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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Steuer- und Zollblatt für Berlin : Amtsblatt für die Steuer- und Zollverwaltung / Herausgeber: Der Senator für Finanzen ; Schriftleitung: Landesfinanzamt Berlin
Publisher:
Berlin (West). Senator für Finanzen
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1965
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1. Jahrgang, Nummer 1 (3. April 1951)-15. Jahrgang, Nummer 76 (23. Dezember 1965)
ZDB-ID:
3048124-7 ZDB
Succeeding Title:
Amtsblatt für Berlin. Teil II, Steuer- und Zollblatt
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1955
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418539
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nummer 25, 12. März 1955
Publication:
, 1955-03-12

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 43, 18.01.73
  • Nr. 44, 08.02.73
  • Nr. 45, 22.02.73
  • Nr. 46, 08.03.73
  • Nr. 47, 22.03.73
  • Nr. 48, 05.04.73
  • Nr. 49, 10.05.73
  • Nr. 50, 17.05.73
  • Nr. 51, 24.05.73
  • Nr. 52, 07.06.73
  • Nr. 53, 28.06.73
  • Nr. 54, 04.07.73
  • Nr. 55, 05.07.73
  • Nr. 56, 06.07.73
  • Nr. 57, 20.09.73
  • Nr. 58, 11.10.73
  • Nr. 59, 25.10.73
  • Nr. 60, 08.11.73
  • Nr. 61, 22.11.73
  • Nr. 62, 12.12.73
  • Nr. 63, 13.12.73
  • Nr. 64, 14.12.73

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin — 6. Wahlperiode 
53. Sitzung vom 28. Juni 1973 
Abschaffung der richterlichen Gewalt an den Universitäten 
— Stichwort Ordnungsrecht —. Sie sehen also, diese Pro 
bleme sind schon lange auf dem Tisch. Meine Fraktion 
wird aber in der Hochschulpolitik weiter die Richtlinien 
verfolgen, die wir zu Beginn der Legislaturperiode ange 
geben haben. Ich meinte, daß ein solch kleiner Exkurs 
vielleicht einmal dazu beitragen kann, die Diskussion auch 
im Hochschulbereich etwas zu entspannen. — Vielen Dank! 
(Beifall bei der SPD) 
Stellv. Präsident Lorenz: Das Wort hat der Abgeordnete 
Diepgen. 
Diepgen (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und Her 
ren! Ich schaue in die Runde hier, sehe insbesondere die 
Sitzreihe vor mir und stelle fest, daß 
(Abg. Schwarz: Die Hälfte ist CDU!) 
— das hälftig ist, Herr Kollege Schwarz, das ist hälftige 
Beteiligung hierbei —, und ich stelle fest, daß insgesamt 
die Aufmerksamkeit vielleicht nicht mehr — das hängt 
sicherlich nur mit dem Klima zusammen — so groß ist. 
Wenn ich hier, wie Sie ja erwarten müssen, zu dem 
Bereich Schulen etwas sagen will, dann lasse ich mich 
dabei von zwei Gesichtspunkten leiten. Der erste Gesichts 
punkt ist der: Wir haben wahrscheinlich in der nächsten 
Woche eine Diskussion um den Schulentwicklungsplan, also 
eine Wiederholung gegebenenfalls, für den Fall, wenn wir 
hier detailliert in die Einzelheiten einsteigen würden. Des 
wegen möchte ich das nicht tun. Ich rechne dabei auf Ihre 
Zustimmung. Der zweite Punkt ist allerdings der: Ich 
möchte hier nicht den Eindruck entstehen lassen, die CDU- 
Fraktion würde das, was im Halbzeitbericht zum schu 
lischen Sektor vorgetragen wird, für ausreichend, sowohl 
von der Darstellung, als auch von der politischen Ziel 
setzung, ansehen. Ich glaube, daß muß bei einer Halbzeit 
berichterstattung auch klar werden. 
Der Kollege Brinckmeier hat vorhin gesagt, wir sollten 
uns konkret an die einzelnen Fakten halten. Auch das will 
ich tun und dabei auch mit einem positiven Punkt begin 
nen. In dem Halbzeitbericht ist erwähnt die stolze Zahl der 
Lehrerplanstellen und ist auch erwähnt die stolze Zahl des 
Hochbauaufkommens für den Schulsektor. Ich kann dabei 
feststellen, daß wir dieses ln der Tat als einen erfolgreichen 
Aspekt der Senatspolitik ansehen, und muß gleichzeitig 
hinzufügen, daß es ja zum Teil dem Drängen der Opposi 
tionsfraktion dieses Hauses zu verdanken war, daß ein Re- 
formprogramm im Grundschulsektor mit den Personalstel 
lenvermehrungen erfolgte und daß auf dem Bausektor ins 
besondere auch der Bau von Turnhallen, die im Hauptaus 
schuß durchgesetzt worden sind, ebenfalls auf das Drän 
gen der Opposition zurückzuführen ist. 
(Natürlich! von der SPD — Beifall bei der CDU) 
— Das hören Sie nicht gerne, ich weiß das, Herr Kollege. 
Aber, wenn Sie sich den Bericht insgesamt durchsehen, 
dann fällt doch auf, daß es im Grunde eine — ich finde — 
entsetzlich technokratische Aufzählung von Einzelfakten 
ist, und es fällt um so mehr auf, daß bei dieser techno 
kratischen Aufzählung von Einzelfakten doch eine Fülle 
von Themenbereichen und von Entscheidungen der letzten 
zwei Jahre nicht mit aufgeführt worden sind. 
Hier ist in diesem Rechenschaftsbericht die Rede davon, 
daß die Mittel für Lehr- und Lernmittel im Haushalt auf 
rund 23 Millionen DM erhöht worden sind, aber es ist mit 
keinem Wort davon die Rede, daß der Ubereignungs 
katalog gekürzt werden mußte. Aber das gehört doch auch 
dazu, denn nur so kann man diese Zahlen richtig werten, 
die sich nämlich nur begründen lassen aus den steigenden 
Schülerzahlen und aus den steigenden Kosten, die aufgrund 
der Inflationsrate entstanden sind. 
Dann ist beispielsweise dort auch sehr stolz davon die 
Rede, daß das schulische Berufsgrundbildungsjahr in dem 
Berufsfeld Gesundheit und Körperpflege eingeführt worden 
ist. Daß sich dahinter nichts anderes verbirgt als die sehr 
enge schulische Grundausbildung für das Friseurhandwerk 
und daß dabei noch nicht einmal geklärt worden ist, wie 
das mit der Finanzierung und mit der Anrechnung ist, das 
steht auch nicht drin. Hier werden also „Türken“ aufge 
baut, so wie der Berliner diesen Begriff versteht. Schlicht 
und ergreifend: Hier werden Fakten auf gebaut, die sich, 
wenn man sie ein bißchen konkreter nachprüft, so über 
haupt nicht darstellen. Ganz im Gegenteil. 
Wenn wir hier in die kritische Bewertung dieses Halb 
zeitberichtes eingehen, dann messen wir den Senat natür 
lich an dem, was er in der Regierungserklärung gesagt hat, 
und auch hierfür greife ich nur einen Teilaspekt heraus. 
Der Senat hat in seinen Materialien zur Regierungserklä 
rung — weil er nämlich Chancengleichheit und Arbeit für 
den sozial Schwachen in den Vordergrund seiner Politik 
stellen will — gesagt: Der Senat wird sich deshalb bemü 
hen, vordringlich den Ausbau von Bildungseinrichtungen, 
besonders von Vorklassen, Schularbeitszirkeln, von Ganz 
tagsschulen und den Einrichtungen des schulpsychologi 
schen Dienstes in jenen Bezirken zu fördern, in denen auf 
Grund der sozialen Gegebenheiten die Erfolgsquote der 
Schüler besonders niedrig ist. 
(Beifall bei der SPD) 
— Hierzu unser Beifall, aber, wie sieht es in der Praxis 
aus? Wo sind denn Ihre Entscheidungen für die Ganztags 
schulen im Bezirk Wedding? Wo war denn Ihre Zustim 
mung zu unserem Antrag, den schulpsychologischen Dienst 
im Bezirk Wedding weiter auszubauen? Abgelehnt haben 
Sie diese Fakten! Was ist denn — auch das gehört dazu; 
insbesondere wenn Sie für diese Bezirke etwas erreichen 
wollen —, was ist denn aus dem Programm für die Reno 
vierung der alten Schulbauten geworden? — Ein Pro 
gramm aus dem Jahre 1968/69, damals Kostenanteil etwa 
300 Millionen DM. Sie sind bei Punkt 12 gerade gelandet. 
Nichts ist geschehen! Auch das gehört dazu, wenn Sie 
Chanoengerechtigkeit in Berlin und insbesondere zwischen 
den verschiedenen Bezirken erreichen wollen. Wo sind denn 
Ihre Maßnahmen, die dann auch noch unter dem Gesichts 
punkt Chancengerechtigkeit, Arbeit für den sozial Schwa 
chen, hier in diesen Materialien erwähnt worden sind, und, 
speziell ausgeführt, die Maßnahmen für die ausländischen 
Arbeitnehmer und damit auch für die Deutschen in den 
Ballungsgebieten? Wo sind denn die Lösungsvorschläge 
für die Probleme der Kreuzberger Schulen oder der Wed 
dinger Schulen mit der Regelung 20 % ausländische Kin 
der und Eingliederung in die deutschen Regelschulen? Was 
ist denn da alles draus geworden? Nichts! 
(Zuruf von der SPD: Hauptauaschuß! 
Sie sind doch Mitglied!) 
Messen wir diesen Bericht des Senats und messen wir 
die konkrete Politik des Senats an dem Anspruch, mehr 
Chancengerechtigkeit zu erreichen, mehr Arbeit für den 
sozial Schwachen, dann kommen wir überall auf null 
Punkte in diesem Bericht, weiße Flächen im Grunde ge 
nommen. Das läßt sich noch weiter ausdehnen auch auf 
die Bereiche, wo der Senat jetzt sagt: Ja, im Schulentwick 
lungsplan wird das ja alles stehen. Ob das nun der Bereich 
der Weiterbildung und Erwachsenenbildung ist, ob das der 
Bereich der beruflichen Bildung ist und dergleichen. Nichts 
ist bisher geschehen! Und selbst diejenigen Kollegen, die 
jetzt den Schulentwicklungsplan, der uns ja gerade vor 
liegt, mal durchgesehen haben, müssen feststellen, daß 
dort immer verwiesen wird auf das Planungsteam und daß 
im Bereich Erwachsenenbildung — auch ein Punkt, durch 
den ja Chancengerechtigkeit erreicht werden soll — ein 
Gesamtkonzept noch lange auf sich warten läßt. Dort ist 
lediglich die Rede von dem Gesamtbereich der Volkshoch 
schulen. 
Messen wir also den Senat an seiner eigenen Politik, an 
seiner eigenen Zielsetzung, dann können wir nur sagen: 
Es ist leider zu wenig geschehen! Hier hat der Senat eine 
schlechte Note sich selbst verdient. 
Aber ich habe davon gesprochen, es sei hier eine sehr 
technokratische Aufzählung der einzelnen Punkte. Der 
Senat sagt in einer Bemerkung, nachdem er vorher sehr 
stolz die einzelnen Versuchsprogramme aufgeführt hat, 
daß eine zentrale Auswertung der Versuche noch erfolgen 
soll. Wenn man sich die sonstige Politik des Senats ansieht, 
dann stellt man ja auch fest, was die organisatorischen 
Veränderungen, die hier erwähnt worden sind, inhaltlich 
tatsächlich mit sich gebracht haben; das steht ja auch noch 
nicht fest. 
1994
	        

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