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"Das Sanctus" und "Die Brautwahl" / Hoffmann, Ernst T. A. (Public Domain)

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fullscreen: "Das Sanctus" und "Die Brautwahl" / Hoffmann, Ernst T. A. (Public Domain)

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Periodical

Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin : Amtsblatt für die Steuer- und Zollverwaltung / Herausgeber: Der Senator für Finanzen ; Schriftleitung: Landesfinanzamt Berlin
Publisher:
Berlin (West). Senator für Finanzen
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1965
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1. Jahrgang, Nummer 1 (3. April 1951)-15. Jahrgang, Nummer 76 (23. Dezember 1965)
ZDB-ID:
3048124-7 ZDB
Succeeding Title:
Amtsblatt für Berlin. Teil II, Steuer- und Zollblatt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1963
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15416825
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Ges 94a - 13,2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Contents

Table of contents

  • "Das Sanctus" und "Die Brautwahl" / Hoffmann, Ernst T. A. (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Preface
  • E. T. A. Hoffmann und die Schwestern Marcuse
  • Anhang. Die beiden Briefe und das Sanctus
  • Hoffmanns "Brautwahl"
  • Verzeichnis der vorkommenden Personen

Full text

stellung der Fehler und Annehmung von allerhand Scheintugenden 
leicht hintergangen werden kann, sondern zum öftern, da es denn un- 
möglich ist, sich gänzlich in die Länge zu bergen.“ 
„Aber,“ sprach der Goldschmidt, „aber mein werther Herr Tus- 
mann, eben dieser Umgang, oder wie Sie es zu nennen belieben, diese 
Conversation mit den Weibern scheint mir, soll man nicht getaüscht 
werden auf schnöde Weise, langer Erfahrung und Uebung zu bedürfen.“ 
„Au<h hierin," erwiederte Tusmann, „steht [mir] der- große 
Thomasius zur Seite, indem er sattsam lehrt, wie eine vernünftige 
angenehme Conversation einzurichten und wie vorzüglich, konversirt 
man mit Frauenzimmern, dabey einiger Scherz auf liebliche Art ein- 
zumischen. Aber Scherzreden, sagt mein Autor im fünften Kapitel, 
soll man sich bedienen, wie ein Koch des Salzes, ja selbst der spikigen 
Redensarten wie eines Gewehrs, nicht andere damit anzutasten, sondern 
zu unserer Beschüzung, ebenmäßig als ein Jgel seine Stacheln zu 
brauchen pfleget. Und soll man dabey als ein kluger Mann auf die 
Gebehrden fast noh mehr, als auf die Worte regardiren, indem Öfters 
das, was einer in Discursen verbirget, dur< Gebehrden hervorbricht, 
und die Worte gemeiniglich nicht so viel als die übrige Aufführung zu 
Erweckung Freund- oder Feindschaft vermögen.“ 
„I< merk' es sc<on," nahm der Goldschmidt das Wort, „man 
kommt Jhnen auf keine Weise bey, Sie sind gegen Alles gewappnet 
und gerüstet. Wetten will ich daher au<, daß Sie durch Jhr Be- 
tragen die Liebe der von Jhnen erkohrnen Dame ganz und gar 
gewonnen.“ 
„I< befleißige mich," sprac<ß Tusmann, „nac< Thomasiü Rath 
einer ehrerbietigen und freundlichen Gefälligkeit, denn diese ist sowohl 
das natürlichste Merkmahl der Liebe, als der natürlichste Zug und Er- 
weckung der Gegenliebe, gleih wie das Hojanen oder Gähnen eine 
ganze Gesellschaft zur Nachahmung antreibt. Doch gehe ich in der all- 
zugroßen Ehrerbietung nicht zu weit, denn ich bedenke wohl, daß, wie 
Thomasius lehrt, die Weiber weder gute no< böse Engel, sondern 
bloße Menschen, . und zwar, den Leibes- und Gemüthsfräften na, 
shwächere Creaturen sind, als wir, welches der Unterschied des Ge- 
schlec<hts sattsam anzeiget." 
„Ein sc<warz Jahr," rief der Alte ergrimmt, „[ein s<warz Jahr] 
komme über Euch, daß Jhr läppisches Zeug sc<wazt ohne Aufhören 
und mir die gute Stunde verderbt, in der ich hier mich zu erlaben 
gedachte nach vollbrachtem großen Werk!" = 
39
	        

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