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Berolinensien

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin : Amtsblatt für die Steuer- und Zollverwaltung / Herausgeber: Der Senator für Finanzen ; Schriftleitung: Landesfinanzamt Berlin
Herausgeber:
Berlin (West). Senator für Finanzen
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1965
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrgang, Nummer 1 (3. April 1951)-15. Jahrgang, Nummer 76 (23. Dezember 1965)
ZDB-ID:
3048124-7 ZDB
Spätere Titel:
Amtsblatt für Berlin. Teil II, Steuer- und Zollblatt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1962
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15416831
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nummer 17, 9. März 1962
Erschienen:
, 1962-03-09

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 5. Januar 1913
  • Nr. 2, 12. Januar 1913
  • Nr. 3, 19. Januar 1913
  • Nr. 4, 26. Januar 1913
  • Nr. 5, 2. Februar 1913
  • Nr. 6, 9. Februar 1913
  • Nr. 7, 16. Februar 1913
  • Nr. 8, 23. Februar 1913
  • Nr. 9, 2. März 1913
  • Nr. 10, 9. März 1913
  • Nr. 11, 16. März 1913
  • Nr. 12, 23. März 1913
  • Nr. 13, 30. März 1913
  • Nr. 14, 6. April 1913
  • Nr. 15, 13. April 1913
  • Nr. 16, 20. April 1913
  • Nr. 17, 27. April 1913
  • Nr. 18, 4. Mai 1913
  • Nr. 19, 11. Mai 1913
  • Nr. 20, 18. Mai 1913
  • Nr. 21, 25. Mai 1913
  • Nr. 22, 1. Juni 1913
  • Nr. 23, 8. Juni 1913
  • Nr. 24, 15. Juni 1913
  • Nr. 25, 22. Juni 1913
  • Nr. 26, 29. Juni 1913
  • Nr. 27, 6. Juli 1913
  • Nr. 28, 13. Juli 1913
  • Nr. 29, 20. Juli 1913
  • Nr. 30, 27. Juli 1913
  • Nr. 31, 3. August 1913
  • Nr. 32, 10. August 1913
  • Nr. 33, 17. August 1913
  • Nr. 34, 24. August 1913
  • Nr. 35, 31. August 1913
  • Nr. 36, 7. September 1913
  • Nr. 37, 14. September 1913
  • Nr. 38, 21. September 1913
  • Nr. 39, 28. September 1913
  • Nr. 40, 5. Oktober 1913
  • Nr. 41, 12. Oktober 1913
  • Nr. 42, 19. Oktober 1913
  • Nr. 43, 26. Oktober 1913
  • Nr. 44, 2. November 1913
  • Nr. 45, 9. November 1913
  • Nr. 46, 16. November 1913
  • Nr. 47, 23. November 1913
  • Nr. 48, 30. November 1913
  • Nr. 49, 7. Dezember 1913
  • Nr. 50, 14. Dezember 1913
  • Nr. 51, 21. Dezember 1913
  • Nr. 52, 28. Dezember 1913
  • Farbkarte

Volltext

264 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
deber und Nehmer. Es war ein böser Geist, der 
ier siegte, aber es war ein Geist ... 
Als Wünschel sich tiefsinnig dem Ausgang 
äherte, wurde er von hinten festgehalten. Mauke, 
er Kneipwirt, hatte ihn eingeholt. Sie kamen in 
in wohltuendes Schimpfgespräch und blieben den 
lbend über beisammen. Wünschel fühlte, daß diese 
zegegnung bedeutungsvoll war. Er wollte heute aus 
em geheimnisvollen Menschen klug werden. Ohne 
yn zu fragen, wohin er ginge, folgte er ihm in, den 
rnflen Norden hinaus. Es war ein lauer Früh— 
ugsabend. Fahle Sonnenröte brannte über den 
äßlichen Straßen, ärmliche Menschen kamen müde 
on schlecht bezahlter Arbeit heim. Wünschel ging 
eben dem Kneipwirt wie im Traum. Mehr zu sich 
elbst, als zu Mauke, begann er zu sprechen: „Darf 
as nun alles so sein? Soviele Schicksale plötzlich 
on einer Faust gepackt, und Fleiß und jahrelange 
Irbeit, alles vorüber? Als ob es gar keine Eltern 
segeben hätte? Jeder zwecklos? Jeder nur Maschine? 
luüfs Geld kommt es an, aber nicht auf dieses und 
»nes, sondern überhaupt aufs Geld.“ 
„Ja, wenn man't sich jefallen läßt,“ erwiderte 
MNauke ruhig. 
Nr. 28 
»romenieren, wo Papageien schrien und tropische 
Pflanzen hingen? Strebte nicht vor allem der ganze 
verkehr, statt ausgestellte Waren zu prüfen, zum 
rsten Stock hinauf, ins Restaurant? Und von dort 
vieder unaufhaltsam in den dritten, wo es nur 
rebensmittel gab, spottbillig, jedes Detailgeschäft 
erderbend? Es war ein gemeiner, genußsüchtiger 
Heist überall. Die Arbeit wurde erniedrigt, der alte 
Begriff von Einzelfleiß und Einzelbegabung, man 
varf das Gute zum Schlechten, man fragte nur nach 
»em Preis. Der verbitterte Wünschel blieb mit 
insterem Lächeln im Lichthof stehen. Dieser Anblick 
mponierte ihm. In mächtigem Quadrat fünf Etagen 
joch, überall Leben und Laufen, Licht und Verdienst 
n den zahllosen Gängen, in den auf⸗— und nieder⸗ 
zleitenden Fahrstühlen. Ein großer Bluff, aber 
senial organisiert. Der alte Ascher war nicht zu 
ehen, der saß wohl im Zentralbureau. Aber die 
Söhne, diese unansehnlichen Menschen in ihrer fanati— 
chen Arbeitshast, waren immerfort unterwegs. Auch 
»er hinkende Moritz hielt sich nicht zurück — er war 
der schnellste und energischste von allen. Wünschel 
sah ihm mit einem Blick nach, der fast Sympathie 
waär. Wie beflügelte doch der Zauber des Erfolges. 
Wünschel sah ihn nicht an. Ich habe mir's nicht 
efallen lassen, aber nun steh' ich doch vor dem Ab— 
zrund.“ Die Kneipwirt pfiff vor sich hin. „Ich 
vollte die Ladenbesitzer der ganzen Friedrichstadt ver⸗ 
inigen, um gegen Ascher zu protestieren, aber ich 
and lauter Drückeberger. Für eine gemeinsame 
Zache ist niemand mehr zu haben. Sie wollen sich 
nit den Warenhäusern verhalten, nicht dagegen auf— 
reten. Wenn alle Stränge reißen, müssen sie Aschers 
rieferanten werden.“ 
„Na, und Sie?“ 
Wünschel blieb stehen — jetzt trafen sich seine 
Augen mit dem stechenden Blick des Wirtes. „Nie— 
nals, Herr Mauke,“ stieß er heiser hervor. „Lieber 
aß ich mich auf die Straße setzen und bettle mir 
nein Brot zusammen.“ 
„J wo denn — det werden Se doch nich dun?“ 
„Ja, man müßte auch eigentlich etwas ganz an— 
deres. Man müßte — Dynamit nehmen, Bomben 
chmeißen in diese niederträchtige Herrlichkeit! Ueber— 
jaupt — die Banken richten es an und die Adligen 
ind die Kapitalisten — die müßten alle sterben, alle 
nüßten zugrunde gehen!“ 
(Fortsetzung folgt.) 
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Der Gipsel der POMMIICMSAI 
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Iygienisch — sSparsam — praktisch — bequem — Lein lastiges Brennen 
ane vweiche Haut —,, enhn Qa— ist keine Seife, daher alkalientreil 
iuf Reisen ist, n geradezu unentbehrlich, da Wasser, Napf und 
insei überflüssig und stets gebrauchsfertig. Im Gebrauch Allerhöchster und 
õchster Furstlichkeiten, der Herren Ofliziereè, ärztlich. Kreise u. der Gesellschatft. 
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zeichen S Sohle— 
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gebrauchen , h au uzur Erzielung eines zarten, jugendfrischen, 
einen Teints, zur Verjüngung der verwelkten und erschlafften Gesichts- 
iaut. — Gegen Gesichtsrõte, rote Nasen, Sommersprossen, unreine, 
auhe spröde Haut (als Massoge -Crême) mit kaum erholfften 
rfolge.“ — In Apotheken, Drogerien, Parsümerie- und 
riscurgeschäãften erhaltlich. 
General-Depot sür Oesterreich Ungarn: 
M. WaIIAaqe, K. K. HODn. Wienm I, KæTIMEBECIF. 30. 
KROS. LAHh. FrAMBCOIS HABbI- 
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vwringt dauernden vVerdienst 
und Unabhangigkeit. Anregung zu 
cuten Ideen gibt ũnsere Gratisbrosschũre. 
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