Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1942 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1942 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Abschnitt

Titel:
Extra-Blatt zur Allgemeinen Preußischen Zeitung. (Sammlung Friedlaender)
Erschienen:
, 1848-03-18
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2005
Zusammenfassung:
Verantwortlicher Redacteur Dr. J.W. Zinkeisen. Im Selbstverlage der Expedition. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober=Hofbuchdruckerei. (zu haben in der Expedition der Allgemeinen Preußischen Zeitung, Behren=Straße N[umme]r 57.) - Band 1, Dokument 253 der Sammlung Friedlaender. Digitalisierung durch die Universitätsbibliothek Lodz und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin 2005. Signatur im Landesarchiv Berlin: 2153 PK.
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1855391
Sammlung:
Sammlung Friedlaender
Standort der Druckausgabe:
Universitätsbibliothek Łódź
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (51), 10. Januar 1957
  • Nr. 2 (52), 7. Februar 1957
  • Nr. 3 (53), 21. Februar 1957
  • Nr. 4 (54), 7. März 1957
  • Nr. 5 (55), 21. März 1957
  • Nr. 6 (56), 4. April 1957
  • Nr. 7 (57), 2. Mai 1957
  • Nr. 8 (58), 16. Mai 1957
  • Nr. 9 (59), 17. Mai 1957
  • Nr. 10 (60), 17. Mai 1957
  • Nr. 11 (61), 13. Juni 1957
  • Nr. 12 (62), 4. Juli 1957
  • Nr. 13 (63), 2. September 1957
  • Nr. 14 (64), 5. September 1957
  • Nr. 15 (65), 15. September 1957
  • Nr. 16 (66), 19. September 1957
  • Nr. 17 (67), 3. Oktober 1957
  • Nr. 18 (68), 10. Oktober 1957
  • Nr. 19 (69), 17. Oktober 1957
  • Nr. 20 (70), 19. Oktober 1957
  • Nr. 21 (71), 7. November 1957
  • Nr. 22 (72), 21. November 1957
  • Nr. 23 (73), 5. Dezember 1957
    Nr. 23 (73), 5. Dezember 1957
  • Nr. 24 (74), 19. Dezember 1957

Volltext

XXXVI Ghronif der die Geſellſchaft von Berlin berührenden Ereigniſſe. 
liche Kundgebung für ihn ſtatt. Der Abgeordnete Dr. Graf interpellirte die Regie- 
rung, was ſie zu thun gedenke, um die große Entde>ung Kochs den weiteſten Kreiſen 
des Volkes zu Gute kommen zu laſſen. Seine Erwiderung ſchloß der Kultusminiſter 
v. Goßler mit den Worten: Wenn ich einmal aus meinem Amte ſcheiden werde, 
ſo wird es meine ſchönſte Erinnerung ſein, daß es mir vergönnt war, einem Manne 
wie Koch die Wege zu ebnen. Seine Beſcheidenheit und Forſcherkraft wird nur 
übertroffen durch ſeine Uneigennüßigkeit und ſeine Liebe zur Menſchheit. I< denke, 
das Vaterland kann ſtolz ſein, einen ſolchen Mann zu ſeinen Söhnen zu zählen. 
Am 3. November reiſte der Reichskanzler v. Caprivi nach München und Monza, 
um ſich dem Prinzregenten von Bayern und dem Könige Humbert von Italien vor- 
zuſtellen. Wenige Tage ſpäter erfolgte ein abermaliger Miniſterwechſel. Freiherr von 
Lucius, ein beſonderer Vertrauensmann des Fürſten Bismar>, ſchied aus dem Amte, 
und der bisherige Regierungspräſident in Frankfurt a./O., Herr v. Heyden, über- 
nahm die Stellung eines Miniſters für Landwirthſchaft, Domänen und Forſten. In 
politiſchen Kreiſen war man nicht abgeneigt, hierin einen Syſtemwechſel zu erblicken: 
Die Regierung bricht mit der Bevorzugung der Agrarier und neigt mehr dem Grund- 
ſaße zu, daß die Landwirthſchaft vor Allem den Zweck einer vollſtändigen und wohl- 
feilen Ernährung des Volkes habe. =- An die Hofkreiſe erinnert der Oberſtkämmerer 
Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode, dem in dieſen Tagen der Kaiſer, in Er- 
füllung einer biöher nicht eingelöſten Zuſage Karls VI. die erbliche Fürſtenwürde ver- 
lieh. =- Den 11. November wohnte der Kaiſer einer Sizung des Landes-Oekonomie- 
Kollegiums bei und betheiligte ſich an der Debatte über Shußvorrichtungen an land- 
wirthſchaftlihen Maſchinen; am 12. eröffnete er den Landtag, aus deſſen Berathungen 
unter anderen das neue Einkommenſteuergeſez mit der Selbſteinſchäzung hervorging. 
Der 19. November brachte die Vermählung der Prinzeſſin Viktoria, zweiten 
Schweſter des Kaiſers, mit dem Prinzen Adolf zu Schaumburg-Lippe; das 
Jahrhunderte alte Hochzeits8ceremoniell, das in den letzten Jahrzehnten ſchon durch die 
Weglaſſung des Whiſtſpiels eine Aenderung erfahren hatte, erlitt eine neue Kürzung 
durch den zum erſten Male erfolgten Ausfall des berühmten Faceltanzes, den ſonſt 
die Miniſter ausgeführt hatten. Das farbenreiche, prächtige Bild, das der Brautzug 
bot, gewann noc<h an Glanz durch die Purpurmäntel, in denen die Ritter des Schwar- 
zen Adlerordens =- voran der Kaiſer in einem nach neuem Schnitt =- einherſchritten. 
Wenige Tage zuvor hatte ſich völlig unerwartet ein Ereigniß vollzogen, das weit 
über Berlin hinaus das größte Aufſehen erregte: mit der Stellvertretung des ſchwer 
erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel beauftragte der Kaiſer den Prediger an der 
Dreifaltigkeitskirche, Dryander. Dadurch ſah ſich der Hofprediger Stö>er über- 
gangen und erbat den alsbald bewilligten Abſchied. Von ſeinen eifrigſten Ver- 
ehrern als „anderer Luther“ geprieſen, wurde er von ſeinen erbitterten Gegnern ebenſo 
maßlos angefeindet, und danach bildete ſich auch das Urtheil über ſeine Entlaſſung. = 
Am 1. Dezember waren 250 Jahre verfloſſen, daß der Große Kurfürſt die 
Regierung angetreten hatte. Auf Befehl des Kaiſers wurde dieſer Gedenktag feſtlich 
begangen, denn der 1. Dezember 1640 bezeichnet für unſer Land und Volk den An- 
fang der Befreiung des deutſchen Bodens von fremder Herrſchaft, die Erneuerung 
deutſchen Waffenruhms und freudiger Kriegsbereitſchaft zu Schutz und Trutz, und ver 
Erfüllung erhebender Pflichten, in der die Armeen Brandenburgs und Preußens ihren 
Beruf gefunden und bewährt haben. -- Die Feier ſeines 200jährigen Beſtehens be- 
ging in Gegenwart des Kaiſers und des Kultusminiſter v. Goßler am 2. Dezember 
das franzöſiſche Gymnaſium ; am nächſten Tage legte der. Fürſtbiſchoff Kopp ven
	        

Downloads

Formate und Verlinkungen

Zitieren

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.