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Steuer- und Zollblatt für Berlin (Public Domain) Ausgabe 13.1963,1 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin : Amtsblatt für die Steuer- und Zollverwaltung / Herausgeber: Der Senator für Finanzen ; Schriftleitung: Landesfinanzamt Berlin
Publisher:
Berlin (West). Senator für Finanzen
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1965
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1. Jahrgang, Nummer 1 (3. April 1951)-15. Jahrgang, Nummer 76 (23. Dezember 1965)
ZDB-ID:
3048124-7 ZDB
Succeeding Title:
Amtsblatt für Berlin. Teil II, Steuer- und Zollblatt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1963
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15416814
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Ges 94a - 13,1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nummer 17, 8. März 1963
Publication:
, 1963-03-08

Contents

Table of contents

  • Steuer- und Zollblatt für Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 13.1963,1 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Ausgabe 1963,1 Nummer 1, 8. Januar 1963
  • Ausgabe 1963,2 Nummer 2, 11. Januar 1963
  • Ausgabe 1963,3 Nummer 3, 18. Januar 1963
  • Ausgabe 1963,4 Nummer 4, 23. Januar 1963
  • Ausgabe 1963,5 Nummer 5, 24. Januar 1963
  • Ausgabe 1963,6 Nummer 6, 25. Januar 1963
  • Ausgabe 1963,7 Nummer 7, 29. Januar 1963
  • Ausgabe 1963,8 Nummer 8, 1. Februar 1963
  • Ausgabe 1963,9 Nummer 9, 8. Februar 1963
  • Ausgabe 1963,10 Nummer 10, 15. Februar 1963
  • Ausgabe 1963,11 Nummer 11, 19. Februar 1963
  • Ausgabe 1963,12 Nummer 12, 22. Februar 1963
  • Ausgabe 1963,13 Nummer 13, 22. Februar 1963
  • Ausgabe 1963,14 Nummer 14, 1. März 1963
  • Ausgabe 1963,15 Nummer 15, 5. März 1963
  • Ausgabe 1963,16 Nummer 16, 6. März 1963
  • Ausgabe 1963,17 Nummer 17, 8. März 1963
  • Ausgabe 1963,18 Nummer 18, 13. März 1963
  • Ausgabe 1963,19 Nummer 19, 15. März 1963
  • Ausgabe 1963,20 Nummer 20, 22. März 1963
  • Ausgabe 1963,21 Nummer 21, 26. März 1963
  • Ausgabe 1963,22 Nummer 22, 29. März 1963
  • Ausgabe 1963,23 Nummer 23, 5. April 1963
  • Ausgabe 1963,24 Nummer 24, 11. April 1963
  • Ausgabe 1963,25 Nummer 25, 19. April 1963
  • Ausgabe 1963,26 Nummer 26, 25. April 1963
  • Ausgabe 1963,27 Nummer 27, 26. April 1963
  • Ausgabe 1963,28 Nummer 28, 3. Mai 1963

Full text

Steuer- und Zollblatt für Berlin 18. Jahrgang Nr.17 8. März 1963 539 
vom 17. Januar 1957.1 BvL 4/54, BGBl. 1957 I S. 186, BStBl. ' November 1956 gedeutet werden. Da die materiell-rechtliche 
1957 I S.193, entspricht. Der Bescheid vom Juli 1959 kann Frage, ob die Gewinne den Bg. mit Recht zugerechnet wor- 
darum als eine zulässige Ergänzung des Bescheides vom den sind, vom Finanzgericht noch nicht entschieden worden 
Oktober 1956 und die Einspruchsentscheidung. des Finanz- ist, geht die Sache zur Entscheidung über diese Frage an 
amts als Entscheidung über den Einspruch der Bg. vom das Finanzgericht zurück. 
Reichsabgabenordnung — Gesetz über die Finanzverwaltung 1. Andere Unterbrechungshandlungen scheiden aus folgen- 
Urteil des BFH vom 2. August 1962 — IV 346/60 UH den Gründen aus; 
N Selbst wenn — was mindestens zweifelhaft sein kann — 
(StZBI. Berlin 1963 S. 339) in der Verlängerungsverfügung vom 31. Januar 1951 mit 
der Entscheidung des V. Senats des Bundesfinanzhofs 
L.. Die Beamten des Steuerfahndungsdienstes üben die ihnen V 109/58 vom. 11. Februar 1960 (Steuerrechtsprechung in 
nach 8 22 Satz 2 FVG zustehenden Ermittlungsbefug- Karteiform, Reichsabgabenordnung, S 147 Rechtsspruch 17) 
nisse kraft gesetzlichen Auftrages als Funktion des im ine erneute Aufforderung zur Erklärungsabgabe zu sehen 
Sinne des 8 147 Abs. 1 AO zuständigen Finanzamts aus. ist, hätte die so bewirkte Verjährungsunterbrechung bereits 
Sie bedürfen zur Ausübung dieser Befugnisse keines Mit Ablauf des Jahres 1956 ihr Ende erreicht. Ein Steuer- 
Auftrages dieses Finanzamts. bescheid, der nach der Entscheidung des erkennenden 
Senats IV 184/60 S vom 4. August 1960 (BStBl... 1960 III 
Sie sind befugt, Betriebsprüfungen durchzuführen. Ihre S. 430, Slg. Bd. 71 S. 485%) die Verjährung in vollem 
Ermittlungshandlungen, die sie im Zuge einer Betriebs- Umfange unterbrochen haben könnte, ist bis zum 31. De- 
prüfung vornehmen, sind verjährungsunterbrechende zember 1956 nicht ergangen. Dem Prüfungsauftrag der 
Handlungen im Sinne des 8 147 AO. Oberfinanzdirektion A _ vom 15. April 1955 an die Steuer- 
AO 8 147 Abs. l; FVG 8 22 Satz 2. fahndungsstelle — Außenstelle A — kann schon mangels 
inhaltlicher, .Bestimmtheit keine Unterbrechungswirkung 
Fe z zuerkannt werden. Der Inhalt des Prüfungsauftrages ist 
An Ban. und ihr"am 10. Januar 1951 verstorbener Ehe: für ‚die sachliche und zeitliche Unterbrechung der Ver- 
nn. wurden im Jahre 1950 durch Zusendung, eines Er- jährung vön Bedeutung‘ (Urteil des Bundesß hofs- IV 
klärungsvordrucks zur Abgabe der Einkommensteuererklä- 156 ET SUN 2058 r StB ST a TIL Sal 
rung für I1/1948 und 1949 aufgefordert. Nachdem. antrags- / VOR AA m StBI. 1958 S. OS 
ED Lar x 7 Bd. 67 S.. 519%”). Der Prüfungsauftrag vom 15. April 1955 
gemäß die Erklärungsfrist durch Verfügung vom 31. Januar RI . S 7 KO - - 
1951 letztmalig bis zum.28. Februar 1951 verlängert worden enthält jedoch weder, einen Hinweis auf die in die Prüfung 
war, ging die Erklärung am 2. März 1951 bei dem Finanz- einzubeziehenden Veranlagungszeiträume noch einen Hinweis 
VS . - m anas ; auf die zu prüfenden. Steuerarten. Dasselbe: muß schon aus 
amt-_ ein. Die Bfin. erklärte darin für II/1948 einen Verlust 4 © s Kr Aa 
von 12094 DM und für 1949 einen Verlust von 24188 DM. %1°1 gleichen Gründen auch für.die im Oktober 1954 erfolgte 
Das‘ Finanzamt sah mit Rücksicht hierauf von einer Aktenübersendung des Finanzamts an die Steuerfahndungs- 
Veranlagung für die genannten Veranlagungszeiträume SE Een S auch a Keinerlei Unten 
: 5 ; 3 z ; einer bestimmten euerart oder zu einem bestimmten 
ab. Din Mreistellungsbescheid” erging nicht. Die nt Veranlagungszeitraum erkennbar ist. Schließlich muß auch 
sprechende Verfügung‘ des Finanzamts vom 17. März die-Bericht na uüßer Betracht bleiben, da-sie nach 
1951 enthält den Vermerk: ‘„1II/1948-1949 Keine -Veran- der e De a rikter El St El S Tae Vort Sn 7. BIO N ne 
lagung“ und den weiteren Vermerk: „BP, beantragen“. Am 99h, 0er AmagHch der Beköhntsäbe der Descheläe er. 
24. April 1957 — also etwa sechs Jahre später — erging folgt ist 8 
nachträglich ein Bescheid, durch den für 11/1948 auf der © 
Grundlage eines gewerblichen Gewinns von 50 000 DM eine 2. Mithin hängt — wie dargelegt — die Entscheidung 
Einkommensteuer von 36755 DM und für 1949 auf der gavon ab, ob und inwieweit den von der Steuerfahndungs- 
Grundlage eines gewerblichen Gewinns von 20 000 DM eine stelle im Jahre 1955 bzw. 1956 durchgeführten Ermittlungen 
Einkommensteuer von 4068 DM festgesetzt wurde. Dies pzw. den von ihr getroffenen Feststellungen unterbrechende 
beruht auf den Feststellungen, die die Steuerfahndungs- wirkung im Sinne des 8 147 AO zukommt: 
außenstelle A der Oberfinanzdirektion A im Zuge einer im 
Januar 1955 begonnenen Prüfung getroffen hat und die in Die Bfin. bestreitet die örtliche und die sachliche Zu- 
einem dem Bescheid beigefügten Bericht vom 14. Juli 1956 ständigkeit der Steuerfahndungsstelle mit einer Begrün- 
niedergelegt sind. dung, die hinsichtlich der sachlichen Zuständigkeit im 
Ergebnis darauf hinausläuft, daß diese Stelle nur so viel 
Im Rechtsmittelverfahren werden sachliche Einwendun- an sachlicher Zuständigkeit für sich in Anspruch nehmen 
gen gegen diese Steuerfestsetzung erhoben. Zunächst aber könne, als sie von dem im HEinzelfalle' zuständigen Finanz- 
wird . geltend gemacht, die Einkommensteueransprüche amt im.Sinne des $ 147 Abs: 1 AO ableiten könne. Dazu sei 
11/1948 und 1949 seien bereits mit Ablauf des Jahres’ 1956 erforderlich, daß sie kraft eines von diesem Finanzamt 
verjährt, so daß für eine nachträgliche Heranziehung zur erteilten Auftrages oder mindestens mit dessen HEinver- 
Einkommensteuer. im Jahre 1957 keine Rechtsgrundlage ständnis tätig werde. Das sei hier nicht der Fall gewesen. 
mehr vorhanden gewesen sei. Jedenfalls sei für. die Bfin. nach‘ dieser Richtung nichts 
erkennbar geworden. 
Das nach erfolglosem‘ Einspruch angerufene Finanz- N - a A 
gericht, auf dessen Entscheidung. Bezug genommen wird, Mit diesen Ausführungen verkennt die Bfin. die Rechts- 
hat mit Zustimmung der Bfin. über die Frage der Ver- lage. Es kommt auf all dies nicht an. 
jährung gemäß 8 284 Abs. 2 AO vorab entschieden und . 
in. Übereinstimmung mit. dem Finanzamt dahin erkannt, Seebad ae CH ea 6 A 
NT Un Steheransprüche- Im Jahre 1957; noch- nicht: ver- des Steuerfahndungsdienstes aus dem sachlichen Aufgaben- 
SE WEN: bereich der Finanzämter und seine — im Interesse einer 
Der Senat tritt der Vorentscheidung im Ergebnis bei. wirksameren und örtlich ungebundeneren Tätigkeit — er- 
folgte organisatorische Umgestaltung bzw. Zusammen- 
Da andere Unterbrechungshandlungen.im Sinne des 8 147 fassung außerhalb der‘ Finanzämter im Gesetz über die 
AO, die die Verjährung nach 8 147 Abs. 3 AO über den Finanzverwaltung (FVG) anerkannt. Dies erschließt sich 
31. Dezember 1956 hinaus unterbrochen haben könnten, als Erwägung des Gesetzgebers bei unbefangener Auslegung 
nicht ersichtlich sind, kommt es entscheidend darauf an, eindeutig.aus dem Wortlaut des $ 22 Satz 2 FVG, der 
ob die von der Steuerfahndungsstelle in den Jahren 1955/56 bestimmt, daß die „den Beamten der Finanzämter‘ zu- 
durchgeführte Prüfung die Verjährung der Steueransprüche stehenden. Ermittlungsbefugnisse auch den Beamten des 
unterbrochen hat: Steuerfahndungsdienstes zustehen. Damit sind die Steuer- 
S 2) StZBl. Bln. 1960 S. 975. 
1) BStBl. 1963 III S.49. 3) StZBIl. Bln. 1959 S. 424. 
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