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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXIII.1883 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin : Amtsblatt für die Steuer- und Zollverwaltung / Herausgeber: Der Senator für Finanzen ; Schriftleitung: Landesfinanzamt Berlin
Publisher:
Berlin (West). Senator für Finanzen
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1965
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1. Jahrgang, Nummer 1 (3. April 1951)-15. Jahrgang, Nummer 76 (23. Dezember 1965)
ZDB-ID:
3048124-7 ZDB
Succeeding Title:
Amtsblatt für Berlin. Teil II, Steuer- und Zollblatt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1961
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15416992
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nummer 19, 24. März 1961
Publication:
, 1961-03-24

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXXIII.1883 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

145 
Das Opernhaus za Frankfort a/M. 
146 
sind die Haaptstellen insofern allgemein zugänglich gemacht, 
als der mit entsprechender Umschrift versehene Alarmknopf 
durch das Zertrümmern der schützenden Glasscheibe leicht 
zu erreichen ist. 
Ebenfalls auf elektrischem Wege erfolgt die Controlle 
über den Schlafs einer Anzahl eiserner Thüren, insofern von 
dem bereits früher erwähnten Controllzimmer des Betriebs* 
Ingenieurs aus mittelst Herstellung eines Contacts durch 
einen Druckknopf und entsprechendes Hervortreten einer 
farbigen Scheibe ersichtlich ist, ob diese oder jene zum Theil 
in der Mauer zwischen Bühne und Zuschauerraum befind 
lichen Thüren geschlossen sind oder nicht. 
Ein ebensolcher elektrischer Thermoindicator, wie die 
jenigen zur Ueberwachung der Temperatur im Zuschauerraum, 
läfst ferner von dem Controllzimmer aus die Temperatur des 
Wassers in den sogen. Firstreservoiren der Kuppel beobach 
ten, damit rechtzeitig deren Dampfheizung angelassen werde. 
Die übermäßige Steigerung dar Temperatur an verschie 
denen, von den Patrouillen nicht gut zu betretenden Räumen, 
z. B. den Büreaus etc., macht sich schliefslich durch die 
Alarmsignale bemerkiich, indem eine Anzahl Selbstmelder 
in die Leitung eingestellt sind. Dieselben bestehen in einer 
Feder, aus einer Messing - und Eiaenlamelle zusammengelöthet, 
welche sich bei der geringsten abnormalen Temperaturerhö 
hung krümmt und von ihrem Contact abhebt. 
Das Mittel der elektrischen Signale ist aufser den 
gelegentlich schon erwähnten Tactgebern noch in hohem 
Maafae für die Erleichterung des scenischen und technischen 
Betriebes ausgenutzt worden, und zwar häufig in Verbindung 
mit gewöhnlichen Sprachrohren, da die Verwendung des Tele 
phons wegen der dafür nnerläfslichen Stille Anlafs zu Befürch 
tungen gab. lndefs boten die langen Entfernungen und der 
mehrfache Wechsel der Temperatur in den verschiedenen zu 
pasrirenden Räumen für einzelne Strecken, z. B. Kesselbaus 
— Dampfmaschine, auch wiederum mancherlei Schwierig 
keiten. 
Die vorstehend berührten elektrischen Anlagen, und 
zwar soweit sie die Zündung betreffen, sind von dem Grofs- 
herzogl. Beleuchtungsinspector Meißner in Darmstadt, im 
Uebrigen aber, einschließlich der neu construirten Thermoin- 
dicatoren, von Wagner in Wiesbaden unter Beihilfe von Zan 
der & Hoff in Frankfurt a/M. ausgeführt. *) 
Maaerconstructioneu. 
Das Gebäude steht im Bereich der früheren Festungs 
werke, und durchkreuzte ein alter Wallgraben die Baustelle, 
welche innerhalb eines gegen die umgebenden Streiken ver- 
faältnifsmäfsig tief gelegenen Gartenterrains gegeben war. 
Die Fundamente, welche aus Beton von rothem Sandstein 
schotter und hydraulischem sogen, schwarzem (Bingerbrücker) 
Kalk mit Trafszusatz (8 Theile Kalk, 2 Theile Mauersand, 
1 Theil Trafs, 7 Theile Schotter) hergestellt sind, reichen 
überall bis auf die zum Theil noch 3 m unter der Kellersohle 
sich hinziehende Lettenschicfat; nur an den Kreuzungspunkten 
mit dem erwähnten Graben wurden Bögen aus rothem Bruch 
steinmauerwerk der directen Fundirung vorgezogen. Die tiefe 
*) Für den Interessenten möge hier noch besonders auf dio 
Publikation des derzeitigen Be triebe Ingenieurs Hra. Karl Wagner 
in der ,,Elektrotechnischen Zeitschrift“ Jahrg. 1888, Juni und De- 
cember, „Die Anwendung der Elektrizität im Opernhause zu Frank 
furt a/M.“ hiagewiesen werden. 
Lage des alten Terrains resp. der Fundamente kam einer 
seits den räumlichen Erfordernissen insofern sehr zu Statten, 
als auf diese Weise sich das hohe Kellergeschoß zur Unter 
bringung der 3 übereinander liegenden Stockwerke für die 
Untermaschinerie sowie für die ausgedehnten Heiz- und Ven 
tilationseinrichtungen gewissermaafsen von selbst ergab, lndefs 
bedingten andrerseits diese tief gelegenen Räume einen 
besonderen Schatz gegen das Eintreten des etwa bei heftigen 
Regengüssen sich aufstauenden Canalwassers, und so mnfsten 
sogenannte Hocbwasserverschittsse in den betreffenden Lei« 
tungen angebracht werden. 
Das aufgehende Kellermauerwerk ist in seiner Haupt 
masse aus Bruchstein (rother Mainsandstein) aufgeführt, nur 
zu den dünnen Mauerkörpern, wie auch zu sämmtlichen 
Gewölben, kamen Backsteine und zwar Je nach Erfordern 
die ortsüblichen gewöhnlichen Feldbrandziegel oder festere 
Mauersteine zur Verwendung. Ein kleiner Theil der Keller 
gewölbe ward übrigens der beschränkten Höhe wegen (über 
dem Controllzimmer) mittelst Beton in scheitrechter Form 
zwischen eisernen Trägem hergestellt, in gleicher Weise wie 
die sämmtlichen Logenhauscorridore und Treppenpodeste. 
Dieser Beton, der in der Schweiz und Südfrankreich schon 
länger im Gebrauch ist, besteht aus 7 Theilen runder sorg- 
fältigst gewaschener Kiesel, am besten von Haselnufs- bis 
Wallnufsgröfse, und 1 Theil Gement ohne jedweden Sand 
zusatz. Dies Verhältnifa entspricht ohngefähr einer Masse 
von 200 kg Gement auf 1 cbm Kiesel, welche vorsichtig unter 
Zusatz von wenig Wasser mittelst einer Brause durch Schau 
feln gemengt wird, bis die Mischung das Ansehen von Zucker- 
gufsmandeln bekommt. Dann wird dieselbe auf der unter 
den (etwa 1 —1, 20 m entfernten) Trägem durchlaufenden 
geraden festen Bobienschaalung bis zur Höhe von 10 bis 15 cm 
fest eingestampft und am besten entweder gleich mit einem 
Gement-Estricb oder später in irgend einer andern Weise mit 
Fußboden versehen. Nach etwa 5 Tagen läfst sich die 
Schaalung entfernen, und schon in diesem frischen Zustande 
zeigt die poröse nagelflueartige Betonmasse grofse Tragfähig 
keit. Sehr angenehm ist für viele Zwecke sowohl die gerade 
Unterfläche, an welcher der Putz in Folge der löcherigen 
Beschaffenheit derselben vortrefflich haltet, als auch die Mög 
lichkeit, durch Einlegen von entsprechenden rohen Formen 
aus Sand, Ziegelsteinen, Leisten etc. in der Decke allerlei 
Aussparungen, Cassetten etc. ohne Schwierigkeiten anzu 
bringen. 
Quadermauerwerk ward nur zu einem in der Form 
etwas ungewöhnlichen, dabei sehr beanspruchten Bogen von 
ca, 3, 70 resp. 8, 00 m Spannweite erforderlich, welcher in 
der 2, 80 m starken Hauptmauer zwischen Treppenhaus und 
Zuschauerraum gerade an der Vertheilungsstelle des Haupt- 
luftcanals belegen ist und an einer Stirnseite als Bogeuform 
eine hochgestellte, an der andern Seite die flachgestellte 
Ellipse zeigt. 
Ais Mörtel diente durchgehende der bereits genannte 
hydraulische Kalk, unter Umständen mit Zusatz von Gement. 
Vom Terrain an beginnt die änfsere Verkleidung mit 
französischem Kalkstein (Oolith), und zwar zunächst bis zum 
Sockel mit dem barten, für diese besonders gefährdete Steile 
sich vorzugsweise eignenden Lerouville, dessen Quadern in 
der untersten Schicht mit Gement versetzt wurden. Auch 
die Thüreinfassungen des Haupteinganges sind aus härterem
	        

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