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Hof und Gesellschaft in Berlin / Adam, Juliette (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Hof und Gesellschaft in Berlin / Adam, Juliette (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin : Amtsblatt für die Steuer- und Zollverwaltung / Herausgeber: Der Senator für Finanzen ; Schriftleitung: Landesfinanzamt Berlin
Herausgeber:
Berlin (West). Senator für Finanzen
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1965
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrgang, Nummer 1 (3. April 1951)-15. Jahrgang, Nummer 76 (23. Dezember 1965)
ZDB-ID:
3048124-7 ZDB
Spätere Titel:
Amtsblatt für Berlin. Teil II, Steuer- und Zollblatt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1965
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15416782
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Ges 94a - 15,2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nummer 49, 30. Juli 1965
Erschienen:
, 1965-07-30

Schnellzugriff

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 76.1926 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalt des sechsundsiebzigsten Jahrganges
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Volltext

43 
Schinkel, Versuche für die Dichtung der Dammstrecke des MitteUandskanals im Elbegebiet. 
Tabelle 2. 
Chemische Analysen. 
Bezeichnung 
der Proben 
Kohlen 
saurer 
Kalk nach 
Scheibler 
ln 
Schwefel 
säure un 
löslicher 
Rückstand 
Kolloidtongehalt 
Die bei 105 • C ge- 
Der 
wässerige 
Auszug 
enthält 
Kalk 
Molekulares 
Verhältnis 
von Tonerde 
zu löslicher 
Kieselsäure 
berechnet aus 
der Differenz 
(100—[kohlen 
saurer Kalk und 
unlöslicher 
Rückstand]) 
davon entfallen auf 
eat 
V 
4 
CO 
vH 
lält 
'S 
at 
* 
•s 
WJ 
vH 
lötlicbe 
Kieselsäure 
vH 
Ton 
erde 
vH 
Eisen 
oxyd 
vH 
hygro 
skopisches 
Wasser 
vH 
Glüh 
verlust 
vH 
Sen tarien* (gelb- 
ton von ' lieh 1 ) 
7,9 
25,39 
66,71 
27,44 
17,34 
5,18 
— 
— 
2,79 
fehlt 
— 
1:2,70 
Elbeu (blau .. 
6,5 
33,90 
59,60 
24,98 
14,21 
4,94 
— 
— 
0,36 
— 
3 :3,00 
Kreideton 
6,1 
28,07 
65,86 
27,21 
16,47 
5,93 
2,18 
7,85 
0,20 
0,032 
1: 2,75 
Juraton .... 
3.7 
20,50 
75,80 
31.03 
19,80 
6,68 
3,19 
9,04 
0,17 
0,017 
1: 2,67 
Elbschlick 
fehlt 
41,66 
58,34 
22,74 
12,87 
6,31 
3.87 
6,50 
0,14 
0.018 
1 . 1,95 
Geschiebemergel. 
10.8 
63,78 
25,42 
10,60 
4,51 
3,23 
1,35 - 
2,97 
0,14 
0,039 
1: 2,50 
Blauer Septarien- 
ton von Elbeu.. 
9,5 
24,89 
65,61 
29,91 
15,14 
4,96 
3,32 
6,49 
0,19 
. » 
0,084 
1: 3,36 
Q Die Konkretionen dieser Probe enthalten 35,81 v H Schwefelsäure, entsprechend 77,00 v H Gips, 
daß bei allen 3 Tonarten die Innenfläche der Tonmulde schlammig 
weich geworden war. 
Bei der weiteren Prüfung auf Festigkeit im Wasser zeigten 
geformte Tonwalzen aus gelblichem Septarienton, Kreideton und 
Juraton in langsam fließendem Wasser starke Rissebildung und zer 
fielen in mehrere Stücke, während Geschiebemergel sich besser hielt. 
Der Elbschlick zerfiel bei diesem Versuch vollständig. ‘ Dagegen 
hielten sich Formlinge aus den beiden Proben des blauen Septarien- 
tons während 4 Wochen rissefrei, erst nach dieser Zeit bildete sich 
in einem Körper ein Querriß. 
Als besonderes Ergebnis wurde beim Juraton festgestellt, daß 
eine geformte Schale, die nur die ursprünglich vorhandene Gfuben- 
feuchtigkeit enthielt, rissig wurde, während eine Schale, bei der vor 
her der ursprüngliche Wassergehalt durch Zusatz von Wasser erhöht 
wurde, keine Rissebildung zeigte. Es wurde ausdrücklich festgestellt, 
„daß, während eine nachträgliche Erhöhung des Wassergehalts bei 
einem zu wenig Wasser führenden Ton infolge Berührung mit dem 
Kanalwasser ungünstig gewirkt und Rissebildung hervorgerufen hat, 
die Erhöhung des Wassergehalts des Tones vor seiner Verwendung 
diese Schädigung nicht im Gefolge hatte und den Ton rissefrei lieft.“ 
Diese Frage der Erhöhung des Wassergehalts im Ton vor dem 1 Einbau 
konnte nicht weiter verfolgt werden, weil eine wesentliche Annässung 
Uber den grutoenfeuchten Zustand hinaus -das Walzen ebenso er 
schwert oder unmöglich machen würde, wie ein stärkerer Regen 
oder Schneefali, wo auch das Einwalzen eingestellt werden muß. 
Zusammenfassend kann als Ergebnis der von der Geologischen 
Landesanstalt im Laboratorium ausgeführten analytischen Prüfung 
und der praktischen Versuche gesagt werden, daß Elbschlick und 
Geschiebemergel für die Kanaldichtung nicht in Betracht kommen 
können. Auch der gelbliche Septarienton neigt infolge seines hohe» 
Gipsgehaltes stark zur Rissebildung und bietet daher nicht die nötige 
Gewähr gegen Wfasserdurchlässigkeit. Günstiger sind die Versuche 
bei dem blauen Septarienton, dem Kreideton und dem Juraton aus 
gefallen. , Leider konnten aber die den Verhältnissen beim fertigen 
Kanal am meisten entsprechenden Versuche mit der auf Kies ge 
lagerten und mit Kies bedeckten Mulde nicht in der beabsichtigten 
Weise durchgeführt werden. Im Rahmen der ausgeführten Versuche 
hat der unmittelbar unter dem Geschiebemergel liegende blaue Sep 
tarienton von Elbeu sich am besten bewährt. Beim Abschluß der 
Versuche wurde von der Geologischen Landesanstalt darauf hinge 
wiesen, daß bei der Unmöglichkeit, im Laboratorium Größenverhält- 
nisse einzuhalten, die auch-nur annähernd der Wirklichkeit ent 
sprächen, die Versuche nur als Vorversuche für einen in natürlicher 
Größe auszuführenden praktischen Versuch aufgefaßt werden können. 
Die V e r s u c h s g r ub e im Maßstab der Kanal- 
abmessungeit. Nach diesem Ergebnis konnte kein abschließen 
des Urteil Über das zuverlässigste 
Dichtungsmaterial gewonnen werden. 
Nur ein praktischer Versuch in natür 
lichem Maßstabe konnte eine hin 
reichende Klärung bringen, bei dessen 
Herstellung gleichzeitig für die spätere 
Ausführung wertvolle praktische Er 
fahrungen zu gewinnen waren. Wegen 
der beschränkten zur Verfügung ge 
stellten Mittel mußte versucht wer 
den, eine Versuchsgrub« in möglichst 
geringen Abmessungen auszuführen, 
die aber doch die Möglichkeit bot, alle 
für die Beurteilung der Tondichtung 
in Betracht kommenden Verhältnisse 
den natürlichen Bedingungen beim fertigen Kanal anzupassen. Da 
auf Grund der Laboratoriumsversuche Elbschlick und Geschiebe 
mergel für die Dichtung nicht in Betracht kommen und der zwar mit 
geringeren Kosten zu gewinnende gelbliche Septarienton sich in 
mehrfacher Hinsicht als weniger brauchbar gegenüber dem blauen 
Septarienton erwiesen hatte, konnte trotz der Mehrkosten nur der 
blaue Septarienton für die Dichtung in Aussicht genommen werden. 
Es wurde daher nur eine einzige mit blauem Septarienton gedichtete 
Versuchsgrube hergestellt, an der die Bewährung nur dieses Ton 
mergels erprobt werden soll. 
Als günstigste, mit möglichst geringen Kosten hcrzustellende 
Form der Tonversuchsgrube, wurde eine umgekehrte abgestumpfte 
Pyramide gewählt. Durch Aenderung der dreifachen Böschungen in 
zweifache konnten die Herstellungskosten auf etwa die Hälfte ermäßigt 
werden, ohne daß der Zweck des Versuchs wesentlich beeinträchtigt 
wurde. So ergab sich die auf Abb. 2 dargestellte Form der Ton- 
versuchsgruöe, die bei etwa 1,5 qm wagerechter innerer Fläche des 
Bodens auf der Tondichtung und bei 4 m Wassertiefe einen lichten 
Wasserinhalt von rd. 430 cbm hat. Dazu kommen noch die zur Sätti 
gung der Sandabdeckung erforderlichen rd. 150 cbm Wasser. Die 
Stärke der in 4 “Lagen eingewalzten Tonschale ist 60 cm. Sie ist, 
wie im Kanalprofil, bis 1 m über Wasserspiegel hochgcführt. Darüber 
hinaus beträgt die Höhe des Randdammes nur noch 0,5 m, um ein 
Austrocknen der Tonschicht mit Sicherheit zu verhindern. An den 
Kehlen sowie an den oberen Einschnittskanten in Geländehöhe liegen 
Deckstreifen aus Krümelton, um etwaige Risse unschädlich zu machen. 
Als Boden auf der Tondichtung ist reiner Sand verwendet. Am 
Wasserrand befindet sich ein leichter Uferschutz aus Schotter. Die 
sichtbaren Flächen des Randdammes sind mit Mutterboden abgedeckt 
und angesät. 
Die Baustelle für die Tonversuchsgrubc wurde in Elbeu in der 
Nähe der Tongewinnungsstelle so gewählt, daß die 60 cm starke 
Tonschale vollständig auf durchlässigem Sandboden zu liegen kam, 
und daß das Grundwasser dauernd mindestens 1 m tiefer lag als die 
Unterfläche der Tonschale. Durch 3 Rohrbrunnen, die rings um die 
Baustelle gesetzt sind, kann der Grundwasserstand fortlaufend beob 
achtet werden. Der Wasserstand, im Versuchsbecken liegt höchstens 
etwa 1 m über Gelände. 
Die Tonversuchsgrube wurde im Sommer 1924 hcrgestellt. Die 
Ausführung der Tonschale wurde nach dem Ausheben der Grube und 
nach Fertigstellung des gehörig eingeschlämmten Randdammes mög 
lichst in der Weise vorgenommen, wie beim späteren Kanalbau be 
absichtigt ist Der Ton wurde in bergfeuchtem Zustand vom Rand 
damm auf die Böschung gekippt, von hier in 4 Lagen von je etwa 
20 cm ausgebreitet und mittels einer 1 m breiten, 2,5 t schweren 
Walze von 1 m Durchmesser auf 15 cm Stärke je Lage eingewalzt. 
Die Walze wurde von einem außerhalb des Randdammes auf Gleisen
	        

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