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Effect of awareness and saturated treatment on the transmission of infectious diseases / Pandey, Aditya (CC BY)

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CC BY: Namensnennung 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen : Effect of awareness and saturated treatment on the transmission of infectious diseases / Pandey, Aditya (CC BY)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Sonstige Beteiligte:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Titel:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Unterreihe:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Weitere Titel:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Fußnote:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Frühere Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Urheber (Körperschaft):
Berlin
Sonstige Beteiligte:
Berlin (West). Senatsverwaltung für Finanzen
Berlin (West). Senator für Finanzen
Titel:
Amtsblatt für Berlin / Herausgeber: Senatsverwaltung für Finanzen
Unterreihe:
Teil II, Steuer- und Zollblatt
Weitere Titel:
Amtsblatt für Berlin / 2
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1991
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
16. Jahrgang, Nummer 1 (5. Januar 1966)-41. Jahrgang, Nr. 17 (28. Februar 1991) ; damit Erscheinen eingestellt
Fußnote:
Herausgeber früher: Senator für Finanzen
ZDB-ID:
3048473-X ZDB
Frühere Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1966
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418834
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Ges 94a-16,1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Erschienen:
1966
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418834
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Ges 94a-16,1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nummer 31, 4. Mai 1966
Erschienen:
, 1966-05-04
Titel:
Nummer 31, 4. Mai 1966
Erschienen:
, 1966-05-04

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 15.1889 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 6. October 1888 Nr, 1
  • Abbildung: Kirche Alt-Geltow bei Potsdam, erbaut 1885-1887
  • Beiblatt
  • 13. October 1888 Nr, 2
  • 20. October 1888 Nr, 3
  • 27. October 1888 Nr, 4
  • 3. November 1888 Nr, 5
  • 10. November 1888 Nr, 6
  • 17. November 1888 Nr, 7
  • 24. November 1888 Nr, 8
  • Abbildung: Herbstlandschaft von J. v. Klever
  • 1. Dezember 1888 Nr, 9
  • 8. Dezember 1888 Nr, 10
  • Abbildung: Eine Convenienzheirath
  • 15. Dezember 1888 Nr, 11
  • Abbildung: Eine Vernunftheirath, von A. Loustauneau
  • 22. Dezember 1888 Nr, 12
  • Abbildung: Weihnachtsmorgen
  • 29. Dezember 1888 Nr, 13
  • 5. Januar 1889 Nr, 14
  • Abbildung: Prosit Neujahr
  • 12. Januar 1889 Nr, 15
  • 19. Januar 1889 Nr, 16
  • Abbildung: Ansicht des Ritterguts Bornstedt bei Potsdam, Musterwirthschaft des Deutschen Kronprinzen und seiner Gemahlin
  • 26. Januar 1889 Nr, 17
  • 2. Februar 1889 Nr, 18
  • Abbildung: Die Friedenskirche zu Potsdam
  • 9. Februar 1889 Nr, 19
  • 16. Februar 1889 Nr, 20
  • 23. Februar 1889 Nr, 21
  • 2. März 1889 Nr, 22
  • 9. März 1889 Nr, 23
  • Abbildung: Vorbeizug der Ritter des Eisernen Kreuzes vor König Wilhelm am 17. März 1863
  • 16. März 1889 Nr, 24
  • 23. März 1889 Nr, 25
  • 30. März 1889 Nr, 26
  • 7. April 1889 Nr, 27
  • 14. April 1889 Nr, 28
  • 21. April 1889 Nr, 29
  • Abbildung: Königin Luise und ihre Kinder
  • 28. April 1889 Nr, 30
  • 05. Mai 1889 Nr, 31
  • 12. Mai 1889 Nr, 32
  • 19. Mai 1889 Nr, 33
  • 26. Mai 1889 Nr, 34
  • 1. Juni 1889 Nr, 35
  • 8. Juni 1889 Nr, 36
  • 15. Juni 1889 Nr, 37
  • 22. Juni 1889 Nr, 38
  • 29. Juni 1889 Nr, 39
  • 6. Juli 1889 Nr, 40
  • 13. Juli 1889 Nr, 41
  • 20. Juli 1889 Nr, 42
  • 27. Juli 1889 Nr, 43
  • Abbildung: Bei Friedrich [dem Großen] in Sanssouci
  • 3. August 1889 Nr, 44
  • 10. August 1889 Nr, 45
  • 17. August 1889 Nr, 46
  • 24. August 1889 Nr, 47
  • 31. August 1889 Nr, 48
  • 7. September 1889 Nr, 49
  • Abbildung: Schloß Weißensee
  • 14. September 1889 Nr, 50
  • 21. September 1889 Nr, 51
  • Abbildung: Der Festsaal im Kaiserpalaste zu Straßburg
  • 28. September 1889 Nr, 52

Volltext

314

Vereinsamt  war  Gräfin  von  Reden  aber  als  Wittwe  durchaus  nicht,
die  benachbarten  Schlösser  Stonsdorf,  Trebschen,  Fischbach  beherbergten ­
  Verwandte  und  Freunde,  die  den  regsten  Verkehr  mit  ihr
unterhielten.  Namentlich  war  Fischbach,  der  Landsitz  des  Prinzen
Wilhelm,  jüngsten  Bruder  des  Königs  Friedrich  Wilhelm  III.,  ihr
Lieblingsaufenthalt.  Mit  der  Prinzessin  Wilhelm,  der  einstigen
berühmten  Protektorin  der  schönen  Literatur  in  Berlin,  stand  Gräfin
Reden  in  Briefwechsel  und  stcundschaftlichen  Umgang.  Die  Gäste,
welche  sich  dort  zahlreich  versammelten,  kamen  auch  zu  ihr,  namentlich ­
  die  fürstliche  Familie  Radziwil;  die  schöne  Elise  wurde  gezeichnet
von  Karoline  Riedesel  —  wohin  mag  dies  Bildchen  voll  wehmüthiger ­
  Erinnerungen  gekommen  sein?
Durch  die  Besuche  des  Großfürsten  Nikolaus  und  seiner  Gemahlin, ­
  der  Schwester  vom  König  Friedrich  Wilhelm  IV.,  erneuerten
sich  auch  die  Beziehungen  des  Letzteren  zu  Gräfin  Reden.  Er  besuchte ­
  sie  alljährlich  und  wechselte  fleißig  Briefe  mit  ihr.  Die  christliche ­
  Wohlthätigkeit  war  meistens  der  Gegenstand  ihres  Verkehrs.
Er  schickte  ihr  große  Summen  um  den  schlesischen  Webern  zu  Helsen
und  kirchliche  Zwecke  zu  erreichen.  „Er  thut  mehr  für  mich  und
meine  Pläne  als  ein  Bruder  es  vermöchte"  schrieb  sie  an  eine
Freundin.  Aber  auch  zahlreiche  heitere  gesellige  Zusammenkünfte
des  Königs  mit  der  Gräfin  fanden  in  Buchwald  statt.  Er  ließ  sich
bei  ihr  anmelden,  bestellte  sich  seine  Lieblingsgerichtc  zum  Frühstück,
meistens  Schinken  in  Gallert,  Leberwurst,  Pastetchen  u.  s.  w.,  und
verlangte  dann  eine  Bergpartie  zu  unternehmen.  Einmal  wurde
er  von  den  andern  Gästen  besonders  feierlich  und  etwas  steif  empfangen, ­
  da  trat  er  lachend  zur  Gräfin,  reichte  ihr  die  Hand  und
sagte:  „Ja,  warum  wundert  man  sich  denn,  Petz  ist  wieder  da,
weiter  nichts".
Vor  dem  Ernst  der  Zeiten  erlosch  indeflen  der  heitere  Sinn
des  Königs  mehr  und  mehr,  das  Jahr  48  war  auch  in  Schlesien
nicht  erfreulich.  Die  Gräfin  Reden,  eine  unermüdliche  Wohlthäterin
der  unteren  Klassen,  fand  dort  so  wenig  Dankbarkeit,  daß  sic  ihr
liebes  Buchwald  verlassen  und  sich  bei  Verwandten  verbergen  mußte.
Nach  ihrer  Rückkehr  stellten  sich  körperliche  Leiden  ein  und  erst  der
Tod  befreite  sie  davon;  sic  starb  am  14.  Mai  1854.  Ihr  königlicher ­
  Freund  ließ  ihr  auf  dem  Riesengebirge  neben  der  berühmten
norwegischen  Bergkirche  Wang  1856  ein  schönes  Denkmal  setzen
mit  ihrem  Brustbild  verziert  und  mit  einem  kurzen  Abriß  ihres
frommen  Lebens  ausgestattet.  Jeder  Wanderer,  weß  Geistes  Kind
er  auch  sei,  wird  vor  diesem  Denkmal  mit  Rührung  stehen.  Auch
ist  dessen  Errichtung  die  letzte  lichtvolle  Handlung  des  schwer  leidenden ­
  Königs  gewesen,  denn  1857  befiel  ihn  die  Todeskrankhcit,  die
seinen  Geist  fast  vier  Jahre  umdunkelte.
Die  Verfasserin  des  Lebensbildes  der  Gräfin  Reden,  die  ihr
verwandte  Fürstin  Eleonore  Neuß,  hat  mit  edler  Freimüthigkeit
der  Lesewclt  einen  Einblick  in  die  intimsten  Verhältnisse  der  Häuslichkeit ­
  aristokratischer  Damen  dargeboten;  wie  sie  sich  jeder  Arbeit
und  Sorge  unterziehen,  Kartoffeln  pflaitzcn,  Blumen  und  Obst
pflegen,  Krankcnsuppcn  kochen,  Waisenhäuser  gründen,  Kirchen  unterstützen, ­
  erfährt  man  mit  Bewunderung  und  Rührung.  Und  dabei
erblickt  man  ein  wahrhaft  christliches,  ächt  vornehmes  Familienleben,
in  welchem  auch  ein  König  wie  der  feinfühlige  Friedrich  Wilhelm
der  Vierte  sich  wohl  und  heimisch  fühlen  konnte.
Die  andere  hohe  Frau,  welche  er  durch  seine  königliche  Freundschaft ­
  auszeichnete,  war  die  Gräfin  Luise  von  Stolberg-Stolbcrg,
geborene  Gräfin  von  Stolberg-Stolbcrg  zu  Stolberg.  Er  schrieb
auf  seine  Briefe,  um  sich  die  Wiederholung  der  Namen  zu  ersparen,
oft  in  scherzhafter  Laune  dis,  dis,  bis.  Sie  war  1798  geboren,
verlor  sehr  früh  ihren  Vater  und  vennählte  sich  mit  dem  regierenden
Grafen  von  Stolberg-Stolberg,  ihrem  Oheim;  sie  starb  1878.  Sie
hat  ihrer  Freundschaft  mit  dem  König  eigenhändig  ein  herrliches
Denkmal  gesetzt  in  ihren  wunderbar  schönen  Gedichten,  die  unter
dem  Titel  „Königslieder"  in  Berlin  bei  Alex.  Duncker  erschienen  sind.

Ohne  ihren  Namen  standen  in  der  Kreuz-Zeitung  an  Tagen
patriotischer  Feste,  Dichtungen  von  weihevoller  Schönheit,  die  den
Klang  von  Psalter  und  Harfe  in  sich  vereinigten.  Außerdem  trat
sie  kampfbereit  gegen  Herwegh  in  die  Schranken  und  übertraf  ihn
oft  in  geharnischten  Sonetten  zur  Vertheidigung  ihres  königlichen
Freundes,  der  ihr  die  letzten  geistigen  Anregungen  verdankte  und
ihr  zahlreiche,  wunderbar  schöne  Briefe  schrieb.  Im  gräflichen  Archive
des  Schlosses  zu  Stolberg  liegen  diese  Geistesschätze  unter  Schloß
und  Riegel,  werden  aber  einigen  Auserwählten  erschlossen,  jedoch  mit
dem  Vorbehalt,  nicht  in  die  Oeffentlichkeit  überzugehen.  Die  gesammelten
  Briefe  der  Gräfin  Stolberg  befinden  sich  im  Nachlaß
der  Königin  Elisabeth  von  Preußen.  Nach  dem  Tode  des  Königs
Friedrich  Wilhelm  IV.  trugen  die  beiden  hohen  Frauen  den
Schmerz  um  feinen  Verlust  gemeinsam  und  fanden  Trost  in  ihrer
warmherzigen  Freundschaft.  Die  Gedichte  der  Gräfin  Stolberg
enthalten  einige  Verherrlichungen  derselben,  die  das  Bild  der
erhabenen  Königswittwe  in  das  hellste  Licht  stellen.
Der  Dichterin  ein  vollständiges  Denkmal  aus  ihren  Werken  und
ihren  Briefen  zu  stiften,  behalte  ich  mir  für  die  nächste  Zeit  vor.
Fr.  von  Hohenhausen.

Zur  IOWhrigen  Jubelfeier  der  kgl.  Hostmchhaudlmig
und  Hofbuchdruckerei  E.  §.  Mittler  &  Sohn.
Am  6.  März  feierte  das  Geschäftshaus  E.  S.  Mittler  &  Sohn
sein  lOOjähriges  Bestehen  im  Besitz  derselben  Familie,  durch  vier  Generationen. ­
  Der  jetzige  Inhaber  der  Firma,  vr.  Theodor  Toeche
hat  zu  diesem  Tage,  der  grundlegenden  Arbeit  seiner  Vorgänger  in
ehrenvoller  Weise  gedenkend,  eine  Festschrift  als  „Handschrift  für
Freunde"  veröffentlicht,  welche  deshalb  ein  hervorragendes  Interesse
weiterer  Kreise  in  Anspruch  nehmen  darf,  weil  diese  Blätter  nicht
nur  die  rein  kaufmännischen  Beziehungen  und  Verhältnisse  darlegen,
sondern  ein  Zeitbild  von  der  Entwicklung,  eines  soeben  zurückgelegten ­
  vollen  Jahrhunderts  liefern.  Der  dem  Besitzer  von  seinem
Freunde  Felix  Dahn  gewidmete  Wahlspruch  des  Hauses,  der  den
Haupteingang  schmückt:  „Die  Wissenschaft  eine  Waffe,  die  Waffe
eine  Wissenschaft"  ist  zugleich  der  Grundgedanke,  der  den  Inhabern
bei  Uebernahme  von  Verlagsartikeln  vorschwebte,  und  das  ergreifende
Wort  unter  dem  Bilde  E.  S.  Mittlcr's,  welches  er  seiner  Tochter
zur  Taufe  des  ersten  Enkels,  des  jetzigen  Prinzipals,  1837  geschenkt
hatte:  „Der  Väter  Segen  baut  den  Kindern  Häuser,"  ist  das  thatsächliche ­
  Ergebniß  der  Hoffnungen  und  Bestrebungen  des  fleißigen
Begründers.
Die  Verlagswcrke  selbst  geben  gleichsam  das  Zeitbild  ab.
Der  Begründer  des  Geschäftshauses  Wilhelm  Dieterici
(1789  —  1828)  erhält  durch  Kabinetsordre  vom  14.  März  1816
den  Druck  und  Verlag  der  neu  herausgegebenen  Rang-  und  Quartierliste ­
  der  Kgl.  prcuß.  Armee  f.  d.  Jahr  1817  durch  König  Friedrich
Wilhelm  III.,  dann  die  evangelische  Kirchcnagende,  wie  sie  noch
heut,  mit  Abänderungen  für  die  einzelnen  der  älteren  Provinzen,
giftig  ist.  Sein  Schwiegersohn  Ernst  Siegfried  Mittler
(1816—1848)  trat,  mit  junger  Kraft  und  reichen  Kenntnissen  ausgestattet, ­
  auch  als  Buchhändler,  nicht  nur  als  Buchdrucker,  wie  cs
sein  Vorgänger  gewesen  war,  in  das  Geschäft  ein.
Der  erste  Abschnitt  der  Mittlerffchen  Wirksamkeit  von  1816—1828
stand  völlig  unter  dem  Einfluffe  der  vaterländischen  Erhebung;  seine
erste  Verlagsunternehmung  war  das  „Militair-Wochenblatt"
(Berlin,  Montag,  den  1.  Juli  1816.  Stechbahn  Nr.  3)  und  es
folgten  einige  gute  militärische  Bücher,  zunächst  meist  von  dem
zum  Generalstabe  nach  Berlin  versetzten  Hauptmann  C.  v.  Decker,
wodurch  erzielt  wurde,  daß  fast  die  ganze  Armee  ihren  Bedarf  an
Büchern,  tvie  noch  jetzt,  von  Mittler  bezog.  Eine  Reihe  von  Hilfsbüchern ­
  für  den  milftärischcn  Menst  war  ebenfalls  eine  Folge  der
Kriegserfahrung.  In  dem  zweiten  Abschnitt  von  1828—1848  wurde
            

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