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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1912 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1912 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Steuer- und Zollblatt für Berlin : Amtsblatt für die Steuer- und Zollverwaltung / Herausgeber: Der Senator für Finanzen ; Schriftleitung: Landesfinanzamt Berlin
Herausgeber:
Berlin (West). Senator für Finanzen
Erschienen:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1965
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrgang, Nummer 1 (3. April 1951)-15. Jahrgang, Nummer 76 (23. Dezember 1965)
ZDB-ID:
3048124-7 ZDB
Spätere Titel:
Amtsblatt für Berlin. Teil II, Steuer- und Zollblatt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1957
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418132
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nummer 84, 10. Oktober 1957
Erschienen:
, 1957-10-10

Schnellzugriff

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1912 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des XXXII. Jahrgangs, 1912.
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  • Nr. 105

Volltext

574 
Zentralblatt der Bauverwaitung. 
30. Oktober 1912. 
A Sammelschat-ht. 
B Ejektor. 
aa Straßen-Tonrohr- 
leitung. 
b Zuleitungsrohr, 
o Oj Absperrventile, 
d di Rückstauklappen . 
e Glocke, 
f Sehwimmor- 
B tan ge. 
g Schwimmer, 
h Stopfbüchse, 
i TJmsteUerhebel. 
k Schieber. 
I Druckluft-Rohr 
leitung, 
m Wassertopf, 
n Druckrohr 
o Luftauspuffrohr 
Abb. 3. Schnitt durch eine Ejektorkammer. 
Gesellschaft „Merten & Ko.“ später Hydor‘- in Berlin 
erhielt nun den Auftrag zur Anfertigung des eigen 
artigen Kanalisationsentwurfs. Für die Einteilung 
des ganzen Entwässerungsgebiets in kleinere Bezirke 
waren dabei maßgebend: die vorhandenen Tiefen 
lagen und das Bestreben, kurze Sammelleitungen mit 
möglichst günstigem Gefälle zu erhalten, wodurch der 
Vorteil der Verwendung geringer Rohrweiten erzielt 
wurde. Hiernach ergab sich die Einteilung in sieben 
Bezirke, deren Tiefpunkte ganz unabhängig vonein 
ander gewählt werden konnten. Das Werk besteht 
aus folgenden Hauptteilen: 
A. Die Gefälleleitung 
unterscheidet sich nur dadurch von der gewöhn 
lichen Schwemmkanalisation, daß sie durch die Ein 
teilung des Entwässerungsgebiets in kleinere Bezirke 
mit verhältnismäßig kurzen SammelsträDgen und 
durch die Anwendung des Trennverfahrens die fast 
ausschließliche Verwendung von nur 20 cm weiten 
Tonröhren mit guten Gefällen ermöglichte, was von 
großem Einfluß auf die Ermäßigung der Baukosten 
war. Diese Gefälleleitung führt dem Tiefpunkt jedes 
Bezirks das Schmutzwasser mit natürlichem Gefälle 
zu und ist wie jede Schwemmkanalisation mit Ein 
steigschächten und Spülvorrichtungen versehen. 
B. Der Drucklufttell. 
1. Die Ejektorstandorte. An dem tiefsten 
Punkte jedes Entwässerungsbezirks fließen die 
Schmutzwässer zusammen und werden von dort 
durch Ejektoren in ein gußeisernes Sammeldruckrobr 
hineingeschafft, das sie aus der Stadt nach der Klär 
anlage entfernt. Je zwei Ejektoren sind mit ihrem 
Zubehör (Schieber, Rohrleitungen usw.) in einer unter 
irdischen Kammer eingebaut. Diese Kammern wurden aus guß 
eisernen Tübbings wasserdicht hergestellt und überwölbt, so daß 
der Straßenverkehr über sie hinweg ungehindert vonstatten gehe. 
Abb. 3 zeigt die Einrichtung eines solchen Ejektorstandortes. Die 
Tonrohre a und a', welche die Gefälleleitungen darstellen, münden 
in den mit Einsteigöffnung versehenen Sammelschacht ri. Von diesem 
fließen die durch die Gefälleleitungen zugeführten Abwässer mit 
natürlichem Gefälle durch die Zuleitungsrohre b in den gußeisernen 
Ejektor B. In das Rohr b ist ein Absperrschieber c und eine Rtick- 
stauklappe d (eine pendelnd aufgebängte schmiedeeiserne Scheibe mit 
Lederdichtung) eingeschaltet. Das Wasser steigt nun im Ejektor all 
mählich, bis es unter die Schwimmerglocke c tritt. Sobald dies ge 
schieht, wird die Glocke samt der Stange /'und der Schale g gehoben. 
Die Stange f geht am Kopfe des Ejektors durch eine Stopfbüchse h 
und bringt durch ihre Hebung den Umsteuerhebel* in die gestrichelte 
Lage. Der hierdurch umgesteuerte Schieber k gestattet nun der durch 
das Rohr l vom Druckluftwerk her zugeführten Druckluft den Eintritt 
in den Ejektor, ln das Rohr l ist ferner ein Wassertopf m einge 
schaltet zur Zurückhaltung des aus der Druckluft sich ausscheidenden 
Abwassers. 
Die Druckluft treibt vermöge ihres Überdruckes von 3,2 bis 
3,4 Atm. den Inhalt des Ejektors mit allen Sinkstoffen durch das 
Druckrohr n und die daran anschließende Schmutzwasserdruckleitung 
über Berg und Tal nach der Kläranlage. In dem Druckrobr n ist 
eine zweite Rückstauklappe d' für den Auswurf (ebenso wie die 
Einlaufklappe gebaut und nur in entgegengesetzter Richtung wirkend) 
und ein Absperrschieber c' eingeschaltet. Ist der Wasserstand im 
Ejektor bis unter die Schale # gefallen, so zieht letztere durch ihr 
Gewicht die Stange f und damit die Glocke e wieder in ihre ursprüng 
liche, in der Zeichnung dargestellte Lage zurück, der Steuerungs 
hebel i nimmt ebenfalls wieder seine erste Lage ein, der Schieber k 
sperrt den Zutritt der Druckluft ab und öffnet für diese das Aus 
puffrohr o. Durch dieses und eine seitwärts aufgestellte 6 m hohe 
Säule pufft die Druckluft nach geleisteter Arbeit ins Freie aus. Das 
Zurückfließen des Schmutzwassers aus der Druckleitung in den Ejektor 
verhindert die Auslaufklappe, die sich bei dem Arbeitsweclisel sofort 
von selbst schließt. Der Zulauf von Schmutzwasser ist während der 
nur 20 bis 30 Sekunden dauernden Auswurfzeit durch die Einlauf 
klappe abgesperrt. Nach erfolgtem Druckausgleich öffnet sich die letz 
tere selbsttätig; der Ejektor füllt sich wieder, und der beschriebene 
Arbeitsvorgang beginnt von neuem. 
Abb. 2 stellt den Durchschnitt eines Ejektors nach „Shone“ dar. 
2. Das Druckluftwerk. Die bei der Druckluftkanalisation ver 
wendete Druckluft wird mittels Luftverdichtungspumpen bekannter 
Bauart durch Verdichtung von Luft auf etwa 3,4 Atm. Überdruck er 
zeugt. Das Druckluftwerk wurde, um die Betriebskosten tunlichst 
niedrig zu stellen, mit dem Wasserwerk vereinigt, so daß beide Werke in 
eiuem Gebäude untergebrächt sind und eine gemeinschaftliche Dampf 
kesselanlage besitzen. Die liegenden Antriebmascbinen sind mit den 
Pressen in Tandemform unmittelbar gekuppelt. Zu dem Druckluft 
werk gehören ferner zwei (jetzt drei) große schmiedeeiserne Wind 
kessel als Vorratbehälter für die Druckluft, um bei gleichzeitigem 
Arbeiten mehrerer Ejektoren genügend Druckluft zur Verfügung zu 
haben; denn der Inhalt der Rohrleitung würde hierzu allein nicht 
ansreichen. 
3. Die gußeisernen Rohrleitungen. Die Druckluft wird 
den Ejektorstellen in einer gußeisernen Rohrleitung zugeführt. Sie 
beginnt am Druckluftwerk mit 200 mm 1. W. und endet, von Stelle 
zu Stelle schwächer werdend, mit 80 mm 1. W. Diese geringe Weite 
haben auch die kurzen Zweigleitungen, die von der Hauptleitung 
nach den einzelnen Stellen führen. Die Druckluftleitung ist außerdem 
mit Absperrschiebern und Wassertöpfen versehen. 
Die Sch mutz Wasserdruckleitung besteht aus zwei Strängen, von 
denen der längere, für fünf Ejektor-Standorte bestimmte mit 
200 mm I. W. beginnt und, von Standort zu Standort stärker werdend, 
mit 400 mm 1. W. endet, während der kürzere Strang, für vorläufig 
nur zwei Standorte, aber einen sich stärker entwickelnden Stadtteil 
bestimmt, eine lichte Weite von 250 mm hat. Beide Leitungen sind 
so ausreichend bemessen, daß sie das Wasser einer größeren Anzahl 
Ejektorstandorte noch aufnelunen können. Zur Zeit befinden sich 
noch zwei Standorte im Bau, die an den längeren Strang ange 
schlossen werden. 
Im Juni 1898 wurde der Bau der Druckluftkanalisation begounen 
und am 1. August 1899 in Betrieb genommen. Der Bau des eigen 
artigen und in seiner Art größten Werkes in Deutschland wurde 
damals vielfach als gewagter Versuch angesehen. Die Druckluft 
kanalisation batte mehr Gegner als Freunde, weil die Druckluft 
damals zur Förderung von Flüssigkeiten (und noch dazu von solchen, 
die mit groben Sinkstoffen überreich beladen sind) bis dabin wenig 
oder gar nicht benutzt worden war. Man stand allen von der be 
kannten Schwemmkanalisation mit ihren gut bewährten Pumpwerken 
abweichenden Entwässerungsverfahren mißtrauisch gegenüber, in der 
Hauptsache wohl infolge des Fehlschlages, den das mehr bekannte 
Liernursche Luftsaugkanalisationsverfahren kurz vorher erlitten hatte. 
Hierbei wurde aber übersehen, daß es weit einfacher ist, einen be 
liebig hoben Überdruck in den Druckluftröhren zu erzeugen und beizu 
behalten, als ständig die zur Ansaugung von sinkstoffüberladenem 
Schmutzwasser genügende Saugluft in den Liemurröliren zu be 
schaffen, wobei sich störende Undichtigkeiten kaum feststellen 
lassen. 
Die Engländer waren in dieser Beziehung weitsichtiger und 
nutzten die Vorzüge der Shoneschen Erfindung aus, so daß schon im
	        

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