26A
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 28A
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 30A
  • Nr. 31
  • Nr. 31A
  • Nr. 32
  • Nr. 32A
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 34A
  • Nr. 35
  • Nr. 35A
  • Nr. 36
  • Nr. 36A
  • Nr. 37
  • Nr. 37A
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 40A
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 42A
  • Nr. 43
  • Nr. 43A
  • Nr. 44
  • Nr. 44A
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 46A
  • Nr. 47
  • Nr. 47A
  • Nr. 48
  • Nr. 48A
  • Nr. 49
  • Nr. 49A
  • Nr. 50
  • Nr. 50A
  • Nr. 51
  • Nr. 52

Full text

18 
11. Januar 1896 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
Ausführung einer zweiten, selbständigen Leitung, und zwar aus 
einem anderen Niederschlaggebiete der nicdcrösterreichischen oder 
der steirischen Kalk-Alpen. Unter den hierfür anfgestelltcn Bau- 
vorschlägon sei ein von dem bereits genannten Ingenieur Kinzer 
ausgearbeiteter Entwurf hervorgehoben, wonach das obere Miirz- 
gebiet in Steiermark für die Zwecke der Wiener Trinkwasserversor 
gung nutzbar gemacht werden soll. Kommt dieser oder ein ähn 
licher Entwurf zustande, so würde damit für Wien nicht nur ein 
vorzügliches, sondern auch ein für mehrere Jahrzehnte ausreichendes 
Trinkwasser gesichert sein. 
Es verbleibt der Gemeinde Wien dann noch die Sorge für Ge 
winnung genügenden Nutzwassers, dessen Erschließung in unmittel 
barer Nähe Wiens beabsichtigt ist. Neuerdings ist auch diese wich 
tige Frage einen Schritt weiter gediehen. Eine belgische Unter 
nehmung hat vor kurzem den lang vorbereiteten Entwurf einer Wien 
thal-Wasserleitung sowie Grund- und Wasserbesitz käuflich von der 
ehemaligen englischen Gesellschaft erworben und betreibt seit Mitte 
dieses Jahres die Bauarbeiteu zunächst einer der drei geplanten Thal 
sperren bei Tullnerbach im oberen Wienthal mit solchem Eifer, daß 
deren Fertigstellung und Eröffnung bereits im kommenden Jahre zu 
erwarten ist. Ein Tlieil der westlich gelegenen ehemaligen Vororte 
Wiens soll durch die gesamte auf dreijährige Bauzeit berechnete 
Wienthal-Wasserleitung mit Nutz wasser verseilen werden. Bezüglich 
der Bauausführung der Thakpemn sei nur erwähnt, daß der 12 in 
höht; Staudaunn aus Erdreich mit Böschungen von 1 : o wasserwärts 
und 1:2 auf der trocknen Dainmseite hcrgestcllt werden soll. Eine 
ebenso hohe, unten 4 m starke und bis zum wasserundurchlässigen 
Untergründe herabgeführte Fnttennauer aus fettem gestampftem Tegel 
(Thon) bildet den Kern des Erddammes und ist dazu bestimmt, ein 
Durchsickern des aufgestauten Wienwassers zu verhindern. 
Seitens des Wiener Stadtbauamts werden unterdessen die seit 
langem begonnenen Bohrversuehe und Erhebungen zur Gewinnung 
weiteren Nutzwassers auf dem Marchfelde sowohl als auf dem 
rechten Ufer der Donau eifrig fortgesetzt. Der iiji laufenden Jahre 
im Verlage des hiesigen österreichischen Ingenieur- und Architekten- 
Vereius erschienene „Bericht des Ausschusses für die Wasserversorgung 
Wiens“ giebt unter anderem auf Tafel Vil ein anschauliches Bild 
dieser umfangreichen Vorarbeiten. Der Bericht, welcher mehrjährigen 
Studien und Berathungen hervorragender Fachgelehrten seine Ent 
stehung verdankt, birgt eine Fülle von Studien Stoff und wissen 
schaftlichen Abhandlungen in Bezug auf die weitere Ausgestaltung 
der Wasserversorgung Wiens. Bei dieser Gelegenheit sei auf die 
genannte Druckschrift, welche durch vorzügliche Holzschnitte sowohl 
als gediegenen Inhalt hervorragt und für weitere technische Kreise 
von Werth sein dürfte, hierdurch hingewiesen. 
Zum Schlüsse mögen noch einige Angaben über die Kosten der 
Wiener Wasserversorgung folgen. Dieselben betrugen für das ur 
sprüngliche Iloohquellcn-Wusseivverk 20 500 000 Gulden ö.W. Durch 
Vergrößerung der Wasserbehälter, Waldankäufe, Errichtung des 
Pottschacher Pumpwerks und Weiterverzweigimg der Rohrleitungen 
wuchs diese Summe Ende 1891 auf rund 26 500 000 Gulden an. Die 
Kosten der Erweiterung der llochquellleitung oberhalb Kaiserbrunn 
(2 250 000 (bilden) sowie der abermaligen Ausdehnung des Rohrnetzes 
auf einen Tlieil der bei der zweiten Stadterweiterung einbezogenen 
Vororte aufserlialb der „Linienwälle“ (l 650 000 Guldenj belaufen sich 
auf JJ900000 Gulden, godaß im ganzen die Summe von 90500000 Gulden 
angenommen werden kann. Dazu treten später noch die Kosten der 
Herstellung einer zweiten getrennten Hochquellleitung und der Aus 
führung einer für Grols-Wien genügenden Nutzwasserleitung. 
Wien, im November 1895. v. Pol ser-Berensberg. 
Berechnung von Mauerankeni. 
Von A. Zschetzsehe in Nürnberg. 
O | 
Anker, mittels welcher eine Constmction gegen ihren Stützkörpnr 
— Mauerwerk oder Beton — festgespannt ist, müssen nach zwei 
Richtungen hin untersucht werden, indem 
1) bei der größten Angriffskraft des Ankers und der äufsersten 
oberen Wänneauswekhung ein Abheben der Construction von ihren 
Lagern nicht stattfinden darf, und 
2) die Anker bei der größten Angriffskraft und der äufsersten 
unteren Wärmeanswcichung nicht überansprucht sein sollen. 
Die erstere Bedingung ist nur bei künstlicher Anspannung der 
Anker — mittels Keile oder Schrauben — erfüllbar, wobei der Anker 
gedehnt und der zwischengefafste Stützkörper gedrückt wird. Um 
allgemeinen Verhältnissen Rechnung zu tragen, 
denken wir zwischen den Anlageflächen des Ankers 
und dem Stützkörper einerseits die Ankergegen- 
platte, anderseits einen Tlieil des Stützfufses der 
Construction enthalten, wie es auch der als Beispiel 
gewählte Ausführungsfall zeigt-. Ankergegenplatte 
und Stützfufs mögen mit der Wärme ihre Höhe — 
in Richtung des Ankers — verändern, werden aber 
den in der Verankerung auftretenden Kräften gegen 
über als starr ungesehen; der Stützkörper— Mauer 
werk oder Beton — wird als elastisch angenommen. 
Tn der folgenden Entwicklung werden bei allen 
Thailen als ursprüngliche Längen (Höhen) diejenigen 
aufgefafst, welche nach Eintragung des künstlichen 
Zuges in den Anker bestehen, indem der Zustand 
nach Anspannung als der ständig vorhandene an- 
zufichen ist. Die Formänderung des Stützkörpers 
wird auf einen geringen, den Anker umgebenden 
Theil beschränkt, der nach Erfahrung und als gleich- 
mäfsig gedrückt angenommen wird. 
Es sei nun (s. Abb.) die Dicke (Höhe) des Stützkörpers die 
oben und unten überstellenden Theile des Ankers seien o und m, die 
Gesamtlänge des Ankers — zwischen seinen beiderseitigen Anlage- 
flächen gemessen — /, also 
/ 
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V, 
! i 
v i 
l — V -j- o -|— M; 1) 
die Mafse gelten, wie gesagt, nach bewirkter Anspannung und für die 
zugehörige Wärme t 0 . 
Infolge einer Wärmeausweichung nach oben — v = t —1 0 
— wird sich der Anker dem Wärmezuwachs entsprechend ausdehnen 
und, da hierbei seine anfängliche Spannung zurückgeht, diesem Rück 
gänge T entsprechend verkürzen, indes sich der Stützkörper — der 
als schlechter Wärmeleiter und wegen seiner Masse von Aendenmgen 
der Wärme im übrigen unbeeinilufst gedacht wird — bei jener 
Verringerung der Ankerkraft streckt. Bedeuten nun F und E die 
Querschnittsfläche und den Elasticitätsmodul des Ankers, F‘ den nach 
Erfahrung in Rechnung zu nehmenden Quersclmittstheil des Stütz 
körpers und E' dessen Elasticitätsmodul, dann beträgt die gesamte 
Längenändenmg des Ankers 
TI 
{Jl) t — erl -- , 2) 
die Längenändenmg des Stützkörpers 
TV 
{4l‘) t — + J?TjßT‘ 3 ) 
Der Stützfufs und die Ankerplatte ändern bei der gedachten 
Wärmeausweichung ihre Mafse o und u um 
{Jo) t — -[- f to, 4) 
wobei daran erinnert, wird, dals diese Theile der Verankerung Kräfte 
wirkungen gegenüber als starr angenommen sind. 
Stellt man mit den geänderten Längen eine der Gl. 1) ent 
sprechende Beziehung auf, so liefert die Gegenüberhaltung beider 
{Jl)t = {dV)i -f- 4" 5) 
die Einführung der Werthe nach Ol. 2) bis 4) ergiebt bei Beachtung von 
l — 0 — tl — V 
und mit geringer Umformung 
erFE- V 
T=+ __ 
1 + F‘E l ■ 
l 
6) 
Wir setzen abermals den anfänglichen Zustand — nach bewirkter 
künstlicher Anspannung — voraus und denken den Anker vom Stütz 
fufs her durch eine Zugkraft S ergriffen. Der Anker dehnt sich* 
wobei die Pressung im Stützkürper schließlich um einen Betrag S 
zurückgeht: es erwächst also eine Dehnung des Ankers 
— S‘)l 
FE 
und eine Streckung des Stützkörpers 
W), = 
S'V 
F , E i 
7) 
8) 
Bei Aufstellung einer der Gl. 1) entsprechenden Beziehung er 
giebt sich, wenn die Aenderung der Mafse o und u für Kräfte Wirkung 
vernachlässigt wird, 
= 9)
	        
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