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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1966/67, IV. Wahlperiode, Band IV/V, 66.-92. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1966/67, IV. Wahlperiode, Band IV/V, 66.-92. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Amtsblatt für den Landespolizeibezirk Berlin / herausgegeben vom Polizeipräsidium in Berlin
Subseries:
Ausgabe B : ohne öffentlichen Anzeiger
Publisher:
Berlin. Polizeipräsidium
Preußen. Polizei-Präsidium
Publication:
Berlin: Preußische Verlags- und Druckerei GmbH 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1926-1945
ZDB-ID:
3044508-5 ZDB
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1943
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15416548
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 800/1:1943-45
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Stück 16, 3. März 1943
Publication:
, 1943-03-03

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1966/67, IV. Wahlperiode, Band IV/V, 66.-92. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sachregister
  • Nr. 1 (66), 13. Januar 1966
  • Nr. 2 (67), 3. Februar 1966
  • Nr. 3 (68), 17. Februar 1966
  • Nr. 4 (69), 3. März 1966
  • Nr. 5 (70), 17. März 1966
  • Nr. 6 (71), 21. April 1966
  • Nr. 7 (72), 5. Mai 1966
  • Nr. 8 (73), 26. Mai 1966
  • Nr. 9 (74), 23. Juni 1966
  • Nr. 10(75), 7. Juli 1966
  • Nr. 11(76), 8. Juli 1966
  • Nr. 12(77), 15. September 1966
  • Nr. 13(78), 29. September 1966
  • Nr. 14(79), 6. Oktober 1966
  • Nr. 15(80), 13. Oktober 1966
  • Nr. 16(81), 20. Oktober 1966
  • Nr. 17(82), 3. November 1966
  • Nr. 18(83), 17. November 1966
  • Nr. 19(84), 1. Dezember 1966
  • Nr. 20(85), 14. Dezember 1966
  • Nr. 21(86), 15. Dezember 1966
  • Nr. 22(87), 15. Dezember 1966
  • Nr. 23(88), 16. Dezember 1966
  • Nr. 1(89), 12. Januar 1967
  • Nr. 2(90), 19. Januar 1967
  • Nr. 3(91), 2. Februar 1967
  • Nr. 4(92), 2. März 1967

Full text

69. Sitzung vom 3. März 1966 
131 
Kadziejewski 
einzugreifen. Das ist eine Frage, die wir sehr ernsthaft 
behandeln sollten. — Aber das war nur eine Bemerkung, 
um Ihnen auch zu zeigen, wie problematisch das ganze 
ist. 
Nun, ich will nicht hier nochmals zuriickgreifen und, 
um diesen häßlichen Ausdruck zu gebrauchen, der so oft 
gebraucht wird, die Debatte noch anheizen; das liegt 
mir fern. Aber ich darf einmal darauf hinweisen, meine 
Damen und Herren von der Opposition, oder sagen wir: 
von der Christlich-Demokratischen Union: Sie müssen 
sich doch von uns sagen lassen, daß ein so schwieriges 
Problem nicht mit einer solchen Anfrage, wie sie hier 
aufgesetzt worden ist, richtig geführt wird. 
(Sehr gut! bei der SPD.) 
Das alles, was bisher gesprochen worden ist, und das, 
was uns der Herr Senator auf den Tisch gelegt hat — 
dieses große Zahlenmaterial —, zeigt doch ganz eindeu 
tig — ich bedauere, daß die Bevölkerung das nicht zu 
sehen bekommt; denn sie ist auch an solchen Zahlen 
interessiert und dann würde sie einmal sehen, was sich 
da abspielt —, wie schwierig es ist, hier im Plenum eine 
solche Debatte zu führen. Denn diese Debatte soll ja 
nicht nur eine Auseinandersetzung sein. Aber da spielt 
ja doch auch ein bißchen Ihre Erklärung an die Presse 
mit. Die können Sie doch nicht ganz wegwischen, die 
haben Sie doch vorher gemacht, meine Damen und Her 
ren! Sie haben doch nicht erst am 26., als die Abgeord 
neten hier diese Drucksache bekamen, sondern bereits 
am 18. der Presse Ihre Meinung zu dieser Frage über 
geben und damit die Geschichte in die Bevölkerung hin 
eingetragen. Und heute sollen wir nun hier im Plenum 
das klarstellen. Das geht nicht; das wissen Sie genauso 
wie wir. Das schafft man nicht; wir wollen ja einen 
Nutzen daraus ziehen; das ist doch auch Ihr Interesse. 
Wir wollen einen Nutzen daraus ziehen und sagen: Was 
wollen wir nun für die Bevölkerung daraus für die Zu 
kunft machen? 
Was mich und meine Fraktion befremdet hat, ist, daß 
in Ihrer Anfrage — unter Ziffer 1 — sechs Jahre Be 
willigungen aufgeführt sind, und darunter im nächsten 
Absatz — auch noch in Ziffer 1 — haben Sie dann nur 
fünf Jahre Bauleistung aufgeführt. 
(Abg. Frau Dr. Barowsky: 
Das eine Jahr habe ich gleich abgezogen.) 
— Ja, Frau Dr. Barowsky, Sie sind ja nun eine Kollegin, 
die in der Finanz hell bewandert ist, Sie sehen das alles 
sofort. Ich bin auch darauf gestoßen, aber sicher infolge 
meines Alters ein bißchen später. Ich darf nur sagen, da 
haben Sie oben sechs Jahre angegeben. Das sind 115 000, 
runde Zahl. 
(Zurufe.) 
— Ja, das haben Sie charmant verschwiegen. Aber in der 
Presse steht es zu lesen. Da haben Sie es nämlich so an 
gegeben. Aber, Herr Kollege, warum jetzt wieder auf 
geregt sein? Bleiben Sie ruhig, ich überreiche es Ihnen. 
Hier steht es nämlich drin, von Ihnen nach dorthin ge 
geben, und da ist auch die Ausrechnung von Ihnen drin, 
daß nämlich eine Differenz entstanden ist. Durch diese 
Gegenüberstellung ist die Differenz von 27 000 über 
haupt entstanden. Ich will nur einmal zeigen, wie man 
in diesen Dingen irreführen kann, ohne das Sie viel 
leicht irreführen wollten. Dazu ist eben das Zahlenmate 
rial, das uns heute vorgelegt worden ist, sehr gut. Das 
beweist ganz eindeutig, daß man so nicht gegenüber 
stellen kann. Der Herr Senator hat sehr richtig darauf 
hingewiesen, daß allein heute noch, Anfang 1966, aus 
dem Jahre 1963 1700 Wohnungen noch nicht fertig 
gestellt sind, aus dem Jahre 1964 5800 und aus dem 
Jahre 1965 16 100. Wenn man diese Zahlen, die ich eben 
genannt habe, einmal addiert, dann stellt man auf einmal 
fest, daß so gut wie gar nichts von der Differenz, die hier 
nach außen gebracht worden ist, übrigbleibt. Ich stelle 
Ihnen anheim, das einmal nachzurechnen. 
Ich habe mir aber noch einmal etwas anderes ange 
schaut und habe mich gefragt, wie das gesamte Pro 
gramm des sozialen Wohnungsbaues überhaupt aussieht. 
Wir haben angefangen in den Jahren 1949 bis 1951. Da 
haben wir 28 275 Wohnungen bewilligt, und in den Jah 
ren 1952 bis 1965 sind 252 112 Wohnungen bewilligt wor 
den. „ 
(Glocke.) 
Stellv. Präsident Dr. Reif: Gestatten Sie eine Zwischen- 
frage ? 
Dr. Kadziejewski (SPD); Ja, bitte sehr. 
Dr. Hennicke (CDU): Herr Kollege Dr. Kadziejewski, 
haben Sie bei Ihrer Berechnung, wo Sie den Wohnungs 
überhang hereinzählen und sagen, es würde also nichts 
mehr an der Differenz fehlen, berücksichtigt, daß am 
1.10.1959 ein Wohnungsüberhang von 30 000 Wohnun 
gen da war ? 
Dr. Kadziejewski (SPD); Ich weiß nicht, was ich jetzt 
damit anfangen soll, Herr Kollege. Es dreht sich doch 
nur darum, daß ich Ihre beiden Zahlenreihen, die Sie auf 
geführt haben, gegenübergestellt habe. Und bei diesen — 
bitte, ich gehe ja nur nach dem, was Sie gemacht haben 
— haben Sie doch ohne Zweifel nach außen darstellen 
wollen, es sind 115 000 Wohnungen bewilligt worden, es 
sind aber in der Zeit von 1961 bis 1965 nur 87 549 fertig 
geworden. Das können Sie doch nicht aus der Welt schaf 
fen; dann müssen Sie die Aufstellung anders machen. 
Ich darf also in meinen Bemerkungen fortfahren. Ich 
komme zu den Schlußzahlen, weil es sonst meines Er 
achtens zu lange dauern würde und wir um das eigent 
liche, um das es uns geht, vielleicht viel zu lange herum 
reden. Es sind insgesamt 280 387 Wohnungen nach der 
Statistik, nach den Aufzeichnungen bewilligt worden, 
und es sind tatsächlich jetzt 256 000 Wohnungen fertig 
geworden. Es bleibt ein Rest von 23 895 Wohnungen, die 
also noch im Bau sind oder auch noch gar nicht ange 
fangen sind. Diese Nachrechnung, die ich vorgenommen 
habe und nicht ich allein — sonst würde ich es gar nicht 
wagen, vorzutragen —, ergibt eine totale Auflösung die 
ser 23 000, so daß also im Jahre 1966 und noch spätestens 
1967 das alles aufgebraucht sein wird. Ich verstehe also 
nicht, warum man diese Darstellung so gebracht hat. 
Aber Sie wollten ja wohl vor allen Dingen dem Senator 
und dem Senat nachweisen, daß er nicht genug getan 
hat. 
Meine Damen und Herren, ich will um Gottes willen 
nicht alles wiederholen, was hier vom Herrn Senator 
schon gesagt worden ist. Vergessen wir doch ja nicht, 
wenn wir schon in Historie machen, welche Schwierig 
keiten der Senat hat. Da ist eine, die bisher gar nicht 
genannt worden ist, die, daß die Bevölkerung und wir 
alle immer wieder in den letzten Jahren dahin unter 
richtet worden sind, daß wir im Grunde genommen viel 
zu viel bauen. Denn als das Abbaugesetz kam und die 
Termine gesetzt wurden, Herr Kollege Dr. Hennicke, fin 
den Sie in den Fachzeitschriften seitens des Hausbe 
sitzes und anderer Kreise immer wieder die Bemerkung, 
es seien schon viel zu viel Wohnungen da, wir müßten 
also wesentlich reduzieren. Das hat sich sofort in den 
Jahren 1959 und 1960 ausgewirkt. Es ist ganz richtig, 
wie hier vorhin gesagt wurde, daß auch Herr Senator 
Hertz von diesen Gedanken durchdrungen war. Es ist 
richtig, ich bin ja bei diesen Unterhaltungen dabei ge 
wesen. Man hat gefragt, ob die Zahlen richtig sind, die 
uns seitens des Bundesministeriums offeriert werden — 
da ist ja die berühmte „Berechnung des rechnerischen 
Defizits" gemacht worden; das sieht ja bloß niemand ein, 
woher diese Fehlgedanken kommen, die mit der Wirk 
lichkeit nichts zu tun haben. Aber danach ist man ge 
gangen, und so entstand eben der Gedanke: Wir müssen 
wesentlich reduzieren; sonst haben wir im Jahre 1963 
bzw. 1964 einen erheblichen Überhang, und das ist nicht 
zu verantworten. So ist es gekommen, und ich kann 
nur sagen, Gott sei Dank — das wissen wir heute alle —,
	        

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