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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Other:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Title:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Subseries:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Other titles:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Note:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Previous Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1970
Language:
German
Digitization:
, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15420866
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Ges 94a-20,2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 54, 23. Oktober 1970
Publication:
, 1970-10-23

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)
  • Nummer 1, 2. Januar 1893
  • Nummer 2, 9. Januar 1893
  • Nummer 3, 16. Januar 1893
  • Nummer 4, 22. Januar 1893
  • Nummer 5, 29. Januar 1893
  • Nummer 6, 5. Februar 1893
  • Nummer 7, 12. Februar 1893
  • Nummer 8, 19. Februar 1893
  • Nummer 9, 26. Februar 1893
  • Nummer 10, 5. März 1893
  • Nummer 11, 12. März 1893
  • Nummer 12, 19. März 1893
  • Nummer 13, 26. März 1893
  • Nummer 14, 2. April 1893
  • Nummer 15, 9. April 1893
  • Nummer 16, 16. April 1893
  • Nummer 17, 23. April 1893
  • Nummer 18, 30. April 1893
  • Nummer 19, 7. Mai 1893
  • Nummer 20, 14. Mai 1893
  • Nummer 21, 21. Mai 1893
  • Nummer 22, 28. Mai 1893
  • Nummer 23, 4. Juni 1893
  • Nummer 24, 11. Juni 1893
  • Nummer 25, 18. Juni 1893
  • Nummer 26, 25. Juni 1893
  • Nummer 27, 2. Juli 1893
  • Nummer 28, 9. Juli 1893
  • Nummer 29, 16. Juli 1893
  • Nummer 30, 23. Juli 1893
  • Nummer 31, 30. Juli 1893
  • Nummer 32, 6. August 1893
  • Nummer 33, 13. August 1893
  • Nummer 34, 20. August 1893
  • Nummer 35, 27. August 1893
  • Nummer 36, 3. September 1893
  • Nummer 37, 10. September 1893
  • Nummer 38, 17. September 1893
  • Nummer 39, 24. September 1893
  • Nummer 40, 1. Oktober 1893
  • Nummer 41, 8. Oktober 1893
  • Nummer 42, 15. Oktober 1893
  • Nummer 43, 22. Oktober 1893
  • Nummer 44, 29. Oktober 1893
  • Nummer 45, 5. November 1893
  • Nummer 46, 12. November 1893
  • Nummer 47, 19. November 1893
  • Nummer 48, 26. November 1893
  • Nummer 49, 3. Dezember 1893
  • Nummer 50, 10. Dezember 1893
  • Nummer 51, 17. Dezember 1893
  • Nummer 52, 24. Dezember 1893
  • Nummer 53, 31. Dezember 1893
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Full text

2 
ungsrundgang bei den Krautheimer Honoratioren 
in.* Zuerst sprach ich natürlich beim Bürgermeister 
Schimmelmann vor. 
Das ehann eines großartigen Gemeinwesens 
empfing mich in der imponirenden Pose eines mäch⸗ 
tigen Potentaten, dem der Gesandte eines fremden 
Saates sein Berufungsschreiben überreicht: die eine 
dand in der Weste, die andere leicht auf eine Tischkante 
geftützt, das linke Bein über däs rechte geschlagen. 
Sein bartloses Gesicht blickte gemessen ernst; das 
massige Riechorgan war von einer lieblichen Kupfer— 
röthe überflammt. 
Ich sagte ihm, daß ich mir der Vermessenheit 
wohl bewußt sei, die für mich, einem jungen Arzte 
in der Hoffnung liege, mir hierorts eine Praxis zu 
schaffen, daß ich aber auf seine, des Bürgermeisters, 
alimögende Protektion rechne, welcher mich würdig 
zu erweisen, jederzeit mein eifrigstes Bestreben sein 
solle. 
Er nickte während diesen Worten nur einigemale 
wohlwollend mit dem Kopfe, dann bot er mir einen 
Stuhl und eine Prise an, während er sich gleich⸗ 
falis sehle und die Dose in den Händen behielt. 
„Alles, was Sie mir da sagen, mein werther 
Herr Doktor, ist recht schön und gut und ich zweifle 
nicht, daß Sie in Ihrem Fache gewiß recht füchtig 
sind. Aber Sie sind noch etwas jung — noch etwas 
sehr jung — fast zu jung. Wir, das heißt: die 
Maänuer, würden daran kaum einen Anstoß nehmen; 
aber die Damen!“ Er rieb sich mit der Dosenkante 
die Nase. „Es ist das ein heikles Kapitel ... ich 
weiß nicht, ob Sie mich verstehen. Ein junger, 
unverheiratheter Arzt — Sie sind doch noch un— 
verheirathet?“ 
„Vollkommen!“ erwiderte ich. 
„Ja, sehen Sie, mein lieber Herr Dolktor, das 
ist es eben. Ich glaube, man würde mehr Ver⸗ 
trauen haben, wenn Sie es nicht wären. Ein Ehe— 
mann, das klingt schon anders. Glauben Sie nun 
aber etwa ja nicht, daß ich Sie zum Heirathen ver— 
führen möchte. Bei Leibe nicht!“ 
Er bot mir eine zweite Prise an. 
Ich gab zur Antwort, daß ich im Prinzip durch⸗ 
aus kein Feind der Ehe sei, daß meine Existenz 
aber erst eine mehr gesicherte sein müßte, ehe ich 
daran denken könne, eine Frau an mich zu ketten. 
„Wohlgesprochen, wohlgesprochen, theurer Freund! 
Und nun HJestatten Sie mir, daß ich Ihnen einige 
Winke gebe, die Ihnen zur schnellen Einführung 
nicht ohne Nutzen sein dürften. Vor allen Dingen 
müssen Sie Fühlung mit unseren maßgebenden 
Kreisen zu erhalten suchen. Der Schwerpunkt unseres 
zesellschäftlichen Lebens liegt in der Familie. Es 
wird Ihnen bei Ihrer Stellung und gesellschaft⸗ 
lichen Talenten (was konnte er davon wissen?) 
nicht schwer werden, überall Eingang zu finden 
Das Uebrige ergiebt sich dann schon von selbst 
Bei mir selbst werden Sie jederzeit gern gesehen 
sein. Großen Aufwand und steife Formen werden 
Sie freilich nicht finden; aber Menschen, die keine 
Mördergrube aus ihren Herzen machen, und das, 
was in euren großen Städsen schon verloren ge— 
angen ist: ein echt deutsches, patriarchalisches 
Vndeantwen su 
Er räusperte sich stark. War es Zufall oder 
Verabredung — in diesem Moment begann drinnen 
im Nebenzimmer Klavierklimpern. 
„Darf ich Ihnen nun meine Familie vorstellen? 
Darf ich?“ 
Dabei hatte er schon die Thür aufgestoßen und 
machte eine einladende Handbewegung. Ein idylli— 
scher Anblick bot sich mir dar. Auf einem steif⸗ 
beinigen Divan saß in steifer Haltung eine trans— 
pareute Dame mit harten Gesichtszügen und einer 
Nase, deren Spitze in einem schiefen Winkel nach 
aufwärts strebte. Sie beschäftigte sich mit einer 
däkelarbeit. An einem antiquirten Tafelklavier mil 
harfenartigem Ton saß eine jüngere (aber durchaus 
nicht junge) Auflage der ersteren Dame und excecu— 
tirte das „Gebet der Jungfrau“. Eine dritte, kleiner 
und voller, mit einem Mopsgesicht, stand vor einem 
pPfeilerspiegel und wickelte sich die Locken ab. Die eine 
Hälfte des Kopfes war noch mit Papilloten bedeckt. 
Bei meinem Eintritt stieß sie einen leichten 
Schrei aus. 
„Aber Papa — wie kannst Du nur?“ 
Der Bürgermeister trat, behaglich lächelnd, hände— 
reibend näher. 
„Da kommt wohl unser neuer Freund, der Herr 
Doklor, ungelegen? Beruhige Dich, mein Häschen; 
er weiß schon, daß wir nicht viel auf Ceremoniell 
halten. Erlauben Sie! Herr Doktor — wie war 
doch Ihr werther Name? — Ah ja! 
„Herr Doktor Wander — meine Frau, geborene von 
Hagelberg (die Dame auf dem Sopha); meine älteste 
Tochter Adele (die Dame am Klavier); meine Tochter 
Thusnelda, unser Bébé (die Dame vor dem Spiegel). 
Unser Benjamin, mein Sohn Alfons, saugt augen— 
blicklich unter Leitung meines verehrten Freundes, 
des Rektors, an den Brüsten der Weisheit.“ 
Beide „junge“ Damen, von denen die erstere 
m Anfange der Dreißiger, die andere, Ende der 
Zwanzig teben mochte, errötheten, während die 
Berliner FIllustrirte Zeitung. 
— —— — — ⸗ 
i verweisenden kenne ich Sie schon lange, als wären wir ein Paar 
—5— pededacuten Gatten einen ulte, gute Freunde. Wollen wir es werden?“ 
q— war mich, Platz zu nehmen; n peree 9 De bene sone geererei ihre Hand in die meine. 
i ngestört weiter ab— ann lachte sie wieder. 
—ãA Vodten ungeß „Wird aber unsere Freundschaft nicht einen Riß 
Der Vürgermeister holte aus einem Echschrank ——8 sweumn ich Ihnen bekenne, daß ich immer 
»ine Flasche und mihrere Gläser. Jesunp om 434 
3 535 mi theil! Sie sollen ja nicht mit dem 
doch auf „Gute Freundschaft“ mit— „Im Gegentheil 
w A ließ 8 verdächuge hell⸗ en wdewn mit dem Menschen Freundschaft 
füffigkeu in die Gläser laufen. Johannis- t. k 
ide Fuumoten m ihleneri Ich glaube RNannn doch weiß ich noch nicht einmal seinen 
dürfen, daß er mir heuer besonders gut . 63 
hen Fane Du y ie aen Echrec vor⸗ „.Ich gab ihr meine Karte. „Zugleich für Ihren 
ellen. Aber was konnte ich thun? Ich wite — — der Ihre?“ 
— sauren S. .. Wein wollte i — 2 28 gun wegen nennt 
Wir iranken denn auch richtig auf die „gute nan mi für gewöhnlich Fränzchen. w Ran 
dretadschafteundich stürzte mut Todesverachtung „Fränzchen? Entzückend! Freilich, 73 nn 
as saure Zeug hinunter, von dem Madame be— u eit ander iden dürfen. Und dürfte 
eIhete: daß es ihr um eine „Nuances zu suͤß Nalürlich,“ nickte sie. „Bei — drunv- 
— 3 chaͤft! Aber um Gottes willen nicht vor anderen 
Bald darauf empfahl ich mich, nachdem man mir chaf J 
roch ine inladung zun Sonniagsnachmiutags- geuten. Das gäbe cinen schönen Klatsch. Den 
affle aufgehalst haue. ennt man hier nämlich aus dem ff. den di 
Mein naächster Gang galt dem Rektor. Als ich „Ich werde von dem kostlichen Vorrecht den dis⸗ 
n in Flut ves Schulg bäͤudes einbog, kam mit retisten prann maten ir noch ein Weilchen mit 
ius dem Hofe eine anscheinend dienende Frauens-· Und dnn gu e noger ————— 
zerson entgegen, an der der Schmutz das Bemerkens⸗ inander und lachten sehr viel. Mi 7 
veriheste waͤr. Ich fragte sie nach der Wohnung ich warm esde diesem i ige —78 
es Schulmonarchen. Siatt der Antwort stopfte ste, ammer. Ich 8 Weonr 9493 or 
obiel wie von ihrer Schürze hineingehen wollte, in leichen unter den heutigen Mädchen un g t 
ne Mand Und derzog das plaue Geficht zu cinem t nichts Verfälschtes und Gekünste — weder 
reiten Grinsen. Dann wies sie mit der Hand orperlich noch geistig, kein Schönthun mit aus 
nach oben. Ich erklomm die Treppe und kopfte vendig gelernten, edankenlos hingeplapperten 
zann an die nächstbeste Thür. Ein weibliches Bildungsphrasen, kein Augenverdrehen und züchtiges 
Herein erönte Erröthen auf Kommando. * 
Ich leistete der Aufforderung Folge. In der —8 — 
Mitte des freundlichen Zimmers saß ein gar schmuckes eut ahgeaufen. Ich stand auf. 
Veibsen, das Kleid an den vollen, weitzen Armen „ünd nun muß ich, leider, leider, gehen. Em— 
—— 
herfonifizirie Gesundheu, rund und rosig. nicht mannen in riesen Zagen pod D eeeer 
ug in der ersten Jugendolütne Aendß 33 ʒände iserhet — X— dy ee Sie am 
inscheinend jünger wie die Bürgermeisterstöchter, 5 — 
nit dunkelbraunem, dichtem, schlichtgescheiteltem Inntas zum Mittag. * Papa wird sich gewiß 
zaar, runden, glänzenden Augen und frischrothen Peit Freuden sagte ich zu. Dann reichten wir 
lippen. Ich begann den Rektor, der schon ein alter uns wieder die Hande. 
dnabe ist, zu beneiden. Adieun —Franzchen!“ 
Sie war bei meinem Eintritt überrascht aufge⸗ Auf Wiedersehm Herr Doktor!“ 
prunmund beggun git Hon dhr erenen herunter ülls ich unten über, den Flur ging, tönte mit 
zu denne nelttgt eih da 8 Hren Haus einemmale ein leises „Pst!“ ee Es 
jallungspflichten durchaus nicht stören. Bitte, be— —* ere — 
sallen Sie Platz! Der Herr Gemahl ist wohl noch e sven?⸗ flun — 
d dastigto⸗ Waren Sie oben?“ flüsterte er mit vorgehaltener 
Sie erglühte über und über. dang nickte. 
„Papa giebt grade unten Gesangstunde .... Wie gefällt sie Ihnen?“ 
er wird gewitz bedauern —T werdfragte ich verwundert 
„Ah, welche Verwechs'lung! Sie verzeihen, mein Ka — sie, Fränz — Fraͤulein Franziska?“ 
Fräulein? Erlauben Sie, daß ich mich Ihnen vor— Ausgezeichnen 
ielle. Ich bin der 2 Der blonde, magere Lehrer drückte eine meiner 
53 den ean e Wendo 3— so ve u — daß ich einen leichten 
Anfschrei nicht unter en konnte. 
adellose Zahnreihen zum Vorschein kamen, „Si⸗ „Dank Ihnen!“ stammelte' er innig, als hätte 
ind der neue Herr Doktor.“ Und dabei sag ch ihm das größte Kompliment gemacht. Lautlos 
ie d so e aneneraus —E awand er dann wieder hinter der angelehnten 
ing diesen Blick auf — sie wendete das Köpf— Thür. 
hen etwas zur Seite, biß die Lippen aufeinander, Mir ging ein Glühlicht auf. Hier war ein 
burde fast beängstigend roth im Gesicht und dann stoman im Gange, dessen zarte Fäden sich von der 
— ja dann ertöne kin so herzhaftes, ungekünsteltes Schul⸗ nach der Wohnstube des Rektors spannen. 
MNädchenlachen, daß ich nicht umhin konnte und ihr Ich hätte dem schüchternen Magister scholarus kaum 
abei fröhlich sekundiren mußte, denn mir war es ʒiesen Geschmack zugetraut, freilich auch Fränzchen 
ofort klar, weßhalb sie lachte. Erinnere Dich nur diese Geschmacksverirrung nicht. Aber du lieber 
in den Schützenplatzl Sie hatte offenbar den Zott — wenn die Weiber nach unserer Schönheit 
Sermon des Kerls damals mit angehört. sehen wollten, dann ...! 
Endlich zwang sie sich mit Mühe zum Ernst. Noch etwas à Discretion! Ich fühlte damals 
„Was müssen Sie von mir denken, Herr Doktor?“ twas wie Eifersucht auf den Semmelblonden und 
—8 Aadr gede wog heute weiß ich mich zuweilen nicht ganz davon 
rei. 
nöcht ich Sie bitten, in Ihrer Beschäftigung fort— Und nun erwarte ich von Dir einen Helaoländer 
ufahren. Der Herr Papa müßte sonst vielleicht auf Badebrief. 
has Mittagessen warten und mir, nicht mit Unrecht, 
diese Verzögerung zur Last legen. Also bitte!“ 
Sie nahm lächelnd die Schüssel entgegen und 
vir setzten uns. Aber die Aermel streifte sie doch 
uücht wieder hoch. Und darauf hatte ich grade 
gerechnet. 
„Wie gefällt es Ihnen in Krautheim,“ fragte sie 
ind entfernte mit den flinken, runden Fingern, die 
ch einzeln hätte küssen mögen, so reizend waren sie, 
zie gruͤnen Körner aus den Schaalen. 
„Offen gestanden: bisher wenig; seitdem ich Sie 
lennen gelernt — sehr gut.“ 
Sie sah mich fast vorwurfsvoll an. 
„Das klingt wie eine Schmeichelei und davon 
jalte ich nicht viel. Sie müssen mir das nicht übel 
rehmen, Herr Doktor.“ 
Ich reichte ihr in plötzlicher Aufwallung die Hand 
jin. „Wer könnte Ihnen etwas übel nehmen! Aber 
rotz der Zurechtweisung und weil es keine Schmeichelei 
ondern die Wahrheit ist, sage ich es Ihnen noch 
inmal: Sie gefallen mir über die Maßen gut. 
⸗dalten Sie mich nicht für taktlos; aber mir ist, al⸗
	        

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