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Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1918 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1929 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Sonstige Beteiligte:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Titel:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Unterreihe:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Weitere Titel:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Fußnote:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Frühere Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1972
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15421539
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Ges 94a-22,2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 35, 31. Mai 1972
Erschienen:
, 1972-05-31

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1929 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1929
  • Sitzung 1, 10. Januar 1929
  • Sitzung 2, 17. Januar 1929
  • Sitzung 3, 24. Januar 1929
  • Sitzung 4, 25. Januar 1929
  • Sitzung 5, 29. Januar 1929
  • Sitzung 6, 31. Januar 1929
  • Sitzung 7, 7. Februar 1929
  • Sitzung 8, 14. Februar 1929
  • Sitzung 9, 21. Februar 1929
  • Sitzung 10, 28. Februar 1929
  • Sitzung 11, 7. März 1929
  • Sitzung 12, 14. März 1929
  • Sitzung 13, 19. März 1929
  • Sitzung 14, 21. März 1929
  • Sitzung 15, 22. März 1929
  • Sitzung 16, 11. April 1929
  • Sitzung 17, 16. April 1929
  • Sitzung 18, 18. April 1929
  • Sitzung 19, 23. April 1929
  • Sitzung 20, 25. April 1929
  • Sitzung 21, 2. Mai 1929
  • Sitzung 22, 10. Mai 1929
  • Sitzung 23, 28. Mai 1929
  • Sitzung 24, 6. Juni 1929
  • Sitzung 25, 13. Juni 1929
  • Sitzung 26, 20. Juni 1929
  • Sitzung 27, 27. Juni 1929
  • Sitzung 28, 5. September 1929
  • Sitzung 29, 12. September 1929
  • Sitzung 30, 19. September 1929
  • Sitzung 31, 24. September 1929
  • Sitzung 32, 1. Oktober 1929
  • Sitzung 33, 10. Oktober 1929
  • Sitzung 34, 15. Oktober 1929
  • Sitzung 35, 17. Oktober 1929
  • Sitzung 36, 24. Oktober 1929
  • Sitzung 37, 31. Oktober 1929
  • Sitzung 38, 7. November 1929
  • Sitzung 39, 14. November 1929
  • Sitzung 1.(40.), 12. Dezember 1929
  • Sitzung 2.(41.), 19. Dezember 1929
  • Sitzung 3.(42.), 20. Dezember 1929

Volltext

Außerordentliche Sitzung 
Ich glaube, es bestehen keine Bedenken, daß wir 
inzwischen die Abstimmung über Nr. 4 vornehmen. 
(Zuruf: Jawohl, wir können weiter machen!) 
Sie hängt ja nicht mit der ersten Abstimmung 
zusammen und ist nicht durch sie bedingt. 
Dann kommt zunächst der kommunistische Dring 
lichkeitsantrag: 
„Die Stadtverordnetenversammlung erhebt den , 
schärfsten Protest gegen die vom Magistrat be 
schlossene Erhöhung der Werktarife und fordert von 
ihm, seinen Beschluß rückgängig zu machen." 
Wer für diesen Antrag ist, hat einen weißen 
Zettel abzugeben mit Ja, die anderen haben einen 
roten Zettel abzugeben. 
Ich bitte, die beiden Herren, die Stimmzettel ein 
zusammeln. 
(Geschieht durch die Stadtv. Pohl und Harsch.) 
Haben alle ihre Karten abgegeben? Es scheint 
so. — Dann schließe ich die Abstimmung. 
(Es erfolgt Auszählung der Stimmen.) 
Wir kommen jetzt zu dem Abänderungsantrage 
der Sozialdemokraten, der dahin geht: 
„Die Stadtverordnetenversammlung stimmt der 
einseitig vom Magistrat angeordneten Erhöhung 
der Tarife der Werke und der Verkehrsunterneh 
mungen nicht zu, mißbilligt diesen Beschluß und 
erwartet, daß in Zukunft der Stadtverordneten 
versammlung rechtzeitig Gelegenheit zur Stellung 
nahme gegeben wird." 
Ich möchte vor der Abstimmung darauf hin 
weisen, daß die erste Auszählung ergeben hat, daß 
die Namen teilweise sehr schlecht zu lesen sind. Außer 
dem ist eine große Anzahl von Herrschaften vorhan 
den, die den gleichen Vaternamen haben. Diese Herr 
schaften werden gebeten, den Bornamen vorzusetzen. 
Wir haben zwei Herren Faust mit demselben Vor 
namen, da müßte noch eine andere Unterscheidung 
gemacht werden. 
Wer also dem sozialdemokratischen Antrage zu 
stimmen will, gibt eine weiße Karte mit Ja ab, die 
anderen eine rote Karte mit Nein. 
Ich bitte die Herren Schriftführer, die Stimm 
zettel einzusammeln. 
(Geschieht durch die Stadtv. Strieder und Harsch.) 
Sind alle Stimmzettel abgegeben? Das ist der 
Fall. Dann schließe ich die Abstimmung. 
Ich mache nun das Ergebnis der ersten Abstim 
mung bekannt. Es sind abgegeben 162 Stimmzettel. 
Sie sind alle gültig. 55 haben mit Ja gestimmt, 107 
mit Nein. Der Antrag ist also mit Stimmenmehrheit 
abgelehnt. 
Nun kommt das Ergebnis der zweiten Abstim 
mung, also über den Dringlichkeitsantrag der Kommu 
nisten. Es sind eingegangen 155 Stimmzettel. Davon 
haben mit Ja gestimmt 93, mit Nein 62. Der Antrag 
ist also angenommen. 
Jetzt kommt der Antrag der Deutschnationalen 
Fraktion: 
„Die Stadtverordnetenversammlung mißbilligt, 
daß der Magistrat, ohne auch nur die Stadtverord 
netenversammlung zu hören, die Erhöhung der Ta 
rife beschlossen hat und durchführt." 
am 20. Dezember 1929. 1067 
Wer für di-Zen Antrag ist, gibt eine weiße Karte ab, 
wer dagegen ist, eine rote. Ich darf bitten, die Zettel 
einzusammeln. 
(Geschieht durch die Stadtv. Horsch und Pohl.) 
Hat noch jemand seinen Zettel nicht abgegeben? — 
Dann schließe ich die Abstimmung. 
Ich bitte, das Ergebnis zu ermitteln. 
Die dritte Abstimmung hat folgendes Ergebnis 
gehabt: Es sind eingegangen 141 Stimmzettel. Mit 
Ja haben gestimmt 139, mit Nein 1. Ein Mitglied hat 
sich der Stimme enthalten. Der Antrag ist also an 
genommen. 
Wir können ja inzwischen abstimmen — es ist ja 
eine ganz andere Materie — über den Antrag, betr. 
den Haushaltsausschuß. 
(Zuruf des Stadtv. Lüdicke.) 
Es handelt sich doch darum, ob der Haushaltsausschuß 
sich jetzt mit den Dingen beschäftigen soll. 
Der Antrag unter Nr. 3 lautet jetzt: 
„Der Haushaltsausschuß hat sofort zusammenzu 
treten und die Gesamtfinanzlage der Stadt nachzu 
prüfen, insbesondere auch die Stellungnahme der 
Stadtverordnetenversammlung zu etwa beabsich 
tigten oder bereits beschlossenen Tariferhöhungen 
städtischer Gesellschaften vorzubereiten. 
2. Den Magistrat zu ersuchen, diesem Ausschuß bei 
seinem Zusammentritt ein Verzeichnis sämtlicher 
vom Magistrat oder städtischen Gesellschaften auf 
genommenen langfristigen und kurzfristigen Kredite 
unter Angabe des Tages der Aufnahme, der Fällig 
keitstermine und des Verwendungszweckes vorzu 
legen." 
Wer für diesen Antrag ist, bitte ich, die Hand zu er 
heben. 
(Geschieht.) 
Das ist einstimmig angenommen. 
Ich darf dann wohl annehmen, daß der Antrag 
Flatau Nr. 2 erledigt ist. 
(Stadtv. Flatau: Jawohl!) 
Es bleibt dann noch das Ergebnis der letzten Ab 
stimmung festzustellen. 
Die letzte Abstimmung hat folgendes Ergebnis 
gehabt: 
Es sind 114 Stimmzettel abgegeben. Die Be 
denken des Herrn Lüdicke bezüglich Beschlußunfähig 
keit sind unbegründet gewesen. Bon diesen haben mit 
Ja gestimmt 55, mit Nein 58. 
(Bravo! rechts.) 
Ein Mitglied hat sich der Stimme enthalten. Der 
Antrag ist abgelehnt. 
(Zuruf: Das war der Vorsteher, der hat einen 
blauen Zettel hineingeworfen!) 
(Heiterkeit.) 
Jetzt wünsche ich den Damen und Herren, die 
treulich' bis zuletzt ausgehalten haben, ein ge 
sundes Fest, ein gutes neues Jahr und hoffe, Sie 
alle in guter Gesundheit am 7. Januar zu weiterer 
Arbeit wiederzusehen! 
Ich schließe die Sitzung. 
(Schluß der Sitzung 21 Uhr 11 Min.) 
Druck: „Berek", Berliner Anschlag- und Reklamewesen G. m. ü. H., Berlin SW 19, Grünstr. 17/20.
	        

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